Beiträge von schuldenblase

    Manche hier im Forum scheinen mit meinen Argumenten für die 100 Goldeuros ja ein echtes Problem zu haben - wann immer ich die 100 Goldeuros erwähne, finden sich sofort welche, die sie runterputzen.


    Evtl ein traumatisches Erlebnis gehabt(zu teuer zum Ausgabepreis 30 Euro über spot beim Schuldenverwaltungsamt gekauft )???


    Oder haben die Goldeuros sonst irgendwas unanständiges getan???


    Ich habe mich jedenfalls in den letzten Wochen mit mehreren Dutzend eingedeckt - als Anlage. Und das zu wesentlich günstigeren Preisen als die AOK-Bullion-Münzen (von denen ich seit geraumer Zeit auch einen ganzen Schwung besitze).


    Und wer das selbe tut, macht bestimmt keinen Fehler.

    ... sind nicht zwingend ein Widerspruch.


    Auch wenn ich mich wiederhole:


    Die deutschen 100 Euro Goldmünzen (1/2 Unze 999,9 Gold) gibt es z.Zt. zum oder unter dem Spotpreis (besser: Spottpreis) z.B. bei ebay.


    Zumindest die Jahrgänge 2002, 2003, 2004.


    Die haben zwar pro Prägebuchstabe eine Auflage von 80.000 Stück, sind also keine Raritäten.
    Aber das ist gerade mal pro tausend Bundesbürger 1 Münze.


    Also pro 100.000 - Einwohner Großstadt 100 Münzen.


    Wenn das Gold- und Sammelfieber mal mehr Resonanz in der Bevölkerung findet, dann werden da evtl. auch mal höhere Preise als nur der Materialpreis bezahlt.

    ...

    Zitat

    Die Bundesbank in der Falle. Ihr Vorstand muss der Bank im Euro-Zeitalter eine neue Strategie verpassen – als Dienstleister und als Produzent öffentlicher Güter


    Zitat

    "Die Bundesbank muss sich zum Dienstleister für den Finanzmarkt entwickeln", fordert Rüdiger von Rosen, der Chef des Deutsche Aktieninstituts (DAI).


    Da könnte doch die Notenbank als Dienstleister doch endlich dem Finanzminister ein begehrtes öffentliches Gut liefern:


    Einen Scheck über 1,5 Billionen Euro.


    Den bucht dann unser Finanz-Hampelmann in sein System ein, kauft alle Bundesschulden zurück und wir sind - Dank der genialen Idee von von Heusinger - wieder schuldenfrei!!


    DAS ist moderne Finanzpolitik und die Buba endlich ein moderner Finanz-Dienstleister!

    ... die Goldverkäufe der Notenbank sind, zeigt sich prima daran:


    Zitat

    seither trennt sich die Schweizerische Nationalbank tranchenweise von insgesamt 1300 Tonnen Gold, der Hälfte ihres ursprünglichen Bestandes


    Die wurden in den letzten Jahren zum Durchschnittspreis von 350$ / Unze verscherbelt.


    Heute wären diese 40 Mio Unzen etwa 8 Milliarden Dollar mehr wert.


    Folglich haben die genialen Schweizer Notenbanker in 3 Jahren ca. 12 Milliarden Schweizer Franken Geldvermögen vernichtet.

    Hallo mesodor,


    da liegts du diesmal aber völlig falsch (kann ja mal vorkommen).


    Für Zocker ist Zeit Geld.


    Da geht es beim Kaufen und Verkaufen um Sekunden


    Und um niedrige spreads.


    Beides hat ein ETF nicht: der spread ist deutlich höher als bei Zertis oder OS, Kauf und Verkauf zu einem einmal werktäglich festgesetzten Preis und Gutschrift des Geldes erst frühestens am nächsten Tag - das macht kein Zocker.

    Zitat

    Was haltet ihr eigentlich von den offiziellen Nachprägungen der östereichischen Handelsmünzen (Dukaten, Gulden und Kronen). Sie sehen mE schön aus und sind noch nah am Goldpreis. Das Problem was ich nur sehe ist: Werden sie bei einem Verkauf als Anlagemünzen allgemein akzeptiert oder gibt es da ggf. Erklärungsprobleme. Immerhin steht der Goldanteil nicht darauf.


    Du kannst Dir sicher sein, daß in einem "goldenen Zeitalter", wenn Gold in aller Munde ist (nicht zahnmedizinisch gemeint) sehr schnell alle genau wissen, welche Münze wieviel Metall enthält.


