Der Rest hängt vor allem davon ab, was RU/CN für Vorstellungen haben, wie es in Europa weitergeht. Wenn sie es nicht dem Zufall überlassen wollen, tun sie gut daran, eine konstruktive Position einzunehmen. Aber kann man nicht wissen, wenn Du es anders siehst, ist es sinnvoll, weit weg zu sein.
Ich bin eigentlich ähnlich eingestellt, wie @DarkMatter, aber sollte es afrikanischen Ländern tatsächlich gelingen, sich von der westlichen Knechtschaft zu befreien, dann ist in D Hopfen und Malz noch nicht verloren, nur die Fallhöhe ist gigantisch bzw. die Luft nach unten enorm. Wo wir wieder bei dem Thema sind: die Hilfe muß von außen kommen und sie muß gerufen werden. Und die Russen, ja, die schielen mit besonderem wirtschaftlichen Interesse nach Europa, darüber habe ich schon genug in den russischen Kanälen gelesen. Infrastruktur, wenn auch sanierungsbedürftig, und Verkehrswege in alle Himmelsrichtungen und in jede beliebige Ecke sind ja vorhanden. Die Ostsee, Nordsee, der Atlantik, das Mittelmeer und über den Suezkanal das Rote Meer, alles ist schnell erreichbar. Wenn man so darüber nachdenkt, ist die Lage Europas eigentlich optimal, es ist daher um so deprimierender, was man in den letzten Jahren daraus gemacht hat.
Von der geostrategischen Logik her sollten die Russen schon dafür sorgen, daß der Yankee die Kontrolle über Europa verliert, damit im eurasischen Vorgarten Ruhe einkehrt. Aber das funktioniert erst, wenn die EU und die NATO zerfallen sind. Also, das sind die Gedanken, die mich hoffen lassen.