Beiträge von tut.anch.amun

    ...verschwiegen, bloß nicht angesprochen, der


    ZAHLTAG,


    der später kommt. Jede Kreditorgie geht zu Ende, auch die der Staatsverschuldungen.


    Zitat

    Die Regierenden in Berlin und Washington wissen nur zu gut, dass die Antworten auf die Schuldenkrise schmerzlich ausfallen werden. Die Politik muss die Bürger auf echte Einschnitte vorbereiten, die Zeit für Wohltaten ist für die nächsten Jahre vorbei.
    Einen ersten Vorgeschmack auf dieses nahende Ende mit Schrecken liefert Irland. Den keltischen Tiger hat die internationale Finanzkrise wie kaum ein anderes Land in der Euro-Zone erwischt. Wegen leerer Staatskassen stehen die Iren nun vor einer milliardenschweren Sparrunde, geplant ist ein unangenehmer Mix aus höheren Steuern und Ausgabenkürzungen.
    http://www.handelsblatt.com/po…dwann-ist-zahltag;2230315


    Aber soweit sind wir noch lange nicht, u.U. erfolgt sogar vorher ein Währungsschnitt, dann fällt der Zahltag über Jahre und Jahrzehnte hinweg einfach flach, bzw. gezahlt wird schon werden, über ein Wochenende und mindestens 95 % der Schulden und Guthaben dürften dann weg sein ! Beides schlimm, aber schauen wir mal, in welche Richtung es sich entwickeln wird.


    Wünsche


    ...einen goldigen Tag


    Tut

    Daraus kann man sogar schliessen, dass die Deflation eine wichtige Funktionen in der Wirtschaft erfuellt: Denn sie fuehrt zu massiven Produktivitaetssteigerungen, weil die Unternehmen das Feld nicht freiwillig raeumen, sondern einen hemmungslosen Konkurrenzkampf entfachen werden. Erst die Produktivitaetssteigerungen erlauben Einkommenssteigerungen und koennen in Verbindung mit dem Ende der Phase des Schuldenabbaus zu einer neuen Kreditexpansion und wirtschaftlichem Wachstum fuehren.


    Tollar,


    etwas Sorge machen mir derzeit zudem die ausufernden Staatsverschuldungen. Um mal bei den USA zu bleiben, der Bonner sagt, jetzt so ca. an die 14. Billionen/ trillons, ( scheiß Umrechnerei, sorry ) zzgl. 10 weiterer bis 2020 die bereits mehr oder weniger schon im Gespräch sind. Die Aera Bush brachte es auf gut 10, oder auch 11, nun allerdings ist schon absehbar, mehr als eine weitere Verdoppelung in gut 11 weiteren Jahren ? Eine ähnliche Tendenz dürfte zudem in den EU-Staaten bestehen, doch da hab ich keine näheren Angaben. Also ich kann mich dessen nicht entziehen, mir scheint da eine üble Mischung aus einerseits deflationärer und andererseits inflationärer Tendenzen sichtbar zu werden. Aufgrund krisenbedingt nachlassender Einnahmen der Staaten dürfte die Staatenverschuldung sogar noch stärker zunehmen, obwohl andererseits deflationäre Prozesse ablaufen werden.


    Wie paßt eigentlich dieser Baustein, oder anders ausgedrückt diese Kuriosität ins Gesamtbild, was auch beachtenswert wäre, wie wirkt sich dieses dann aus ? Da hab ich noch nicht den direkten Draht zu gefunden.


    Wünsche


    ...einen goldigen Tag


    Tut

    Inflation > Deflation > Depression


    oder


    Inflation > Deflation > Inflation > MEGA Deflation > Kollaps (inkl. Währungsreform)
    Und danach sieht es eher aus...
    Die Rettung der Welt mit neuem Geld funktioniert so einfah nicht
    man benötigt immer Rezessionen - wenn man diese verweigert, dann wird es danach umso schmerzhafter


    Da sind wir ja mal fast einer Meinung. So wie ich es sehe geht gerade ein langer Zeitraum einer mehr oder weniger offensiv gesteuerten Inflationierung zuende, einzig die Staatsverschuldung läßt sich z.Zt. noch weiter inflationieren, sämtliche anderen Bereiche zeigen schon deflationäre Tendenzen. Um dieses abzuwenden kommt hier die gut von tollar geschilderte versuchte Re-Inflationierung ins Spiel, wir dürften daher direkt am Scheideweg zum Abkippen in die Deflation stehen, genau dieses wird gerade versucht vehemend zu verhindern und scheint auch nicht recht zu gelingen. Denn auch die Deflation hat einen gewissen Bereinigungsfaktor, beseitigt wird therorethisch: das zuviel an Geld, zuviel an Verschuldung, Überkapazitäten, Personalüberhänge usw. usw.


