Beiträge von schuldenblase

    Auch (oder gerade so) kann man sich auch vor Inflation und Geldwertverfall schützen, bzw. diese gezielt für die eigenen Zwecke nutzen: Für billig bedrucktes Papier bzw. kostenloses aus dem Nichts geschaffenes Digitalgeld gesunde Firmen und deren Know-How kaufen.


    Erlebe ich eine Sinnestäuschung durch gesteigerte Aufmerksamkeit für dieses Thema, oder sehe ich es richtig, daß gerade in den letzten Jahren ein mittelständisches Unternehmen nach dem anderen in meiner Region von US-Firmen aufgekauft wird? Und das, obwohl der Dollar-Kurs für solche Transaktionen auch schon mal günstiger war...


    Wäre ja auch clever: Ohne Ende Geld aus dem Nichts schöpfen, mit diesem wertlosem Papier weltweit (heimlich) Gold sowie die Schlüsselindustrien kaufen (und nebenbei beispiellos aufrüsten um noch mit ein paar kleinen Kriegen den Zugang zu den Rohstoffen sichern), danach cool den unausweichlichen Total-Verfall allen fiat-moneys abwarten um hinterher mit lauter hard-assets sauber dastehen: Gold, Öl, Schlüsselindustrien, militärischer Overkill.


    Der Rest der Welt ist dann allenfalls ein Vasall.
    Hier der Artikel:


    Zulieferer Beru geht für 620 Millionen Euro an US-Firma Borg-Warner
    Stuttgart
    - Der hochprofitable schwäbische Dieseltechnik-Spezialist Beru wird für mehr als 620 Mio. Euro an den amerikanischen Automobilzulieferer Borg-Warner verkauft. Mit der Veräußerung ihrer Beteiligungen von zusammen 63 Prozent an den US-Konzern beendeten der US-Finanzinvestor Carlyle und die Familie Birkel am Montag die monatelangen Spekulationen um die Zukunft des Unternehmens aus Ludwigsburg bei Stuttgart. "Diese strategische Akquisition wird unsere Technologieführerschaft bei Dieselmotoren deutlich ausbauen und unsere Kompetenz bei elektronischen Motorsteuerungen und Sensoren stärken", sagte Borg-Warner-Chef Timothy Manganello. Der US-Konzern hatte nach einer Ergänzung in seinem Diesel-Segment gesucht. Den übrigen Beru-Aktionären bietet Borg-Warner 67,50 Euro je Aktie, 8,50 Euro mehr als den beiden Großaktionären. Die im MDax notierte Aktie gewann zwischenzeitlich bis zu 16 Prozent auf 69,50 Euro. Beru hatte sich in den vergangenen Jahren neben seinem angestammten Geschäft mit Glühkerzen für den Kaltstart von Diesel-Autos weitere Geschäftsfelder, etwa die Produktion von Zuheizgeräten erschlossen. rtr





    Artikel erschienen am Di, 2. November 2004

    Im neuen Gewand


    Auch wenn die Verbraucherpreise nur moderat steigen, ist die Inflationsgefahr nicht gebannt. Denn sie zeigt sich zur Zeit anders als bisher - Gastbeitrag
    von Thorsten Polleit


    Steigende Rohstoffpreise, allen voran der Ölpreis, Staatsdefizite auf Rekordständen - und all das begleitet von der Politik des billigen Geldes. Die Konstellation erinnert verdächtig an die frühen siebziger und achtziger Jahre, als die Volkswirtschaften der westlichen Welt an Stagflation - steigender Inflation, bei stagnierender oder sogar rezessiver Produktion - litten. Doch aktuell ist von Inflation(-sfurcht) nur wenig zu erkennen. Die Kapitalmarktzinsen scheinen sogar Rekordtiefs entgegen zu gehen. Unterschätzen die Finanzmärkte die Inflation? Gibt es bald ein böses Erwachen?



    Inflation, so ist vielfach zu hören, sei kein Problem mehr. Die Globalisierung setzt die Volkswirtschaften der westlichen Welt, besonders die in Europa, unter verstärkten Wettbewerbsdruck. Unternehmen fehlen Preisüberwälzungsspielräume. Und Arbeitnehmer werden zunehmend bereit, Arbeitsplatzsicherheit gegen Lohnsteigerungen einzutauschen. Beides zusammen steht einem Anstieg der Konsumentenpreise entgegen.



    Doch steigende Rohstoffpreise treffen nahezu alle Volkswirtschaften und alle Industriebranchen gleichermaßen und zur gleichen Zeit. Daher werden Unternehmen über kurz oder lang in der Lage sein, ihre gestiegenen Kosten in höheren Absatzpreisen weiterzugeben. Und werden Arbeitnehmer dann wirklich dauerhaft bereit sein, reale Einkommenseinbußen hinzunehmen?



