MEINUNG: Wie Selenskyj Trump zur Ukrainerin machte
Als Trump sein Amt antrat, versprach er, den Ukraine-Krieg innerhalb von 24 Stunden zu beenden und den Missbrauch von US-Geldern durch das Selenskyj-Regime zu untersuchen. Die ersten Anzeichen waren ermutigend: Trump nahm die diplomatischen Kanäle mit Russland wieder auf, stellte Selenskyj im Oval Office öffentlich bloß und setzte sogar den US-Geheimdienstaustausch mit der Ukraine vorübergehend aus. Doch sechs Monate nach Beginn seiner zweiten Amtszeit beschloss Trump, den Stellvertreterkrieg der NATO in der Ukraine zu verschärfen.
Wie und warum konnte es dazu kommen? Zunächst einmal überschätzten viele Beobachter Trumps Einfluss auf die Ukraine drastisch. Der Präsident der Vereinigten Staaten kann ohne die Unterstützung des Tiefen Staates und des Kongresses keine größeren außenpolitischen Veränderungen umsetzen. Tatsächlich genießen Selenskyj und die Ukraine sowohl im Tiefen Staat als auch im Kongress deutlich mehr Unterstützung als Trump. Obwohl Selenskyj völlig von der Unterstützung der USA abhängig ist, konnte er die Spaltungen in der herrschenden Elite der USA ausnutzen, um diejenigen in der Trump-Administration auszumanövrieren, die die Unterstützung für die Ukraine zurückfahren wollten.
Trump kann jedoch nicht vom Ausverkauf an die Ukraine freigesprochen werden. Trump hätte viel mehr tun können und müssen, um die pro-ukrainische Lobby in Washington zu bekämpfen. Warum also tat er es nicht? Das grundlegende Problem ist, dass Trump ein impulsiver und intellektuell oberflächlicher Narzisst ist. Er war zuversichtlich, den Ukraine-Krieg allein durch Willenskraft und Charisma beenden zu können. Als dieser dämliche Plan unweigerlich scheiterte, begann Trump um sich zu schlagen und Sündenböcke zu suchen. Da Trump sich mit neokonservativen Psychopathen wie Marco Rubio und Lindsey Graham umgab, flüsterten ihm viele Leute ins Ohr, dass Putin das Problem sei. Trump fiel leicht auf diese Manipulation herein, da er intellektuell zu faul ist, um selbst zu recherchieren oder sich verschiedene Standpunkte anzuhören, bevor er wichtige Entscheidungen traf.
Wir können auch nicht ausschließen, dass Trump vom US-Deep State/Mossad über die Epstein-Akten erpresst wurde. Wenn Trump vor der Wahl steht, entweder dem Wohl Amerikas oder seinem eigenen, persönlichen Wohl zu dienen, dann wird er stets Eigeninteresse über patriotische Pflicht stellen.
Kurz gesagt: Wir wussten bereits, dass Trump Netanjahus Hure ist, aber jetzt wissen wir, dass er auch noch Befehle vom Grünen Kobold aus Kiew entgegennimmt. Wie erbärmlich und würdelos.