Ich denke, überall wird man wegen den Zöllen was aushandeln.
Wenn es, wie jetzt z.B. für Lesotho, düster aussieht, dann liegt für eine Regierung nichts näher auf der Hand, als zum Hörer zu greifen, dort anzurufen und zu sagen: "Mach dir keine Sorgen, wir nehmen dein Zeuchs..."
Die Ereignisse werden den globalen Süden noch mehr zusammenschweißen, sich verstärkt von dem, ohnehin verhaßten, Yankee abwenden und die Zusammenarbeit mit China und Russland festigen.
Leute kauft Jack Daniels Whiskey, bevor er zu teuer wird. Dann gibt es nur noch Jameson
oder Johnny Walker, oder Wodka oder Remy Martin ! 
Die können ihren Sprit selbst saufen. Da ziehe ich die einheimischen Spirituosen vor. Der JD ist doch nichts für Feinschmecker.
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Wirtschaftliche Selbstsabotage: Zölle treiben die Kosten für US-Verbraucher und Unternehmen in die Höhe, man denke nur an höhere Preise für alles von Autos bis hin zu Elektronik. Das trifft den Durchschnittsamerikaner am Geldbeutel, schrumpft die Kaufkraft und verlangsamt das Wachstum. Eine schwächere Wirtschaft bedeutet weniger Geld, das man auf der Weltbühne einsetzen kann.
🔸Verärgerung der Verbündeten: 25 % Zölle auf Kanada und Mexiko oder 20 % auf die EU zu erheben, zeugt nicht gerade von Teamgeist. Verbündete schlagen bereits zurück, Chinas Gegenzölle und Europas Drohungen sind nur der Anfang. Wenn deine Freunde dich fallen lassen, schwindet dein Einfluss rapide.
🔸Deindustrialisierte Realität: Die USA sind nicht mehr der Produktionsgigant von einst. Jahrzehntelanges Offshoring hat ihre industrielle Basis zerstört. Zölle können kaum noch existierende Industrien schützen. Stahlwerke und Fabriken werden nicht wie von Zauberhand zurückkehren. Stattdessen belasten höhere Kosten nur die zurückgebliebene, dienstleistungsorientierte Wirtschaft.
🔸Konkurrenten einen Sieg bescheren: China leckt sich die Finger. Zölle verdrängen den Welthandel von den USA, und Peking ist bereit, diese Lücke zu schließen und die Beziehungen zu Asien, Afrika, Südamerika und sogar Europa zu vertiefen. Je mehr sich die USA isolieren, desto mehr gewinnen Rivalen wie China und Russland an Boden.
🔸Dollar-Thron in Gefahr: Der Status des US-Dollars als Weltreservewährung beruht auf Vertrauen und Handel. Zölle lösen Chaos, Vergeltungsmaßnahmen, Währungskriege und möglicherweise sogar den Vorstoß der BRICS-Staaten aus, den Dollar abzuschaffen. Sollte das passieren, bröckelt Amerikas finanzieller Einfluss. Erwähne nicht, dass Gold derzeit einen historischen Höchstpreis erreicht hat.
🔸 Überdehnung und Zusammenbruch: Imperien sterben, wenn sie über ihre Grenzen gehen. Zölle sind ein Glücksspiel. Trump setzt auf kurzfristige Erfolge, doch die langfristigen Kosten könnten ein zersplittertes Handelssystem und ein Amerika sein, das zu pleite ist, um die Führung zu übernehmen. Die Geschichte lehrt, dass Imperien solche selbstverschuldeten Wunden nicht überleben.
Trumps Zölle mögen wie ein mutiger Schachzug wirken, um Amerika wieder groß zu machen, doch sie sind eher eine Abrissbirne für dessen globalen Einfluss. Das Imperium wackelt bereits, Zölle könnten der Anstoß sein, der es zum Einsturz bringt.