Beiträge von O. Jemineh

    Was mich wundert ist:
    Hier gibts einen Haufen Leute, die halten es für eine gute Idee, sich Tausende norwegische Kronen oder schweizer Franken zu besorgen, wollen damit nicht "spekulieren", sondern ihr Vermögen gegen Wertverlust des Euro schützen, und erwerben damit im Prinzip die unpraktischte Form die Bargeld nur haben kann: wenns ganz dumm läuft muß man damit nach Norwegen und das Zeug in überteuerten Whiskey umsetzen, was möglicherweise nicht schnell genug geht.
    Wenn sie Glück haben und ihre Kronen gegenüber Euro aufwerten, dann haben sie zurecht das Gefühl einen Gewinn zu haben. Deshalb würden sie aber nicht unbedingt sofort wieder Kronen in Euro wechseln, um den Gewinn zu "sichern". Der Gewinn ist da, sie haben ja ihre Kronen und die sind jetzt halt mehr wert.


    Wenn aber jetzt einer 1000ende Siemens hat, dann soll das Luftgewinn sein, weil ers nicht eilig hat zurück in Euro zu wechseln?
    Zwischen Aktien und Sorten ist doch nur ein marginaler Unterschied. Der wichtigste ist wohl, daß Sorten nur eine Richtung kennen, nach unten, nur verschieden schnell. (Ok, viele Aktien, zb Dotcomklitschen und Explorer auch... :D Jaja, auch Siemens geht irgendwann den Weg alles irdischen...)
    Leider haben Börsen ihre ursprüngliche Funktion als "Wechselstube" für Aktien verloren, sonst wärs noch deutlicher.
    Ist noch gar nicht so lange her, da konnte man mit einem Geldbündel in jede Börse der Welt laufen, Aktien kaufen, und mit nem Bündel MAN heimlaufen.


    Insofern wundert mich diese Buchgewinndiskussion schon. Das interessiert doch nur das Finanzamt, ob man einen Buchgewinn realisiert oder nicht.


    PS:
    Deine Ergänzung stimmt, aber darauf wollte ich gar nicht raus ghost god. Ich wollt ja nur sagen, daß ichs schon seltsam finde wenn Tollar ein Ergebnis in € als alleinseligmachenden Maßstab von "Gewinn" hinstellt, statt wenigstens in Güldenem, und das hier.
    Muß ich Wertzuwachs von Gold also auch in Euro realisieren, damit er zählt?
    Auch in Güldenem gerechnet hast du ordentlichen Gewinn, den du aber noch nicht eingestrichen hast, den gönn ich dir.
    Ich erstarre aber auch nicht vor Respekt, denn natürlich muß man das Kapital erstmal über haben um monatelang auf Aktien sitzen zu bleiben die massive Gewinne gemacht haben. Die meisten Leute würden das Geld irgendwann wieder brauchen.
    PPS: Ich weiß schon warum ich hier grundsätzlich nie schreibe was ich so treib, egal ob ich auf die Fresse fall oder es gut läuft...

    Und noch eins darf man nicht vergessen - es gibt durchaus auch Studenten aus armen verhältnissen, die sich ihr Studium selbst finanzieren müssen (durch Nebenjobs etc.) und dadurch wesentlich schneller und effiozienter lernen - weil jedes Jahr länger die eigene Brieftasche belastet.


    Nö, die brechen größtenteils ab und bedauern ihr Leben lang, je studieren angefangen zu haben, weil danach der Kreislauf und die Psyche im Arsch war, sie die wichtigste Zeit ihres Lebens mit dem Kampf gegen Windmühlen verbracht haben und sie aus null Ersparnissen meist Schulden gemacht haben. Ein Abiturient bekommt nämlich nur Hilfsarbeiterjobs, und davon kann man nur überleben, nicht schnell studieren. Studienkredite gabs bis vor wenigen Jahren auch nicht, da blieb dann nur Dispo. Irgendwann rasiert einen, wenn man nicht aufgibt, die Prüfungsordnung, oft kurz vor dem Examen. Heutzutage geht das etwas schneller.
    Wer ohne Ersparnisse, BaFöG oder spendable Eltern einschreibt lässts besser bleiben. Auch wenn er daheim wohnen kann.


    Die Dauerstudenten leben im Normalfall von BaFöG, zwecks Niedereinkommen (=/= Armut) der Eltern.
    Die schnellsten Studenten sind die, die vom sog. "elternunabhängigen" BaFöG leben aber zwischen Abi und Studium eine Ausbildung gemacht und gearbeitet haben. Die haben Einkommen, Ersparnisse, Ehrgeiz und gefestigte Verhältnisse.

    Selber dazulernen, beim Mieter hast du bei Erwerb aus Versteigerung ein einmaliges Sonderkündigungsrecht. Wenn du nichts unternimmst übernimmst du den Vertrag.


    RäumungsTITEL hast du mW gegen den Eigentümer auch nicht, musst du beantragen, kriegst du aber sofort und problemlos.

    Hab auch nicht dich gemeint, sondern Betongoldköpfchen. :rolleyes:
    Nix für ungut, dein Faden hier ist auch sehr interessant.


    Auch das stimmt alles, Dr. Meyer. Gerichtlich bestellte Vormünde sind vom Bösen.
    Mein Brief ist auch wichtiger als alles EM, das man hinterlassen kann. Notfalls kann man den auch bei einem Notar deponieren, bei dem NICHT das Testament deponiert ist, wenn denn gar niemand vertrauenswürdiges unter der Verwandtschaft ist, zu übergeben am 21. Geburtstag. Wissen schlägt Gold.

