Beiträge von Königswasser

    Bedenklich in diesem Zusammenhang auch, das dem IWF bei einer Verschlimmerung der "Staatshilfen" in ungefähr 6 bis 8 Monaten das Geld ausgehen könnte !

    Dem IMF kann das Geld nicht ausgehen. Notfalls müssen die 185 Mitgliedsländer Kapital einschießen. Woher sie das nehmen, kann Strauss-Kahn egal sein. Müssen sie halt drucken. Allerdings geht - wie bei allen UN-Organisationen - nichts ohne Einwilligung der USA.

    [...]
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    Bitte nur positive Beispiele einstellen. Niemand ist perfekt, aber es geht um unsere Interessen!

    Es gibt einige Politiker, insbesondere auf kommunaler Ebene, die das zumindest versuchen. Allerdings stehen diese nicht im Rampenlicht und werden auf dem Weg nach oben gnadenlos ausgestoppt, wenn sie sich den Lobbyisten aus der Wirtschaft als nicht nützlich erweisen. Wer nach oben will, muss sich kaufen lassen. Bitter, aber das war immer schon so.

    guten tag bin seid heute neu mit dabei.wollte mal fragen von welcher firma ich am bessten meine goldbarren kaufen soll??? z.b.Heraeus,Degussa

    Falls du dir was richtig Schönes gönnen willst: hol dir alte Rothschild-Särge - falls du noch welche kriegst. Der Aufschlag (20% und mehr) ist es wert. Umicore & Co. sind längst nicht so sexy. :D

    Noch´n früherer Hinweis von Sinclair : wenn das Ganze umgesetzt ist, steigt der Dollar um ca. 40% - und das dann dazu "fixe" Gold ebenfalls, von Euroland aus gesehen. Ein Ausstieg aus dem Metall wäre also nicht ratsam, genau nachdem Volcker die USA zum zweiten mal rettet.

    Ja, die Goldbugs dürfen guter Hoffnung sein angesichts der Rolle die Volcker in der Obama-Administration übernommen hat. Seine Erfahrung wird respektiert und sein Rat hat Gewicht. Volcker ist gut für Gold, denn er hat noch was gutzumachen - guckst du hier. ;)

    Die beigefügte Grafik von FT Alphaville zeigt die Börsenkapitalisierung der wichtigsten internationalen Großbanken, Stand 21.1.09 (grüne Kreisfläche) im Vergleich zum 2. Quartal 2007 (blaue Kreisfläche). Die erste Reihe zeigt die Veränderung in absoluten Dollarwerten, d.h. die unterschiedlich großen blauen Kreisflächen geben die unterschiedlich hohen Marktkapitalisierungen zum Ausgangszeitpunkt wieder. Die zweite Reihe ("normalised") erlaubt einen relativen Vergleich der Einbußen indem das Ausgangsniveau als Maßstab 100% herangezogen wird. Größte Verlierer sind demnach die Citigroup, RBS, Barclays und - hätte man es nicht geahnt - die erste Bank der Deutschen.


    [Blockierte Grafik: http://alphaville.ftdata.co.uk/lib/inc/getfile/4172.jpg]

    Dr. Doom setzt noch einen drauf:


    “I’ve found that credit losses could peak at a level of $3.6 trillion for U.S. institutions, half of them by banks and broker dealers,” Roubini said at a conference in Dubai today. “If that’s true, it means the U.S. banking system is effectively insolvent because it starts with a capital of $1.4 trillion. This is a systemic banking crisis.”


    Roubini: U.S. Banking System Insolvent, Another $2.5T of Losses Coming


    p.s. hatstone: Das ist nicht von Tucholsky. Hatten wir mehrfach schon.

    M1's multiplier going below 1 strongly implies (but does not yet prove) that we have reached that "zero hour"....
    Bernanke has lost control of "N" (or velocity) ...
    [...]
    http://market-ticker.denninger….-Monetary-Flat-Spin.html
    [...]
    We're in uncharted territory folks, and the forecast is for dark-and-stinky storms.

    Bernanke ist jetzt im Hamsterrad-Modus: Er muss die Bilanz mehr und mehr aufblähen, um noch dieselbe Wirkung zu erzielen wie vor Monaten. Es ist schleierhaft, wie er die Liqui, die bereits injiziert wurde jemals wieder rauszunehmen gedenkt, ohne die Märkte dadurch erst recht zu ruinieren. Ein beispielloses Experiment des selbsternannten Depressions-Experten.
    Zum Nachlesen: Bernankes kleiner Multiplikatoreffekt

    Guthaben über 20 Mio. nicht mehr ohne weiteres verfügbar!

    So schnell kann es gehen, gestern verstaatlich (Samstag), heute Geldhahn zugedreht, Montag dumme Gesichter, zumindest bei einigen ;( . Schluß mit lustig :wall:

    mmnews hat da wohl wieder zu schnell geschossen. Laut diesem Artikel , werden nur Konten von Anlegern gesperrt, denen die Bank mehr als 20 Mio. geliehen hat:


    Anglo is to freeze the deposits of clients who owe the bank €20 million or more, under powers granted to it by new legislation covering the nationalisation of the bank. Any borrower who owes Anglo more than €20 million cannot access money they have on deposit with Anglo without the prior consent from the bank.


