Beiträge von Beowulf

    «Kollaps» des europäischen Automarktes

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    Peugeot-Citroen-Chef Streiff berichtete, der Umsatz des Autobauers sei im dritten Quartal um mehr als 5 Prozent auf 13,3 Milliarden Euro gesunken und Besserung sei nicht in Sicht. Für das vierte Quartal erwartet der Autobauer einen Rückgang des europäischen Marktes um 17 Prozent.

    Zitat

    «Die Krise ist da. Sie trifft die ganze reale Wirtschaft, insbesondere die Autoindustrie und damit auch Renault», meinte Firmenchef Patrick Pelata. Bereits im vergangenen Monat hatte Renault deshalb den Abbau von 6.000 Stellen angekündigt.

    Zitat

    Der schwedische Lastwagenbauer Volvo berichtete ebenfalls von einem dramatischen Rückgang der Auftragseingänge insbesondere in Europa. Hier habe es so viele Stornierungen von Bestellungen gegeben, dass der Konzern unter dem Strich im dritten Quartal lediglich 115 zusätzliche Aufträge verzeichnen konnte.

    Nur nochmal zur Bestätigung...

    Ich habe mal nen alten Sräd aus der verstaubten Schublade geholt, vielleicht findet er in Zukunft öftere Anwendung...


    Sarkozy könnte die EU spalten

    Die Bundesregierung hält nichts vom Vorschlag des französischen Staatspräsidenten Sarkozy, in der Eurogruppe eine europäische Wirtschaftsregierung zu gründen. Sie ist aber bereit, über zusätzliche Vereinbarungen für Krisenfälle zu reden. Das erfuhr die F.A.Z. am Freitag aus dem Kanzleramt. Sarkozys Initiative sei nicht mit Berlin abgestimmt worden. Sie berge die Gefahr einer Spaltung der EU und rühre „an den Nerv“ der Union, weil sie den Binnenmarkt betreffe.

    http://www.teleboerse.de/1042913.html


    Während der Silberpreis von seinem Hoch ca. 50 Prozent abgegeben hat, war die Nachfrage der Investoren noch nie so hoch wie zur Zeit! In 2008 wurden ca. 150 Mio. Unzen oder 4.700 Tonnen in Form von ETFs oder privaten Verkäufern und Einlagerern abgesetzt. Das sind 25 Prozent der Bergbauproduktion oder 20 Prozent der gesamten Produktion eines Jahres nur für die Investorengemeinde. Man kann davon ausgehen, dass Silber vor einem weiteren Investitionsansturm steht und dass vor dem Hintergrund schließender Minen da sich eine reine Förderung von Silber nicht mehr lohnt.


    Silber ist ein Nebenprodukt bei der Förderung von Zink und Kupfer, also Industriemetallen die durch die um sich greifende Rezessionsängste ebenfalls preislich stark unter Druck geraten sind. Der weltweite Wert in US-Dollar des Goldes liegt derzeit bei ca. 4 Billionen US-Dollar. Das überirdisch verfügbare Silber repräsentiert gerade mal 10 Mrd. US-Dollar. Portobeträge angesichts der Zahlen aus der Bankenszene. Silberbarren mit 250 / 500 / 1.000 Gramm sind bis Dezember 2008 oder Januar 2009 nicht oder nur schwer lieferbar. Die gängigen Investoren-Barren 1.000 Unzen oder 31,1035 kg haben Lieferzeiten von mindestens vier bis acht Wochen und Materialverknappung an allen Orten wird gemeldet. Wir selbst müssen unsere Silberbestände für die Kunden mittlerweile in China und Peru vor Ort beschaffen und zahlen Aufpreise zum Kassa- und Terminmarkt! Das heißt im Klartext: Wir haben erstmals bei den Investoren-Barren eine Backwardation, also zahlen für die physische Ware am Kassa - Markt mehr als für einen Future. Charttechnisch liegt für Silber die nächste und sehr starke Unterstützung von 8 US-Dollar die Unze. Wir kaufen konsequent seit 12 US-Dollar die Unze für uns selber weltweit Silber zu und empfehlen dies auch wiederholt unseren Kunden. Wer einen Horizont von einigen Jahren mitbringt wird Silber Kurse von 25 US-Dollar bis 45 US-Dollar erleben.

    http://www.teleboerse.de/1042913.html


    Eine Unze Gold aus der Erde zu holen, kostet manch Bergbaukonzern um die 700 US-Dollar und ist bei dem derzeitigen Kursniveau defizitär. Die sowieso schon angespannte Situation am physischen Markt wird in den kommenden Wochen noch schwerer, da immer weniger Material von den Herstellern auf den Markt kommt und die bereits eingedeckten Investoren kein Gramm verkaufen. In den Medien erscheinen Aufrufe an die Anleger, den sicheren Hafen Gold zu verlassen und short zu gehen. Grotesk vor dem Hintergrund der Kernschmelze des Finanzsystems? Mit Sicherheit. Die Finanzindustrie allerdings braucht bekanntlich im Moment jeden Dollar und verkauft an realen Werten, was es hat - auch Gold. Long-Positionen werden glattgestellt, die so genannte "Positionsbereinigung" hat eingesetzt. Ziel der Politik ist es, restliche liquide Mittel ihrer Bürger in die so "sicheren" Staatsanleihen zu lenken. Schließlich muss einer die Zeche zahlen. Und zu guter letzt ist ein immer höherer Goldpreis der Ausdruck eines Misstrauensantrages gegen Bank- und Staatswesen, und dies wird ebenfalls nicht zugelassen so lange es irgendwie geht. Aber es geht nicht mehr lange, trotz aller Schönwetterreden vor den US-Wahlen.


