Die geplante Besteuerung sämtlicher nominaler Gewinne, seien sie nun Geldwertanlagen (Wertpapiere etc.) oder "Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften" wie es im Steuer-Chinesisch heißt (Sachwerte wie Sammlungen, Oldtimer, Kunstgegenstände, Immobilien) stellt in der Tat eine Substanzbesteuerung dar. Hier wird im wesentlichen der Kaufkraftverlust der Währung als Hebel für die Besteuerung angesetzt.
Ist also eine Inflations-Steuer.
Und die Zwangsabgabe, die der Staat dann erhebt ist umso größer, je größer der Kaufkraftverlust ist, die der Staat durch die von ihm geschaffene Inflation (=Geldmengenausweitung) verursacht.
Eine bodenlose Unverschämtheit.
Besonders dreist ist die stets bei neuen Steuern angebrachte Begründung mit "dem schließen von Steuerschlupflöchern".
Als ob der Staat das selbstverständliche Recht hat, alles was kreucht und fleucht oder einfach nur still daliegt mit Steuern zu belasten.
Ich warte noch auf den Tag, wo die Atemluft besteuert wird. Schließlich atmen wir ja auch CO2 aus - wird da nicht die CO2-Abgabe fällig? Riecht sehr nach Steuerschlupfloch! 