Dein Vertrauen in das amerikanische Rechtssystem in allen Ehren, ich sehe das kritischer.
Aus der heissen Luft kann für das deutsche Gold durchaus ein Fegefeuer werden...
24. Februar 2026, 11:54
Dein Vertrauen in das amerikanische Rechtssystem in allen Ehren, ich sehe das kritischer.
Aus der heissen Luft kann für das deutsche Gold durchaus ein Fegefeuer werden...
gegen das gomode-szenario hätte ich auch nichts einzuwenden...
Zumal ich dann bei dem Lunar-1kg-Spiel zum 31.12. auch noch eine Chance hätte (habe 7,91 $/Oz getippt).
Befürchte aber eher, daß ich da wohl leer ausgehe...
@ Jürgen
ZitatSchuldenblase ist hier noch eine Antwort schuldig, den er hat den Eindruck hinterlassen, als könnte man nur von Gold leben . ( Auch fallende Preise irgendeiner Papier-Verrechnungsform des Edelmetalls sind mir nun schnurz.)
Ich lebe von meiner Hände Arbeit (soll es ja auch noch geben...)
Was ich anlege, wandert in physisches Metall (75% Silber, 25% Gold).
Kein Papier-Silber.
Kein Papier-Gold.
Auch keine Minen (warum: siehe oben, aber vielleicht ändere ich da meine Meinung noch ein wenig).
Auch keine ETFs oder ähnliche Schwindel-Konstruktionen.
Auf Zinsen und Dividenden pfeife ich, da ich die Kusrisiken der zugrunde liegenden Papiere nicht tragen möchte. Ich denke, daß das physische Metall genügend Aufwärtspotential hat, um langfristig eine satte Rendite abzuwerfen - und das steuerfrei.
Zertifikate und Optionsscheine sind gut für den Emittenten, der verdient immer, aber sie sind nichts für mich.
Gier hat schon so manches Grab geschaufelt.
Wir bewegen uns auf finanzpolitisch sehr kritische Zeiten zu, da heist es: Vorsicht ist die Mutter der Munitionskiste.
Ich denke, das war erst der Autakt des sell-offs.
so bei 5,50 dürfte (mal wieder) Schluß sein.
ALTSCHULDEN
Erdbeerfarmer verklagt Deutschland wegen Goldanleihen
Der Erdbeerfarmer Ronnie Fulwood hat die Bundesrepublik vor einem Bezirksgericht in Florida auf die Rückzahlung von 383,5 Millionen Dollar verklagt. Er will für das Geld 750 so genannte Goldbonds einlösen, die einst die Reichsregierung in den zwanziger Jahren emittiert hat und die noch immer nicht zurückgezahlt worden sind.
DPA
Goldbarren der Bundesbank: US-Farmer will Altschulden aus der Weimarer Republik beglichen haben
Hamburg - Demnächst will Fulwood mit weiteren US-Anlegern vor einen Federal Court, ein amerikanisches Bundesgericht, ziehen, wie der SPIEGEL berichtet. Der Erdbeerfarmer ist nur der erste, aber längst nicht der einzige Besitzer solcher Anleihen, der seine Papiere nun einlösen will. US-Anwälte und allerlei Spekulanten wittern bereits ein Riesengeschäft
Nicht nur das Deutsche Reich, auch Kommunen und Unternehmen haben vor mehr als 70 Jahren Anleihen mit einem heutigen Wert von bis zu 500 Milliarden Euro ausgegeben, die nie zurückgezahlt worden sind. Das Londoner Schuldenabkommen, mit dem 1953 die deutschen Altschulden bereinigt wurde, dürfe für diese Anleihen keine Anwendung erfahren, argumentieren die Anwälte.
Ich vermute, das Deutsche Gold dürfte bei einem Erfolg der Klagen (warum sollten sie nicht erfolgreich sein??) endgültig weg sein.
Da es vermutlich zu über 90% in den USA lagert.
Übrigens: der Gegenwert der 3500 Tonnen, die Deutschland (angeblich) noch besitzt, entspricht derzeit einem Gegenwert von knapp 40 Milliarden Teuronen oder 50 Milliarden Dollar.
Das reicht also rechnerisch gerade aus, um 10% der Forderungen der Kläger zu befriedigen.
Kommt es hart auf hart, dann ist Deutschland nicht nur seinen gesamten Goldschatz an die Amis los, sondern es können auch noch deutsche Vermögenswerte in Höhe von 450 Millarden Dollar in den USA beschlagnahmt werden.
Auch für Edelmetall-Minenwerte gilt: Aktien sind auch Risiko-Papiere.
