Beiträge von tut.anch.amun

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    Die Kreditkarten-Branche steckt tief in der Krise. Die Amerikaner, gebeutelt von dohender Rezession, Arbeitslosigkeit und drückenden Raten für den Hauskredit, schleppen laut US-Notenbank mittlerweile rund 950 Mrd. Dollar Plastikgeld-Schulden mit sich herum.

    http://www.handelsblatt.com/un…hste-grosse-blase;2076350

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    Für die Kreditkartengeber ist dann oft nichts mehr zu holen - anders als bei Immobilienkrediten, bei denen immer noch das Haus verkauft werden kann. Nach US-Recht können Verbraucher mit Zahlungsschwierigkeiten Privatinsolvenz beantragen. Erfüllen sie die Voraussetzungen, sind sie nach spätestens fünf Jahren alle Schulden los. Abbezahlen müssen sie nur zehn Prozent - auf 90 Prozent bleibt am Ende der Gläubiger sitzen.


    So wirds demnächst in USA laufen, von den 950 MRD Plastikschulden ist höchst fraglich, wieviel hiervon überhaupt noch gedeckt ist, platzt die Sache = nächste Panik !


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    Tut

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    Gegenbewegung


    Hoher Umsatz: Nach seinem tiefen Fall in der vergangenen Woche hat sich der Dax rasch erholt. Solch ein kräftiges Auf und Ab geht mit hohen Umsätzen einher. Im Dax liegen sie derzeit um rund die Hälfte höher als in normalen Zeiten. Verkaufslawinen vieler Investoren, die dringend Geld brauchen, stoßen auf viel Nachfrage.


    Hoher Einsatz: Potenzielle Käufer lassen sich von schlechten Firmen- und Konjunkturnachrichten also nicht mehr abschrecken. Oft fanden die Börsen in solch einer Konstellation ihren Boden, die Baisse endete. So etwa im Frühjahr 2003. Doch eine Gewissheit lässt sich daraus keineswegs ableiten. Während der dreijährigen Talfahrt bis 2003 gab es zwei kräftige Erholungen und noch vier weitere kleinere Rallys. Doch anschließend brachen die Börsen noch stärker ein als zuvor


    http://www.handelsblatt.com/fi…nbeben-vorueber;2076800;3


    Ist die aktuelle Krise stärker und gefährlicher als 2003 ? Ich würde mal ja behaupten. Ist das wirtschaftliche und globale Umfeld auf dem Weg einer Stabilisierung ? Ich würde mal behaupten nein, noch nicht. Und deshalb wird auch der nächste größere Anlaß gleich die Panik wiederbeleben.


    Von daher ist der Crash noch nicht vorbei.


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    Tut

    Zum für und wider jetzt schon in Aktien einzusteigen:


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    Historisch hat sich gezeigt, dass Zeiten von extremem Marktpessimismus die besten für einen Einstieg sind. Und: Das Kurs/Gewinn-Verhältnis ist an den meisten europäischen Börsen unter 10 gerutscht, Aktien sind nach gängiger Lesart also sehr billig. Freilich: Sollten die Unternehmensgewinne stärker als erwartet einbrechen, dann verschlechtern sich diese Relationen auch bei anhaltend tiefen Kursen sehr schnell wieder.


    http://diepresse.com/home/wirtschaft/boerse/426848/index.do


    Von daher meine ich auch, erst mal muss wieder etwas Ruhe einkehren, kurzfristig zocken, warum nicht, wers mag gerne, aber um langfristig einzusteigen ist es noch zu früh. Auch wenn es jetzt mal wieder etwas nach oben geht, der kleinste Anlaß kann jederzeit wieder eine Panik auslösen und dann rauscht es noch mal richtig runter.


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    Tut

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    Die Banken haben noch eine Möglichkeit, staatlichen Liquiditätshilfen zu entkommen: Sie müssen an die Taschengeldmilliarden von Schülern ran.


