Nein leider nicht, nur die gängigen Sachen. Das war auch keine Kritik gegen dich, sondern eher gegen Däniken und Co. Grad gestern wieder in YT über einen gestolpert, der echt was von "Giganten", die am Rand von nem Salzsee gelebt haben soll, rumseiberte. Dabei hat er dann Hangrutsche als deren große Grabhügel bezeichnet, kleine Überhänge aus mit Caliche verfestigent Konglomeraten waren deren handgegrabene Hölen usw..... Und solche Leute gibts zu Hauf, gerne nur als Clickbait, der meinte das aber anscheinend wirklich echt......und andere hängen dann an seinen Lippen, weil es ihren Phantasien entspricht....
Da gebe ich Dir volkommen recht. Das Buch, auf welches ich mich bezogen habe, hat aber rein gar nichts mit Ufo- Alien- und was weiß ich was für Theorien zu tun. Es handelt von verloren gegangenem Wissen und ist sehr interessant.
Übrigens bekommt man die Form von den Steinen als Schablone abgepaust und auf nen anderen Stein übertragen, bestimmt leicht hin. Das anfertigen der Strukturen ist dann Fleißarbeit.
Gängige Bohrtechniken waren in der Steinzeit doch bereits z.B. Holunderäste (weich, markig) und Sand, eventuell ein Seilbogen drumgewickelt und dann hin und her gedrillt. Dabei enstand dann ein glattes Loch, meist konisch, weil der Ast sich abnutzte und dünner wurde. Würde man den öfter auswechsel, bekommt man auch ein echtes "Hightec Bohrerloch" hin". Als Bohrsand eignet sich härteres oder dasselbe Material (dann dauerts eben noch länger).
Die feinen parallelen Kratzlinien auf- und die Ausschleifungen an der Kante am Sarkophag der Ch.- Pyramide, deuten auf gewisse Schneide-Schleif-Technik hin.
zB. würde ich selbst versuchen, ein Brett, Seil oder anderes mit Klebzeugs (Harz, Pech, Teer) und Schleifsand zu bestücken. Mit Seilen könnte man dann sogar modern schneiden, mit den Brettern oder Lederriemen schleifen....sogar teilmechanisch....Hat man erstmal ne Rille im Granit gehauen/gekratzt, Sand rein und Seil hin und her ziehen....dauert....
Die von Dir beschriebenen Techniken will ich nicht in Frage stellen. Da wäre mal ein Praxisexperiment interessant, das die genannten Hilfsmittel anwendet, um zwei Steine paßgenau auf einander zu zu arbeiten. Ich wette, da würden die hiesigen Forscher kläglich scheitern. Das Scanen durch Abpausen klingt plausibel, allerdings hat man auf dem Papier oder Papyrus lediglich ein 2D-Abbild. Der Stein muß aber dreidimensional bearbeitet werden. Ich bin mir ziemlich sicher, daß damals wesentlich ausgefeiltere Techniken und Werkzeuge verwendet worden sind, als wir es heute für möglich halten. Die Zyklopenmauerwerke sind schon beeindruckend, Die Mauerwerke in Cusco sind aber so präzise bearbeitet, daß nicht einmal ein Blatt Papier in die Fugen paßt. Als gelernter Betonbauer habe ich keine Idee, wie man das, ohne extremen zeitlichen Aufwand, machen könnte. Wäre ich in der Situation eines damaligen Baumeisters, stellt sich mir die Frage: Wozu dieses extrem genaue Fugenbild, wenn es so zeitaufwändig ist? Ist es nicht sinnvoller eine Mauer mit etwas größeren Fugen zu bauen, die den selben Zweck erfüllt und nicht so viel Zeit in Anspruch nimmt? Ich denke, sie hatten eine zeitsparende Technik und wußten genau, was zu tun ist, sonst hätten sie es nicht gemacht.
Übrigens stelle ich grad fest, es spricht für die Schablonenbenutzung, dass die "Zyklopischen Mauern" kein zufälligen Mehrecke darstellen. Da gibts ne Doku, wo sie die Steine abgescannt haben und dann spiegelverkehrte Wiederholungen im Muster gefunden haben, bei einem Tordurchgang beidseitig....
Link oder Suchbegriff wäre nett, um mich ein wenig um zu sehen.