Jetzt fehlen noch 20 Cent... kommt, liebe Freunde in Hong Kong, da geht doch noch was!!
Beiträge von schuldenblase
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hallo edelman:
ZitatBtw.: Erschallt auch Deine Fanfare beim Gold?
Nee, mein "Lone Ranger" steht voll auf Silver.
Ich schaue mal, ob ich für Gold auch was passendes finde![Blockierte Grafik: http://www.wildwestweb.net/steeds/lrsilver.jpg]
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@edelman
ZitatNatürlich sind Rücksetzer fällig und notwendig.
Die Gretchenfrage ist nur,von wo aus und wann.Die Zutaten zu einem Short-Squeeze sind im Tiegel. Zumindest beim Silber. Wenn jetzt das Feuer unter dem Tiegel nicht ausgeht, kann es eine ordentliche Verpuffung geben.
[Blockierte Grafik: http://blog.tmcnet.com/blog/tom-keating/images/nuclear-explosion.jpg]
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Hallo Reinigunsprozess,
habe gestern ein ähnliches statement zu meiner Einschätzung des Bullenmarkt-Stadiums geschrieben:
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Zitat
die nicht nur Links posten, Halbgares als Faktum hinstellen, oder ihren Testosteronpegel entladen
Der Satz hat das Zeug zum Spruch des Tages!

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Hallo und herzlich willkommen!
Schön, daß immer neue Mitglieder hinzustossen!
Dein Beitrag ist prima und zeugt von Sachkenntnis!
Ich sehe das genauso, wir sind allenfalls am Anfang des Stadiums 2 des Bullenmarktes.
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Nicht zu vergessen: es gibt (bei den "commecials" = bullion-bankern) gigantische Short-Positionen, einzelne halten da 10.000 und mehr Kontrakte - gekauft bei Kursen weit unter 10$/Oz, teilweise bei 7 oder 8$).
Die sind nun in Größenordnungen von mehreren 100 Mio $ im Soll!
Das ruft selbst die CEOs von JP Morgan, Scotia Mottata und Konsorten auf den Plan.
Denn aus solch einer Kernschmelze können ruck-zuck Milliarden-Verluste werden - das sieht in der nächsten Bilanz-Pressekonferenz gar nicht gut aus.Und wehe den Minengesellschaften oder Metallhändlern, die short sind (ursprünglich um ihre physischen Bestände "abzusichern") - die müssen nun auch ihre margin-cals bedienen. Haben aber deutlich weniger cash als die Großbanken...
Fimen wie Engelhard, Heraeus und Degussa (Umicore) müssen nun auch ihre Konten plündern (sofern sie geshortet haben, was in diesem business aber üblich ist).
Könnte mir gut vorstellen, daß die ersten Minengesellschaften (die gehedgt haben) bei einer Fortsetzung dieser Entwicklung bald Konkurs anmelden müssen... (Und dann von den Großbanken übernommen werden, da diese dann an die physische Ware kommen, um ihren short-Lieferverpflichtungen in Barrrenform nachkommen können)... -
... mir in die Hosen scheissen bis zum Stehkragen.
Was jetzt als margin-calls fällig wird ist jenseits von gut und böse!
Zur Erinnerung: ein Silber-Kontrakt über 5000 Unzen an der COMEX erfordert 3750 $ als "margin" (=Sicherheit) auf dem Broker-Konto.
Wenn einer bei 10$/Oz (vor Wochen noch ein utopisch hoher Silber-Kurs) short gegangen ist, dann mußte er bis heute (Silber bei 12,67 $)
2,67 x 5000 = 13350 $ für jeden Kontrakt nachschiessen (bei ursprünglich 3750$ Einsatz). Und zwar in CASH und UNVERZÜGLICH.Das ist ein Totalverust des ursprünglichen Einsatzes(3750$) + eines Zusatzverlustes von 10.000 $.
Das riecht nach Bankrott.
Und nach Short-Squeeze.
Denn so mancher wird das margin-Geld auf die Schnelle nicht aufbringen und seine Positionen werden vom clearing-house zwangs-liquidiert.
Und andere werden - getrieben vom Gedanken, die Verluste wenigstens zu begrenzen oder getrieben vom Stiefel des Chefs im Allerwertesten (bei den Profi-Händlern) - ganz schnell versuchen, Teile ihrer Short-Positionen glattzustellen.
Das heisst, all diese shorts müssen nun zum Glattstellen long-Positionen aufkaufen.
Wenn dieser Mechanismus heißläuft, ist alles möglich - bis zur Marktaussetzung an der COMEX-
Ich denke, da beginnen bald die Krisenstäbe zu tagen...Ted Butler hat ähnliches schon lange prophezeit - es könnte nun Realität werden.
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was die Papiersilber-Spielchen anbetrifft wird das wohl so sein.
Irgendwann wird jedoch die physische Verknappung den Ton angeben.
Dann ist alles möglich...