    Auch wenn dieses Szenario nicht auszuschließen ist, weisen die Zinsinvestoren ihm nur eine geringe Eintrittswahrscheinlichkeit zu. Und das vielleicht zu Recht. Denn steigende Rohstoffpreise und Löhne verursachen keine Inflation, also einen fortgesetzten Anstieg des Preisniveaus. Inflation ist immer und überall ein monetäres Phänomen. Inflation folgt nur, wenn die Zentralbank zuviel Geld in Umlauf gibt. Die Finanzmärkte haben aktuell ein bemerkenswert hohes Vertrauen, daß die Geldpolitik Inflation nicht zulassen wird.



    In der Tat hat die Liquidität, für die die Zentralbanken gesorgt haben, bislang nicht die Preise der täglichen Konsumgüter inflationiert. Sie bewirkt vielmehr etwas anderes: Die Geldmengenausweitung bläht die Preise des volkswirtschaftlichen Bestandsvermögens auf. Während sich eine solche "Vermögenspreis-Inflation" in der zweiten Hälfte der neunziger Jahre in den Aktienmärkten zeigte, scheinen es nunmehr die Preise für Anleihen und Immobilien zu sein, die inflationieren.



    Inflation zeigt sich also im neuen Gewand: Es sind derzeit nicht die Preise für die Lebenshaltung, die inflationieren, sondern die Preise für Bestandsvermögen, aktuell sind es die der Anleihekurse. Für den Geldhalter bedeutet dies, daß die Währung an Kaufkraft einbüßt; ganz so wie bei "klassischer" Inflation auch. Zudem dürfte die hohe Liquidität, für die die Zentralbanken gesorgt haben, die Störanfälligkeit der Märkte fördern: die monetäre Manövriermasse kann leicht zu "marodierenden Spekulationsblasen" führen, die von einem Marktsegment in das anderen schwappen - und damit negative Rückwirkungen auf die Stabilität des Finanzsektors haben.



    Ist aber erst einmal zuviel Geld im Umlauf, so zeigt die Erfahrung, wird sich die Inflation früher oder später zeigen. Der Abwärtstrend der Kapitalmarktzinsen wird sich daher vermutlich rückwirkend als außergewöhnliche Episode erweisen, die in eine von steigenden Konsumentenpreisen und fallenden Bondkursen übergeht.



    Für Investoren heißt das aktuell: Der Zinsmarkt verspricht zunächst - bis weit in das kommende Jahr - zwar noch Kursgewinne, er ist aber wohl schon heute deutlich überbewertet. Und auch wenn die Mehrheit der Marktakteure anderer Meinung ist: Es ist an der Zeit, über Inflationsschutz nachzudenken.


    Der Autor ist Chefökonom Deutschland bei Barclays Capital, und Professor an der Hochschule für Bankwirtschaft, Frankfurt.
    Artikel erschienen am Di, 2. November 2004

    Also, ich denke Konkurrenz belebt das Geschäft.


    Ich bin mal gespannt, welches "Geschäftsmodell" LANGfristig besser läuft:
    die kostenlosen Goldseiten.de (die ja nun wirklich insgesamt super gelungen sind)


    oder die kostenpflichtige Silberinfo.de (auf den ersten Blick auch nicht schlecht gemacht)


    Ich bezweifle, daß silberinfo.de über das Stadium des Im-Eigenen-Saft-Schmorens langfristig hinauskommen wird.
    Es wird wahrscheinlich ein elitärer Club von Insidern sich über immer wieder die selben Themen mit immer wieder den selben Argumenten zu Tode posten. Da fehlt einfach das frische Blut.


    Die gut 50.- Euro kann man besser anlegen. Meine bescheidene Meinung.

    Gesetzliche Rente taugt nur noch als Basis-Sicherung
    DAI: Arbeitnehmer erhalten im Jahr 2030 nur noch 38 Prozent ihres letzten Bruttogehaltes - Akademiker trifft es besonders hart
    von Barbara Brandstetter


    Berlin - Im Ruhestand die kalten Monate im sonnigen Süden zu verbringen und auch sonst jenseits des hektischen Berufsalltags die schönen Seiten des Lebens genießen - ein Traum vieler. Wer sich jedoch bei der Planung seines Lebensabends lediglich auf die gesetzliche Rentenversicherung verläßt, wird im Alter allenfalls vom Leben im Süden schwärmen können - finanzieren läßt sich der Traum damit kaum. Es sei denn, der angehende Rentner hat rechtzeitig vorgesorgt. Denn die Versorgungslücke - also die Differenz zwischen der ausgezahlten Rente und dem Einkommen, das der Rentner braucht, um seinen Lebensstandard zu halten - wird in den kommenden Jahren noch stärker auseinanderklaffen.