    Folgendes wird im Goldmarkt ablaufen: Wenn endlich alle "schwachen Hände", die Gold halten, aus dem Markt geschüttelt sind und das preiswerte frei gewordenen Material von den "starken Händen" gehalten wird, dreht der Markt mit Bruch der 820 US-Dollar auf den Kaufmodus um und wird auch den Deckel von 920 US-Dollar mit Elan brechen, um die 1.200 und 1.500 US-Dollar anzupeilen. Alles andere ist aus fundamentaler Sicht unmöglich: Stark zurückgehende Produktion, leere Lager und ein vielfaches an Nachfrage der Investorenseite lässt einen am Papiermarkt unterbewerteten Rohstoff nicht billiger werden, sondern katapultiert den Preis durch die Decke. Der Realmarkt, also die Edelmetallhändler, machen die Preisabschläge übrigens schlichtweg schon seit Wochen nicht mehr mit! Nach wie vor werden verschiedene Sorten, wenn überhaupt, nur mit erheblichen Aufschlägen verkauft. Wir sehen derzeit auch keine Anzeichen dass sich dies zeitnah ändern sollte. Nach wie vor empfehlen wir die derzeitigen Kurse in Gold, Silber und Platin
    zum Kauf.

    Weiterer Banken-Notverkauf in den USA


    Die Finanzkrise hat erneut eine notleidende US-Bank in einen vom Staat gestützten Verkauf getrieben.


    Nach Milliardenverlusten rettet sich die grosse Regionalbank National City in die Arme des Wettbewerbers PNC Financial Services. PNC kauft National City für knapp 5,6 Mrd. Dollar, die zum Grossteil in Aktien gezahlt werden. Der Staat schiesst im Rahmen seines Banken-Rettungspakets 7,7 Mrd. Dollar Kapital zu, wie die Banken mitteilten. PNC mit Sitz in Pittsburgh (Pennsylvania) steigt durch die Übernahme laut eigenen Angaben zur fünftgrössten US-Bank gemessen an den Einlagen auf. National City mit der Zentrale in Cleveland (Ohio) hatte sich mit Kreditgeschäften überhoben.


    Die Finanzkrise hat in den US-Bankenbranche eine Übernahmewelle ausgelöst. Besonders das Privatkundengeschäft mit stabilen Einnahmen ist inzwischen sehr begehrt. Hier kristallisieren sich gerade wenige führende Banken heraus. Die Aufsichtsbehörden erwarten weitere Übernahmen.

    Auch Russland wird da mitspielen, denn fuer deren Staatsbudget wurde ein Oelpreis von min. $70 kalkuliert.

    Soweit ich weiß, sind die Russen an einer Abkoppelung vom Dollar interessiert und wollen den Rubel als Zahlungsmittel festsetzen. Nach dem "Wiedererstarken" des Dollars hört man von solchen Planungen allerdings nichts mehr.


    Mal sehen, was dabei raus kommt:


    http://www.nytimes.com/2008/10…=1&ref=europe&oref=slogin

    Zitat

    President Dmitri A. Medvedev told Mr. Badri that Russia was interested in closer ties with the cartel, but he stopped short of promising any reduction in Russian oil output, on which the government depends for tax revenue.
    “Russia is also a large producer and exporter of oil, and it is interested in maintaining stable, predictable prices,” Mr. Medvedev told Mr. Badri during the part of the meeting that was broadcast on Russian state television. Mr. Badri confirmed that he was not expecting a Russian production cut. He said he had come to Moscow to share oil data with the Russians that showed a probable supply glut by the end of the year.

    Zitat

    “The likely reason for the OPEC secretary general’s visit to Moscow today was to deliver a message that Saudi Arabia will not take all the financial pain on its own,” an investor note from Uralsib in Moscow, a large Russian bank, said Wednesday. “The cartel is unlikely to make any deeper cuts in the future without the participation of major non-OPEC producers such as Russia.”

    Ackermanns Liquiditätsvernichtungsplan


    http://www.bazonline.ch/auslan…kafabriken/story/14953435


    Die Destillieröfen stehen still. Zwei russische Wodkafabriken mussten in den vergangenen Wochen dicht machen. Beide gehören zur Weda-Holding, einer der grössten Alkoholproduzentinnen des Landes. Grund für die Massnahme ist die Finanzkrise, wie Weda-Eigentümer Alexander Matt dem «Kommersant» erklärte. Viele Einzelhändler, darunter namhafte Supermarktketten, würden ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen.