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Dass der Anstieg zu schnell geht, Silber überkauft ist und sehr bald eine heftige Korrektur droht hören wir schon permanent, seit Silber an der 10 Dollar-Marke geknabbert hat.
Diese Skepsis ist ein gutes Zeichen!
Irgendwann werden die Long-Spekulanten (überwiegend Hedge-Fonds) ihre Gewinne mitnehmen und dann droht eine heftige Korrektur.
Es ist aber auch denkbar, dass sie in einem Short-Squeeze ihre Positionen teuer (und noch teurer) an die Shorts verkaufen können, so daß die Longs ihre Positionen sogar bei steigenden Preisen zurückfahren können. -
Hier eine Agenturmeldung von heute:
Berlin (ddp). Angesichts des zeitweise auf 600 Dollar gestiegenen Goldpreises haben Experten vor einer Überhitzung der Märkte gewarnt. «Die Luft nach oben ist beim Goldpreis inzwischen sehr dünn», sagte Werner Becker von Deutsche-Bank-Research der «Berliner Zeitung» (Samstagausgabe). «Ich halte die Rückschlag-Gefahr derzeit für ausgesprochen hoch.» Die Inflationsängste im Markt seien übertrieben. «Anleger sollten sich vergegenwärtigen, dass Gold hohe Lagerkosten verursacht und keine Erträge bringt».
Noch nie habe sich der Goldpreis lange über der Marke von 550 Dollar halten können. Es spreche deshalb viel dafür, dass er wieder unter dieses Niveau zurückfalle, sagte Becker.
Ähnlich beurteilt der Geschäftsführer des Hanauer Edelmetall- und Technologiekonzerns Heraeus, Hans-Günter Ritter, die Lage am Goldmarkt: «Die Anleger sind gut beraten, vorsichtig zu bleiben. Gewinnmitnahmen wären in der aktuellen Situation nicht verkehrt.» Eine Weile werde der Boom allerdings vermutlich noch andauern. «Viele springen jetzt beim Gold noch auf, weil sie Angst haben, einen weiteren Anstieg zu verpassen», sagte Ritter.ddp/mar
Beachtenswert sind die sattsam bekannten Argumente, die schon bei Goldpreisen von 350 Dollar ausgeprustet wurden.
Aus dem Mund eines Fiat-Money-Priesters der Deutschen Bank ist es nicht verwunderlich, daß er gegen Goldbesitzt votiert; vorallem die "hohen Lagerkosten" sind ein schlagendes Argument!!
Ein Schließfach bei der Bank, in das grob gerechnet 500 Kg Gold im Wert von gut 7,5 Mio Euro reinpasst kostet 30 Euro / Jahr Miete.
Wenn ich die 7,5 Mio in irgendeinem Deutsche-Bank-Fonds anlege, dann zieht mir der Fonds im selben Zeitraum mindestens 100.000 Euro "Verwaltungsgebühren, Depotgebühren,Transaktionsgebühren" aus der Tasche. Insofern sind die Lagerkosten tatsächlich hoch - nämlich für die Banken, denen dann die in Papiergeldanlagen üblichen Margen entgehen...Der Knilch von Heraeus äussert sich wie üblich negativ gegenüber Edelmetallen (diese Sorte Kommentare von Heraeus begleiten den Edelmetall-Kursanstieg seit seinem nfang vor 3 Jahren..).
Wie ich schon in einem anderen Beitrag geschrieben habe, ist das Familienunternehmen (besser: Familiengruft) Heraeus ein beständiger Negativ-Kommentator.
Weiss jemand Hintergründe über diesen Familien-Clan? Ist der Laden Mitglied der SUA (Silver-User-Association)?
Bilderberger? Familiäre Bindungen zur Hochfinanz? -
Noch ein neuer thread? wird mancher fragen...
Hier kann man Stilblüten, Flaschmeldungen und (gezielte?) Desinformation sammeln und diskutieren. -
Hallo,
also diese ineinander verschachtelten Zitate finde ich echt super!!!
Das liest bestimmt jeder gerne...
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Ich finde die MTT als Anlage prima, sofern man sie günstig bekommt.
Ich habe einen ganzen Haufen davon (mal billig für knapp über 3 Euro / Stück geschossen :D)
"Schrott" sind sie keinesfalls. Ist eine der am häufigsten geprägten Silbermünzen und weltweit bekannt- die kennt jede Oma!
Im Zweifelsfall als "Notwährung" bestimmt nicht schlechter als irgenwelche 999er Unzen-Teile, die man nicht mal in die Hand nehmen kann, ohne daß Blessuren zurückbleiben. (An den Münzen natürlich)
Ich bin sowieso kein 999er Silber-Fetischist.
Bei Barren - klar, da muss es wohl das Reine Ag sein.
Aber bei Münzen? Wenn der Preis des Silbergehaltes stimmt (um den Spot-Preis) sind die 800er, 835er, 900er oder 925er Münzen eine echte Alternative zu den Rein-Unzen, die man meist allenfalls 20% über dem Spot bekommt. -
... ist ein echter Graus!