    Die jüngsten Rentenreformen (Riester-Reform und Nachhaltigkeitsgesetz) senken das Niveau der gesetzlichen Rente weiter ab. So geht das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) davon aus, daß ein Arbeitnehmer, der im Jahr 2030 in Rente geht, nur noch etwa 38 Prozent seines letzten Bruttogehalts erhalten wird. Und das auch nur, wenn er 45 Jahre lang Beiträge in die Rentenkasse gezahlt hat. Doch de facto erreichen heute gerade einmal 36 Prozent der Männer und sieben Prozent der Frauen die 45 Beschäftigungsjahre. Denn Umschulung, Arbeitslosigkeit, Kindererziehung und nicht zuletzt längere Ausbildungszeiten verringern die gesetzlichen Rentenansprüche. Auch wer sich vor dem 65. Lebensjahr in den Ruhestand verabschiedet, muß mit Einbußen rechnen. "Wer mit 64 Jahren in Rente geht, erhält 3,6 Prozent weniger Rente", rechnet Altersvorsorgeexperte Michael Krause vor.



    Vor allem bei Akademikern klafft meist eine besonders große Versorgungslücke. Denn sie starten später ins Berufsleben und können daher erst spät fürs Alter vorsorgen. Zudem zahlen sie wegen des hohen Einkommens meist nur Rentenbeiträge bis zur Bemessungsgrenze. Diese liegt derzeit bei 61 800 Euro in West- und 52 000 Euro in Ostdeutschland. Liegt das tatsächliche Einkommen darüber, wachsen die Rentenansprüche nicht entsprechend mit. "Je höher das Einkommen, um so größer die Lücke, die es zu schließen gilt", resümiert DIA-Sprecher Bernd Katzenstein.


    Besondere Brisanz bekommt die private Vorsorge zudem mit dem neuen Alterseinkünftegesetz. Denn mit ihm steigt die steuerliche Belastung der Renten ab 2005 von Rentnerjahrgang zu Rentnerjahrgang. Wer nach 2040 in Rente geht, wird hundert Prozent seiner gesetzlichen Rente steuerlich ansetzen müssen. "Neben den Rentenkürzungen müssen die Erwerbstätigen nun zusätzlich vorsorgen, um die zusätzliche Steuerbelastung im Alter auszugleichen", sagt Katzenstein. Hier greift der Staat Erwerbstätigen unter die Arme. Sie können von Jahr zu Jahr mehr Aufwendungen für die Altersvorsorge steuerlich geltend machen. Ein Beispiel: Einen kinderloser Erwerbstätiger des Geburtsjahrgangs 1970, der 2004 rund 30 000 Euro verdient und im Alter von 20 Jahren, also im Jahr 1990, seine berufliche Laufbahn begonnen hat, kann 2005 mit einer steuerlichen Entlastung von 27 Euro rechnen. Diese steigt dann sukzessive an. "Im Jahr 2023, wenn der gesamte Rentenbeitrag steuerlich abzugsfähig ist, beträgt der Steuervorteil 1141 Euro", rechnet Katzenstein vor. Diese Steuerersparnisse sollten unbedingt in die Altersvorsorge investiert werden.



    1 2 vor

    Alle Artikel vom 21. Oktober 2004

    Von der Flaute in die Pleite: Rekord bei Firmeninsolvenzen
    von Jürgen H. Wintermann


    Düsseldorf - Die Insolvenzen in der deutschen Wirtschaft werden 2004 einen Höchststand erreichen. "Immer mehr Unternehmen geht jetzt das Geld aus, sie rutschen von der Flaute in die Pleite", kennzeichnete Helmut Rödl vom Vorstand der Vereine Creditreform die Lage. Vor der Wirtschaftspublizistischen Vereinigung in Düsseldorf, wo er erste Details der jüngsten Herbstumfrage bei bundesweit 4000 Unternehmen bekanntgab, zog er das erschreckende Fazit: "In diesem Jahr ist mit 40 000 bis 42 000 Firmeninsolvenzen zu rechnen." Das wäre ein Pleitenrekord. Im Vorjahr waren bereits 39 500 Unternehmen gescheitert.



    Bis Jahresende würden deshalb 650 000 Beschäftigte neu an die Arbeitsämter verwiesen, sagte Rödl, im vergangenen Jahr waren es 613 000. Den volkswirtschaftlichen Schaden aus der Wucht dieser Insolvenzwelle beziffert der Creditreform-Chef auf rund 50 (Vorjahr: 40,5) Mrd. Euro.



    Spektakuläre Sanierungsfälle wie Opel oder Karstadt seien "nur die Spitze des Eisbergs" und verstellten den Blick für die wirkliche Dramatik, bekräftigt Rödl. Denn 99 Prozent aller umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen hierzulande seien Klein- und Mittelbetriebe, in denen mehr als zwei Drittel aller Erwerbstätigen arbeiten. "Aber der Mittelstand stirbt jetzt leise und trägt dabei die Hauptlast der Insolvenzen", warnte Rödl. Und da der Mittelstand bekanntlich "das Rückgrat der deutschen Wirtschaft ist, ist es kein Wunder, wenn Deutschland im Rollstuhl sitzt", folgerte er. Rödl: "Der deutsche Mittelstand kann deshalb nicht mehr als Konjunkturlokomotive dienen."



