Beiträge von schuldenblase

    Bognair, mach Dir ein paar schöne Tage!!!


    Und halte Dich von den Goldläden fern! Da gibt es Dinge, bei denen man schnell schwach wird: 10-Unzen und 1 Kg- Gold-Nuggets aus Australien z.B.. Sehen toll aus und liegen noch toller in der Hand.
    Da ist das Reise-Budget schnell dahin...


    (Meine Frau hat mich immer ganz schnell wieder aus den Läden gezogen...)


    See you again!

    Jetzt möchte ich auch noch sagen, WIE ich zu diesen Zahlen komme:


    Wir haben noch keinen langfristigen Bullenmarkt in Edelmetallen erlebt. Wir können uns gar nicht vorstellen, was dann passiert. Der Anstieg von Internet-Aktien in der Aktienblase könnte wie ein Klacks dagegen aussehen.
    Haupt-Triebfeder für einen Run auf Edelmetalle ist die ANGST. Die Angst ist eine sehr starke Triebfeder. Vor allem wenn es um die wirtschaftliche Existenz bzw. das Überleben geht.


    Bei Zusammenbrauch des allgemein verbreiteten Glaubens und Vertrauens in die Papier- und Computerzahlen-"Vermögen" wird genau das zum Tragen kommen.
    Die monetäre Nachfrage in Edelmetalle wird explodieren und nicht zu bremsen sein.


    Und wie sieht es auf der Angebots-Seite aus?
    Schon heute reicht z.B. die Silber-Produktion nicht aus, um die industrielle Nachfrage zu befriedigen. Monetäre Nachfrage spielt gegenüber der industriellen Nachfrage bisher kaum eine Rolle.
    Wenn also die monetäre Nachfrage explodiert gibt es schlichtweg nicht genügend Metall zu kaufen. Und das über lange Zeit.


    Zahlenbeispiel:


    Unseren Planet bevölkern derzeit gut 6 Milliarden Menschen. Ich nehme mal an, daß mindestens ein Drittel davon Ersparnisse hat (manche nur wenige 100 Dollar, manche Millionen und Milliarden).
    Wenn der RUN einsetzen sollte, und von den 2 Milliarden "Besitzenden" jeder (neben Gold) nur 10 (ín Worten: zehn) Unzen Silber kaufen wollte, ergäbe das eine zusätzliche Nachfrage von 20 Milliarden Unzen.


    Die Minen-Produktion an Silber beträgt zu Zeit weltweit etwa 500 Millionen Unzen (2/3 davon werden als Beiprodukt im Kupfer- /Zink- / Nickel- etc. - Bergau gewonnen, dort würde also bei scharfem Silber-Preisanstieg auch keine nenneswerte zusätzliche Menge gefördert werden).


    Das heißt, selbst wenn dann der Silber-Abbau auf 1 Milliarde Unzen / Jahr verdoppelt werden könnte (wie nur???), bräuchte man 20 komplette Jahresproduktionen an Silber, um die Nachfrage nach lächerlichen 10 Unzen pro Person zu befriedigen. Und der Industrieverbrauch müßte dann auf null sinken (d.h. null Verbrauch in der Foto-Industrie, in der Elektronik-Industrie, in der Schmuckindustrie usw.).


    Oder im Klartext: wenn der Run auf Edelmetalle einsetzt, gibt es schlichtweg keine mehr zu kaufen. Es sei denn, man ist bereit entsprechend dafür zu zahlen, um bereits Edelmetall-Besitzenden etwas davon abzukaufen. Doch wer verkauft in einem solchen Szenario schon gerne etwas, das immer wertvoller wird...


    Wie gesagt, ein angstgetriebener Run ist zu allem fähig. Es fällt einem schwer, aus der heutigen Behäbigkeit und dem Gefühl heraus, in einer finanziell halbwegs gesicherten Welt zu leben, sich derlei vorzustellen.


    Der Grundstein für eine solche Entwicklung ist jedoch gelegt. Durch die geradezu groteske Vermehrung der Geld- und Vermögenswerte mittels der Druckerpresse bzw. (noch eleganter) durch Computerbuchungen. Und den gegenüberstehenden gigantische Verschuldungen auf allen Ebenen der Gesellschaften.

    Hallo Karl und andere


    wie geschrieben, meine Vorhersage lautet (wenn das System bröckelt):


    Zitat

    Gold bei <4000 Euro/Unze
    Silber bei <200 Euro/Unze


    (nach heutiger Kaufkraft) wäre meine Vorhersage.


    Ich halte es für möglich, daß wir das bis in spätestens 7 Jahren sehen.


