World Money Fair Berlin 2022
Eine Internationale Sommermesse ist in Planung
am 15. und 16. Juli im Estrel Berlin.
6. Februar 2026, 06:40
World Money Fair Berlin 2022
Eine Internationale Sommermesse ist in Planung
am 15. und 16. Juli im Estrel Berlin.
Da ich nur ein "Like" vergeben kann, noch einmal auf diesem Wege meinen herzlichen Dank für Deine immer wieder hervorragend in Szene gesetzten kleinen Barren. Sehr liebevoll drapiert
.
Ich wünsche der Sammlergemeinde Frohe Osterfeiertage !
Ich bin kein Fachmann für das Thema, aber schau mal hier, vielleicht ist es ein erster Einstieg:
Es könnte sich auch um einen Guß der Heimerle + Meule handeln.
https://www.edelmetall-handel.…egussa-gussbarren-hm.html
Gruß bubi
ESG schreibt auf der von Dir verlinkten Seite: "...Bei den hier angebotenen Feingoldunzenbarren handelt es sich um überprüfte gegossene 31,103g Goldbarren (eine Unze Feingold) des Degussa Goldhandels aus der Fertigung von Heimerle+Meule...".
Danke, das war mir nicht bekannt. Ich bin bisher immer von einer Fertigung der Barren für DEGUSSA in der Schweiz ausgegangen. DEGUSSA schreibt selber in den FAQ: "... Deshalb lassen wir unsere Barren...bei den besten Edelmetallscheideanstalten in der Schweiz und Deutschland herstellen...".
Gruß
Rochade
@bubi
Herzlichen Dank für die Expertise
, das hilft weiter.
Gruß
Rochade
Fragen an die Fachleute/Sammler von Degussa-Barren:
Wie bekannt, wurde Degussa Sonne/Mond Goldhandel GmbH („Degussa Goldhandel“ oder „Degussa Gold“) im Jahr 2010 gegründet und ist seit 2011 am Edelmetallmarkt aktiv. Wurde der abgebildete Barren von Degussa nach 2010 gegossen und wenn ja, ab welchem Jahr könnte der unten abgebildete Barren gegossen sein?
Der Vorläufer, die Degussa AG, hat meines Wissens bis zum Jahr 2005 Barren gegossen, aber mir ist nicht bekannt, dass eine gegossene Barrengröße von 1oz darunter fällt. Ist das korrekt?
Den Herstellungszeitraum habe ich mir etwas zusammen gereimt aus einem Wikipedia Eintrag über Mocatta&Goldsmid.
Wobei Mocatta & Goldsmid bereits im Jahre 1684 gegründet wurde. Sie haben früher auch eigene Barren herausgegeben. Z.B...
[Blockierte Grafik: https://goldbroker.com/media/cache/thumbnail/picture/54eb337169eb6.jpeg]
Glückwunsch zum Rothschild-Barren. Du bist ja schon lange hier Mitglied. Lies Dich einfach noch einmal ein. Etwas mühselig, da die Suchfunktion hier seit längerem nicht mehr richtig funktioniert, vielleicht wirst Du fündig.
https://www.goldseiten-forum.c…old-silber-barren-thread/
1. Wann der Barren gegossen wurde, das kann man nicht sagen. Wobei ich gerne Deine Quelle wüßte -nach Deinen Recherchen wie Du schreibst-, wie Du auf den Zeitraum zwischen 1919-1957 kommst. Gerne auch mit einer PN.
2. Die Barren tauchen in den letzten Jahren m. W. nicht mehr auf und sind durchaus als selten zu betrachten. Keine Rarität, aber ich habe die letzten Jahre keinen RS 100g mit Mocatta Gegenstempel mehr im Verkauf gesehen.
3. Zum Preis. Der ist relativ. Man könnte sagen, Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Ich habe eine Meinung dazu, möchte mich aber hier nicht festlegen. Die grundsätzliche Diskussion über Preise bei gegossenen Barren hatten wir bereits im o.a. Faden. Im Ergebnis sehr differenziert und teilweise kontrovers.