    Aber ich stimm da überein: erst kommt die Inflation ( die hatten wir m.E. bereits ) nun eine deflationäre Phase mit einem doch gigantischen Versuch einer Reinflationierung: = folgende Möglichkeiten:


    a) Stillstand wie in Japan über einen sehr langen Zeitraum, sprich mimimum 10 Jahre + x


    oder


    b) ein Abgleiten in die Depression, sprich die verschärte Deflation analog oder schlimmer der 1930er Jahre


    Ursprünglich sah ich auch mal das Thema mit einer weiteren Inflation, oder gar einer Hyperinflation anschließend, doch auch nach einigen anderen Ansichten hier schließe ich mich der Meinungen langsam an, daß diese nicht unbedingt erfolgen muss bzw. generell überhaupt noch erfolgen kann ( Siehe Japan ). Selbst unsere tolle Abwrackprämie paßt in dieses Muster der Reinflationierung- zum Preis eines noch größeren Absturzes in naher Zukunft, denn erst deflationär wird das an "zuviel" bereinigt werden können, und das kommt, sei es bei den Autos als auch bei den Banken, egal wie schön sie sich aufgetakelt haben. Die Orgie ist vorbei und muss bereinigt werden, da führt kein Weg dran vorbei.


    Ich seh die Entwicklung derzeit so: Inflation ( fast schon beendet ) > Deflation ( beginnt gerade, mit Versuch einer Reinflationierung ) > Depression ( mitverursacht durch den gescheiterten Reinflationierungsversuch und mangelns politischer Weichenstellung ) > Initialzündung eines Neubeginns ( Währungsschnitt oder aber auch durch Kriegszustand ). ;(


    Wünsche


    ...einen goldigen Tag


    Tut

    Ausfaelle bei Hypothekenkredite sind erst auf halben Wege zu ihrem Hoehepunkt, Konsumentenkredite haben dorthin erst ein Drittel ihres Weges zurueckgelegt. Verstaatlichungen bleiben ein Thema.


    Tja, HRE ala' Card, demnächst in unserem Polittheater ;( Andererseits bei den Reich-Bilanzierern, was nützt die ganze Schminke auf verfaulten Grund, gehts an die Substanz ist Essig mit aufpolieren ;( . Was ist nun besser, endlich mal die Sache anzugehen oder weiter locker zu vertuschen und zwar hüben wie drüben, nur die Ansätze sind anders. Doch das Kernproblem bleibt: Ohne Moos nichts los, egal wieviel Schminke aufgetragen wird oder zwangsverstaatlich wird. Eines zeigen die bisher vorliegenden Daten recht eindeutig, es wird gelogen, bis man sprichwörtlich in der Ecke steht und nicht mehr kann, doch die Wahrheit wird auch dann noch vertuscht. Unter derartigen Verhältnissen braucht sich auch keiner wundern, denn - Das Bankensystem ist pleite - ob man es hören möchte oder nicht, außer dem Prinzip Hoffnung ( hoffentlich merkt das keiner ) das die Kreditorgie endlich weitergehen kann, steht reichlich wenig hinter den Banken, eigentlich sogar nur heiße Luft ( hoffentlich merkt auch das keiner ).


    Offiziell heißt es dann demnächst: Diese Entwicklung war nicht vorauszusehen, damit konnte keiner rechnen :hae:


    Aber ich denke, man kann es drehen und wenden wie man will, werden nicht die Ursachen diese Finanzkrise bereinigt ( nicht verschleppt oder vertuscht ), so geht diese munter weiter und weiter bis zum dann einsetzenden bereinigenden Crash, der weitaus schlimmer sein könnte als man sich bislang vorstellen mag. Programme ala Stimmulus hatten wir ja nun schon zur Genüge, so läuft die Kuh nicht mehr.