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    Generationen von Schülern werden von den Sparkassen verführt, Woche um Woche einen Teil ihres Taschengelds zur Sparkasse zu tragen und über ein Prozent Zins ebenso zu jubeln wie über den neuen kostenlosen "Knax"-Comic. In der Knax-Welt ist noch alles in Ordnung, Didi und Dodo erleben mit anderen Dorfdödeln ständig Abenteuer, die mit Geld zu tun haben


    http://www.ftd.de/meinung/dasl…g-Weltspartag/432048.html


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    Tut

    Wie schon nach dem letzten Crash nach 9/11, und dann 2002 kann und muss man auch schon heute davon ausgehen, daß die Dividenden Anfang nächsten Jahres radikal zusammengestrichen werden. Von daher sollte man folgendes einkalkulieren: Dividende geht runter auf ca. dem Zinssatz für festverzinsliche Anlagen, wenn man Glück hat. Ansonsten 0,-.


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    Tut

    http://www.handelsblatt.com/un…-massiv-aktien-ab;2075162

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    Besonders stark hat der Marktführer Allianz Leben seine Aktienquote verringert. Der Versicherer verwaltet Kapital von mehr als 120 Mrd. Euro. Davon steckten Mitte 2007 noch knapp ein Viertel in Aktien. Im September betrug die Quote nach Branchenangaben noch 16 Prozent, inzwischen sind es nur noch zehn Prozent.


    Auf gut deutsch gesagt, die Vers. haben voll die Finanzkrise verpennt und reichlich Anlegerkohle an der Börse verbrannt ! :boese: :wall:


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    Tut

    @ ghost_god


    Das ohnehin. Habe ich früher schon einige male gemacht, allerdings nur deswegen weil ich halt zu früh eingekauft habe. Ist übrigens auch nicht immer gut gelaufen. Es zählt halt das, was am Ende rauskommt und was ich dafür investiert habe, an jahrelangen Arbeiten um einen halbwegs vernünftigen Ertrag zu erreichen habe ich kein großes Interesse mehr, das bindet auf Dauer auch zuviel Kapital. Es ist zumindest für mich ein Unterschied, ob ich ein Investment 2 Jahre halte und dann veräußere, oder ob ich stets nachkaufen muss, um halbwegs gerade wieder da rauszukommen. Hey, mein nächster Benz muss irgentwie auch bezahlt werden, cash auf den Tisch ist immer besser als auf Kredit !


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    Tut


    PS: Schaffe ich diesmal nach langen Jahren endlich den goldenen Schnitt, fällt der Benz auch direkt ne Nr. größer aus, da freut sich dann auch die Industrie und der Steinbrück ! Deutschland sollte mir dankbar sein ! :D

    @ gost-god


    Wir werden sehen, da ich bisher immer zu früh gekauft habe, und es mir erstmals Anfang Oktober schon wieder juckte, versuche ich mich mal daran Displizin zu üben, ich war bisher immer 1/2 jahr zu früh dran und von daher stört mich das, wenn die Kurse nach dem Kauf wieder in den Keller rauschen. Ich sehe den Boden halt noch nicht, "lieber spring ich auf einen fahrenden Zug auf als auf einen bremsenden". Rein rechnerisch, März 09 sollte ich einsteigen ! Sollte es noch rapide bergab gehen bin ich auch spätestens im Dez. dabei, solange gelten die alten Steuerregeln noch ! Bis dahin beschäftige ich mich mal mit den Zukunftsaussichten meines gepl. Paketes, im Blick habe ich bislang: BASF, BMW, Daimler; Telekom, Deutsche Bank, Commerzbank, Telekom, MAN, Metro, Thyssen, EON, RWE. Mag sein, der eine oder andere fällt raus, ein anderer kommt hinzu, jetzt muss ich erst mal schauen, was ist bei den einzelnen Titeln über die nächsten 2-3 Jahre zu erwarten und was will ich dafür einsetzen ?


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    Tut

    Also für die Ukraine sind 16,5 Mrd im Gespräch, für Island ca. 2 MRD, Ungarn fehlt mir der Betrag, aber grob übern Daumen ist der IWF schon mit über 20 MRD dabei, soweit ich mich erinnere ist neuerdings doch auch schon Pakistan mit auf der Liste. Scheint ja echt langsam mau bei IWF zu werden.


