Ein paar Zahlenspiele
Auf die Bevölkerung umgerechnet, sehen 59 Tonnen auf den ersten Blick nach einem riesigen Haufen aus. Umgerechnet sind das 1,9 Millionen Unzen. Auf alle Bundesbürger verteilt sind das 0,72 Gramm mit einem Wert von 16,55 Euro. Im Quartal. Hmmm... Ein Goldinlay wiegt meistens etwas mehr.
In der Schweiz wurden im ersten Quartal 39 Tonnen gekauft, pro Eidgenosse 5,1 Gramm im Wert von 117 Euro. Die Schweiz gilt seit jeher als goldfreundliches Land.
Anders gerechnet – Altersvorsorge in Gold
Nehmen wir an, der Goldkurs wäre bei 1.000 Euro pro Unze und nicht wie jetzt bei 688 Euro. Würden jeder in Lohn und Brot stehenden Bundesbürger (40 Mio.) monatlich 130 Euro in Gold sparen, bekäme er dafür monatlich 4 Gramm Gold, aufs Jahr gerechnet 48 Gramm. Nach zehn Jahren säße jeder zweite Deutsche auf einem Goldschatz von einem halben Kilogramm.
Auf 40 Millionen Bundesbürger hochgerechnet, beliefe sich die monatliche Nachfrage auf 160 Tonnen. Das sind 1920 Tonnen Gold im Jahr – die in etwa der jährlichen weltweiten Förderung entspricht.
Jaja, ich sehe schon. Es gibt zu wenig Gold für alle. Gibt es deshalb soviel Papier?