Jason Hommel ist ein altbekannter Analyst der Silberminen und des Silbers im allgemeinen.
Er liefert recht brauchbare Ansätze, was die Silberminenbewertungen anbetrifft.
Was seine Prognosen anbetrifft, geht er von einem absoluten Debakel für das Papiergeld im allgemeinen und den Dollar im Besonderen aus ( Tendez -> alles Papier gegen Null, Flucht in Sachwerte).
Wenn man diese Prämisse als Grundlage für seine Berechnungen nimmt, liegt er mit seinen Größenordnungen gar nicht so daneben - wenn er sich auch (typisch amerikanisch) von seinem Enthusiasmus vielleicht zu sehr mitreißen lässt. Außerdem ist er wohl etas fundamentalistisch-christlich orientiert (so entnehme ich das seinen Postings) - und in diesen Kreisen sind Endzeitstimmungen nichts seltenes (kombiniert mit einer Errettungs-Theorie). Aber man sollte das trotzdem nicht als Spinnerei abtun. Durchaus möglich, daß Herr Hommel in einigen Jahren als Prophet gefeiert wird (zumindest von denen, die seine Empfehlungen befolgt haben).
Außerdem finde ich es durchaus gerechtfertigt, wenn ein Analyst sich mit seinen Aussagen mal auf irgendetwas festlegt und auch Zahlen nennt - zumal er dafür ja auch eine nachvollziehbare Begründung liefert.
Das sonstige Gesülze der meisten Analysten nach dem Motto: die Aktie wird steigen, sie kann jedoch auch fallen oder bleiben wie sie ist, (wobei meistens mehrere engbedruckte Seiten beschrieben werden, um zu dieser Aussage zu kommen) hat allenfalls noch einen Gähn-Faktor.
@gost_god: Du kannst mit Immobilien nicht zahlen. Oder willst Du beim Bäcker ein Stück Backstein gegen Brot tauschen? (Vielleicht daher der Name "Back"-Stein???)
In einem solchen Szenario würden auch die Immobilienpreise abstürzen, da es ja kaum mehr solvente Mieter geben wird - und auch kaum solvente Käufer für den Klotz am Bein. (Eigengenutzte Immos haben da noch eine bessere Stellung).
Wenn die Masse beginnt ihr liquides Kapital (Papier in Geld-, Anleihen- und Aktienform) in echtes, unvergängliches Geld umzutauschen, das nicht auf dem diffusen Zahlungsversprechen eines Dritten basiert (wie das bei Papiergeld nunmal ist), bleibt außer Gold und Silber nicht viel anderes übrig. Zumal letztere seit Jahrtausenden als Geld gedient und alle Krisen überstanden haben.
Vielleicht heißt es in diesem Szenario dann wirklich : "back to the roots".