    Rücklagen (die Du NIE wiedersiehst!) usw.


    Das stimmt so nicht. Hab kürzlich mal eine sehr kleine (knapp höher als die Jahreseinlage) Rückzahlung bekommen, weil genug da war.
    Im Jahr drauf allerdings brauchten sie unbedingt ein funkgesteuertes Tiefgaragentor, jetzt ist wieder Sense mit Rückzahlung...


    So is das pollo...an einem Home und Castle für die Sippe führt kein Weg vorbei. Ohne stehst unheimlich gearscht da. Und wenns nur Omas klein Häuschen ist, aber Zugang zu eigenem Grund und Boden irgendwo braucht jede Familie.
    Im Zweifel gilt klein aber mein.
    Das ist aber etwas ganz anderes als eine ETW. Um mir eine ETW zuzulegen müsst ich schon sehr viel Kohle über haben.

    Wenn Dir irgendwann durch Inflation die Versicherungssumme zu gering erscheint, schließt Du einfach eine weitere RLV über die Differenz ab oder erhöhst die Versicherungssumme der bestehenden.
    DAS ist kein Problem. Wenn man ein Inflationsproblem konstruieren will, dann das, dass das Kind nach dem Todesfall selbst für den Inflationsschutz sorgen muss. Dafür kannst Du ja ins Testament schreiben, dass es von den 100.000 sofort für je 30.000 Gold- und Silberunzen kaufen muss ;)


    Genau so würde ich das machen.
    Statt es ins Testament zu schreiben, würde ich aber dem Testament ein zwei versiegelte persönliche Briefe dem Testament beifügen, in denen du ihm deine Sicht über Banken, Versicherungen, Werte, usw hinterlässt. Muss kein anderer wissen, was es mit dem Geld machen soll. Und Zwang ist auch immer schlecht, kann Gründe geben abzuweichen. Wichtig ist nur, daß dein Kind Zugang zu deinem Wissen erhält und es selbst bewerten kann.
    Schreib bloß nix von "mündelsicher" ins Testament, dann landet alles in Staatsanleihen.


    Wenn das Kind bei deinem Ableben noch minderjährig ist, wird es hoffentlich Großeltern/Mutter/Onkel/Taufpate haben, die wissen was zu tun ist. An die kann man auch einen solchen Ablebensbrief schreiben, falls sie es nicht wissen. Der wird ernster genommen als was man zu Lebzeiten sagt, falls sie deine Ansichten jetzt nicht teilen.

    Auch wenn ich Autobahnauffahrten zu schätzen weiß, in meinen Betrachtungen spielt der nächste Bahnhof eine gewichtigere Rolle.


    Wenns da einen Bahnhof gibt, ist es nicht "Land".


    Bzw bei mir im Ort hams den Zug einfach zum Radweg umfunktioniert, die grünen Idioten (von der CSU). Bahnhof haben wir noch, den Zweck erfüllt er nicht mehr richtig. Sowas kann passieren. Sollte man bedenken. Da haben die Münchenpendler ganz schön gestaunt. :)

    in breslau, in seoul...
    sofern niemand die globalisierung zurückdreht und mauern baut.


    In etwas ruppigeren Zeiten will ich nicht im Ausland leben müssen...nur weil meine Altvorderengeneration das Heimatland im Profit- aber auch Umverteilungswahn dermaßen heruntergerotzt hat, daß man da keinen Fuß mehr auf den Boden kriegt, kein funktionierende Volkswirtschaft mehr vorhanden ist, und man eigentlich nur noch Beamter oder Stempelgeldbettler werden kann.
    Und dann sitz ich in Peking, und die Jungs dort spielen plötzlich Boxeraufstand. Naja, jedem das seine.

    Wenns auf dem Land ist, sind Fahrtminuten zur nächsten Autobahnauffahrt ganz wichtig.Je 5 Minuten kannst mindestens 10% abziehen.


    Wenn man sich die Aushänge in Raiba und Sparkasse ansieht und grundsätzlich 20% abzieht liegt man auch nicht ganz falsch.

    Was man jederzeit realisieren kann, das ist vorhanden. Ich erleb das immer andersrum, wenn Leute glauben Grundstücke im Wert von Hunderttausend Euro zu besitzen, nur weil sie das mal in den 80ern dafür ausgegeben haben.
    Jetzt kriegen sie aber vielleicht 10 oder 20.000 dafür wenn sie sie loswerden wollen, also sind sie auch nur das wert, also haben sie derzeit böse Verluste. Die sie nicht sehen.


    Du kannst Zwischenbilanzen im Sekundentakt machen, und die darin zu Tage tretenden Gewinne sind, solange du ehrlich zu dir bist, real, nur nicht realisiert. Man darf nicht verpassen wie sich das Blatt wendet, keine Frage, aber die Gewinne sind da.


    Letztendlich, also nach Abschluss rechnet man Kasse1 - Kasse2 klar. Aber andererseits versammelt uns hier doch gerade die Erkenntnis, daß es ein letztendlich nicht gibt und "Barbestand" auch nicht das Wahre ist. Oder?



    gg IST dick im plus und glaubt das nicht nur. Er wird nur vermutlich den Absprung verpassen.

    Dann verleihst halt nix und bestehst grundsätzlich auf Barzahlung.
    Ohne Annahmezwang brauchst du Scheine ja nicht zu nehmen.


    Mir persönlich sind viele kleine Versprechen lieber, die ich je nach Laune ablehnen oder akzeptieren kann, als ein einziges riiiiiiiiesengroßes Versprechen, das ich glauben MUSS, und das von jemandem kommt der mich in den Gulag stecken kann wenn ich aufmucke weil ers bricht.