    Ich schreibe ganz bewußt in Euro nach heutiger Kaufkraft. Es macht keinen Sinn, einen künftigen Preisanstieg auf 200 Dollar die Unze Silber zu prognostieren, wenn man dann für 100 Dollar vielleicht noch einen BigMac bekommt.


    Und der Zeitraum von 7 Jahren erscheint mir aus vielen Gründen denkbar.


    Ich mache hier mal Butter bei die Fische.


    Das ist meine Schätzung. Ich bin kein Hellseher.

    So oder so ähnlich KANN es kommen.


    Klingt zwar etwas apokalyptisch, aber wenn tatsächlich nur ein Teil der unendlichen Papiergeldmenge in die sehr endlichen Edelmetalle strömt, gibt es eine Explosion.


    Gold bei <4000 Euro/Unze
    Silber bei <200 Euro/Unze


    (nach heutiger Kaufkraft) wäre meine Vorhersage.


    Ich halte es für möglich, daß wir das bis in spätestens 7 Jahren sehen.
    (Hoffentlich nicht schon in diesem Jahr, ich muß noch nachkaufen!)

    3004


    SILVER STANDARD RESSOURCES Hat ES getan. Kaum zu glauben, wenn das endlich Schule macht, ist es mit den Shorties aus!


    Haben 20 % ihres Cash-Bestandes in Silber getauscht und halten nun 2 Millionen Unzen Silber.
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    Wallace, Idaho - Canadian Silver Standard, which has yet to mine an ounce of silver but is on the verge of pouncing into the producers' game, bought nearly 2 million ounces of silver on the market after close of business Wednesday. The official PR palaver went like this:


    "With cash of $61 million, and marketable securities of approximately $10 million at March 31, the company decided to invest approximately 20% of its ($71 million) cash and securities in physical silver following the decline in silver prices in April and May. Silver Standard now owns over 1.95 million ounces of silver. This silver is held on an allocated and segregated basis and, consequently, is not available to be loaned."

    Kleinbarren aus Gold machen, zumindest in größerer Stückzahl, keinen richtigen Sinn.


    Der Verkaufsaufschlag ist groß, und ob man im E-Fall mit so einem Goldkrümel beim Einkauf auf Begeisterung stößt, ist fraglich.


    Wenn man kleine Stückelungen für en E-Fall (quasi zum Einkaufen während des Staatsbankrottes...) besitzen möchte, sind Silbermünzen /-barren in unterschiedlichen Gewichten viel sinnvoller.


    Die Münzen sollten einen hohen Silbergehalt (am besten mindestens 90%) haben und einigermaßen bekannt sein bzw. vertrauenserweckend sein.


    Exotische Gedenkprägungen von des Islas de las Cucurachas oder aus Timbuktu sind weniger sinnvoll.


    Super sind Unzen-Münzen (Eagles / Maples / Mexikanische Libertads usw.). Oder ehemals gültige, noch besser heute noch gültige Silber-Münzen namhafter Länder.

    Ich denke, man sollte nicht paranoid werden.


    Ich wohne in keiner Villa, sondern in einem "ganz normalen Häuschen". Daß eine Profi-Bande mit schwerem Gerät antritt ist wohl kaum vorstellbar.


    Allenfalls der übliche "Gelegenheitsdieb".


    Dem wünsche ich viel Vergnügen...

    Silber schützt sich schon aufgrund seines Gewichtes selbst weitgehend vor Diebstahl.


    Wenn man einen nennswerten Betrag in Silber anlegt, und ein Einbrecher würde es tatsächlich finden, könnte er kaum mehr als 20 - 30 Kg davon tragen. Und das wird schon schwierig.


    Das wären dann zwar so etwa 5000 Euro, aber nur ein Bruchteil des Gesamten...


    Anders sähe das natürlich beim 10fachen Unzenpreis aus, aber das scheint ja noch ein wenig zu dauern...


    Schließfächer sind so eine Sache. Da man ja auch in Metall als Krisenabsicherung investiert sollte es in einer Krise auch verfügbar sein. Da wir noch nie eine Finanzkrise erlebt haben, kann man sich ja auch nur eine vage Vorstellung von dem heute Undenkbaren machen.
    Daß dann die Banken geschlossen bleiben und per Notverordnung ALLES möglich wird... Ich würde auch eine Konfiszierung der Bankfachinhalte oder eine Konfiszierung von Edelmetallen nicht ausschließen, Vorwände dafür fänden sich genügend.