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    ...einen goldigen Tag


    Tut

    Ein Grossteil wird nach wie vor gehortet.


    Tollar, da wäre allersings noch zu eruieren, wo 95 % der Billionen verblieben sind ? Reines horten oder vielmehr ein Bereinigen der eigenen Verpflichtungen ? Im letzteren Fall dürften die Billionen wohl durch mehrere Banken "durchgeleitet" werden, Bank A bereinigt sich bei Bank B, Bank B bereinigt sich bei Bank C, Bank C bereinigt sich bei Bank A und Bank B. Bank A noch bei Bank C , Bank B noch bei Bank A. Und wo ist jetzt die Billion ? Eventuell in China, weil wir Bank D vergaßen, wo Banken A bis C auch verschuldet waren ?


    Aber wir reden auch nicht nur von einer Billion, der Schaden ist doch bereits wesentlich größer, viel größer als die gebailouteten Billionen an "Buchgeld" die nun über den Globus geistern. Wo bleiben die nun also hängen, m.M. nach kann das Buchgeld letztendlich nur zu den Gläubigern fließen, oder seh ich da etwas arg verkehrt :hae:


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    ...einen goldigen Tag


    Tut

    möglichst noch vor dem goldenen Schuss !

    Zitat


    Eine Sucht mit fatalen Nebenwirkungen: Fast hat man den Eindruck, die Abwrackprämie habe den Status eines Grundrechts. Dabei sollten die Schwierigkeiten des Autobonus allen eine Warnung sein.


    ...


    Dabei geht es um Milliarden und unkalkulierbare ökonomische Folgen. Unseriöser kann Politik kaum sein. http://www.ftd.de/meinung/komm…Cr-den-Entzug/496996.html


    Abgesehen davon, daß Politik eigentlich noch nie seriös war, denke ich aber auch, genug des Unsinns, Schluß mit der Abwrackidiotie. Zwar toll, daß sich nun viele ein neues Auto kaufen, die ohne Prämie sich allenfalls nächstes Jahr einen Gebrauchten gekauft hätten, Kleinwagen nun knapp sind und haufenweise Kias und Hyundais, Fiats, Opel etc. jetzt auf den Straßen rollen und gleich als "Abwracker" geoutet werden- aber - was machen wir eigentlich nächstes Jahr ? Na klar, da brummt doch die Wirtschaft wieder ( hust, lach ) , und wenn nicht ? Dann zieht auch keine Abwrackprämie mehr, uuuoops, war wohl doch nicht alles so gut bedacht. Nein Schluß mit dem Unfug, oder glaubt hier ernsthaft jemand, die paar Kleinwagen jetzt retten Opel ? Die haben ganz andere Sorgen, Patente an den US-Staat verpfändet, Werke an US-Banken usw. Losgelöst davon ob sie was verkaufen oder nicht, einen wirklichen Unterschied macht das nicht. Auch unseren VEB-VW-Betrieb brauchen wir mit solcher Maßnahme nicht am Leben erhalten, BMW und Mercedes haben eh kaum was davon, Porsche kauft ohnehin der Missan, also, wozu dient die Prämie außer dazu, demnächst einen noch größeren Absturz staatlich abgewrackt gesteuert herbeizuführen, äh zu verhindern ,( am besten triffts noch ) zu verstärken X(



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    ...einen goldigen Tag


    Tut

    Trotz Leitzinsen von fast 0% hat Citibank Kreditzinsen drastisch auf 25% erhöht.


    Das ist in dem Falle wohl ein klassisches Anzeichen einer beginnenden Deflation. Es erfolgt damit eine "Aufwertung" der Verschuldung. Gleichzeitig sieht man noch das Ende des Inflationszyklus in der Staatsverschuldung, der letzten in größerem Maße weiter verschuldungsfähigen Instanz, die Verschuldungsorgie bei den Privaten und Unternehmen ist bereits im wesentlichen zu Ende. Kreditwürdig ja, doch nur noch mit erdrückenden Risikoaufschlägen die zusätzlich Existenzen gefährden.


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    ...einen goldigen Tag


    Tut

    Die Bank gewinnt immer.