Klar, u.U. kann man damit bei gutem Trading echt Geld verdienen. Aber wem gelingt schon gutes Trading, wenn die Fundamentaldaten nicht stimmen.
Gerade Edelmetall-Investments werden doch von den Meisten wegen des Absicherungs-Aspektes getätigt.
Bei Minen-Investments ist man allerdings - wie bei anderen Aktien auch - von vielen fremdbestimmten Faktoren abhängig, auf die man keinerlei Einfluß hat, und denen man in gewisser Weise schutzlos ausgeliefert ist:
- Ehrlichkeit und Solidität des Managements
- Good-Will der Geldgeber (fast alle Minen haben auch erkleckliche Schulden. Die Geldgeber sind meist Großbanken, und die gehören, wie wir wissen, zum Papiergeldkartell und den erklärten Gold-Gegnern. Die daurch entstehende Abhängigkeit ist nicht unproblematisch...)
- Allgemeine Geschäftsrisiken wie: Abbaugenehmigungen, Umweltauflagen der Behörden, Naturkatastrophen, Streiks...
- Verstaatlichungs-/ Enteigungsrisiko (die meisten Minenbetreiber haben ihre Claims in politisch nicht unproblematischen Regionen dieser Welt: Südafrika, Namibia, Kongo, Südamerika, Philippinen, Russland, China...)
- Währungsrisiko (was nützt ein hoher Goldpreis in US-Dollar, wenn die Minengesellschaften in Landeswährung gerechnet trotzdem nur mit Verlust arbeiten können)
- habe ich noch was vergessen?
Ich habe mir das ganze vor 1 Jahr durchdacht und habe mich entschlossen, bei Edelmetall ausschließlich physisch zu investieren. Da weis ich, was ich habe und bin von niemandem abhängig.
Klingt zwar nicht spannend, aber ich bin bisher damit sehr zufrieden. Auch fallende Preise irgendeiner Papier-Verrechnungsform des Edelmetalls sind mir nun schnurz.
Vielleicht wird auch noch der Zeitpunkt kommen, wo ich in den einen oder anderen Minenwert (einen kleinen Teil) investiere.
Aber da ich schon einmal Opfer von konspirativen Machenschaften beim Investment in Aktien eines (damaligen) Welt-Konzerns geworden bin, habe ich diesbezüglich eigentlich die Nase gestrichen voll.
wo geht die reise hin?
Ich wette, noch kräftig weiter abwärts.
Die üblichen Papier-Spielchen des Papiergeld-Kartells.
Vermutlich werden die Herrscher der Comex, nämlich die short-positionierten Großbanken, in den nächsten Tagen ihre konzertierte Push-Down-Aktion weiterführen. Die Hedge-Fonds werden darauhin computergesteuert nach Durchschlagen von Chart-technischen Werten eine Verkaufsorgie nach der anderen vom Stapel lassen - und die Großbanken können ihre Short-Positionen günstig eindecken.
Ich Schätze, irgendwo im Bereich 5,50 - 6 Dollar ist dann damit Schluß.
Und dann: auf ein Neues!
Habe kürzlich bei ebay 3 von diesen Winzinglen für 19,50 pro Stück ersteigert.
Dachte damals, das wäre ein Schnäppchen. War es auch, ebenso wie nun die MDM-Teile.
Habe also dort noch einen bestellt.
Eigentlich bin ich ja überwiegend in physischem Silber investiert, aber so ein paar Gold-Unzen und auch Gold in Mini-Stückelungen können ja nicht schaden...
Was ist denn heute mit Silber am laufen?
[Blockierte Grafik: http://www.kitco.com/images/live/silver.gif]
Hoffentlich nicht wieder der Auftakt zum "Sell-Off"!
Danke für die Blumen.
Den Spruch habe ich mal in einem amerikanischen Beitrag gelesen - klang auf englisch noch viel besser. Leider finde ich den englischen Original-Textteil nicht mehr.
habe soeben an n-tv gemailt.
Ich glaube, habe mich zu einer Generalabrechnung ihres Papier- und Digitalgeldfetischismus hinreissen lassen.
Wahrscheinlich werde ich dort in der Ablage "Psychopathen" abgelegt.
Ich finde es sehr dankenswert, daß sich manche hier (aln voran schwabenpfeil aber auch andere) in letzter Zeit die Mühe machen und uns das Neueste aus den einschlägigen amerkanischen Foren reinposten.
Das macht viel Arbeit und wir können alle davon profitieren.
Sollte es jemanden nicht interessieren oder sollte das Lesen zu mühsam sein, so kann man das ganze ja auch überspringen.