    Wenn man seine Bestände aus der Hand und in die Aufbewahrung öffentlicher Institutionen (wie der Banken) gibt, ist man den dort geltenden Spielregeln ausgesetzt. Die sind schnell ganz anders als heute in stabilen Zeiten.

    Und hier noch was zu M. Armstrong einem der größten Silber-Shortseller an der Comex.


    Und von wegen, daß Buffet kein Silber ausgeliehen hat...


    Lest selbst und bildet Euch Eure Meinung...



    Buffett blows it
    Modern Midas 'made a serious mistake'
    By Samantha Zee, Bloomberg News


    Warren Buffett, the second-richest man in the U.S., may have gotten it wrong when his Berkshire Hathaway Inc. spent about $650 million buying silver.
    The Berkshire chairman revealed a year ago that the company had bought 129.7 million ounces of silver -- equal to a quarter of the world's annual output. He was betting that demand would outpace production, as it had for years, and send prices higher. Since then, silver has fallen almost 15 percent.


    Commodities are an unusual asset for Buffett to hold. The 68-year-old investor (pictured at right), whose 40 percent stake in Berkshire is valued at $36.7 billion, got rich by investing in stocks of companies such as Coca-Cola Co., Fannie Mae and Gillette Co.
    "Buffett made a serious mistake," said Martin Armstrong, the biggest individual silver trader on the New York Mercantile Exchange and chairman of Princeton Economics Institute, an economic forecaster. "How many more billionaires will it take to push silver higher? The demand just isn't there."
    The Omaha, Nebraska-based Buffett hasn't said what he's done with the silver -- or even if he still owns it. (A spokesman for the company declined to comment.) If he does, the investment has fallen short of the returns investors have come to expect from him.
    Buffett bought silver when it averaged $5.06 an ounce on the New York Mercantile Exchange. Based on that average, he'd earn 11.7 percent on his investment if he sold it all now. Buffett could have earned 40 percent in the same period by buying shares of a mutual fund that mimics the Standard & Poor's 500 index.
    To be sure, his investment has become more profitable in the past month -- silver reached a six-month high of $5.81 Friday before closing at $5.642 an ounce, down 11.8 cents. Still, with weak economies in Asia and less demand for luxury items, such as jewelry, prices probably won't go much higher, and could fall, analysts said.
    "Even though the fundamentals for silver haven't changed in the past year, the outlook has, and it's weakened," said Dinsa Mehta, global head of commodity risks at Chase Manhattan Bank in New York. This year, silver belongs in a range of $4 to $6 an ounce and "not any higher," Mehta said.
    Owning a commodity isn't like owning a stock. Silver doesn't pay a dividend, and Buffett's big investment won't influence silver supply or demand the way it would a company's management. About the only way commodity speculators make money is by selling at prices higher than the initial investment and storage costs.
    Chances are Buffett hasn't sold his stake yet because any large sale during the past year would have been conspicuous, traders said.
    "Once there's a big player in such a small market, if he ever turns a seller, it seems that the market is finished," Armstrong said.
    Berkshire will disclose the value of its investments, including silver, by mid-March, when the company publishes its annual report. While Berkshire probably hasn't lost money on silver, investors who followed Buffett into the market probably were hurt the most.
    Buffett started buying July 25, 1997, a week after prices reached a four-year low of $4.145. By yearend, inventories monitored at U.S. exchanges had dwindled 37 percent and traders guessed supplies were being shipped to London, where warehouse stockpiles aren't disclosed. Silver rose to $6 an ounce.
    Shrinking inventories sparked speculation that silver was being manipulated. Traders were convinced someone was cornering the market, as in 1980, when the Hunt brothers of Texas tried. Phibro Inc., a unit of Salomon Smith Barney Inc., caught much of the flak.
    Buffett disclosed he was the buyer on Feb. 3, after a trader sued Phibro, accusing the firm of manipulation. The next day, silver closed at a nine-year high of $6.615 an ounce and jumped to $7.50 two days later as some investors concluded Buffett was right.
    "Everyone was relieved," said John Simko, chairman and chief executive of Sunshine Mining and Refining Co., a Boise, Idaho-based silver producer. "After all the speculation about manipulation, if anyone was going to buy silver, you'd want it to be long-term player like Buffett."
    Some investors figured silver would shoot up to $10 an ounce. Problem was, Buffett wasn't acquiring any more silver. He made his last purchase on Jan. 12, 1998, according to Berkshire Hathaway's annual proxy statement, filed with the Securities and Exchange Commission three months later.
    Without a big buyer, silver began to fall. It reached $4.585 two months ago, the lowest since September 1997 and 39 percent lower than the high reached after Buffett's announcement.
    Berkshire's silver investment is just 2 percent of its assets, "but it's a big stake for the silver market," said Armstrong, the silver trader. "He was buying silver on price dips. That works in stocks, but not in commodities. People ran the price up, let it slip, wait for him to buy and run it up again. Now he's basically stuck with silver."
    Buffett's investment is profitable, at least on paper. In an SEC filing, Berkshire Hathaway said the 111.2 million ounces of silver it held at the end of 1997 was worth $97.4 million more than the company paid. Buffett also has loaned some of his holdings, charging borrowers interest. With one-month interest rates on silver below 4 percent, returns from lending fall short of those from other Berkshire assets.
    "Buffett's bet hasn't paid off so far," said Andrew Kilpatrick, a stockbroker in Birmingham, Alabama, who wrote Of Permanent Value: the Story of Warren Buffett. "Buffett's a long-term investor and usually takes a stake in something for five to 10 years. There are many investments that he's had for 25 years, so holding silver for a year is like a day-trade for him."
    Even a losing investment would do little to curb Buffett's returns. Berkshire Hathaway stock rose 34 percent on average during the past five years, compared with 25 percent for the S&P 500. It closed Friday at $71,600 a share, down $300.
    Lower silver prices could prompt some exploration companies and primary silver mines to cut expansion plans or curb production, which could help boost prices, analysts said.
    Still, weak currencies in Latin America, which accounted for a fifth of the world's silver production in 1997, could keep mine production costs low in dollar terms, analysts said. And industrial demand for silver could weaken as digital photography replaces traditional silver-based films, which account for more than a quarter of world demand, analysts said.
    Some investors aren't sure why Buffett veered from his strong record in stocks to dabble in commodities, though they're not about to abandon Berkshire Hathaway because of it.
    "I don't fully understand what happened with silver, but Buffett works in mysterious ways and he's lost more than I have on this," said David Carr Jr., president of Oak Capital Management Inc., a money manager in Durham, North Carolina, who owns Berkshire Hathaway Inc. shares. "But I like to say, in Buffett we trust, all others have to pay cash."