    Bei harmlosen Privatpersonen meistens, obwohl auch nicht immer, einiges an Geschäftsgebahren wurde dort bereits höchstrichterlich gekippt, so z.B. die Sippenhaft ganzer Familien etc. Das "Peanuts Geschäft" hat die Bank wohl im Griff, nur was ist mit den "Banken-Deals" untereinander ? Wer kann wen vertrauen trotz hervorragender Bilanzdaten ? Dieser freizügigen Bilanzpornografie kann wohl nur noch mit finanzinkontinenten Garantien seitens der Regierungen Rechnung getragen werden. Wer sich bislang schon nicht mehr über den Weg traute, der wird wohl nun kaum gutgläubig die Hand reichen, auch wenn augenscheinlich das Zahlenwerk demnächst sehr schön ausschaut, genausoschön wie auch die eigene frisierte Bilanz.


    Wünsche


    ...einen goldigen Tag


    Tut

    grin's


    Gruss


    alibaba (grin's mit beide Augen zu)+(ein lächeln)


    Na woher schon, natürlich aus der Geldfabrik, woher denn sonst, genauso wie die Milch aus dem Supermarkt, oder das neue abgewrackte Auto von fernost, Amiland, Opel. Also von mir kann der Staat nichts haben, hab alles mögliche, nur kein Geld [smilie_happy]


    Wünsche


    ...einen goldigen Tag (und gelegentlich doch Smiley Gebrauch in ungefährlichem Ausmaß )


    Tut


    es sei denn, auch die deutschen Banken dürfen sich wieder reich bilanzieren. :hae:


    http://www.ftd.de/politik/euro…nzregeln-nach/496517.html


    Kranke, kranke Bankenwelt.


    Wünsche


    ...einen goldigen Tag


    Tut

    Das Problem ist weniger die Inflation, weil diese durchaus systemrettend ist, solange ein Mehrheit einen Nutzen daraus ziehen kann. Bei dem hohen Verschuldungsgrad der US-Haushalte duerfte eine Inflation im Interesse der Mehrheit sein, weil sie dadurch entschuldet wird. Dass dies natuerlich ganz und gar nicht im Interesse einer Minderheit mit Spar- bzw. Kreditvermoegen (alles Geld ist Schuld) ist, duerfte klar sein. Insofern ist die Inflation oder Hyperinflation ein moeglicher Kompromiss und fuehrt zur nachhaltigen Reduzierung des Anteils des Schuldendienstes am verfuegbaren Einkommen. Ist die Verschuldung auf ein ausreichend niedriges Niveau abgebaut, steigt die Solvenz der Haushalte und die langandauernde Periode der Kreditexpansion kann erneut beginnen.


    @ tollar


    ganz so einfach seh ich das allerdings nicht so, denn dieser Versuch der Inflationierung in diesem Ausmaße, unabhängig mal von den US-Haushalten, läuft ebenso in GB und auch in Japan und demnächst auch in der EU. Und gerade Japan zeigte es sehr deutlich, genau Dein Szenario funktionierte dort nicht mehr. Es war bislang nicht möglich durch Inflationierung dort auch nur irgentwas wieder in gang zu bringen. Dennoch wird derzeit in den USA, GB, Japan und demnächst Europa versucht, auf diesem Weg über die Staatsverschuldung wieder Schwung in den Laden zu bringen. Daher auch die vielen und noch mehr Billionen die ins "System" gepumpt werden, wohlbemerkt, bislang auch erfolglos. Doch sollte wider Erwarten dieser Versuch gelingen, so dürfte die Inflation geradezu sprunghaft in die Hyperinflation übergehen, radikal, drastisch und auch sehr schnell, schaut Euch mal Simbabwe an wohin das führt. Deine Schilderung geht von der Annahme aus, eine Inflation direkt steuern zu können, damit genau dieses nicht passiert. Aber sag mal, wie willst Du das steuern und zwar sogar gleichzeitig in den USA, England, Japan und demnächst Europa ? Und wenn der Ben bei euch mit Feuer spielt, so wundert euch nicht, wenn er sich dabei die Finger verbrennt und versehentlich ( später heißt es dann offiziell: Das konnte keiner ahnen ) das Land in Brand steckt.