    Als eine der Hauptursachen dieses Niedergangs ermittelte Creditreform neben den für Unternehmen hierzulande überwiegend feindlichen Rahmenbedingungen das dramatische Abschmelzen der Eigenkapitalbasis bei Klein- und Mittelbetrieben. Drei von zehn Unternehmen wiesen heute eine Eigenkapitalquote von unter zehn Prozent aus und seien damit eindeutig unterkapitalisiert, bedauerte Rödl. Bei Klein- und Mittelbetrieben bis zu 50 Mio. Euro Jahresumsatz liege die durchschnittliche Eigenkapitalquote sogar nur noch bei 7,5 Prozent. Sie erreicht damit nicht einmal ein Drittel jener Quote, die deutsche Großunternehmen bilanzieren (25 Prozent). Und selbst dies sei international, etwa im Vergleich zu US-Unternehmen mit 45 Prozent Eigenkapitalquote, äußerst mager.



    Für eine grundlegende Wende müßten das paralysierende Konsenskorsett gesprengt, besseren Rahmenbedingungen zum Durchbruch verholfen und so der politische Stillstand überwunden werden, zitierte Rödl sinngemäß den Präsidenten des Hamburgischen Welt-Wirtschafts-Archivs, Thomas Straubhaar. Und am Anfang von Reformprozessen müsse ein "Schumpeterscher" Politiker stehen. Das Zerstörende in der Politik sei bereits erkennbar. Ob daraus endlich auch Schöpferisches entstehe, müsse abgewartet werden.



    Artikel erschienen am Do, 21. Oktober 2004

    Hallo Geister-Gott,


    Was Dich zur Herabwürdigung Ted Butlers veranlasst ist mir schleierhaft.


    Er ist in den USA unumstritten DER Silber-Experte und durchaus (auch von seinen Gegnern, denen er teils kräftig auf die Füße tritt) sehr respektiert. Ich lese seine Beiträge seit Jahren, und er hat sich für das Silber und gegen die Manipulationen an der COMEX sehr stark gemacht - mit einigem Erfolg.


    Was Du über ihn schreibst:


    Zitat

    Zum Artikel vom selbsternannten "Fachmann" Theodore Butler sei gesagt, dass der Inhalt - wie bei ihm ueblich scheint - nur bedingt der Wahrheit entspricht und eher dem Eigeninteresse der Selbstdarstellung dienen duerfte. Ich kann mich an Aussagen dieses Herren erinnern, die in Ihrer Fehlerhaftigkeit der eines zufaellig ausgewaehlten Kleinkindes erinnerten (und der eine oder andere ehemalige selbsternannte Guru dieses Forums verteidigte diesen Unsinn dann auch noch...)


    sind dümmliche, unqualifizierte und abschätzige Bemerkungen - sie diskreditieren Dich vollkommen.


    Ich hoffe, das war nur ein Ausrutscher und wird nach dem Abgang der Cracks nicht der zukünftige Tenor dieses boards werden.

    ...also ich weiß nicht, wie es den anderen hier geht, aber einige Erfahrungen habe ich schon damit:


    Kaffee ist - ebenfalls wie Orangensaft - sehr zum Frühstück zu empfehlen, schadet aber - ebenfalls wie Orangensaft - auch zwischendurch nicht.


    Bei Weizen wäre ich tagsüber zurückhaltend - im Gegensatz zu Orangensaft -ist aber als Schlummerdrunk bestens geeignet.


    Ich würde aber nur Originale trinken -keine Derivate.

    Also sagt mal!
    Kaum schaue ich heute mal wieder ins Forum, schon ist hier weiter voll die Massenauswanderung im Gange...


    Ich verstehe, daß vor allem die Moderatoren und Thai hier sehr viel Zeit und Grips investiert haben - sicher auch getrieben von der Frühjahrs-Euphorie des rasanten Silberpreis-Anstieges - und anschließend gepeinigt von dessen Absturz.


    Unter dem Strich ist bei den Gold- und Silberpreisen aber seit Anfang des Jahres praktisch nichts passiert - es macht sich Lethargie breit - und schließlich sind irgendwann alle Argumente ausgetauscht und alle Themen durchgehechelt. Da kommt natürlich eine gewisse Frustration auf, weiter viel Zeit vor dem Compi zu verbringen - und immer wieder das selbe in allen möglichen Variationen zu wiederholen.


    Aber warum gleich flüchten. Warum nehmt Ihr nicht einfach mal eine schöpferische Pause, erholt Euch und schaut einfach ab und zu herein - dann fallen einem auch wieder neue Dinge ein und es macht wieder mehr Spaß.


    Wir alle würden das verstehen.


    Ihr braucht deswegen nicht alle gleichzeitig die Türe endgültig hinter Euch zuzuwerfen!
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    Oder hat bei Euch bereits die NSA / CIA die Türen eingetreten und Euch ne 45er unter die Nase gehalten?


