Beiträge von O. Jemineh

    Arm bist du ja nicht, Bundschuh, oder? Armut beginnt im Kopf.
    Und reich ist man wenns reicht, und ich hab das Gefühl, dir reichts. Nach meiner Definition bist du also reich.


    Sogar ich bin gegen patou sagenhaft reich, obwohl die sicher mehr Einkommen und Vermögen hat als ich. :D


    Die IHK gehört auch zum Moloch, und hat vor allem den Sinn, kleine, frische, innovative Konkurrenz zu verhindern. Das erreicht man auch durch Fehlberatung. Frag lieber die Leute mit den kleinen Läden, als die IHK.

    jeder "Chef" hätte nun Angst vor mir? Liest "jeder" potentielle Vorgesetzte in den Goldseiten?


    Du glaubst also, daß deine Einstellung nur erkennt, wer dich im GSF liest, aber bei Bewerbungen verheimlichst du sie erstmal brav? Die scheint durch. Die riecht man. Leute wie du bringen nur Ärger und haben das Potential eine kleinere Firma zu ruinieren. Das ist reiner Überlebensinstinkt, wenn man dich nicht einstellt.
    In einer Behörde wär das egal, aber ein Unternehmer braucht Überlebensinstinkt.
    Wenn du es also nicht schaffst in einer Behörde oder sonstwie im Sozialmoloch unterzukommen, dann bleibt dir nur eine eigene Selbstständigkeit. Da könntest du alles besser machen. Bloß halt auf eigenes Risiko, Scheiße, gell.

    Patou: (nicht daß sich milly angesprochen fühlt :rolleyes: )


    Nö. Das wars definitiv nicht. Du wärst vermutlich mit Hilfe in Tat und vor allem Rat überschüttet worden, wenns nur das gewesen wäre. So wie viele andere vor dir.
    Aber du bist nicht hierhergekommen um dich auszutauschen, vielleicht auch etwas mitzunehmen.


    PS: Ja, dich würd ich nie im Leben einstellen.

    Die zehn Gebote des Grünfaschismus



    quelle: hartgeld.com


    Ja, auch ich habe heute in Gedanken, Worten und Werken gegen jedes einzelne davon verstoßen. Und ich bin froh drum. 8)

    Die UrEinwohner dort konnten vielleicht ein wenig aufatmen, seit Mandela freigelassen wurde und der ANC regierte ...
    ...
    Die Ermordeten sind naemlich alle immer noch tot ..., und das Regime der eingewanderten Rassisten war eine regelrechte Tyrannei ...


    Die "eingewanderten" Buren sind schon länger in Südafrika, als die Weißen in Nordamerika.
    Und sie sind teilweise auch länger da als einige Negerstämme. (v.a. die Zulus)


    Die echten Ureinwohner in Südafrika sind vor allem die Buschmänner, und die sind bei solchen Dingen sicher nicht beteiligt.
    Die Buren sind mehr "Ureinwohner" am Kap als die Zulus.


    Du Kasperle mit deinen Scheißhausparolen, getragen von konsequentem Nichtwissenwollen und selektiver Geschichtskenntnis immer...
    "von Details abgesehen", gell


    Daß der ANC nicht nur eine immerliebe Freiheitsbewegung war muß man ja eh nicht erwähnen. Leute wie Mugabe waren die besten Freunde des ANC. Mandela wusste schon, warum er auf Versöhnung und Amnestie gesetzt hat, weil seine Regierung sonst auch nicht wenige ANC'ler hinter Gitter hätte bringen müssen.

    im bis dahin Zaristischen Russland (NICHT INDUSTRIALISIERT sondern ein agrarisch geprägter Staat)


    Das stimmt doch gar nicht. In Russland gab es haufenweise Industrie, auch Schwerindustrie. Es war nur nicht durchindustrialisiert wie das Ruhrgebiet oder Manchester, aber das wäre bei der Größe Russlands auch seltsam, oder? Deren bayerischer Wald war halt "etwas" größer.
    Zb die Firma Dynamit Nobel (deren weltweite Wichtigkeit man im 19. Jh. gar nicht überschätzen kann) hatte Russland als wesentlichen Produktionsstandort.