    Wünsche


    ...einen goldigen Tag


    Tut

    Ich sehe diese Barbaren täglich auf der "Kö". Die arbeiten dann als Anwalt oder Angestellter und strömen in der Mittagspause zu "Starbucks" um sich ein überteuertes, lauwarmes Getränk im Papierbecher, das sie für Kaffee halten, reinzupfeiffen.


    Nun weiß ich auch, warum die Kölner es mit den Düsseldorfern so schwer haben. Ich kann es verstehen, daß ist ja echt " stillos " bei Euch :D


    Zugegeben in Köln sehen die Rechtsverdreher auch nicht wesentlich besser aus, eine Form der " Esskultur " geht hier spätestens bei der Currywurst verloren sofern das Ende der Kravatte wieder im hochwertigen Pappbecher des Feinschmecker-Restaurants hängt. Einige sehen sogar aus, ob sie selbst am späten Nachmittag gerade aus dem Bett kommen ? Unterbezahlt scheinen sie zudem auch zu sein, ich staune immer wieder und scheitere stets daran, die Falten und Knicke in den Anzügen zu zählen, wahrscheinlich unter dem Motto Wash and go bei C & A gekauft ;(


    Nee, versteh ich doch nicht den Unterschied zwischen den Kölnern und den Düsseldorfern :hae:


    Übrigens PC und Backups: Ich sichere nur die wichtigen Dateien, das Betriebssystem lasse ich bewußt dabei außen vor, ebenso die Konfig. Neu machen ist dann zwar wohl lästig aber dafür sehr effektiv. Quasi der System-Reset, einfach deswegen um sicherzugehen daß sämtliche Übelheiten weg sind, selbst der beste Virenscaner hat einen mehr oder weniger stark ausgeprägten zeitlichen Verzug zum Virus. Ist ersteinmal das System befallen, kann man nicht ausschließen, hierin irgentwelche "Schläfer" zu haben. Von daher mache ich den Rechner lieber platt und bau ihn dann neu auf. Übrigens eine gute Idee für unser Weltfinanzsystem, alles was wichtig ist sichern, den Rest plattmachen und dann Neuaufbauen, aber unsere G20 wollen ja was anderes machen, Doktorspielchen am bereits befallenen System X( [smilie_happy]


    Wünsche


    ...einen goldigen Tag (und endlich den Knigge für Anwälte)


    Tut

    Steuern sparen, Geld vom Staat, super, weg mit der alten Karre, egal was es kostet, hauptsache 2.500 € kassieren!


    Verblödete Gesellschaft, insbesonders wenn man mal bedenkt, was für Fahrzeuge nun verschrottet werden oder gar wie die Gebrauchtwagenpreise gerade der Mittelklassewagen sind. Na nur schnell die 2.500 Prämie sichern, denn Geiz ist toll :thumbsup:


    Nur dumm, daß viele in unser Abwrackgesellschaft anscheinend keinen blassen Schimmer haben, was das gute 9 oder 10 jährige Fahrzeug wohl noch an Wert darstellt, oder gar den technischen Zustand erahnen kann. Und sich mit Handelspreisen für Gebrauchte rumzuschlagen macht doch auch Arbeit und braucht sogar etwas Zeit. Nein wie schön einfach mit der Prämie, beantragen und sich dann auf das neue kleine koreanische Fahrzeug freuen, ach wie gut das der alte Benz weg ist. :thumbsup: .


    Darüber, daß er noch weit über den 2,5 ebenso verkaufbar wäre, denken wir mal besser nicht nach, auch nicht darüber, daß ein Fahrzeug länger hält als 9 oder 10 Jahre denken wir besser nicht nach, bloß nicht denken, denn Denken ist schlecht, dafür haben wir doch unsere Politikusse die sich für uns Gedanken machen. Und schon sind alle glücklich und zufrieden [smilie_love]


    Doch bloß gut, daß es keine Prämie für abgewrackte Gehirne gibt, Deutschland wäre damit hoffnungslos überfordert und pleite !


    Wünsche


    ...einen abgewrackten goldigen Tag


    Tut


    allerdings zum Preis eines noch größeren Sterbens in der Zukunft.