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    Tut

    Na ja, so toll war der Anstieg wirklich nicht, läßt man mal VW außenvor, ist nicht wirklich viel passiert. Dennoch war es schon mutig jetzt Aktien zu kaufen, allerdings reichen da 2 Tage für eine Bewertung nicht wirklich aus. Hat sich denn etwas entscheidenes getan ? Ich meine nein. Die jetzige Reaktion ist allerfalls eine Gegenreaktion auf die doch recht starken Kursverluste der letzten Tage. Fraglich ist, ob die Korektur nun nachhaltig ist ? Da würde ich mal eher auf nein plädieren. Der nächste Kursrutsch wird zwangsläufig kommen, vielleicht schon nächste Woche, der Markt ist einfach hypernervös, da reicht schon ein kleiner Anstoß und derer gibt es zur Zeit noch zu viele. Wir werden sehen, entweder genialer Schachzug oder die Dame umsonst geopfert. Warten wir mal 2 Wochen.


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    Tut

    Habe ich heute schon woanders mal gepostet.


    http://www.handelsblatt.com/fi…-fonds-milliarden;2074565


    Für einige Hegde-Fonds war[ ist] diese Blase alles andere als ein gutes Geschäft, speziell betroffen sollen sein: Marshall Wace , Perry Capital ,Greenlight Capital , man redet davon, daß hier MRD verbrannt sind. Alles in allem ein Desaster für die Fonds.


    Allerdings, wer hoch steigt, wird demnächst tief fallen.


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    Tut

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    19.19 Die Finanzen des Internationalen Währungsfonds (IWF) reichen möglicherweise zur Bekämpfung der Finanzkrise nicht aus. Sollte die Krise noch weiter um sich greifen, werde der Fonds prüfen müssen, ob sein finanzieller Spielraum ausreiche, sagte IWF-Vizedirektor John Lipsky dem US-Fernsehsender CNBC. Derzeit jedoch verfüge der IWF noch über genügend Liquidität. Der britische Premierminister Gordon Brown und Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy äußerten ebenfalls die Befürchtung, dass dem IWF das Geld ausgeht


    http://www.ftd.de/boersen_maer…-knapp-werden/431533.html


    In dem Fall heißt es langsam..gute Nacht !


    Wer weiß hier eigentlich, wieviel sich der IWF überhaupt leisten kann und was er hiervon bereits schon ausgegeben hat ?


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    Tut

    Da sieht man man recht deutlich, wer überhaupt wo mit drinsteckt.


    Das schlimme ist... scheinbar jeder, jede LV, jede Bank, Krankenkasse, ev. Kirche, Privatanleger usw. Echt zum Würgen. :wall: :wall: :wall:



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    Krankenkassen in der Lehman-Falle




    Die Sozialversicherungen geraten immer mehr in den Strudel der weltweiten Finanzkrise. Nach Renten- und Unfallversicherung haben mit Barmer und Knappschaft auch zwei große bundesweite Krankenkassen Geld bei der insolventen US-Investmentbank Lehman Brothers angelegt.


    http://www.handelsblatt.com/po…-der-lehman-falle;2074490


    Und als Belohnung gibts ab 01.01. auch noch den Gesundheitsfonds. :wall: :boese: :boese: :wall:


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    Tut

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    Zu den Investoren, die mit der Spekulation auf fallende Kurse des Autobauers Schiffbruch erlitten, gehören nach Handelsblatt-Informationen die prominenten Hedge-Fonds Marshall Wace und Greenlight Capital. Die Liste der Betroffenen dürfte aber noch viel länger sein.


    http://www.handelsblatt.com/fi…um-milliardengrab;2074565


    Das ist schon tödlich derart auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.


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    Tut

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    Die Deutsche Bank hat sich offenbar verzockt: Beim Handel mit Aktienderivaten hat das deutsche Vorzeigeinstitut einem Agenturbericht zufolge umgerechnet mehr als 300 Mill. Euro verloren. Jetzt rechnen Analysten auch mit negativen Zahlen für das dritte Quartal.


    http://www.handelsblatt.com/un…ich-mit-derivaten;2073774


    Ich sags ja: Der Krug geht solange zum Brunnen bis er bricht: bisheriger verlust: ca. 7 MRD.


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    Tut