    Dann steht das nämlich in der Bildzeitung als täglich aktualisierte Kurstabelle auf der Titelseite.
    Und die besseren Zeitungen tauschen ihre seitenweisen Derivate-Tabellen gegen Münzen-Tabellen aus.


    Wenn Du die Alpen-Goldtaler günstig bekommst, dann nimm sie.


    U.u. bekommt man die an Greti und Pleti besser los (Jo mei, do is ja unser Fronz-Josef draaf, der Herr hob`ihn selig) als irgendwelche Südafrikanischen, Australischen oder Mexikanischen Teile.

    Zitat

    Was haltet ihr eigentlich von den offiziellen Nachprägungen der östereichischen Handelsmünzen (Dukaten, Gulden und Kronen). Sie sehen mE schön aus und sind noch nah am Goldpreis. Das Problem was ich nur sehe ist: Werden sie bei einem Verkauf als Anlagemünzen allgemein akzeptiert oder gibt es da ggf. Erklärungsprobleme. Immerhin steht der Goldanteil nicht darauf.


    Du kannst Dir sicher sein, daß in einem "goldenen Zeitalter", wenn Gold in aller Munde ist (nicht zahnmedizinisch gemeint) sehr schnell alle genau wissen, welche Münze wieviel Metall enthält.


    Dann steht das nämlich in der Bildzeitung als täglich aktualisierte Kurstabelle auf der Titelseite.
    Und die besseren Zeitungen tauschen ihre seitenweisen Derivate-Tabellen gegen Münzen-Tabellen aus.


    Wenn Du die Alpen-Goldtaler günstig bekommst, dann nimm sie.


    U.u. bekommt man die an Greti und Pleti besser los (do is ja unser Fronz-Josef draaf, der Herr hob`ihn selig) als irgenwelche Südarfrikanischen, Australischen oder Mexikanischen Teile.

    Hallo Stephan, nice to hear from you!


    Zitat

    somit die Auflösung der Dreiecksformation, welche wir crashartig erwarten.


    Endlich mal ein "Crash" auf den man sich wirklich freuen kann!


    Drücken wir die Daumen!

    Beim Staatsbankrott gab es bisher immer einen Verlierer: die Mittelschicht.
    Das wird auch beim nächsten so sein.
    Total-Eradikation der Mittelschicht.
    Schleichend findet der Prozess bereits statt:
    Immer mehr Menschen wandern in die Kaste der Besitzlosen (und Transferleistungsempfänger).
    Wer superreich ist, kann sich retten (oder ist evtl. zu dumm für sein Geld).


    Insofern sind die Superreichen und die Armen vom Bankrott nicht so stark betroffen: Die ersten können sich gut retten, die anderen haben nichts zu verlieren.


    Die Proletarisierung, Enteigung und Verarmung der breiten Mittelschicht ist der Prozeß, der dann die politischen und kriegerischen Auswüchse erzeugt.

    @fanatics:

    Zitat

    Silber sehe ich nach wie vor als sehr viel interessanter an als Gold!


    Auch da stimme ich Dir 100% zu.
    Ich bin da auch mehr der physische Typ.


    Den Backpfeifen von Minen-Managern traue ich nicht.
    Was die Regierungen im Fall des Falles mit den Minen machen ist auch sehr sehr unsicher (Verstaatlichung... man nehme sich ein Beispiel an Yukos). Das gilt nicht nur für die Minen in südamerikanischen oder afrikanischen Chaoten-Staaten. Den Nordamerikanern traue ich da erst recht nicht über den Weg. Außerdem weiß kein Mensch, in welchen Hedge-Verpflichtungen so manche Minengesellschaft insgeheim steckt. Da führt eine Silberpreis-Explosion direkt in den Konkurs (siehe Ashanti-Gold...)
    Außerdem sind die Werte bereits astronomisch bewertet und ob bzw. wann die mal echte Gewinne abwerfen ist auch unsicher (bzw. die Erwartungen auf diese evtl. Gewinne sind schon lange eingepreist).

    @anzugspunkt:

    Zitat

    Habe aufgrund von Heros übrigens niemals etwas bei Proaurum bestellt.


    Sehr weise Entscheidung.


    Das zeigt einmal mehr: gerade bei jeglicher Art von Anlageentscheidung und insbesondere physischem Edelmetallkauf gilt: Vorsicht ist die Mutter der Munitionskiste.


    Die geheime Steuerpolizei wird jetzt mit den Heros-Daten wahre Orgien feiern.