Beiträge von schuldenblase

    Jürgen:

    Zitat

    Dummerweise haben sie nähmlich diese ihnen vor Jahren anvertraute Knete erbarmungslos vernichtet.
    Jezt sind sie hinter deiner her, und wenn du nicht obacht gibt, ist diese auch weg.Diese Jungs sind hochbezahlte Geldvernichter, die mit dicken Porschen
    durch die Gegend fahren, und das Geld anderer Menschen an die Mädels verschleudert, die unterhalb des Kinns so große Augen haben,


    Super, Jürgen! Das dürfte das Statement des Tages werden!


    Zum "Was kaufen":


    Zuerst muß man sich darüber klar werden:


    1.) Will ich Edelmetall kaufen?


    oder


    2.) Will ich Papier kaufen?


    ad 1.): Edelmetall kaufen heißt unvergängliche und unkaputtbare Sicherheit zu kaufen - verbunden mit hervorragenden Wertsteigerungs-Chancen aufgrund der Nachfrage-/Produktions-Situation. Das Wertsteigerungspotential steigt exponentiell in evtl. kommenden Zeiten der Finanzkrisen (aber auch ohne dieses Szenario ist das Wertsteigerungspotential riesig).


    ad2.) Papier kaufen heißt auf Gedeih und Verderb unzähligen nicht beeinflussbaren äußeren Faktoren ausgeliefert zu sein. Nämlich all den Faktoren die notwendig sind, daß das komplexe Papier- und Digitalgeldsystem reibungslos funktioniert. Das ganze System ist so komplex und die Komplexität und gegenseitigen Abhängigkeiten sind so stark miteinander verflochten, daß schon relativ geringe Störfaktoren das System zum Wanken oder Einstürzen bringen können.


    Das können Mikrofaktoren sein, die die Geschäftslage der Minen in Schieflagen bringen (Mißmanagement, Verstaatlichung, Zudrehen des Geldhahns seitens der finanzierenden Banken, Naturkatastrophen größeren oder kleineren Ausmaßes, politische Wirren usw. usf.). Bezüglich der Liquidität der Zertifikate-Emittenten gibt es ähnliche Risiken.


    Das können Makrofaktoren sein, die das ganze Finanzsystem erschüttern: Schuldenkrise, Derivate-Kernschmelze, Krisen, Kriege, Naturkatastrophen...


    Das kann (und wird, wenn es soweit ist) sehr schnell gehen und Du hast ÜBERHAUPT KEINE Zeit, darauf zu reagieren - sozusagen aus heiterem Himmel.


    Man bedenke nur einmal, das 9er Erdbeben hätte nicht vor Sumatra, sondern in einer dicht besiedelten Wirtschaftsregion stattgefunden: L.A. oder San Franzisko oder Tokio.
    Viele Millionen Tote, Hunderte von Milliarden wenn nicht Billionen Sachschäden, sofortige Pleite der beteiligten Versicherungen (wahrscheinlich alle), nie dagewesener Crash an allen Börsen, Zusammenbruch des Dollars, Derivate-Kernschmelze...
    Ich habe darüber schon einmal in einem früheren Beitrag sinniert, ist also nichts, was mir erst seit dem 26.12. in den Sinn gekommen ist
    :
    Natur und Finanzen

    Zitat

    Wenn China weiter boomt, also beste Aussichten für chinesische Münzen?!


    Jein.


    Da für China Urheberrechte u.ä. nichts zählen, ist auch damit zu rechnen, daß die bei steigender Nachfrage einfach nochmals alles nachprägen, was der Markt verlangt. (Meine persönliche Meinung)

    Zitat

    Kommt nur drauf an wieviele es davon auch wirklich gibt. Also wenn ich mir bei den Pandas z.B. mal den Counter bei ebay anschaue, dann sind das gerade mal eine Hand voll Leute die da Interesse zeigen.


    Das stimmt sicherlich. Deswegen bekommt man die meisten Teile auch dicht am Materialpreis.


    "Richtige" Münzensammler (so wurden sie oben in einem Beitrag genannt) gibt es unzählige.


    Als Sammler von Silberbarren oder Barren-Münzen ist man (noch?) mindestens genauso exotisch wie als Anleger in Edelmetallen allgemein.


    99,9% der Menschen haben keinen Bezug zur Geld-Anlage in Edelmetallen.
    (Das wird sich ändern)


    Ich habe übrigens nichts gegen "richtige" Münzensammler; schönes Hobby.


    Persönlich habe ich jedoch Probleme damit, für irgendwelche Monaco oder Vatikan-Eurocent-Münzen o.ä. zig oder hunderte Euros auf den Tisch zu legen, um ein Stückchen Kupfer oder Nickel zu kaufen, daß einen Materialwert von wenigen Cent hat. Ähnliches gilt auch für diverse Silbermünzen.


    Im Ernstfall sind die nur den Materialpreis wert.


