Da liegst du falsch. Russland hat da gar nix in kurzer Zeit nach Maidan Putsch bewegt. Sondern alle Soldaten waren schon immer auf der Krim.
Aber 2022 gab es größere Bewegungen dort.
Die Eltern meiner Frau leben dort und wir waren sogar im Sommer 2014 vor Ort.
Du darfst mir glauben, daß ich die Monate damals sehr intensiv verfolgt habe.
Es gibt auch den semidokumentarischen russischen Film "Weg in die Heimat", der das gut dokumentiert.
Kurz nach dem Putsch in Kiew wurden mittels Fähren und Flugzeugen mehrere tausend Soldaten zusätzlich zum bestehenden Kontingent auf die Krim gebracht.
Russland machte sich damals noch die Mühe, zu behaupten, daß das ganze im Rahmen der bestehenden Verträge passiere und die maximal vereinbarte Grenze nicht überschritten wäre.
Kurze Zeit später, zum Zeitpunkt der Volksabstimmung war das dann aber auch egal.
Perplexity (primär aus der Sicht westlicher Quellen, aber von der Sache her richtig):
"...Es gibt keine exakte Zahl für Februar 2014. Schätzungen zu neu hinzugebrachten Soldaten vom russischen Festland variieren zwischen mehreren Tausend bis rund 11.000, da die Operationen ab dem 20.–22. Februar begannen und mit stationierten Truppen (ca. 16.000 vor der Krise) vermischt wurden...."
"Berichte nennen 11.000 Soldaten, die per Schiff ankamen (Nacht 21./22. Februar aus Noworossijsk/Anapa).
Weitere 1.400 Speznas-Soldaten wurden am 28. Februar per Flugzeug nach Hwardijske eingeflogen."