    Oder die Hausbank alle Papierkredite gekündigt?


    Oder die Frau die Scheidung angedroht?

    Hallo Thai,


    was ich gelesen habe, kann ich kaum glauben - willst Du hier wirklich aufhören??


    Also ehrlich gesagt, ich kann mir das Board ohne Dich auf Dauer gar nicht so recht vorstellen - man hat schon in Deiner früheren monatelangen Urlaubspause gemerkt, daß das Board ziemlich in den Keller ging.


    Deine Kritikpunkte sind aus meiner Sicht auch angebracht.


    Andererseits ist es nun mal das größte Edelmetallforum hier und der Umgangs-Stil und die Posting-Qualität sind überdurchschnittlich gut. Klar gibt es die üblichen Profilneurotiker und ständig-andere-belehrenden Zwangscharaktere hier (die Dich ja auch immer genervt haben) - aber sie sind im Vergleich zu anderen Foren hier (bisher) nicht dominierend


    Vielleicht überlegst Du Dir das nach einer "schöpferischen Pause" noch einmal anders und kommst wieder zu uns - ich bin sicher nicht der Einzige, der sich sehr darüber freuen würde!
    Und falls Du woanders aktiv wirst - sag uns bitte wo (kannst mir auch ne PN schicken), vielleicht möchten Dich Deine Anhänger dort wiedertreffen...


    etwas geknickt :(
    Schuldenblase

    Eichel bricht Waigels Schuldenrekord
    Der Finanzminister rechnet mit einer Neuverschuldung von bis zu 44 Milliarden Euro. Nachtragshaushalt soll nächste Woche stehen. Union zitiert Eichel vor den Haushaltsausschuss

    [Blockierte Grafik: http://www.welt.de/media/pic/000/175/17525v1.jpg]


    Berlin - Der Bund wird 2004 so viele Schulden machen wie niemals zuvor in einem Jahr. Finanzminister Hans Eichel bezifferte den Kreditbedarf am Mittwoch in Berlin auf 43 bis 44 Milliarden Euro - mindestens drei Milliarden mehr als der bisherige Spitzenwert von Theo Waigel (CSU) aus dem Jahr 1996. Als Grund nannte der SPD-Politiker ausbleibende Steuereinnahmen und die angespannte Lage am Arbeitsmarkt, die den Staat zu Mehrausgaben für soziale Leistungen zwingt.



    Ursprünglich wollte Eichel die Neuverschuldung auf 29,3 Milliarden Euro begrenzen. Nun will er – überraschend - bereits am kommenden Mittwoch einen Nachtragshaushalt vorlegen. Bisher hatte er die Linie vertreten, auf die Steuerschätzung Anfang November zu warten. Eine Verschärfung des Sparkurses lehnt der Finanzminister ab. Er fürchtet im Fall einer neuen Rotstift-Aktion ein Abwürgen der Konjunkturerholung, weshalb er lieber Kredite aufnehmen will.


    [Blockierte Grafik: http://www.ftd.de/FtdImage/hans_eichel_280204_t.jpg]


    Weitere Hiobsbotschaft zur Steuerschätzung erwartet


    In Koalitionskreisen hieß es, bei der Steuerschätzung sei mit einer weiteren Hiobsbotschaft zu rechnen, vor allem für den Bund. Die Länder kämen wahrscheinlich besser davon, die Kommunen könnten sogar auf ein leichtes Einnahmeplus hoffen. Als Ursache wurde der Einbruch bei der Tabak- und der Mineralölsteuer genannt, die beide allein der Bund kassiert. Geringere Einnahmen seien - wegen der schwächelnden Binnenkonjunktur - auch bei der Mehrwertsteuer zu erwarten. Die Job-Krise drücke zudem die Einkommensteuer.



    Neue Haushaltslöcher



    Eichel hatte bereits im Frühjahr zusätzliche Haushaltsrisiken eingeräumt. Die damals veranschlagten zehn bis elf Milliarden Euro Aufschlag zum Haushalt werden aber nicht reichen. Neue Haushaltlöcher haben sich aufgetan: So werden die mit 1,8 Milliarden Euro angesetzten Einkünfte aus der Tabaksteuer nach Eingeständnis des Finanzministeriums verfehlt. Dies gilt auch für die zwei Milliarden Euro aus der Amnestie für reuige Steuersünder. Der Bund rechnet laut Finanzministerium nun noch mit etwas mehr als einer halben Milliarde.



    Die erhoffte eine Milliarde Euro aus dem Gesetz zur Bekämpfung der Schwarzarbeit ist ebenfalls fraglich. Durch das Debakel mit der Lkw-Maut gehen dem Bund einkalkulierte zwei Milliarden Euro verloren. Auch der geplante Bundesbankgewinn hat den Haushalt ins Wanken gebracht. Statt der veranschlagten 3,5 Milliarden Euro überwies die Bank Eichel knapp 300 Millionen Euro.