    Da kaufe ich mir für gleiches Geld doch lieber zig Unzen Silber und sammle etwas, das außerhalb der großen Rennbahn liegt.
    Und der Sammelreiz kommt auch nicht zu kurz: es ist gar nicht so einfach, noch Barren zu finden, die man noch nicht hat.


    Wie gesagt, bei den größeren Stückelungen (so ab 5 bis 10 Unzen aufwärts) gibt es nicht sehr viele verschiedene Typen und Hersteller.
    Für die gängigen Groß-Münzen gilt ähnliches.


    Von den 1-Unzen-Silberbarren lasse ich die Finger, da wurden zu Werbe- und Vermarktungszwecken Tausende verschiedene geprägt.

    Zitat

    Was ich nur mal wieder nicht verstehe ist, dass die Panda-Serie derart teuer ist. Die finde ich nämlich noch schöner :)


    Das liegt zum ersten daran, daß diese Münzen von Cina schon weitaus teurer auf den Markt geworfen werden, als die Gewichts-Äquivalente von den Australiern.


    Zum anderen werden die Edelmetall-verrückten Chinesen (nicht nur die in China wohnenden, sondern auch die zig-Millionen in anderen Ländern lebenden und häufig zu Wohlstand gekommenen) eine größere Nachfrage nach ihren eigenen Produkten erzeugen als die (bisher) eher Edelmetall-blinden "Langnasen".

    Zitat

    Für Sammler sind die Dinger uninteressant, weil Sie ja eigentlich keine Münzen sondern Barren sind



    Das kommt darauf an, welche Sammler man betrachtet.


    Ich kenne einige, die vor allem auch verschiedene Silber-Barren-Typen sammeln.


    Hier stehen vor allem die größeren Barren (ab 5 oder 10 Unzen aufwärts) sowie entsprechend große "Barren-Münzen" im Vordergrund.


    Dieses Sammelgebiet ist überschaubar, da es nur eine begrenzte Anzahl an verschiedenen Prägungen gibt.


    Dazu bekommt man die Teile meist dicht am Silberpreis...


    Und viele dieser Prägungen dürften eine weitaus geringere Auflage haben als die üblichen Münzen.

    Für Silber-Bugs sind die 1Kg-Klopper schon interessant.


    Immer nur Degussa-Klützchen stapeln ist zwar auch ganz nett, aber mit dem ein oder anderen Kooka oder Lunar-Kilöchen kann man sich eine erschwingliche Freude gönnen.


    Zwar kosten die Münzen ca 10 - 20% mehr als die Guss-Teile, aber bei einem Verkauf bringen sie auch dementsprechend mehr ein.


    Wenn der Silberpreis erst einmal explodiert, werden sich für diese Art der Silberanlage bestimmt auch mehr Interessenten finden und die Nachfrage ansteigen. Dann ist es durchaus denkbar, daß man damit einen größeren Gewinn macht als mit Barren. Mit Mondpreisen ist allerdings nicht zu rechnen.


    Außerdem sind auf die Münzen "nur" 7% MWSt. fällig (Barren: 16%´)


    Mein Lieblings-1Kg-Kooka ist übrigens die Erstausgabe von 1991 (Nennwert damals noch 150 Au$ - ab 1992 dann 30 Au$)


    Wenn ich es schaffe, werde ich hier ein Bild einstellen, da wohl die Wenigsten bisher ein solches Teil gesehen haben dürften - wird auch kaum angeboten und hat schon einen echten Liebhaber-Preis.

    Mal sehen, wie lange die Buba den Begehrlichkeiten Eichels noch Stand hält...


    Um es noch einmal zu sagen (es gibt ja immer wieder "Neulinge" hier):


    Der "Goldschatz" der Buba besteht aus insgesamt ca. 3500 Tonnen Gold.
    Aufgeführt werden diese im Bericht als "Gold und Goldforderungen".


    Wieviel davon tatsächlich physisches Gold ist und wieviel Goldforderungen, also Papiergold (Forderungen für an Großbanken einstmals verliehenes Gold, das diese längst auf dem Markt verkauft haben) wird nicht veröffentlicht.


    Es gibt Vermutungen (Ferdinand Lips, GATA usw.), daß bis zur Hälfte des Goldes gar nicht mehr physisch von der Buba gehalten wird, sondern nur noch in Papierform.


    Wenn die Buba nun "Goldverkäufe" tätigen würde, dann mit Sicherheit kein physiches Gold, sondern "Goldforderungen". Das heißt, die Buba würde Papier gegen Papier tauschen (Leihschein gegen Cash).
    Den physischen Goldmarkt würde ein solcher "Goldverkauf" in keinster Weise beeinflussen, da ja kein Metall auf den Markt geworfen wird.


    Wieviel physisches Gold überhaupt noch im Eigentum der Buba ist, wird geheimgehalten. Das hat auch sicher seinen Grund...
    Diesbezügliche offizielle Anfragen wurden brüsk abgelehnt, da es Geheimsache sei... Eine Geheimsache ist dann eine Geheimsache, wenn man etwas zu verheimlichen hat. Da fragt man sich natürlich, was hat die Buba und die Bundesregierung zu verheimlichen, wenn die Öffentlichkeit wissen möchte, wieviel Gold noch wirklich existiert?