Im übrigen übt es auch sehr gut, das ein oder andere Wort im Wörterbuch mal nachzuschlagen...
Bitte nicht aus dem Konzept bringen lassen, ich bin sicher, daß viele Mitglieder das hier sehr zu schätzen wissen!
Gerade die Silber-News von Ted Butler oder David Morgan sind sehr wichtig - vergleichbares ist im deutschsprachigen Raum leider auch nicht ansatzweise zu finden.
Ich denke, der Euro wird das gleiche Schicksal wie der Dollar erleben. Die Fundamental-Daten des Euro und die Verschuldung der Staaten, die ihn bilden, sind keinen Deut besser als die des Dollars.
Wenn der Dollar weiter abwertet wird es einen Abwertungswettlauf der Währungen geben - alleine schon um den Export zu sichern.
Der beste Optionsschein ist PHYSISCHES Silber.
Risiko nach unten: vielleicht 20% (aber nur für kurze Zeit)
Chance nach oben: sagen wir mal 1000% (können aber auch 2000 oder 5000 sein) (Au weia, jetzt werden aber manche wieder auf mich einprügeln...)
Und das ganze ohne Zeitwertverfall, Manipulation der Kurse durch die Bankster, Konkursrisiko des Emittenten, Risiko des Nicht-Eincashen-Könnens wegen Aussetzung des Handels... - und ohne jeden Streß.
Warum in die Ferne Schweifen?
Silber in der Hand ist Dein wahrer Freund!
Es droht die Rente auf Pump
Chef der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte fordert mehr Steuern für die klamme Rentenkasse
von Dorothea Siems
Der VDR hat für 2005 eine weitere Nullrunde für Rentner angekündigt
Berlin - Die gesetzliche Rentenversicherung wird im kommenden Jahr voraussichtlich Kredite des Bundes benötigen, um die Renten auszahlen zu können. Darauf hat der Vorstandsvorsitzende der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA), Hartmann Kleiner, im Gespräch mit der WELT hingewiesen. "Die Bundesregierung muß kurzfristig etwas tun, um die Rentenversicherung zu entlasten", verlangte der Vertreter der Arbeitgeber in der BfA. Ein Kassenkredit würde nicht nur das Vertrauen der Bürger in das Rentensystem erschüttern, sondern auch einen Anstieg des Beitragssatzes 2006 zur Folge haben, weil der Kredit dann zurückgezahlt werden müßte.
Kleiner, der auch Mitglied im Sozialbeirat der Bundesregierung ist, plädierte dafür, den Bundeszuschuß zur Rentenkasse aufzustocken. Die Ökosteuereinnahmen sollten - wie von der Koalition bei der Einführung dieser Abgabe versprochen - vollständig in die gesetzliche Rentenversicherung fließen. Tatsächlich gehe ein beträchtlicher Teil der Ökosteuer in den Bundeshaushalt. 2003 brachte diese Abgabe dem Bund insgesamt 18,3 Mrd. ein. Davon flossen laut Kleiner jedoch lediglich 9,1 Mrd. Euro zweckgebunden an die Rentenkasse. Zwar zahlt der Bund noch andere Zuschüsse an die Rentenversicherung, doch diese Zahlungen gab es auch schon, bevor die Bundesregierung Ökosteuer einführte. "Insgesamt deckt der Bundeszuschuß noch immer nicht vollständig die versicherungsfremden Leistungen", bemängelte Kleiner.
Änderungsbedarf sieht er auch bei der Mehrwertsteuer-Regelung. Derzeit bekommt die Rentenkasse Einnahmen, die einem Prozentpunkt der Mehrwertsteuer entsprechen. Konjunkturbedingt haben sich diese Steuereinnahmen in den vergangenen Jahren jedoch ungünstig entwickelt. Es wäre sinnvoller, wenn die Rentenkasse jährlich einen festen Beitrag erhielte, sagte der BfA-Vorstandsvorsitzende.
Um die Finanzlage der Rentenversicherung zu stabilisieren, seien aber auch Einschnitte bei den Renten nötig. Der Verband Deutscher Rentenversicherungsträger (VDR) hatte kürzlich für 2005 eine weitere Nullrunde für die Rentner angekündigt. Der Grund ist, daß Löhne und Gehälter in diesem Jahr nur minimal gestiegen sind. Ließe man den mit der letzten Rentenreform eingeführten "Nachhaltigkeitsfaktor" vollständig wirken, käme es nach Berechnungen der Rentenversicherer sogar zu einer Verringerung der Renten. Eine Ausnahmeklausel im Gesetz verhindert jedoch, daß die Renten sinken können. "Diese Klausel muß gestrichen werden", forderte Kleiner. Die Renten würden dann zum 1. Juli 2005 voraussichtlich um 0,7 Prozent sinken. Die Ausnahmeklausel verhindere, daß die notwendigen Einspareffekte der Rentenreform vollständig zum Tagen kommen, beklagte der BfA-Chef.