    Schon vergangenes Jahr war Eichel lediglich um eine Milliarde Euro unter dem Schuldenrekord geblieben. Weil auch die meisten der 16 Länder üppige Kredite benötigen, wird Deutschland dieses Jahr die Euro-Verschuldungsgrenze von drei Prozent klar verfehlen. Eichel geht von 3,7 Prozent aus. Kommendes Jahr will er 22 Milliarden Euro Kredite aufnehmen und die Euro-Kriterien wieder einhalten.



    Union zitiert Eichel vor den Haushaltsausschuss



    Die Unionsfraktion will Eichel am Donnerstag vor den Haushaltsausschuss des Bundestags holen, um seinen angekündigten Nachtragshaushalt darzulegen. Der CDU-Haushaltsexperte Steffen Kampeter sagte: „Jedes Jahr die gleiche Prozedur: Eichel belügt das Parlament und rückt dann in der zweiten Jahreshälfte mit der Wahrheit raus.“ Er sehe auf Eichel noch weiteren Korrekturbedarf aus der Steuerschätzung im November zukommen. Kampeter forderte erneut ein Gesetz zur Haushaltssicherung, das Ausgabenkürzungen und Eingriffe in staatliche Leistungen beinhalten sollte.


    Quelle: http://www.welt.de


    Artikel erschienen am Di, 28. September 2004

    Link


    Bundesregierung trifft Vorbereitungen für wirtschaftlichen Notstand -
    Notstandsgesetze. Abseits der Öffentlichkeit trat am 12. August 2004 eine Verordnung in Kraft, die staatliche Maßnahmen für den Ernstfall vorsieht, wenn im Rahmen der Marktmechanismen die Güterversorgung der Bevölkerung nicht mehr gewährleistet ist.



    Merkwürdige Dinge geschehen in diesen Tagen in Berlin. Ohne Debatte im Bundestag und bislang ohne die geringste Anteilnahme der etablierten Medien erließ die Bundesregierung am 12. August 2004 eine "Verordnung über die Sicherstellung von Leistungen auf dem Gebiet der gewerblichen Wirtschaft (Wirtschaftssicherstellungsverordnung)", welche den wirtschaftlichen Teil der Notstandsgesetze von 1968, das "Wirtschaftssicherstellungsgesetz", erweitert und präzisiert. Die Verordnung wurde von Kanzler Schröder und Bundeswirtschaftsminister Clement unterschrieben und sodann am 17. August im Bundesgesetzblatt (Jahrgang 2004 Teil I Nr. 43, Internetadresse:
    Notstandsverordnung (neu)
    veröffentlicht. Dort heißt es am Ende lapidar: "Der Bundesrat hat zugestimmt".


    Eine Anfrage im Wirtschafts- und Justizministerium förderte zunächst großes Erstaunen hervor ("noch nie davon gehört"). Aber nach einigem Hin und Her bekannten die ministerialen Mitarbeiter, daß es die neue Verordnung tatsächlich gibt. In den Internetforen, etwa der ARD-Tagesschau, wird derweil schon heftig diskutiert, ob die wirtschaftliche Notstandsverordnung zum jetzigen Zeitpunkt deshalb einer großen Revision unterzogen wurden, weil man kriegerische Auseinandersetzungen erwartet, der soziale Frieden in Deutschland gefährdet ist oder weil "das internationale Geldsystem" vor dem Zusammenbruch steht.


    Dabei betont doch der Internationale Währungsfonds (IWF) in seinem am 15. September vorgelegten "Bericht zur globalen Finanzstabilität 2004", die Finanzmärkte befänden sich zur Zeit in allerbester Verfassung und es sei überhaupt nicht erkennbar, "von welcher Seite kurzfristig systemische Bedrohungen ihren Ausgang nehmen könnten". Es ist also eigentlich alles in bester Ordnung. Warum also dann ein neues Notstandsgesetz?




    Wirtschaftssicherstellungsverordnung
    Wie das bisherige "Wirtschaftssicherstellungsgesetz" von 1968, so erlaubt auch die neue "Wirtschaftssicherstellungsverordnung" (WiSiV 2004) die Außerkraftsetzung von Marktmechanismen im Verteidigungsfall und "wenn eine Gefährdung der Versorgung durch marktgerechte Maßnahmen nicht, nicht rechtzeitig oder nur mit unverhältnismäßigen Mitteln zu beheben oder zu verhindern ist". Unter solchen Bedingungen werden die üblichen Marktmechanismen durch Notstandsbestimmungen ersetzt, welche "die Bearbeitung, die Verarbeitung, die Zuteilung, die Lieferung, den Bezug und die Verwendung" von "Waren der gewerblichen Wirtschaft" und von "bestimmten Erzeugnissen der Ernährungs- und Landwirtschaft sowie der Forst- und Holzwirtschaft" regeln.