    Mal abgesehen davon, daß ich kaum glaube, daß ein agrarisch geprägtes Land Enteignungen rechtfertigt (und es in Russland keineswegs nur Großgrundbesitzer gab, sondern eben auch Industrielle, Handwerker, Kaufleute, Gastwirte, usw. sog. "Kulaken", das sind "Bauern", nicht "Gutsbesitzer", die alle enteignet und vernichtet wurden, scheinst du auch dem typischen Kommunismusverharmlosungsirrtum/parole zu unterliegen, "so richtig schlimm" sei es erst bei Stalin geworden. Die Tscheka hat nicht Stalin gegründet, die war von 1917 an da. Lenin war sogar verrückt genug, das Geld abzuschaffen. (hat er nicht lange durchgehalten...)


    Ja es gab das mittelalterliche Russland mit Großgrundbesitzern und Leibeigenen, es gab aber gleichzeitig auch das hochindustrialisierte Russland das damalige Hi-Tech produzierte, zb die ersten strategischen Bomber der Welt, gegen die im Vergleich die deutschen Gotha-Bomber oder was die Engländer hatten, wie Spielzeug aussahen.

    Mittlerweile kennt die Bäckerstante mich schon und freut sich immer über den Batzen Wechselgeld. Da gibt es sogar meist ein Brötchen extra.


    Ich geb denen das immer als Trinkgeld. Gerade Bäckertanten freuen sich wie Schneekönige über ein paar Pfennig, weil sie selten was kriegen und schlecht verdienen.

    Diese Hortung würde dem ganzen System der Parallelwährung die Basis entziehen, weil das EM in den Horten verschwindet bzw. versickert.


    Wie oft siehst du, daß jemand mit einem 500er bezahlt? Da ist kein Unterschied. Aber sie sind trotzdem da, und werden auch genutzt.


    Schau Dir hier in Deutschland doch mal die silbernen 10er udn güldenen 100er/200er an, kein Mensch nutzt sie, sie landen im Tresor oder einem anderen Hort und werden über Nominal gehandelt.


    Das ist doch nur, weil man sie viel zu selten bekommt. Sobald einer genug davon hat, wird er sie auch ausgeben.
    Ich hab solche schon ausgegeben, als das schlechte Geld aus war. 10er über Nominal? Würde ich nie nehmen.


    aber nicht als Umlaufwährung und wäre damit sogar kontra-produktiv, weil es die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes eher senken und damit deflationäre Tendenzen erzeugen könnte.


    Kontraproduktiv für wen? (Die "Sache"? Meine Sache nicht.)


    Ich finde Preisdeflation gut.
    Die nützt allen kleinen Leuten.

    Ich habe BWL und VWL (wo u.a. auch das Kartellrecht, Arten von Kartellen etc. vorkam) übrigens mal gelernt,


    Da sieht man was bei rauskommt.

    Und wenn die Möglichkeit besteht Kartelle zu bilden, dann sind die staatlichen Kontrollmechanismen zu schwach deren Aufgabe es wäre die Bildung von marktbeherrschenden Kartellen (oder auch Trusts) zu ver - bzw. behindern. D.h. wir brauchen stärkere Kontrolle des Staates


    Kartelle sind an und für sich gar nichts schlechtes. Eine Gewerkschaft ist auch ein Kartell, ebenso eine Einkaufsgenossenschaft bestehend aus 5 Tante Emma Läden, auch eine landwirtschaftliche Genossenschaft die nur gemeinsam verkauft ist ein Kartell. Bloß mal grundsätzlich.
    Marktbeherrschende Kartelle sind entweder nicht schädlich, oder ohne Beihilfe des Staates nicht möglich, behaupte ich.
    Mit deinem letzten Satz da oben, beweist du übrigens im Grunde, daß du ein Linker bist und

    links ist per Definition (der ursprünglichen) nicht kapitalistisch)........


    deshalb ist auch nur logisch, daß du dir die Bedeutung von "Links" praktischerweise auch gleich unhinterfragt von Marx definieren lässt, und diese Definition zur "ursprünglichen" erklärst.