Zur Ergänzung: Die RS-Barren mit Gegenstempel MOCATTA & GOLDSMID gibt es in 2 Varianten (kleines Schriftbild - als Halbkreis- und großes Schriftbild -bogenförmig-). Wobei der Barren mit dem größeren Schriftbild wohl der seltenere ist. Beide Varianten unterscheiden sich noch durch die Größe des Schrifttyps.
Nähere Ausführungen sind im Standard-Katalog der Rothschild-Goldbarren von Herrn Rainer Ahlers nachzulesen.
Mitsubishi Motors von denen gibt s auch Gold und Silber
Ja, Mitsubishi ist als Assayer/Melter (Prüfer/Schmelzer) von Barren bekannt. Das eigene Logo wurde lt. dem "Grendon" seit 1976 verwendet. Allerdings sieht es anders aus, als auf den Silberbarren, die nachgefragt wurden.
Näheres kann ich leider nicht beitragen. Möglicherweise ist es ein kleinerer Hersteller, von denen gab es in der zweiten Hälfte des letzten Jahrtausend sehr viele.
Hallo Schlagzeile,
das Thema ist bekannt und die Journalistin Simone Schlindwein* (u.a. für die TAZ) hat über das sogenannte "Blutgold" im August 2020 einen längeren Artikel geschrieben:
https://taz.de/Illegaler-Goldh…der-Coronakrise/!5702622/
Die Nachrichtenagentur Reuters hatte bereits im Februar 2020 folgendes berichtet:
Zwei Brüder einer belgischen Goldraffinerie wurden von einem Gericht in Antwerpen der Geldwäsche und des Betrugs für schuldig befunden und zu 18-monatigen Haftstrafen auf Bewährung verurteilt, so ein Gerichtsurteil.
Das Urteil kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Ermittler und Staaten den Druck auf Raffinerien erhöhen, um sicherzustellen, dass illegal abgebautes oder gehandeltes Gold nicht auf den Markt gelangt.
Es erhöht auch den Fokus auf Alain Goetz, einen der verurteilten Brüder, der eine Raffinerie in Uganda gegründet hat, gegen die die dortigen Behörden nach eigenen Angaben wegen der Annahme von möglicherweise geschmuggeltem Gold aus Venezuela ermitteln. Die Raffinerie streitet jegliches Fehlverhalten ab.
In dem Gerichtsurteil heißt es, dass Alain und Sylvain Goetz in den Jahren 2010 und 2011 ein betrügerisches System eingerichtet haben, mit dem Kunden anonym Gold gegen Bargeld an die Raffinerie Tony Goetz in Antwerpen verkaufen konnten, wodurch die Grundlage für den Schwarzmarkthandel geschaffen wurde.
Die Raffinerie registrierte Goldhändler als Privatkunden und teilte große Käufe auf, um die Beschränkungen für Bargeldtransaktionen zu umgehen, und akzeptierte Metall, das von bewaffneten Räubern im Antwerpener Goldviertel erbeutet worden war, hieß es.
Tony Goetz zahlte in den Jahren 2010 und 2011 mehr als 1 Milliarde Euro (1,1 Milliarden Dollar) in bar für Gold und erzielte damit rund 9,2 Millionen Euro an illegalen Kapitalgewinnen, so das Urteil vom 30. Januar.
Das Gericht verurteilte die Raffinerie zu einer Geldstrafe von 99.000 Euro.
Sowohl die Gefängnisstrafe als auch die Geldstrafe wurden zur Bewährung ausgesetzt, d. h. sie werden erst dann wirksam, wenn die Raffinerie oder die Brüder erneut straffällig werden.
Sylvain Goetz leitet die Raffinerie und ist der älteste Sohn des Firmengründers.