    Neben den Fertigprodukten dieser Sektoren gelten die Bestimmungen auch für die "Produktionsmittel der gewerblichen Wirtschaft", also unter anderem den Maschinenpark und die Rohstoffvorräte der Unternehmen. Schließlich sind auch der Bausektor und technische Dienstleistungen betroffen, das heißt "Werkleistungen von Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft zu Instandsetzungen aller Art sowie zur Instandhaltung, Herstellung und Veränderung von Bauwerken und technischen Anlagen".


    Der Energiesektor ist nur deswegen dem Anwendungsbereich des WiSiV 2004 entzogen, weil es für diesen bereits eigene Notstandsregelungen gibt: die "Mineralölbewirtschaftungsverordnung", die "Elektrizitätslastverteilungsverordnung" und die "Gaslastverteilungsverordnung".


    Neu in der WiSiV 2004 ist die Einführung einer Reihe von legalen Instrumenten, mit denen die Regierung im Notstandsfall in den Wirtschaftsprozeß eingreifen kann. Sie hätte all dies im Prinzip auch nach dem Gesetz von 1968 machen können. Aber nun wird erstmals genau beschrieben und festgelegt, wie das im einzelnen aussehen wird. Die neuen Instrumente heißen "Vorrangerklärung", "Verpflichtungsbescheid" und "Bezugsberechtigung".




    Vorrangerklärung
    Mit "Vorrangerklärungen" werden einzelne Unternehmen angewiesen, ihre Warenlieferungen oder Werkleistungen vorrangig auf vorgegebene Ziele auszurichten. Wenn also ein Unternehmen Aufträge von unterschiedlichen Kunden und für unterschiedliche Produkte vorliegen hat, so wird es durch diese Erklärungen gezwungen, bestimmte Aufträge als erstes zu erledigen und alle übrigen Aufträge zurückzustellen. Ermächtigungen zur Abgabe von "Vorrangerklärungen" werden von einer nicht näher bezeichneten "zuständigen Behörde" erteilt.


    Es versteht sich, daß die Verabschiedung der WiSiV 2004 im August dieses Jahres überhaupt keinen Sinn macht, wenn nicht zugleich innerhalb der Ministerialbürokratie die Vorbereitungen für die Schaffung einer derartigen Behörde angelaufen sind oder sogar bereits abgeschlossen wurden. Schließlich liegt es in der Natur von Notstandsverordnungen, daß der Fall der Fälle jederzeit ohne Vorwarnung eintreten kann und die Bestimmungen sodann unverzüglich in Kraft treten müssen. Die "zuständige Behörde" erteilt ihre "Vorrangerklärungen" auf Antrag bestimmter Institutionen. Hierzu zählen zunächst "der Bund", sodann "die Länder, die Gemeindeverbände, die Gemeinden sowie die sonstigen juristischen Personen des öffentlichen Rechts." Auch Personen und private Unternehmen, die mit "öffentlichen Ver- oder Entsorgungsaufgaben", mit "lebens- oder verteidigungswichtigen Aufgaben" oder mit "Aufgaben zur Durchführung des Energiesicherungsgesetzes" betraut sind, können die Abgabe von "Vorrangerklärungen" beantragen.




    Verpflichtungsbescheid
    Aber das ist noch nicht alles. Denn es ist eine Art Verkettung der "Vorrangerklärungen" vorgesehen. Diese dürfen nämlich auch von jedem Unternehmen abgegeben werden, welches "selbst eine Vorrangerklärung empfangen hat und nur auf diese Weise die von ihm geschuldete Leistung vorrangig erbringen kann."


    Nun kommen die "Verpflichtungsbescheide" ins Spiel. Im Unterschied zu den "Vorrangerklärungen", die prinzipiell von einer großen Zahl von Institutionen und Unternehmen beantragt und abgegeben werden können, tritt hier die "zuständige Behörde" unmittelbar als Akteur auf. Sie kann damit Unternehmen direkt anweisen, "Waren zu liefern oder zu beziehen", "Waren zu gewinnen, herzustellen, zu bearbeiten, zu verarbeiten oder sonst innerbetrieblich zu verwenden", "Werkleistungen zu erbringen" und "ihre Produktionsmittel instandzuhalten, herzustellen, zu verbringen, zu verwenden oder abzugeben."




    Bezugsberechtigung
    Schließlich wird mit dem Instrument der "Bezugsberechtigungen", d.h. der Erteilung von "Bezugsscheinen", die "Warenbewirtschaftung" im Notstandsfall geregelt. Die WiSiV 2004 sagt hierzu: "Schränkt das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit durch Verordnung die Lieferung, den Bezug oder die Verwendung von Waren zeitlich oder mengenmäßig ein (Warenbewirtschaftung), so darf der Unternehmer solche Waren nur liefern, sie beziehen oder verwenden", sofern dies zur Erfüllung einer "Vorrangerklärung" oder eines "Verpflichtungsbescheides" erforderlich ist, eine spezielle Genehmigung des Ministeriums vorliegt, oder "auf begründeten Antrag" von der zuständigen Behörde "Bezugscheine" erteilt wurden. Letztere "dürfen nicht übertragen werden", sind also an bestimmte Unternehmen und deren Leistungen gebunden.