Kleiner kritisierte, daß die Regierungsprognosen zur Entwicklung der Rentenversicherung 2005 "unrealistisch optimistisch" seien. "Eckpunkt der Prognose war offenbar das Ziel, den Rentenbeitragssatz 2005 bei 19,5 Prozent stabil zu halten. Die Daten wurden dann so gesetzt, daß dieses Ziel auch erreicht wird." Die Regierung unterstelle für das nächste Jahr einen recht kräftigen Anstieg der Lohn- und Gehaltssumme um 1,2 Prozent und ignoriere dabei, daß sie im laufenden Jahr gerade mal um 0,3 (West) und 0,6 (Ost) gewachsen sei.
Schon für dieses Jahr sei die Regierung zu optimistisch gewesen. Laut Kleiner wird es nur wegen zwei Sondermaßnahmen gelingen, die Schwankungsreserve zum Jahresende wieder auf das gesetzlich vorgeschriebene Mindestniveau von 20 Prozent einer Monatsausgabe aufzustocken. Eine einmalige Entlastung brachte der Verkauf der BfA-Immobiliengesellschaft Gagfah für 2,1 Mrd. Euro. Außerdem hat die Regierung beschlossen, daß die Rentenversicherer die Januar-Beiträge für die Arbeitslosengeld-II-Empfänger bereits im Dezember erhalten. "Für die Arbeitslosenhilfebezieher bekom- men wir somit in diesem Jahr 13 Monatsbeiträge." Ohne diese Einmaleffekte "hätten wir schon in diesem Herbst einen Kredit benötigt", sagte BfA-Chef Kleiner.
Die Arbeitgeber unterstützten zwar ausdrücklich das Ziel der Beitragssatzstabilität, sagte Kleiner. "Dafür sind jedoch nicht unrealistische Prognosen, sondern unverzügliche Reformen nötig."
Die Welt
Artikel erschienen am Mo, 8. November 2004
Das ganze Gehabe mit dem Widerrufsrecht gestern in den Nachrichten verstehe ich nicht.
Wir betreiben seit 2 Jahren als Powerseller einen eBay-Shop (99% postive Bewertungen).
Also gewerblich. Mit Umsatzsteuer, Umsatzsteuervoranmeldung, Steuererklärung, Steuerberatungskosten usw. .
Seit wir dies machen ist allgemein bekannt, daß für gerwerbliche eBay-Verkäufer das Fernabsatzgesetz gilt und entsprechende Widerrufsbelehrungen etc. auf der Seite angebracht werden müssen. Dieses Thema füllt (seit wir dabei sind) die Diskussion im ebay-"Powerseller-Forum" (leider nur für Powerseller zugänglich).
Seit mindestens 1 Jahr läuft von geschäftstüchtigen Anwälten sowie von Verbaucherzentralen eine Abmahnwelle gegen als gewerblich ersichtliche Ebayer, die ihre Verkaufs-Seite nicht nach den Regeln des Fernabsatzgesetzes gestalten. (Abmahnung kostet so zwischen 400 und 1500 Euro) Und entsprechende Gerichtsurteile gibt es haufenweise.
Ist also überhaupt nichts Neues. (Nur, daß nun auch der BGH das schon bekannte nochmals bestätigt hat).
Resultat dieses Fernabsatzgesetzes ist, daß man als betroffener Verkäufer nun dem Käufer völlig ausgeliefert ist. Machen nicht nur einige wenige, sondern ähnlich wie bei Quelle, Neckermann und Co. erhebliche Prozentsätze der Käufer von Ihrem Widerrufs- und Rückgaberecht Gebrauch, so hat man enorme zusätzlich Kosten für Abwicklung, Porto, Prüfung der zurückgesandten Ware (teilweise benutzt und beschädigt) und enormen Streß und Streitereien wegen deren Wertminderung usw. Kommt es zum Streit (leider sehr oft, da viele schräge Vögel ihre Position ausnutzen), kassieren die Anwälte kräftig mit, so daß man meist aus Kostengründen resigniert und die versaute Ware "abschreibt".
Dies betrifft insbesondere Händler, die Alltagswaren wie Kleidung, Elektronik oder Bücher usw. verkaufen.