"Tony Goetz bestreitet diese Tatsachen und vertritt die Auffassung, dass das Unternehmen gegen kein Gesetz verstoßen hat", erklärte die Raffinerie in einer Erklärung und fügte hinzu, dass sie prüfe, ob sie in Berufung gehen werde.
Tony Goetz "kooperiert in keiner Weise mit dem illegalen Handel mit Gold oder anderen Edelmetallen und führt seine Aktivitäten in Übereinstimmung mit allen anwendbaren Regeln und Vorschriften durch", sagte sie und fügte hinzu, dass sie seit 2012 keine Barzahlungen mehr angenommen hat.
Alain Goetz stehe nicht mehr in Verbindung mit dem Unternehmen und es nehme kein Gold aus Venezuela oder Uganda an. Alain Goetz sagte, er sei als Direktor zurückgetreten und habe seine Aktien um 2014 verkauft. Er sagte auch, dass er aus dem Management zurückgetreten sei und seine Anteile an der ugandischen Raffinerie verkauft habe.
Alain Goetz sagte, das Urteil sei "fehlerhaft" und die Bezahlung von Gold in bar sei in den Jahren 2010 und 2011 üblich und legal gewesen.
"Weder Alain Goetz noch Tony Goetz NV haben gegen die damals geltenden Geldwäschebestimmungen oder andere Gesetze verstoßen", sagte er in einer Erklärung gegenüber Reuters.
Etwa 25 Kunden von Tony Goetz wurden vom Gericht ebenfalls für schuldig befunden, an dem System teilgenommen zu haben, wobei einige zu Haftstrafen von bis zu neun Monaten auf Bewährung verurteilt wurden.
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Wie mir bekannt ist, wurde die Adresse Van Leriusstraat 25, 2018 Antwerpen, Belgien, in der Zwischenzeit geschlossen.
Was die gegossenen Barren angeht, diese sind nicht LBMA (London Bullion Market Association) zertifiziert.
* Auslandskorrespondentin Afrika in der Region der Großen Seen: Uganda, Ruanda, DR Kongo, Burundi, Zentralafrikanische Republik.
Gruß
Rochade
Krügerrand 2022
Der neue Jahrgang des Krügerrand liegt vor.
Wie in früheren Jahren habe ich mir die Mühe gemacht, den Krügerrand 2022 auf besondere Merkmale zu untersuchen. Der Schriftzug, das Sicherheitsmerkmal “KRUGERRAND“, ist wie in den vergangenen Jahren wieder an der gleichen Stelle zu erkennen. Unterhalb des rechten Hinterbeines (Unterschenkel) des Springbocks (siehe Foto 1). Etwas schwer zu erkennen, aber der Schriftzug ist eindeutig.
Schwieriger wird es mit Foto 2. Es zeigt die Stelle unterhalb/seitwärts der rechten Hinterhufe im Gestrüpp. Dort war in den Jahren 2017 und 2018 sowie im letzten Jahr 2021 ein weiteres Sicherheitsmerkmal. Gemeint ist der Schriftzug bzw. Hinweis auf die South African Reserve Bank. “SARB“ bzw. in 2021 “V SARB21“).
In den Jahren 2019 und 2020 fehlte der Hinweis auf die South African Reserve Bank. Es scheint, dass im neuen Jahrgang dieser Schriftzug wieder fehlt. Ich konnte diesen mit meinen technischen Möglichkeiten auf dem Krügerrand 2022 nicht ausmachen.
Es macht natürlich Sinn -aus Sicherheitsgründen- die Prägungen jährlich etwas zu ändern.
Die Qualität der neuen Prägung würde ich für eine Anlagemünze (Bullionmünze) als sehr gut bezeichnen.
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In Zusammenhang mit Sicherheitsmerkmalen ein kleiner Hinweis auf eine andere Anlagemünze. Es handelt sich um den “American Eagle Jahrgang 2022“.
Ab 2021 hat sich die Rückseite verändert, neu ist eine Nahansicht vom Kopf des Weisskopfadlers abgebildet, die Vorderseite ist unverändert.