    Folgerungen
    Wer sich näher mit den Bestimmungen der WiSiV 2004 auseinandersetzt, der muß sich schon schwer wundern. Die gleichen Ministerien, die nach außen hin beständig beschwören, daß a) keinerlei systemische Gefahren drohen und b) die Gesetze des Marktes unantastbar sind, arbeiten insgeheim an detaillierten Plänen für den Fall eines flächendeckenden Zusammenbruchs der Marktordnung.


    Noch beklemmender wird die Angelegenheit durch das bislang vollständige Schweigen sämtlicher führender Tageszeitungen und Nachrichtenmagazine.


    Eine Schlußfolgerung liegt auf der Hand: Die Bundesregierung ist sehr viel mehr über die Aufrechterhaltung unseres Wirtschaftssystems besorgt, als sie öffentlich zugibt. Innerhalb der Bürokratien wird man dies vermutlich mit der Gefahr terroristischer Anschläge begründen und von den Beteiligten Stillschweigen verlangen. Tatsächlich dürfte sich hinter der neuen Verordnung aber die berechtigte Sorge verbergen, daß sich das globale Finanzsystem in einem unhaltbaren Zustand befindet und ein jederzeit möglicher Zusammenbruch die gesamte Realwirtschaft ins Chaos treiben könnte.
    Zum anderen bedeutet die Durchsetzung der WiSiV 2004 eine Bestätigung der Bemühungen seitens LaRouche und der Bürgerrechtsbewegung Solidarität, konkrete Pläne für einen Wiederaufbau unserer produktiven Kapazitäten unter Bedingungen einer Systemkrise auszuarbeiten. Auch der Wiederaufbau nach dem Krieg konnte nur deshalb zu einem "Wirtschaftswunder" führen, weil gerade in den ersten zehn Jahren eine äußerst dirigistische Wirtschaftspolitik vorherrschte. In den verschiedenen Sektoren wurde die Bewirtschaftung, etwa bei Wohnungen, erst dann schrittweise aufgehoben, nachdem die dirigistische Kredit- und Investitionspolitik bereits Erfolge zeitigte.


    In diesem Zusammenhang gibt es durchaus eine Parallele zwischen den "Vorrangerklärungen" der WiSiV 2004 und den Entscheidungen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), welche ihre Investitionskredite gezielt an solche ausgewählten Unternehmen vergab, deren Produkte für den Wiederaufbau als prioritär eingestuft wurden.


    Lothar Komp



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    There are those who say that gold is no longer relevant monetarily. They argue that world economic and geo-political conditions aren't nearly the same now as they were back in the late seventies. To them I would simply reply, "You're right... they're a damn site WORSE!!!"



    Derek K. Van Artsdalen


    San Antonio, Texas


    Prüfung von Gold-Barren


    Die 2-Becher-Wasser-Methode finde ich genial!


    Für den Hausgebrauch sicher eine sehr brauchbares Mittel mit hinreichender Zuverlässigkeit, zumindest für Gold, da es kein billigeres Metall mit gleichem spezifischen Gewicht gibt. Sollte also eine Bleikern o.ä. drinnen sein, hätte der Barren auf jeden Fall ein zu großes Volumen.


    Wenn man es ganz genau wissen möchte, kann man ja mehrere Messungen vornehmen und einen Mittelwert bilden.


    Die Fälschung mit Wolfram düfte kaum sinnvoll sein, da Wolfram auch nicht gerade billig ist.



    Bei Silber-Barren ist das Problem größer, da es einige Metalle mit gleichem oder sehr ähnlichem spez. Gewicht gibt. Und sollte der Silberpreis schließlich und endlich seine ersehnten Höhen erreichen, kann das für so manchen Hobby-Metallurgologen durchaus eine Versuchung werden.


    Da bleibt für den Hausgebrauch nur die zerstörende Materialprüfung: also sägen. Aber will man das seinem Barren wirklich antun? Du kannst ihn dann nur noch zum Einschmelzen geben und bekommst für das Kilo statt 200 Euro nur noch 120.


    Ansonsten bleibt nur die zerstörungsfreie Materialprüfung z.B. mit einem dafür geeigneten Röntgengerät (eine Aluminum-Guss-Firma, die ich kenne, röntgt ihre Werkstücke in der Qualitätssicherung zum Aufspüren von Guss-Fehlern usw.). Das geht ruck-zuck. Ich nehmen an, daß Proaurum und manche Bankzentralen auch so ein Teil haben.


    Bleibt nur noch die Preisfrage: wo findet man jemanden in seiner Nähe mit einem solchen Gerät, dem man einen Kofferraum voller Silberbarren mal schnell zum Prüfen vorbeifahren kann...