    Aber das soll natürlich nicht heißen, dass man dieser Bank vertrauen kann ... :rolleyes:

    Credit derivatives written on German debt – traditionally viewed as one of the world’s safest assets – were trading yesterday at a record of €54,000 to protect €10m of debt over five years.


    Vertrauen in die Bonität von Staaten und die Sicherheit ihrer Anleihen sieht anders aus. Außerhalb der EU ist die Ukraine vermutlich einer der Staaten, deren Zahlungsfähigkeit demnächst kaum noch zu versichern ist. Dann kann Putin einen weiteren Abtrünnigen wieder eingliedern - natürlich nur um Schaden vom ukrainischen Volk abzuwenden ... [smilie_happy]


    Cost of debt protection at record levels

    Das heisst, die Einlagen in allen Dollar-Girokonten insgesamt muessten in der Bilanz negativ sein. Nach dem Bild muessten das grob $600 Mrd sein oder im Mittel $2.000 je Einwohner.

    Kreditkartenblase bläht sich auf? Zur Rolle der US-Finanzadministration: Offensichtlich stützt das US-Finanzministerium die (private) Fed durch direkte Einlagen (s. Reserve Bank Credits), damit Bernake nicht beim Kongress betteln gehen muss. Es wird mit ALLEN Tricks gearbeitet, um den Offenbarungseid hinauszuschieben. Wer hätte anders erwartet?


    Die Fed wird früher oder später hops gehen - darauf nehme ich mittlerweile Wetten an. [smilie_happy]

    Wer hätte das gedacht, daß das passieren kann: die Geldbasis in den USA ist inzwischen größer als M1. Jetzt müssen wohl einige Textbücher umgeschrieben werden. Der Grund: die Einlagen der Geschäftsbanken bei der Federal Reserve Bank zählen zwar zur Basis, aber nicht zu M1.


    Und noch etwas: die “Reserve Bank Credit”, also die gesamten Reserven der US Federal Reserve Bank übersteigen die Geldbasis derzeit um etwa 326 Milliarden Dollar, oder fast 16 Prozent der gesamten Reserven. Auch das ist merkwürdig, oder? Der wesentliche Grund: das US Finanzministerium hat ein Konto bei der Fed im Umfang von etwa 230 Milliarden Dollar. Zur “Neutralisierung” der Geldinjektionen der Fed hat das Finanzministerium Schuldtitel verkauft, und das dafür erhaltene Geld bei der Fed eingezahlt. Und das wird bei der Geldbasis nicht mitgezählt.


    Also: “creative accounting” hat nun selbst bei den US-Regierungsbehörden Einzug gehalten! Inzwischen ist es spannend, diese Bilanzen mitzuverfolgen.


    (Handelsblatt)

    Ich schrieb, dass Banken und Staat dieses Ponzi-Schema betreiben. Es ist 100% Ponzi, weil nur Geld umgebucht wird ohne es real zu erwirtschaften. Die Banken isoliert betrachtet sind zudem Nutzniesser eines solchen Schemas (Ausnutzung der Zinsstruktur), das ist korrekt. Sie aber auf diese Rolle zu beschraenken, ist blauaeugig.

    Wobei der Staat und die politische Klasse das größte Rad drehen und damit als eigentliche Schuldentreiber zu gelten haben. Die Banken sind nur Handlanger und gleichzeitig Profiteure,

    Du kannst es elegant "Ausnutzung von Verwerfungen im globalen Finanzsystem zur Eigenkapitalstützung" nennen, defakto ist und bleibt diese Methode ein Schneeballsystem

    Du willst nicht wirklich ein waschechtes Ponzi-Konstrukt alà Madoff mit dieser Praxis gleichstellen?! Guckst du hier. Der Vergleich hinkt gewaltig - dabei will ich die Banken auch keineswegs in Schutz nehmen, aber da schießt du eindeutig über das Ziel hinaus. Die Banken mehren ihr Eigenkapital, indem sie Anleihen kaufen und bei der ZB hinterlegen - sie bilden Rückstellungen durch den Vorteil, den die Zinsstruktur ihnen derzeit bietet. Was bitte ist daran Ponzi?
    Nix mit Sarkasmus. ;)

    Nicht unbedingt dumm, aber auch kurzsichtig. Wir sollten nicht übersehen, daß der Goldmarkt geradezu winzig ist-volumenmäßig--gegenüber den Bondmärkten.
    Aber darin besteht auch im Umkehrschluß die nicht unberechtigte Annahme, daß sich dieser Prozeß auch mal umkehrt, mit eruptiven Folgen für den Goldpreis.

    Ich sehe kurzfristig noch sehr viel mehr Anleihen nach diesem Modell kommen. Staatlich garantierte Unternehmensanleihen sind das beste, was der Staat machen kann, um den Unternehmen zu mehr Eigenkapital zu verhelfen. Der Goldpreis wird dadurch unter Druck bleiben. Eruptive Bewegungen Richtung Nord beim POG sehe ich einstweilen nur mehr bei fatalen Ereignissen alá Lehmann ... oder bei einer fundamentalen Bondskrise.