    Anschnallen, die Bilanzen gehen demnächst ab wie die Zäpfchen. Dolles Ergebnis zur Finanztransparenz, ja, wir sind auf dem besten Weg einen noch größeren Finanzcrash zu gestalten als ohnehin schon. Nun rechnen sich alle reich und hoffen - worauf eigentlich ? Das keiner merkt daß sie Zombies und völlig bankrott sind. Hurra, die Bankenwelt ist gerettet, zwar nicht liquide aber dafür unendlich reich an "kreativen Bilanzpositionen". Gartenlauben werden zu Villen, Zelte zur Mittelstandsimmobilie. Ach du schöne heile Bilanzwelt, so völlig losgelöst von der Realität. X(


    Wünsche


    ...einen goldigen Tag


    Tut


    Sibyllinisch, Tollar ! --Definiere--


    Hier geht es wohl eher um das Wechselspiel dessen, was geschehen würde, wenn die Inflation anfürsich am Ende ist. Nüchtern betrachtet erfolgte seit langem bereits eine Inflation, die zuletzt durch eine Politik des billigen Geldes darüberhinaus weitergeführt wurde, sprich die notwendigen Zinsen wurden künstlich auf ein "Normalmaß" gedrückt, Folge war, daß der Verschuldungsstand trotz "stabiler Anzeichen" beständig weiterwachsen konnte bis halt zum diesem letzten Punkt, wo als bereinigende Kraft die Deflation ins Spiel kommt. Der Versuch, eine Deflation inflationieren zu wollen ist damit zum Scheitern verursacht, oder in Bezug zur aktuellen Lage: Es wird zwar immer mehr Geld ins System gepumpt um den Abwärtstrend zu stoppen, dennoch wurde der Zenit einer Inflation vermutlich bereits überschritten, Folge die Märkte brechen dennoch zusammen und zwar deflationär. Zwar bläht sich eine "Staatsinflation" auf, dennoch fehlt das Geld an den Märkten und der Nachfragesituation. Die Folgen sind mittlerweile in beiden Richtungen fatal, kommt wider Erwarten der Kreditfluss und die Wirtschaft wieder in Fluss droht durch die ausgeuferte Verschuldungssituation die Gefahr einer Hyperinflation, ob sich diese wird dann eindämmen lassen, steht freilich derzeit in den Sternen. Kommt jedoch der Kreditfluss nicht in Gang, so gehen wir den Weg einer Depression wie der 30 erJahre inkl. einer zusätzlichen Verstärkung der heutigen globalen Zeit. Beides ist grundsätzlich übel.


    Beheben würde sich dieses Missverhältnis wohl nur noch durch einen "Reset" sprich einer bereinigenden Währungsreform. Alle anderen Maßnahmen wären wohl eher nur einem Spiel auf begrenzter Zeit dienlich. Wer zulange schläft, braucht sich daher auch nicht wundern dann zu spät zur Arbeit zu erscheinen. Je nach "Pfiffigkeit" der politischen und wirtschaftlichen Akteure kann allerdings diese Erkenntnis durchaus noch Jahre auf sich warten lassen, nur das Ergebnis dürfte bereits heute feststehen: Das bisherige Wirtschaftssystem ist in seiner heutigen Verfassung nicht mehr überlebensfähig.


    Andere und bessere Erklärungen sind mir hierbei wirklich sehr willkommen.


    Wünsche


    ...einen goldigen Tag


    Tut

    Mau, mau,


    würd ich mal sagen,


    Mau dessen, was die G20 zustande brachten, ( ok, der Dax feierte das, warum eigentlich ?, na ja, sie dachten wohl es wäre gut ) ,


    mau auch was der Dow gerade abliefert, scheinbar denken die Amis etwas anders.


    Mau, mau, das Spiel ist aus: demnächst kommen wieder die Fakten auf den Tisch und die sehen düster aus, erstes Quartal ist vorbei ;( .


    Keine Initialzündung ist erfolgt durch das G20-Treffen, untern Strich bleibt nur "BULLSHIT" als Ergebnis. Mehr Ausgaben durch Geld das man ohnehin nicht hat aber dafür natürlich gerne druckt zzgl. einer "Schwarzen Liste für Steuerschurkenstaaten". "Joh, der Bringer schlechthin , hiermit besiegen wir einen Crash, den wir weder sehen, verstehen noch aufhalten können".