    Bei der dort herrschenden Armut (Drittweltland), damals sicher noch gravierender, kann ich mir nicht vorstellen ,dass das 50 Peso-Stück im öffentlichen Zahlungsalltag eine Rolle spielte- trotz Millionenauflage-.


    Mexiko war zu Beginn der Industrialisierung ein sehr reiches Land, konnte mit zb mit den Konföderierten Staaten von Amerika durchaus mithalten.

    Sollen die deutschen ein Volk von PutzFrauen und Fensterputzern werden


    Früher gabs mal sowas wie Arbeiterstolz. Soll gerade bei Linken wichtig gewesen sein. (Naja jedenfalls bei der Basis, die Führung malte lieber Aquarelle im Tessiner Ferienhaus...)
    Klar, im Sozialhilfewohnklo oder in der Tafeln-Schlange fällts Denken und Dichten sicher leichter.


    Kann man das den Teutonen nicht zumuten, ihren Dreck selbst wegzuputzen? Braucht man von Links die Migration also nicht nur zur Züchtung willigen Stimmvolks, sondern auch als Putzkolonne weil arischen Genträgern Bücken und Putzen nicht zumutbar ist?


    Scheiße, jetzt muß man als Deutschnationaler schon sowas schreiben... [smilie_happy]

    Hatte mal vor langer Zeit den Plan dazu gelesen in Mexiko eine solche Nebenwährung einzuführen, da gabs den Libertad aber schon, und es war eine neue Münze dafür angedacht. Wurde dazu dann der Libertad einfach hergenommen?


    Beim Krugerrand ist es ja so ähnlich, offizielles Zahlungsmittel mit täglich wechselndem Kurs, aber meines Wissens kann der in Rand auch wieder fallen. Weiß das jemand?

    (Stichwort überqualifiziert, ich habe schonmal einen 400 Euro-Job mit genau der Begründung nicht bekommen *grrr*).


    Überqualifiziert ist nur eine Chiffre für unterbezahlt.
    Der potentielle Arbeitgeber vermutet, daß der Bewerber entweder eh gleich wieder das Weite sucht, und eine Einarbeitung deshalb nicht lohnt, oder sich renitent und faul benimmt und eh gleich wieder gekündigt werden muß. Dank Diskriminierungsrichtlinie werden wir noch viel lustigere Chiffren kennenlernen. :)


    In den USA hat die Selbstfinanzierung des Studiums aber noch einen größeren Einfluß, da die Studiengebühren höher sind. Also bleiben nur Stipendien oder die Verschuldung für das Studium mittels Studentenkrediten. Etwas mit Bafög vergleichbares gibt es meines Wissens nach in den USA nicht.


    Die Studiengebühren in den USA werden in den deutschen Medien sehr verzerrt dargestellt. Da kursieren zwar gern mal Zahlen à la 5-20.000 $ pro Semester, was aber verschwiegen wird ist, daß häufig darin sogar Kost und Logis enthalten sind. Spitzenpreise kosten auch nur echte Spitzenunis, von deren Qualität deutsche Unis meilenweit entfernt sind.
    Stipendien sind SEHR häufig, übernehmen eine dem Bafög vergleichbare Rolle.
    Verschuldung gibts, wie Silberwolf schon schreibt, erstens über Bafög auch bei uns, weiterhin wurden aber seit es Studiengebühren in Deutschland gibt auch diverse Studienkreditformen in Deutschland geschaffen, zb von der KfW, u.a. eben zur Finanzierung dieser Studiengebühren. Die Zinssätze liegen dabei fast in der marktüblichen Höhe von Ratenkrediten.
    Studieren ist in Deutschland also üblicherweise NICHT billiger als in den USA, jedenfalls nicht für Kinder der jeweiligen Mittelschichten.


    schlimmer ist, dass er diese "geldschöpfung" erfunden haben soll, mit der heute noch der große bruder so viel freude hat. von irgend was mußte er ja die autobahnen bauen....


    Ja, der war ja schließlich das leibhaftige Böse. Aber die Idee mit der Geldschöpfung hatten schon andere vor ihm.
    In Deutschland feiert sie im Grunde heuer hundertjähriges, und kein Kalenderblatt berichtet.


    Eine Gute Idee wäre eine Staatliche Stelle wo man einfache Jobs zu bezahlbarem Geld ordern könnte. System jugendlicher hat jeden morgen Arbeit zur gleichen Zeit bleibt dadurch im 'Kreislauf' Erwachsener Erwerbstätiger hat ein entspannteres Leben / kann eventuell bessere Leistungen im Betreib vorweisen.


    Das gabs mal, hieß Arbeitsamt.
    Noch 1998 konnte ich als Schüler bei solchen Jobs mal eben unbürokratisch 25 DM in der Stunde verdienen, abends bar. Gefühlte Kaufkraft ca. 18 €.
    Da galt das noch nicht als Schwarzarbeit, wenn man solche Einkünfte erst bei Jahresende auf der Steuererklärung angegeben hat, und ansonsten KEINERLEI Schreibkram anfiel, weder für den Jobber noch für den nichtgewerblichen Arbeitgeber.
    Bei gewerblichen Arbeitgebern konnte man seine 2.,3.4.,5. Lohnsteuerkarte mit Steuerklasse 6 abgeben, und es fielen keine Sozialabgaben an, lediglich Lohnsteuerabzug, den man auch bei Jahresende rausbekam.
    400€ Jobs hießen noch 420 DM Jobs und waren nur für Rentner, Hausfrauen, und Zeitung austragende 15jährige interessant (kein Mensch wäre auf die Idee gekommen von sowas leben zu wollen), weil eh nur ein paar Stunden pro Woche gingen. Arbeitgeber mochten die gar nicht so sehr, weil die sogenannten kurzfristigen Beschäftigungsverhältnisse wesentlich unbürokratischer abzuwickeln waren.


    Toll, heute haben wir eine Arbeitsagentur, sind Kunden, und das Arschamt ist für alles zuständig, nur nicht für schnelle Jobvermittlung. Das halbe Land lebt von 400€ + Aufstockung, und haushaltsnahe Arbeiten sind zwar absetzbar, aber legal zwingend mit Papierkram verbunden: Eine Rentnerin die einen Nachbarn zum Rasenmähen einstellen will braucht eh nix abzusetzen, will aber kaum für einmal 5 Stunden Arbeit ein Formular ausfüllen.
    Leisten kann sich das eh keiner mehr, mehr zu bezahlen als ein Hartzer für lau kriegt. Also aus dem ehemaligen Mittelstand, der die Masse solcher Jobs produzieren könnte. (bzw früher produziert hat)



    blacki hat vollkommen Recht, genau ein solches Recht auf Arbeit STATT Sozialleistungen würde helfen. (allerdings dürfte man die Leute nur und ausschließlich zum Straßenkehren einsetzen, weil man sonst den privaten Arbeitsmarkt verzerrt.) Und zwar nicht nur für die erweiterte Jugend. Typisch, daß man ihm gleich mit dem Föhrer daherkommt. wie lächerlich gehts denn? Ein Recht auf Arbeit ist "fast Dachau" oder was?
    Hauptsache man ist heute "Kunde" einer "Agentur". Alles wird gut.