Ich denke durch die heutige Automatisierung sind die Lohnstückkosten trotz aller Unkenrufe in Deutschland drastisch gesunken. Nur den Besitzern von Industrie- und Handwerksbetrieben sowie der Finanzwirtschaft hat der EURO etwas gebracht - und zwar viel. Der normale deutsche Arbeitnehmer hingegen kämpft seit der EURO Einführung mit Reallohnverlust. Das heisst die berühmte Schere zwischen Arm und Reich wird weiter und weiter auseinandergehen - bis es irgendwann zu Unruhen kommt. Um unsere Absatzchancen zu verbessern brauchen wir Deutsche auch ein gesundes Verhältnis zwischen den Weltwährungen.
Bei den Chinesen ist das etwas anders. Die Volksrepublik ist von einem Agrarstaat zu einer Industrienation in relativ kurzer Zeit geworden. Der chinesische Arbeiter bietet seine Arbeitskraft auf dem Weltmarkt viel zu billig an - die Schere zwischen Arm und Reich geht hier genauso schnell auseinander. Es geht dem Lohnarbeiter dennoch von Jahr zu Jahr besser, also nichts mit inneren Unruhen! Wenn dieser Trend durch einen teureren Yuan Renmimbi unterbrochen würde und die Exportchancen sinken, wären die 1,6 Mrd Chinesen aber ganz schnell nicht mehr im Zaum zu halten. Also nimmt es die Regierung billigend in Kauf, dass das eigene Volk im Vergleich zu einem Hungerlohn malocht und hält künstlich die Währung unten. 
Nur der Ami, der seit Ende des Zweiten Weltkrieges seine komplette Industrie outgesourced hat und nur noch grünes Papier produziert, dass auf dem Weltmarkt irrsinnigerweise gerne gegen Rohstoffe und Waren getauscht wird.. kann so oder so profitieren. Am Ende zählt es nämlich doch, wer den Längeren hat. 