    Immerhin erklären sich die G-20 recht deutlich, die Abkürzung wird mir nun wirklich klarer, es ist tatsächlich einfach nur eine blöde Frage:


    Meine freie Übersetzung: Gehen 20 in den Staatsbankrott ??? :hae:


    Wünsche


    ...einen goldigen Tag


    Tut

    keinen Lösungsansatz ;(


    Aufgepaßt, keiner hat dieses Geld, wo kommt es also her ? Richtig, wir machen es uns einfach :D Ouuuh hauerrrrr ahhh. Schaut man sich mal die letzten Monate retour an so stellt man doch leider fest, an Geld und Bürgschaften, Sicherheitsgarantien usw. usw. mangelte es wahrlich nicht. Nur das Ergebnis läßt zu wünschen übrig, und das nicht zu knapp. Nee, Leute so wird das ganz sicher und zwar todsicher nichts.


    Auch dieses "oooohhhhhh" der IWF erhält 500 Mrd zur Erretung der Welt, klingt ja auch erst mal toll, viel weniger toll allerdings, daß er schon mindestens 250 MRD brauchte, um nicht gleich im Sommer dichtmachen zu müssen, da insolvent geworden. Ne, ne, das Geld muss nun wohl zunächst mal reichen, wielange ? Genau, bis in etwa zum nächsten Treffen der G20 dann wird wieder aufgetankt werden müssen. Und dann noch ein Schluck aus der Druckerpresse ;(


    So, unseer Kursfeuerwerk hatten wir nun heute an den Börsen, doch leider war es das auch erst mal mit positiven Input, demnächst zählen wieder die Daten und Unternehmenszahlen, ratet mal, was dann passiert :?:


    Leider muss man wohl sagen, die Mehrzahl der Bevölkerung fand es wohl gut, dieses Treffen - jawoll, verblödet uns ruhig weiter, wir wollen doch überhaupt nicht der nackten Angst ins Gesicht sehen, warum auch, es lebt sich doch so angenehmer.


    Hallo bitte aufwachen. Hier geschieht nichts anderes, als einem bereits verstorbenen Krebspatienten noch eine Chemo zu verabreichen in der irrsinnigen Hoffnung er schlafe doch nur und steht bestimmt gleich wieder auf :thumbdown: :wall:


    Lebt ruhig weiter in einer Traumwelt, doch bekommt bloß keinen Schock wenn ihr endlich aufwacht :!: Ich frag mich nur, wielange schlafen eigentlich unsere Politifuzzies bis es bei denen mal ankommt :hae:


    Wünsche


    ...einen goldigen Tag ( und unseren Volksvertretern mal ein Gehirn das über die Größe einer Kakerlake hinausgeht )


    Tut

    Schon klar, daß viele nicht das hören wollen was negativ ist. Es soll ja auch keiner bekehrt oder missioniert werden.


    Doch aufgefallen ist mir schon, daß einige aus meinem Umfeld sich aufeinmal wesentlich mehr für das Geschehen interessieren, als das beispielsweise vor einem Jahr der Fall war. Und wenn mich einer fragt, gebe ich natürlich meine Ansicht des Geschehens weiter inkl. einiger Tips zur Verbesserung der eigenen Meinungsbildung. Why not.


    Wünsche


    ...einen goldigen Tag


    Tut

    ...sind schon eine dolle Sache. Man hat jemanden der Schuld ist, auf dem man schimpfen kann, derbe Späßchen machen. Einen Verantwortlichen!


    Dennoch, wer gerne mit diesen Instrumentarium arbeitet sollte auch die Kehrseite des Feindbilds betrachten, die ist dann schon weitaus weniger schön. Das eigene Versagen und der Versuch sich durch Ablenkung in eine andere Richtung hiervon reinzuwaschen.


    Was der Eine macht ist eine Sache, was man Selber macht, damit der Eine nicht das macht was er macht ist eine andere Sache, nur der gar nichts oder auch falsches macht braucht überhaupt ein Feindbild, damit er sein "Nicht- und oder Falschmachen" dahinter verstecken kann.


    Nur bringt uns daß bei der Suche nach einen Tiefstand an den Aktienmärkten nicht wirklich weiter.


    Wünsche


    ...einen goldigen Tag


    Tut