Zu allem Überfluß muß der Verkäufer auch noch bis zu einem Warenwert von 40.- Euro die Rücksendekosten des Käufers bezahlen. Kalkuliert man das alles ein, muß man die Ware 10 - 20% teurer machen, um keinen Verlust zu erleiden. Dann verkauft man nichts mehr, da der Preis nicht mehr konkurrenzfähig ist.
Diese Vorgänge haben bereits bekannte Versandhäuser wie Neckermann und Quelle (für die das Fernabsatzgesetz ja auch gilt) in die roten Zahlen getrieben.
Stattdessen findet man bei ebay massenweise sogenannte "Privatverkäufer", die offensichtlich unter immer neuen accounts mit geringen Bewertungen haufenweise Neuware vertreiben. Natürlich schwarz, ohne Steuer, ohne Fernabsatzgesetz und damit auch ohne Streß.
Somit hat man als ehrlicher Händler, der sich an die gesetzlichen Spielregeln hält und brav die Steuern zahlt, überhaupt keine Chance.
Viele Powerseller haben mittlerweile auch resigniert und ihren ebay-Laden dichtgemacht.
Ganz findige Käufer bestellen sich z.B. Bücher oder Comics, lesen sie und schicken sie innerhalb von 14 Tagen ("Widerrufsfrist") wieder zurück. Natürlich auf Kosten des Verkäufers. Oder lassen sich Klamotten schicken, tragen sie 14 Tage - und dann "back to sender".
Man hält es nicht für möglich, was man da alles erlebt...
Wir haben von der schwachsinnigen Überregulierung und dem einseitigen "Schutz der Verbraucher-Rechte" und der nahezu völligen Schutzlosigkeit und Abzocke der Verkäufer jedenfalls auch die Schnauze voll und werden das Gewerbe nach dem Weihnachtsgeschäft endgültig wieder einstampfen.
Braucht sich der Blanke Hans nicht wundern, wenn noch mehr Steuern in seiner Schatulle fehlen.
Er will es ja offensichtlich nicht anders.
Pro-Aurum:
ZitatSobald sich die Lage entspannt, werden wir Sie hierüber informieren
Anscheinend ist die Lage noch "angespannt".
Sicherlich werden wir nicht von heute auf morgen in einen totalen Lieferngpaß für Silber schlittern.
Das ganze beginnt mit kleinen Vorbeben. Ich denke, es ist klug, mit seinen Sensoren diese noch schwachen seismischen Wellen wahrzunehmen und (falls noch nicht geschehen) die richtigen Schritte zu unternehmen....
Der Silber-Liefer-Engpaß von Pro-Aurum ist sehr bemerkenswert.
Es scheint allmählich das einzutreten, was schon lange (z.B. von Ted Butler) prophezeit, aber von so manchem hier stets bezweifelt wurde:
Physisches Silber wird knapp!
Sicherlich wird Pro-Aurum nochmals Liefermengen irgendwo auftreiben können und der Engpaß wird wahrscheinlich vorerst nur vorübergehend sein.
Aber daß es überhaupt so weit kommt, ist doch ein deutliches Zeichen(schließlich ist Pro-Aurum ja keine Klitsche, sondern der größte private Edelmetall-Einzelhändler in Deutschland und gleichzeitig ein wichtiger Großhändler und Lieferant vieler Banken).
Es wird zunehmend spannend werden.
Ich kann jedem, der es noch nicht getan hat, nur empfehlen, sich zu den derzeitig noch günstigen Preisen zügig mit physichem Silber einzudecken.
Und wie heißt es doch so schön in dem letzten Beitrag auf Ted Butlers-Internetseite von gestern:
ZitatIf you buy silver, think Big. Only people who think big make big.
ZitatChina erhöht die jährliche Exportquote für Silber von 3050t auf 3500t. Was soll man davon halten?
Die Meldung hat mich auch irritiert.
Welchen Sinn macht es für einen Verkäufer, durch die Vor-Ankündigung einer Mengenausweitung seiner Lieferungen unweigerlich den Preis seine Verkaufgutes nach unten zu drücken?
Würdest Du das tun? Dir dein eigenes Geschäft vermasseln?
Das ist doch schizophren.
Klingt mir ein wenig wie die leidvollen Vor-Ankündigungen von Gold-Verkäufen durch die Zentralbanken.
Bei solchen offensichtlich sinnwidrigen Meldungen drängt sich mir der Verdacht auf, daß hier ein bestimmter Zweck verfolgt wird. Man sollte sich die Frage stellen, wer eigentlich hinter den Medien steht, die diese Meldungen verbreiten, bzw. wem diese Medien gehören. Dann fällt einem so manches wie Schuppen aus den Haaren und dann macht eine solche Meldung auf ihre eigene Art plötzlich wieder Sinn...