    Dieser Armstrong scheint ja eine ziemlich skurrile Person zu sein...:


    The Woes of Martin Armstrong
    The feds say the former offshore hedge fund manager scammed investors out of $1 billion. But the imprisoned armstrong says he’s only guilty of knowing the whereabouts of too many financial skeletons.


    By Nina Mehta


    Martin Armstrong, former chairman of Princeton Economics International Ltd., and now prisoner #12518-050 at the Metropolitan Correctional Center in lower Manhattan, arrives for his interview in the eleventh-floor visitor’s room carrying a paper manuscript box marked EVIDENCE.


    Martin Armstrong in Prison

    Das Problem mit Buffet sehe ich nicht.


    Erstens ist er der konservativste erfolgreiche Anleger überhaupt - und wird sein Silber - wie alle seine Investments - lange Zeit, wenn nicht auf Dauer halten. Das dient ihm u.a. zur Diversifikation seiner Milliarden-Anlagen und zu deren Absicherung im Krisenfall.


    Zweitens wird es durchaus für möglich gehalten (u.a. von Ted Butler), daß der alte Fuchs Buffet einen großen Teil seines Silbers gar nicht mehr physisch besitzt, sondern es verliehen hat (gegen die üblichen 1 - 1,% Zinsen pro Jahr). Das bringt ihm Zinsen statt Lagergebühren zu zahlen. Und wenn der Preis steigt und die Marktverknappung einsetzt, kann er vom Ausleiher (meist Großbanken), wenn dieser in Lieferverzug gerät, zusätzlich saftige Strafzahlungen kassieren.


    Alles klar?

    Am physischen Silbermarkt hat sich nichts verändert. Im Gegenteil: jeden Tag wird mehr Silber verbraucht als produziert.


    Das bedeutet, jeden Tag wird die Langfrist-Investition in Silber noch sinnvoller.


    Bei den durch Papiersilber-Spielchen gedrückten Preisen ist das theoretische Verlust-Potential einer physischen Silber-Investition minimal geworden - für das Gewinn-Potential nach oben gibt es kaum eine Grenze.


    Von den sonstigen Rahmenbedingungen der maroden Staatsfinanzen und morschen Sozial-"Versicherungen" und sonstigen Bedrohungen unserer scheinbar heilen Welt (Nahost-Krise - Ölpreisexplosion - Börsenblase - Bevölkerungsalterung - Massenarbeitslosigkeit usw. usf.) ganz zuschweigen.



    Aber Achtung:


    Wohlgemerkt - PHYSISCHES Silber.


