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Beiträge von schuldenblase
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Hallo avabod und herzlich willkommen bei uns!
Die Frage, welcher Goldpreis (und Silberpreis) marktgerecht ist, beschäftigt uns so lange es dieses Forum gibt.
Als ich z.B. vor gut zwei Jahren hier eingestiegen bin, galt Gold und Silber allgemein als "totes Investment".
25 Jahre Preisniedergang bzw. flat-line lagen da hinter den Edelmetallen.
Kaum jemand war in Gold oder Silber nennnenswert investiert. Schon gar nicht die Profi-Anleger und demzufolge auch nicht die Analysten und die von ihnen beratenen Anleger-Massen.
Diese Tatsache und das sich abzeichnenden fiat-money-desaster waren für uns damals das Hauptargument, bei Niedrigpreisen einzusteigen.
Die Kernfrage ist: hat sich an den Grundproblemen etwas wesentliches verändert?
Sind die Menschen in den Industriestaaten (zumindest diejenigen, die etwas anzulegen haben) sowie die Vermögensfonds mittlerweile erheblich (sagen wir mal mindestens zu 10% ihres Vermögens) in Edelmetalle investiert?
Ist die Digital- und Magnetgeldschwemme kleiner geworden?
Hatben sich die krisenhaften Staatsverschuldungen weltweit reduziert?
Sind die maroden Alterssicherungssysteme gesünder geworden?
Werden die Asiaten (3 Milliarden Chinesen, Inder und sonstige) in Zukunft ärmer, so daß sie ihren traditionellen Hang, ihr Geld in Gold und Silber anzulegen, nicht mehr nachkommen werden?
Wird das Produktionsdefizit der Edelmetalle in absehbarer Zeit in einen massiven Produktionssüberschuß verwandelt?
Ist die Welt sicherer geworden?
Ich denke, so lange man nicht mindestens 2 dieser Fragen mit einem deutlichen "Ja" beantworten kann, wird es mit den Preisen weiter nach oben gehen.
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Ja Edelman, Mahendra ist wirklich der absolute Brüller!
Vor 2 Jahren hat er noch gigantische Silberanstiege "prophezeit" ("I see Silver will rise to levels you will not believe. I do not write the numbers I see because I would be jugded crazy").
Nachdem ein Jahr lang Silber zwar stieg, aber nur moderat (so auf 7 $ / Unze), ist er dann ins andere Lager übergelaufen und sieht seither Silber abstürzen.
Seither geht es steil nach oben... -
... der Silber-Short-Squeeze richtig in Fahrt.
Wenn sich das so weiter entwickelt, wird denen in den nächsten Tagen der Arsch gegrillt!
Und das haben sie verdient!!! -
... so weitergeht, kann ich noch vor Mitternacht die 14$-Silber-Hymne einspielen:
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... die Silber-Hymne wie ein Donnerhall....
11 Euro / Unze Silber!!
Die Silber-Hymne zur Feier der 11 Euro - Schwelle -
.... etwas spät bin ich dran, aber kaum fährt man mal zwei Tage weg, schon geht's wieder nach oben...
Hier zur Feier der 13$ / Oz - Schwelle:
DIE ULTIMATIVE SILBERHYMNE -
Westgold erscheint mir auf den ersten Blick eine Bereicherung auf dem Markt zu sein - endlich gibt es da etwas Konkurrenz. Auch und gerade für proaurum, die bisherigen Platzhirsche.
Ich habe vor einigen Tagen dort auch die 240-Euro-Ankauspreise für die 100-Euro-Goldmünzen gesehen und dachte: endlich mal einer, der weiß was eine halbe Unze Feingold wert ist.
Kurz danach haben die bei steigendem Goldkurs nur noch 10% weniger dafür geboten... Daß Audibeni das augelöst hat, hätte ich mir ja fast denken können bei den Massen, die er alleine hier im Forum abstösst...
Hei, audi, hast Du irgendwo eine eigene Goldmine???
Wenn Du den Markt so mit Deinen Goldmassen zuschüttest brauchst Du Dich nicht wundern, daß die Preise purzeln.
Schließlich ist Westgold noch in der Aufbauphase - also bitte nicht maßlos werden
Ansonsten finde ich die Preisgestaltung bei Westgold recht ansprechend und ich denke, daß sie, wenn sie so weiter machen, proaurum einen ordentlichen Marktanteil rausschnitzen können.
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Zitat
wenn alle Forenteilnehmer morgen früh auf der Matte stünden und ihre physischen Bestände in die ach so kleinen Münzhandlungen bringen würden, um ihre Gewinnmitnahmen zu tätigen? Wieviel Bargeld könnten unsere handvoll Goldhändler in Deutschland aufbringen? Wieviel Unzen verkraften die pro Tag? Wenn eine Verkaufspanik in Deutschlnad losbricht
Im übrigen gilt für Silber und Gold natürlich das gleiche, was für andere Anlagegüter auch gilt: wenn zu viele verkaufen, sinkt der Preis.
Wir könnten nun darüber nachdenken, was passiert, wenn alle jeweiligen Besitzer gleichzeitig alle ihre Immobilien - oder Aktien - oder Staatsanleihen - oder Münzsammlung - oder Auto - oder ihre Rolex - oder was auch immer verkaufen...
Die Frage ist: wie wahrscheinlich ist das?
Vor allem in Bezug auf Edelmetalle im derzeitigen weltwirtschaftlichen Umfeld?
Da halte ich die Wahrscheinlichkeit für größer, das in den nächsten Jahren ein grosser Asteroid in Deutschland einschlägt
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Zitat
wenn alle Forenteilnehmer morgen früh auf der Matte stünden und ihre physischen Bestände in die ach so kleinen Münzhandlungen bringen würden, um ihre Gewinnmitnahmen zu tätigen? Wieviel Bargeld könnten unsere handvoll Goldhändler in Deutschland aufbringen? Wieviel Unzen verkraften die pro Tag? Wenn eine Verkaufspanik in Deutschlnad losbricht
...also ich denke, wenn die wenigen 100 Forenteilnehmer hier alles verkaufen würden, ist das sicher keinerlei Problem!
Schließlich sind die Goldhändler interntional vernetzt - wenn proaurum an in einer Stunde - sagen wir mal 1000 Krügerrand - kaufen würde, dann können sie sie im selben Moment online an einen kaufwilligen Käufer (Händler, auch weltweit) weiterverkaufen.
Bei Silberbarren wäre proaurum soger selig über jede "Einlieferung", da sie seit Monaten Lieferschwierigkeiten haben und von den Herstellern nur sehr zögerlich beliefert werden können. Die Kunden warten woch- bis moantelang auf ihre gekauften Barren...
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Erst mal muss die Explosion kommen - das dauert noch ein paar Jahre.
In diesem Zeitraum werden sich noch viele andere Wertigkeiten ändern -was und wohin weiß keiner.Gibt es bis dahin einen Aktiencrash - oder das Gegenteil?
Fallen die Immobilien in den Keller - oder steigen sie stark?
Fällt Acker- und Waldbesitz in den Keller - oder wird gerade darin investiert?
Oder finden diese Prozesse im Ausland viel stärker statt?
Oder tut man sowieso besser daran, sich im Ausland eine neue Existenz aufzubauen?Oder bleibt im Prinzip alles beim alten?
Wenn das Silber mal richtig teuer ist und es darin geht, das Silber zu "versilbern" :D, dann heißt es erst mal: eigene Schulden tilgen (sofern vorhanden) und dann sich in o.g. Anlageklassen einzukaufen - je nach Lage der Dinge.
Vielleicht ist dann verstärkt Selbstversorgung angesagt und man kauft sich was aus dem Bereich Landwirtschaft...Wenn die Zeit reif ist, wird man sehen.
Momentan kann man nur über ungelegten Eiern brüten, und da kommt selten was bei raus