Was da mittlerweile an sog. Privy-Marks und Colorierungen bzw. aufgeklebten Bildchen produziert wird...
Wer kauft das nur alles?
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Hi Howa,
schöne homepage!
Wer ist Deine Zielgruppe?
Willst Du da auch etwas verkaufen? -
Hier eine schöne Investment-Münze:
Für 560 Euro ein Schnäppchen...
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Wenn ich den Aktuellen Stand des Edelmetall-Bullenmarktes ind das gängige 3-Stufen-Schema einsortieren soll:
1. Stadium: Verborgenes Akkumulations-Stadium. Nur wenige Insider oder "Exoten" kaufen sich ein. Die Käufer sind zwar schon in der Mehrheit, aber es stehen auch viele Verkäufer dagegen, die zu bescheidenen Preisen zu verkaufen bereits sind. Die Preise steigen moderat. Die Anlage-Klasse gilt allgemein als "out" oder uninteressant.2. Stadium: Erwachen der öffenlichen Aufmerksamkeit. AUFMERKSAMKEIT - nicht Begeisterung oder Euphorie. Es wird über die Anstiege aus Phase 1 erstmals breiter berichtet. Aber es überwiegt noch deutlich die Skepsis bzw. Ungläubigkeit. Die Zahl der Analysten, die sich mit dem Thema befassen, das bisher nich auf ihrem Radar-Schirm war, steigt. Ebenfalls die Zahl derer, die auf den Zug aufspringen - aber es sind nach wie vor wenige und die tun es mit unsicherem Gefühl und eher bescheidenen Beträgen. Nach und nach werden verstärkt neue Anlage-Formen für diese Anlageklasse auf den Markt gebracht: Spezial-Fonds, Zertifikate, ETFs, Optionsscheine usw. und es wird durch die Finanzindustrie für diese Produkte geworben.
Institutionelle Anleger (auch Pensionsfonds etc.) beginnen verstärkt in die neue Anlageklasse zu investieren. Größere Summen fließen dorthin und die Preise steigen über einen langen Zeitraum deutlich an.3. Stadium: Allgemeine Euphorie
Der Track-Record der neuen Anlage-Klasse kann nun über einen langen Zeitraum deutliche Gewinne vorweisen. Der langerfristige Chart sieht beeindruckend aus. Die Medien-Präsenz mit positiver Darstellung dieser Erfolgs-Geschichte steigt deutlich. Geschichten von Anlegern, die durch diese Anlageklasse reich wurden, kursieren immer öfter. Der Nachbar, der früh darin investierte, kauft sich nun einer 7er BMW und macht Urlaub auf den Fidji-Inseln. Jeder kennt in seinem Bekanntenkreis irgendeinen, der dadurch reich wurde (oder meint jemanden zu kennen).
Es entstehen Legenden und diese werden in allen Medien publiziert.
Nun geht die breite Masse und der letzte Zauderer dazu über, es nun "diesen Nachbarn" gleich zu tun. Unzählige Anleger haben nur ein Ziel: auch ein Stück von dieser Crème-Torte abzubekommen. Die Preise steigen. Und steigen. Und steigen. Die entsprechenden Fonds führen überall die Hitlisten an. Es wird von immer mehr Erfolgsmenschen berichtet, die nun viel Geld gemacht haben. Man meint auch, sie überall zu sehen.
Es entsteht ein sich selbst verstärkender Prozess mit einer sich selbst beschleunigenden Eigendynamik...
Bis dann irgendwann "alle investiert" sind...Dann denke ich, wir sind tatsächlich gerade mal allenfalls am Anfang des zweiten Stadiums (oder noch Ende des ersten)
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Von einer Edelmetall-Euphorie und einem Ende der Hausse sind wir noch Lichtjahre entfernt.
Was wir jetzt in den Medien erleben sind Kommentare und Analysen von "Finanz-Fachleuten", die seit Jahren die Edelmetalle für tot erklärt hatten - und nun von der Realität überholt wurden.
Klar, daß die nun auch über dieses Thema berichten müssen - was soll sonst ihre Kundschaft denken. Schließlich wären die Edelmetalle DIE Anlage der letzten Jahre gewesen - hätte man nur rechtzeitig darin investiert und wäre nicht den damaligen Unkenrufen der "Finanz-Fachleute" aufgesessen.
Nun tun diese natürlich so, als hätten sie es schon immer gewusst.ABER: Ich lese KEINEN Bericht über Edelmetalle, der nicht das RISIKO in den Vordergrund stellt und ein baldiges ENDE des Höhenfluges prophezeit ("Preise nur durch Spekulation getrieben"). Also letztlich eine Wiederholung der "Edelmetalle-sind-tot" Argumente der letzten Jahre - nur auf höherem Niveau.
Von einer Euphorie bzw. auch nur einer positiven Grundstimmung keine Rede.
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... die Silber-Hymne:
10 Euro / Unze sind erreicht!!!
(Zumindest war es kurzzeitig so)