hallo rhönschaf und ag47,
richtig, dank Bachelor/Master hast du meist garkeine Zeit mehr zum nebenher Arbeiten, wenn du alles nach Plan schaffen willst. Und selbst das ist bei genügend Zeit aufgrund organisatorischer Probleme an der Hochschule oft nicht möglich.
Gut, dann hat man wieder Zeit zum jobben.
Musstest du damals Studiengebühren zahlen? Also ich meine nicht den Semesterbeitrag, sondern die Beträge ab 500€ aufwärts pro Semester. Du musst also heute allein fast 3 Monate 360€ Jobben nur für die Studiengebühren eines Jahres. Lebenshaltung noch nicht inklusive. Sobald du mehr als 360€ verdienst, wirst du mit eigenen Krankenkassenbeiträgen und ggf. Sozialversicherungsabgaben "bestraft". Verdienst du noch etwas mehr, kannst du das Kindergeld auch noch knicken.
Natürlich kannst du auch Schwarz arbeiten, aber dann kommen ja wieder die Beitragszahler und jammern rum: "Der lebt auf unsere Kosten, wir müssen für den Beiträge und Steuern mitbezahlen".
Die Lebenshaltungskosten sind heutzutage denke ich auch höher als vor 20 Jahren.
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Für solche Pseudogebildeten, also Ärzte, BWLer, Pädagogen, Sozialwissenschaftler, Politikwissenschaftler, Wirtschaftsinformatiker, Designer, Künstler blubb. habe ich so gut wie kein Mitleid. Schließlich gibts diese Leute wie Sand am Meer... studiert man halt wenn einem nichts besseres einfällt, man die ganze Zeit auf der Faulen Haut liegen will (lange Regelstudienzeit) und ständig Party macht... auch hier gibt es natürlich löbliche Ausnahmen und wer WIRKLICH kreativ ist, der schafft das auch erfolgreich... im gegensatz zu den immerjammernden Designern, die keine Kohle für ihr fünftes MacBook und drittes Iphone übrig haben.... ach ja das Ipad muss man ja auch unbedingt haben... und natürlich im Szeneviertel im protzigen vollsanierten Prunk-Altbau mit zwei Bädern, Dachterasse und Fußbodenheizung wohnen mussen.
Was aber mit Ingenieuren, richtigen Informatikern, Machinenbauern, Elektrotechnikern usw..?
Die Leute haben, meist an Fachhochschulen, einen vollgepackten Stundenplan, Belege, wissenschaftliche Ausarbeitungen, Projekte, Praktika... da bleibt gerade bei Bachelor/Master nicht mehr viel Zeit für Nebenjobs, wenn man auch mal ein wenig Zeit zur Erholung haben möchte und den Abschluss nicht als unbrauchbares, ausgebranntes Wrack entgegennehmen möchte....
...ich meine: Hey, es wäre absolut keine Schande, neben dem straffen Studium zu arbeiten und das Studium demzufolge entsprechend zu strecken. also Veranstaltungen auf mehrere Semester splitten, länger Studieren - kurz sich ZEIT nehmen!
Aber das darf man seit einigen Jahren auch nicht mehr--- dann ist man ja böser Langzeitstudentenschmarotzer und wird mit zusätzlichen Langzeitstudiumstrafbeträgen belastet oder gar Exmatrikuliert wenn man zu lange braucht.