    Und über welchen Anteil des noch physisch vorhandenen Goldes sie frei verfügen könnte ist auch unklar, da der Löwenanteil (wenn nicht alles) in den USA gelagert ist.


    Was für ein schöneres Faustpfand kann es denn für die USA geben, als den gesamten realen Staatsschatz einer Nation unter Verschluß zu halten?


    Fragen über Fragen...

    Zeitung: Bundesbankvorstand lehnt Gold-Verkäufe dieses Jahr abSamstag 18 Dezember, 2004 12:18 CET



    Berlin (Reuters) - Bundesbank-Präsident Axel Weber ist nach einem Bericht der Zeitung "Welt am Sonntag" mit Plänen gescheitert, noch in diesem Jahr Goldbestände der Bundesbank zu verkaufen.
    Im Vorstand der Zentralbank hätten sechs der acht Mitglieder das Vorhaben abgelehnt, berichtet die Zeitung ohne Angaben von Quellen weiter. Auch habe diese Mehrheit grundsätzliche Bedenken, Goldreserven zu verkaufen, was eine Verringerung der Bestände auch für die Zukunft fraglich mache. Ein Sprecher der Bundesbank lehnte eine Stellungnahme zu dem Zeitungsbericht ab.


    Weber hatte angekündigt, dass der Vorstand der Bundesbank noch in diesem Jahr entscheiden werde, inwiefern die bereits gesicherte Option auf Goldverkäufe von bis zu 600 Tonnen über die nächsten fünf Jahre genutzt werden soll. Diese Möglichkeit hatte sich die Bundesbank unter dem Goldabkommen der 15 europäischen Zentralbanken gesichert, die ihre zum Teil hohen Goldreserven nach und nach marktschonend abbauen wollen. Die Bundesbank verfügt über insgesamt 3440 Tonnen Gold, nur die US-Notenbank besitzt noch mehr.


    Gold gab am Freitag in einem dünnen aber recht volatilen Handel nach. Mit Spannung sehe der Markt den für die nächsten Tage erwarteten Details zum geplanten Goldverkauf der Deutschen Bundesbank entgegen, sagten Händler. Erwartet wird, dass sie über fünf Jahre hinweg jeweils 120 Tonnen veräußert werden.


    EICHEL REGT VERKAUF VON GOLDRESERVEN AN


    Unterdessen regte Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) den Verkauf von Bundesbank-Goldreserven an. Die Bundesbank dürfe 120 Tonnen Gold pro Jahr verkaufen, das bringe ungefähr eine Milliarde Euro, sagte der Minister der Zeitung "Bild am Sonntag" laut Vorabbericht. Allerdings wolle er die Bundesbank nicht zum Verkauf drängen. "Das ist die alleinige Entscheidung der Bundesbank." Gold bringe keine Zinsen, das Geld aus dem verkauften Gold sehr wohl. "Ich bin gespannt, wie die Bundesbank sich verhält", sagte der Minister.


    Der Gewinn der Bundesbank fließt in den Bundeshaushalt. Für den Haushalt 2005, der mit dazu beitragen soll, dass Deutschland nach drei Jahren erstmals die EU-Defizitobergrenze von drei Prozent BIP wieder einhalten kann, hat Eichel zwei Milliarden Euro Bundesbankgewinn eingeplant. Risiken für den Bundesbankgewinn birgt der hohe Euro-Kurs zum Dollar.

    Meine Silberbarren sind z.T. noch "original eingeschweißt", die meisten nicht.


    Die eingeschweißten sehen ziemlich "makellos" aus.


    Die nicht eingeschweißten sind natürlich etwas angelaufen (sehen z.T. richtig poppig aus).


    Sollte jemand damit ein Problem haben: einmal Silbertauchbad, kurz polieren: sieht neuer aus als neu.


    Aber: Silberbarren, insbesondere die gegossenen 1- und 5Kg-Teile, repräsentieren ihren Metallwert.


    Das ist wie mit den Erbsen auf dem Markt:
    Man wird im Zweifelsfall dafür keinen Cent mehr oder weniger bekommen, ob auf Hochglanz poliert oder naturbelassen.


    Trotzdem soll es Leute geben, die gerne Erbsen polieren...

    Palladium-Münzen wurden kaum geprägt. Außerhalb ebay schwierig zu bekommen zu einem akzeptablen Preis.


    Die russischen Ballerinas sind noch am ehesten mal relativ günstig zu kriegen, aber die liegen auch deutlich über dem Metallpreis.


    Ebay ist kein Sicherheitsproblem, wenn man im Zweifelsfall bei höherpreisigen Artikeln den Treuhandservice von iloxx benutzt.
    Kostet nur ein paar Euros, das ist die Streßvermeidung allemal wert.