Ein 55 jähriger Hartz4 Empfänger ( egal warum, weshalb, wieso) erfährt von seinem auf dem Sterbebett liegendem Vater, dass unter dem prächtigen Apfelbaum im Garten 100 Unzen Krügis in 2m Tiefe auf ihn warten. Nach dem er in einer Nacht und Nebelaktion den Baum fällt und sich die Unzen ausbuddelt, wird es schon jetzt schwer, damit gescheit was anzufangen. Ich habe mit Absicht eine Vater-Sohn Geschichte gewählt, da wir so schon mal um das Thema Erbschaftssteuer herumkommen, denn hier gilt der Freibetrag. Trotzdem müsste er den Fund melden, denn die ungeliebten anderen vier Geschwister (die sich nie um den Alten gekümmert haben) hätten ja schliesslich auch ein Anrecht auf Vaters Goldschatz, denn der Alte hat kein Testament hinterlassen.
100 Unzen bringen im Vekauf ca. 110.000 Euro, ein nettes Sümmchen. Er kann aber auch nicht seine Sachen packen und nach Thailand auswandern, weil jede Strandhütte da schon 50k kostet. Der Rest wäre in wenigen Jahren durch. Hierbleiben und fröhlich konsumieren in seiner 1-Zimmer Wohnung geht auch nur begrenzt. Ein schönes Auto kann er sich auch nicht anschaffen, sonst gibts Ärger mit dem Amt. Nachbarn und Geschwister würden ihn verraten. Anlegen kann er die Kohle auch nicht, denn dann müsste er sie auf ein Konto einzahlen. Ihm bleibt nur das Gold zu behalten und in homöopathischen Dosen die Münzen zu verkaufen. Der einzige Lichtblick. Gold befindet sich in einem Aufwärtstrend und er bekommt jedes mal wenn er eine Münze verkauft etwas mehr dafür.
Das ist der Status Quo ohne Goldverbot. Nicht gerade berauschende Möglichkeiten für unseren Glückspilz.
Er erinnert mich ein wenig an den Leibeignen, den Precious Tiger zuvor erwähnt hat. Ihr könnt die Geschichte ja gerne weiterspinnen für den Fall, das es wirlich interessant wird. Mit einem Goldverbot!
...zudem muss er immer jemanden finde, der ihm BARGELD für den Krüger gibt.
Überwiegend wird hier im Forum, als auch z.B. bei ebay für die Ware, schon aus logistischen Gründen, per Überweisung gezahlt.
Bei vielen Händlern ist es bei Ankauf doch sicher genauso (kenne es z.B. von Geiger EM).
Wie soll der Hartzi den Eingang von 1100 EUR auf seinem Konto den Ämtern bei der Prüfung erklären?
Und in Schweden arbeitet man ja inzwischen schon an einem generellem Bargedverbot. Wenn der Hartzi nun in Schweden lebt, muss er zur direkten Tauschwirtschaft übergehen. Aber was kann man Sinnvolles gegen einen Krügerrand eintauschen? Eine Ledercouch evt.
Oder einen alten 3er Golf ![]()