    Ins Schlingern geraten ist auch Wodka- , Likör- und Cognac-Produzent OST-Alko. Die Firma bekommt nirgends mehr Kredit. Mit den offenbar letzten Rubeln beglich sie eine bestehende Schuld. Nun fehlt aber das Geld, um die Steuern zu bezahlen. Die Behörden hatten wenig Mitleid: Das Betreibungsamt liess bereits Teile des Firmenbesitzes beschlagnahmen.

    tolles Interview zum anhören eines Ex-WEGA (Polizeieinsatzkommando in A) Mannes und Haider-Leibwächter - von Gerhard Wisnewski geführt:
    http://info.kopp-verlag.de/news/ex-wega-mann-war-eine-bombe-beteiligt.html']http://info.kopp-verlag.de/news/ex-w...beteiligt.html[/url]

    Sackzifix, Dein Link ist tot! Wenn Du ihn noch offen hast, dann kopiere ihn schnell hier her!


    Gruß B.

    Verluste von 2 Billionen Dollar in den vergangenen 15 Monaten

    Während die sich zuspitzende Kreditkrise und die schwache Wirtschaftskonjunktur multinationale Unternehmen untergehen lassen, müssen Millionen von Amerikanern mit ansehen, wie ihre Rentenfonds schwinden und ihre Lebensersparnisse sich auflösen. Nach Schätzungen des Congressional Budget Office (CBO) erlitt das staatliche Rentensystem in den letzten 15 Jahren Verluste von biszu 2 Billionen Dollar.



    „Im Gegensatz zu den Börsenmaklern an der Wall Street haben amerikanische Familien keinen goldenen Fallschirm, in den sie fallen können“ (das ist ein Geständnis!), so der Republikaner George Miller, Vorsitzender des Komitees für Arbeit und Heimbildung. Bei der Eröffnung einer Hörung des Kongresses am Dienstag der Rentenvorsorge hatte der Republikaner Anmerkungen über die Auswirkungen der Finanzkrise auf die Sicherheit geäußert.



    [Blockierte Grafik: http://www.epochtimes.de/pics/2008/10/21/l/2008-10-21-l--S03_4sp_bail_us_out_2_pb_Kopie.jpg
    Das Bild gefällt mir :thumbsup:

    Tausende Lehman-Geschädigte bei Hamburger Sparkasse

    Bei der Hamburger Sparkasse sind rund 4000 Geldanleger von der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers betroffen.

    [b]Neuer Bankenskandal in Frankreich[/b]


    Schon wieder machen Unregelmäßigkeiten im Handelssaal einer französischen Großbank Schlagzeilen. Die genossenschaftlichen Sparkassen (Caisse d'epargne) haben in der Sparte Aktienderivate durch das Fehlverhalten einiger Händler einen Verlust von 600 Mio. Euro erlitten. Der Handelsskandal könnte sich negativ auf anstehende Fusionsgespräche auswirken.


    Das schafft Vertrauen :thumbsup:

    Die Finanzkrise erfasst China


    Peking. Chinas Konjunkturbarometer steht auf Sturm. Auf der Kanton-Messe in Guangzhou, die als wichtigstes Treffen der Exportindustrie und viel beachteter Indikator für die Gesamtwetterlage gilt, herrscht Krisenstimmung. "Wir haben nur noch halb so viele Aufträge wie im vergangenen Jahr", klagt der Vertreter einer Elektronikfirma, die Werbegeschenke wie individuell bedruckte USB-Sticks oder MP3-Spieler ausstellt. "Gemessen an den letzten Jahren ist nur ein Bruchteil der ausländischen Einkäufer gekommen."


    SP will UBS-Rettungspaket nicht schlucken

    Es regt sich politischer Widerstand gegen das UBS-Rettungspaket des Bundes: Die SP will verhindern, dass das Paket vom Parlament durchgewunken wird.



    Warnungen vor Unternehmenspleiten in USA wie zur Zeit der Weltwirtschaftskrise

    Im kommenden Jahr müssen US-Unternehmen nach Einschätzung der Rating Agentur Standard & Poor's knapp 800 Milliarden Dollar anSchulden refinanzieren. Doch der Zins auf die riskanteren Bonds ist weiter gestiegen und hat sich seit September schon mehr als verdoppelt (Abb. 03761). Das Volumen an ausstehenden Geldmarktpapieren der Unternehmen fällt angesichts der hohen Zinsen immer weiter (Abb. 03762).


     [Blockierte Grafik: http://www.jjahnke.net/index_files/03761.gif]


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    Ach herjeh, ist das klasse![Blockierte Grafik: http://content.sweetim.com/sim/cpie/emoticons/0002018E.gif]




    Tschuldigung Edelweiss, hoffe Du hast Humor[Blockierte Grafik: http://content.sweetim.com/sim/cpie/emoticons/0002014C.gif]

    Ich habe mit diesem Posting Von Politikern, Wirtschaftstycoonen und anderen Halunken schon einmal versucht, die Aufmerksamkeit in diese Richtung zu lenken, glaube aber, es ist untergegangen.


    Grüße B.