    Sich mit Papiersilber-Engagements mit den in diesem Geschäft agierenden Groß-Manipulateuren anzulegen ist sinnlos und gefährlich.

    Die Zukunft wird zeigen, ob die Papiergeld-Jünger oder die Edelmetall-Jünger auf dem richtigen Pferd saßen.


    Wobei ich denke, daß bei entsprechender Bewußtseinslage für die Schieflage im Papiergeld-System viele bisher nicht Investierte auch einen Teil ihres Geldes in Edelmetalle investieren würden.


    Das Problem ist: es gibt zwar ein dumpfes allgemeines Grummeln bezüglich Staatsverschuldung, maroder Sozialkassen und labiler Wirtschaftslage - aber keiner will wahrhaben was daraus noch entstehen wird. Der gesamt Erfahrungshorizont, der in den letzten Jahrzehnten geprägt wurde, ist auf das Fiat-Money-System zentriert. Damit wurden (wenn es gelang) Vermögen gemacht. Nicht mit Silber und Gold.
    Edelmetalle als GELD und WERTERHALTUNGSMITTEL sind völlig außerhalb dieses Horizontes.
    Die jahrelange pausenlose Propaganda (=Werbung) der Papiergeld-Industrie (Banken, Versicherungen, Finanzdienstleister, Wirtschaftsmagazine, Vermögensberater usw.) mit ihrem unerschöpflichen Werbe-Etat hat das Koordinatensystem aufgebaut, in dem die Menschen denken - zumal es ja auch bisher ziemlich gut funktioniert hat.


    Sich aus diesem System gedanklich zu lösen fällt dem Normalbürger genauso schwer, wie sich im Mittelalter die Erde als Kugel vorzustellen.


    Sollte die entsprechende Bewußtseinslage irgendwann (zwangsläufig durch die meines Erachtens irgendwann anstehenden Ereignisse) geschaffen werden, wird es einen unvorstellbaren Run auf Silber und Gold geben. Denn einen sicheren Papiergeld-Hafen, wie in früheren Zeiten (z.B. Dollar oder Pfund während der deutschen Hyperinflation 1923) wird es durch die globale Vernetzung der Währungssysteme kaum mehr geben...

    Danke für Deine Beobachtungen!


    daß es keinen "Run" auf Silbemünzen gab, wundert mich nicht.


    Außer uns Exoten ist wirklich kein Mensch weit und breit nennenswert in Gold oder Silber investiert. In letzteres schon gar nicht.


    Schaut Euch doch mal in Eurem Bekanntenkreis um - dort wird es sein wie bei mir: alle haben Papier- oder Computer-Geld-Anlagen. Alle!
    Keiner besitzt Edelmetalle als Vermögensanlage. Keiner!


    Besser kann die Situation für den Kauf physischer Metalle gar nicht sein!

    1,7 Milliarden Dollar im Papier-Silber versenkt...


    Au Backe!


    Dei Rechnung, daß man dafür 250 Millinen Unzen physisches Silber hätte kaufen können (mehr als die derzeit dokumentierten und verfügbaren weltweiten Bestände) gefällt mir. Wie recht Du hast!


    Ich habe hier im Board, auch während des Hypes immer propagiert, Silber physich zu kaufen.
    Gegen die Papiersilber-Manipulationen der GANZ Großen hat man kaum eine Chance - wenn man selbst mit Papiersilber spekuliert. Zumindest ist das Risiko sehr groß. Das gilt nicht nur für einen Preiseinruch, wie soeben erlebt. Das gilt - und dann wahrscheinlich noch mehr - auch bei einer Preisexplosion. Da werden ganz schnell die Spielregeln an den Kontraktmärkten (COMEX) geändert (haben wir alles schon erlebt - siehe 1980 bei den Hunt Brüdern) und schwupps steht man im Regen.


    Mein physisches Silber liegt noch immer brav da und ist auch nach dem inszenierten Preiseinbruch nicht um eine Unze weniger geworden.
    Ich habe Zeit, irgendwann wird es deutlich steigen. wenn nicht dieses Jahr, dann vielleicht 2005 oder 2007 oder 2010. Der Zeitpunkt wird dann gekommen sein, wenn die Materialverknappung offenkundig geworden ist. Und dann wird man ganz plötzlich keine nennenswerten Mengen Silber mehr bekommen - schon gar nicht zu den derzeitigen Preisen.


    Silber hat vom derzeitigen Punkt nur noch wenig Risiko nach unten - aber gewaltiges Potential nach oben.
    Aber es braucht Geduld - und physisches Silber.