Ein Händler hat mir nun den Jahrgang 2022 gezeigt und dort ist bei der Riffelung eine Besonderheit. Normalerweise zeichnet sich die Gestaltung durch mehr oder weniger eng aneinander liegende Einkerbungen am Münzrand aus. An einer Stelle des American Eagle beträgt die Einkerbung aber die doppelte Breite. Meines Wissens ist das völlig neu und ist sicherlich eine weitere Variante die Sicherheit für eine Fälschung zu erhöhen.
Fotos werden nachgeliefert.
Die World-Money-Fair in Berlin vom 28.01. - 30.01.2022 findet wegen COVID-19 leider nur Online statt.
@WG
Danke...und besonders die Erinnerung an Stephen "Steve" Peter Mariott...RIP
Schau einmal unter diesem Link nach:
https://www.goldbarren-wiki.de…n-matthey-goldbarren.html
Beste Grüße
Rochade
Als Ergänzung von Crow (siehe Beitrag #1621):
Gestern angerufen bei rarebullion, er ist sich 100% sicher, JA Rey komt
aus België. Konnte Zertifikat nicht finden, da sollte Adresse drauf
stehen. So, das war schon etwas. Gerade nog eben weitergesucht und ich
habe folgendes gefunden:
In : " Foreign Commerce Weekly " von 23 August 1947
New World Trade Leads
Belgium
Comptoir des Métaux Précieux de Belgique J. A. Rey & Co
31 Rue Van Artevelde, Brussels
Seeks purchase quotations and agency for dental alloys ( gold, platinum, palladium).
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und weiter in Beitrag #1625:
Ich denke dass Rey die ersten Barren Anfang oder mitte fünfziger Jahren gemacht hat, weil es 999,8 und 999,9 gibt. Nur Turkische Hersteller produzierten in die neunziger Jahren keine 999,9.
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Früher gab es viele kleinere Hersteller wie Schmuckhersteller, Juweliere, Zahnärzte, Dentallabore usw. und eine Dokumentation dürfte heute, 70 Jahre später, kaum mehr möglich sein. Ein Beispiel ist J.A. Rey, Antwerpen (scheinbar Zahnarzt), er ist ein solcher kleiner Barrenhersteller.
Mehr Informationen liegen mir nicht vor.
Beste Grüße
Rochade
Meinen Glückwunsch zum Barren !
Goldbarren-Wiki schreibt dazu:
Goldbarren von Buggenhout zählen zu den echten Exoten unter den Sammelbarren.
Der ehemalige belgische Barrenhersteller stellte lediglich kleine Gussbarren zu 50 und 100 Gramm Feingold her, war nie bei der LBMA zertifiziert und produzierte anscheinend ausschließlich für private und lokale Märkte.
Es liegen bislang kaum belegbare Informationen zur Produktionsgeschichte vor.
Links ein Buggenhout Goldbarren mit 50 Gramm Feingewicht. Die 50 Gramm werden deutlich seltener gehandelt als die Version mit 100 Gramm.
Eine zur Acht verwundene Schlange und die Initialen "A" und "B" zieren den Prägestempel von Buggenhout.
Die Gewichtsangabe beschränkt sich auf eine Zahl und oben steht die französische Bezeichnung "Or" für Gold. Rechts im Bild ein Buggenhout Gussbarren mit 100 Gramm (geläufige Variante ohne Seriennummer).
Goldbarren von Buggenhout zählen zu den selteneren Sammelbarren und werden im normalen Bankhandel nicht gehandelt. In Belgien und in den Niederlanden sind die alten Gussbarren von Buggenhout noch geläufig aber kaum noch anzutreffen.
Die gelegentlich im Fachhandel und bei Auktionen angeboten Stücke erreichen oftmals hohe Sammelaufschläge.
Von den hier gezeigten Barren abweichende Größen sind bislang nicht bekannt.