Ich kann mir auch vorstellen, daß eine vernünftige Auslandsinvestition (wenn dort die Preise im Keller sein sollten) nicht die schlechteste Anlage wäre.
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Ok Dago, alles klar!
Mir fressen meine 4 Kinder auch fast die Haare vom Kopf...
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Dagobert, wenn das eintreffen soll:
ZitatHab die "historischen" 600 Dollar-Charts von Kitco als PDF-Datei für meine zukünftigen Enkel konserviert.
dann mußt Du diesen Zustand noch ändern:
ZitatIch bin Single und kann über meine "Gewinne" selbst bestimmen.

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Zitat
Die schlitzäugigen Freunde sind wohl die Freunde der Amis und nicht unsere Freunde.
...momentan sind noch die Aussies am handeln, Hong Kong kommt erst in 45 Minuten! -
Zitat
Silber sieht fast parabolisch aus.
Ich stehe noch immer zu dem, was ich hier schon vor zwei Jahren gepostet habe: alle Kurs-Zacken, die uns momentan riesig vorkommen werden in einigen Jahren wie ein Hintergrundflimmern am unteren Rand des Silber-Charts erscheinen...

(Na ja, da bin ich einfach ein unverbesserlicher Optimist!)
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So sieht das Silber in den letzten 12 Monaten aus, niedlich, nicht wahr?
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Und weiter geht's im Text...
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Na also: da haben wir sie doch, die 600!!!!
Jetzt hau ich mich aber in die Federn... -
Nur ein klitzekleiner Dime fehlt noch - kommt Jungs, seid nicht so kleinlich!!
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Wenn das so weiter geht, dann wird auch noch die 13-Dollar-Silber-Hymne fällig: