Beiträge von Dark-End

    hallo rhönschaf und ag47,


    richtig, dank Bachelor/Master hast du meist garkeine Zeit mehr zum nebenher Arbeiten, wenn du alles nach Plan schaffen willst. Und selbst das ist bei genügend Zeit aufgrund organisatorischer Probleme an der Hochschule oft nicht möglich.
    Gut, dann hat man wieder Zeit zum jobben.


    Musstest du damals Studiengebühren zahlen? Also ich meine nicht den Semesterbeitrag, sondern die Beträge ab 500€ aufwärts pro Semester. Du musst also heute allein fast 3 Monate 360€ Jobben nur für die Studiengebühren eines Jahres. Lebenshaltung noch nicht inklusive. Sobald du mehr als 360€ verdienst, wirst du mit eigenen Krankenkassenbeiträgen und ggf. Sozialversicherungsabgaben "bestraft". Verdienst du noch etwas mehr, kannst du das Kindergeld auch noch knicken.


    Natürlich kannst du auch Schwarz arbeiten, aber dann kommen ja wieder die Beitragszahler und jammern rum: "Der lebt auf unsere Kosten, wir müssen für den Beiträge und Steuern mitbezahlen".


    Die Lebenshaltungskosten sind heutzutage denke ich auch höher als vor 20 Jahren.


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    Für solche Pseudogebildeten, also Ärzte, BWLer, Pädagogen, Sozialwissenschaftler, Politikwissenschaftler, Wirtschaftsinformatiker, Designer, Künstler blubb. habe ich so gut wie kein Mitleid. Schließlich gibts diese Leute wie Sand am Meer... studiert man halt wenn einem nichts besseres einfällt, man die ganze Zeit auf der Faulen Haut liegen will (lange Regelstudienzeit) und ständig Party macht... auch hier gibt es natürlich löbliche Ausnahmen und wer WIRKLICH kreativ ist, der schafft das auch erfolgreich... im gegensatz zu den immerjammernden Designern, die keine Kohle für ihr fünftes MacBook und drittes Iphone übrig haben.... ach ja das Ipad muss man ja auch unbedingt haben... und natürlich im Szeneviertel im protzigen vollsanierten Prunk-Altbau mit zwei Bädern, Dachterasse und Fußbodenheizung wohnen mussen.


    Was aber mit Ingenieuren, richtigen Informatikern, Machinenbauern, Elektrotechnikern usw..?
    Die Leute haben, meist an Fachhochschulen, einen vollgepackten Stundenplan, Belege, wissenschaftliche Ausarbeitungen, Projekte, Praktika... da bleibt gerade bei Bachelor/Master nicht mehr viel Zeit für Nebenjobs, wenn man auch mal ein wenig Zeit zur Erholung haben möchte und den Abschluss nicht als unbrauchbares, ausgebranntes Wrack entgegennehmen möchte....


    ...ich meine: Hey, es wäre absolut keine Schande, neben dem straffen Studium zu arbeiten und das Studium demzufolge entsprechend zu strecken. also Veranstaltungen auf mehrere Semester splitten, länger Studieren - kurz sich ZEIT nehmen!
    Aber das darf man seit einigen Jahren auch nicht mehr--- dann ist man ja böser Langzeitstudentenschmarotzer und wird mit zusätzlichen Langzeitstudiumstrafbeträgen belastet oder gar Exmatrikuliert wenn man zu lange braucht.

    Hallo Phil,


    schade dass du dich mit deiner Überraschungspost schon an Gavia gewendet hast.
    Behalte die ungewünsche, unaufgefordert erhaltene Ware einfach und benachrichtige Gavia, dass du sie - gegen eine kleine Bearbeitungsgebühr versteht sich - zur Abholung bei bereit hältst.


    Wieso solltest du dir die Arbeit machen, bei der Post ewig lange Schlange stehen und eventuell sogar noch Benzin verbrauchen? Wird dir das wieder erstattet?? Nein? Also!


    Siehe dazu: http://www.pfiffige-senioren.de/faelleware


    Zitat: "Unbestellt zugesandte Waren müssen nicht bezahlt und auch nicht auf eigene Kosten zurückgeschickt werden, darauf weist die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V. hin."


    Oder auch: http://www.helduser.de/service…ellt-und-trotzdem-zahlen/


    Zitat: "Dass diese Art von Vertrieb verboten ist, liegt nahe. Wichtig ist es zu wissen: Niemand muss Ware, die er nicht bestellt hat, annehmen oder gar bezahlen. Der Verkäufer erlangt durch die Zusendung unbestellter Ware oder die Erbringung nicht bestellter Leistungen keinen Anspruch auf Zahlung. Dies regelt § 241 a BGB. Eine Ausnahme besteht lediglich dann, wenn Sie die aufgedrängte Ware oder Dienstleistung ausdrücklich annehmen, das heißt dem Lieferanten gegenüber, der Ihnen mit der Lieferung einen Kaufvertrag anbietet, ausdrücklich erklären, dass Sie bereit sind, die Lieferung gegen Entgelt anzunehmen. Dafür reicht aber die rein tatsächliche Annahme der Lieferung nicht aus. Die bloße Empfangsbestätigung für das Paket ist für Sie daher unschädlich. "


    Fazit: Behalt das Zeug ein paar Monate, antworte ggf. auch Drohschreiben mit Bezug auf Paragrafen und Gerichtsurteile. Biete die Abholung durch Gavia bei dir -gegen Bearbeitungsgebühr- an.
    Danach verklopp es bei Ebay, oder reiß es auf und gib die Münzen einfach so aus!


    http://www.pfiffige-senioren.de/ware.htm ;)


    Wie immer keine Beratung, alle Angaben ohne Gewähr, alles auf eigene Gefahr... blabla

    Wer die Vorratsdatenspeicherung angesichts der derzeitigen Bedrohungslage jetzt noch ablehnt, der hat den Ernst der Lage nicht begriffen!


    auch wenn das keinen Bezug zum PIGS Thema hat.... aber!!!


    Ich kann beim besten Willen keinen nachvollziehbaren Zusammenhang sehen!


    Was bitte soll eine Vorratsdatenspeicherung bringen, um Terroristen, DIE AUS DEM AUSLAND NACH D KOMMEN UM HIER ANGEBLICH ANSCHLÄGE ZU VERÜBEN zu erkennen??
    EINFACH NUR AUS DEN HAAREN GEZOGEN! Hierfür hätte man sich was besseres ausdenken können - aber der Michel, doof wie immer, wirds schon schlucken!!


    Ich glaube langsam dies ist das Ereignis, was der Webbot angekündigt hat.... und es wird noch weiter gehen!

    Hartkeks, stimmt soweit und ist mir auch aufgefallen.
    In den Aktionen und Ramschware-Abteilungen nur überteuertes Designerfood, das eh niemand kaufen will.


    Zumindest bei folgendem hab ich öfters (am Wochenende z.B.) Glück:
    http://www.codecheck.info/Comm…up/external.pag?sp=l20219


    ...wenn es denn wirklich mal Milch sein muss, ist das die bessere Alternative zu H-Milch.


    Findest du am Samstag Spätnachmittag im Kühlregal meist mit dem 50%-Reduziert Sticker.
    Ist damit günstiger als die Packung H-Milch und hält sich aufgrund der Filtration auch noch gut einige Tage über das MHD im Kühlschrank hinaus.


    P.S.: Wen meine nicht-umgewandelten Links stören, der Installiert sich einfach folgendes Firefox-Addon:
    https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/1472/


    voila, erleichtert das Surfen ungemein... auch auf anderen Webseiten. :thumbsup:


    P.P.S.: Ich mache das nur, um das Forum vor unnötigen Trollattacken zu bewahren...


    Denn alle guten Datensammler speichern natürlich auch folgende Information:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Referrer



    Und da das Goldseitenforum bisher noch keinen Dereferrer einsetzt, sollte man auf das direkte verlinken (auf heikle Seiten) im eigenen Interesse lieber verzichten. :rolleyes:

    >> Für mich waren eben genau die Bafög-Studenten "reich", weil ich meine Eltern nicht pressen wollte. Die mußten dann auch nicht jobben.
    Ist halt so im Umverteiler-Staat.


    ich kenn selbst einige, die deshalb keine Unterstützung kriegen, weil die Eltern (unterer Mittelstand) ganz knapp über der Freigrenze sind.
    Und dann noch beim Bafög seltsame Bewertungsmaßstäbe für "Einkommen der Eltern" angesetzt werden, gerade bei Selbstständigen!
    Dann kommt ja noch Geschwister dazu (selbst deren Einkommen / Wehrdienst / etc.) kann auf die Freigrenze herangezogen werden!


    Die dürfen dann mit 150€ Kindergeld und Nebenjobs sich durchs Studium schlagen.
    (Aber ja nicht zuviel verdienen, sonst fällt das Kindergeld auf einen Schlag weg und aus der Familienversicherung biste auch raus!)
    Kommen Studiengebühren dazu, umso prekärer.


    Was man auch beachten sollte: Studium ist seit Bachelor/Master auf jeden Fall ein Fulltime-Job[*]... dazu noch einen Nebenjob bedeutet, dass die Regelstudienzeit garantiert um Längen überschritten wird, was auch wieder bestraft wird. Denn irgendwo muss man ja Einschnitte machen... gut man kann ja auch bei Ernährung und Gesundheit einsparen, aber dann kommen ja auch wieder die treuen Steuerzahler angekrochen und jammern "ooooh diese faulen Studenten! Mit meinen Krankenkassenbeitragen muss ich ihren ungesunden Lebensstil finanzieren!! oooooooh"



    [*] ich rede hier von richtigen Studiengängen! nicht irgendwelche Frühpädagokick, Politickwissenschaft, Betriebswirschhaftsleere und so nen Kram!
    Nee die Studiengänge wo angeblich Fachkräftemangel herrscht... den man lieber durch Ausländerimport anstatt durch inländische Bildung zu lösen versucht...
    (oooh jetzt hab ich wieder was ganz böses gesagt... ich böser böser Nazi und Rassist!)

    Zitat von abc123:
    >> Erwartest Du von mir eine Antwort auf eine rhetorische Frage?


    Mich würde zumindest mal deine Definition von "Schmarotzer" interessieren...
    mit meinen "rhetorischen" Fragen wollte ich die Gründe deiner Ansichten erfahren... aber wenn du diese nicht mit mir teilen willst, auch gut.
    Kann ja sein, dass du der Ansicht bist, der ständig das Dispo ausreizende Dauerkonsument ist derjenige, der das System am Laufen hält... (Kurbelt die Wirtschaft an)
    ...während der sparsam lebende Konsumverweigerer der Schädling ist?


    Wie soll deiner Meinung nach die Gesellschaft nach dem GameOver/Reset aussehen?
    Unterteilung in Priviligierte mit Zugang zu Bildung und Armenschicht, als Diener der Priviligierten?
    Mit allen Folgen die solch eine Spannung mit sich bringt?
    Oder eine "breite Masse" an Menschen, die selbst für sich sorgen können und mit ihrer Bildung ein gutes Auskommen haben?
    Dass dieser Staat, das System vor die Hunde geht wissen wir doch alle.


    Warum also müssen wir sparen, während wir den "Verschwendern" die Bailout-Gelder in den Rachen werfen?
    Und warum unterstützt du dies?


    Zitat von abc123:
    >> Noch dazu bei diesen konstruierten Fakten?


    Quelle mit über 100.000 Beispielen zu meiner angeblich "konstruierten Person":
    http://www.studivz.net/Groups/Overview/b29cc06fc313f2d2
    http://www.studivz.net/Groups/Overview/3375ecded5da8152
    http://www.studivz.net/Groups/Overview/478428f3b7009133
    http://www.studivz.net/Groups/Overview/286d622919c6505c
    http://www.studivz.net/Groups/Overview/5f6678b76f64b16b


    sollte fürs erste reichen... einfach die Mitgliederlisten durchklicken, stichprobenartig einen raussuchen und Gruppenzugehörigkeiten sowie Vorlieben anschauen.
    (meist reichen schon die Profilbilder aus, um die Zombies zu erkennen...)
    und solche Leute laufen mir jeden Tag zu hunderten über den Weg!



    Den gegenpart der angeblich konstruierten Person hast du direkt vor dir...

    Thema Wohlstand und andere Länder:


    Es wäre (für mich!) schonmal ein extremer Zugewinn an "Wohlstand", wenn ich mir auf meinem Grundstück ohne irgendwelche Auflagen meine Bruchbude draufzimmern könnte... mit wenig Geld irgendwas zum drinne Wohnen... wenns einstürzt und mich begräbt ist das ja wohl mein Problem und geht irgendwelche Bauaufsichtsbehörden einen Scheißdreck an. Als Kinder haben wir schon mehrstöckige Hütten mit Schrägdach gebaut - und das stabil und wasserdicht... die stehen heute noch, nur eben total zugewuchert.


    Natürlich ist das übertrieben dargestellt: Aber warum darf ich mir nicht einfach auf mein Grundstück in D eine einfache Blockhütte setzen? Marke Eigenbau...
    stattdessen tausende von Richtlinien und Formularen, muss von Firmen durchgeführt werden, Sicherheitschecks etc pp.... als ob ich nicht selbst auf mich aufpassen könnte.
    Dann noch der ganze Ärger mit dem Bauland oder nicht.


    Meinetwegen stell ich auch ein großes Schild vors Haus: Achtung Eigenbau! Betreten Lebensgefährlich!
    Ich könnte mir mit 20.000 € ein nettes abgelegenes Grundstück kaufen, mir dort meine Einsiedlerhütte (mit so manchen Überraschungen ;) ) draufsetzen und den Rest meines Lebens zufrieden mit geringen Unterhaltskosten LEBEN, statt im Hamsterrad zu Rotieren...

    ohne hier jetz irgendwem auf die Füße treten zu wollen... aaaber ich zitiere aus dem Eingangspost:


    >> bin neu hier (vorher stiller mitleser) und habe gleich eine frage.


    Als stiller Mitleser, der aufmerksam die hier behandelten Themen verfolgt und dem folgedessen auch der Handelsbereich nicht entgangen sein sollte, verwundern mich deine Fragen doch sehr! Manchmal reicht kurzes Nachdenken "wo könnte ich diese Information finden?" und schwupps... geht auf jeden Fall schneller als erst auf Antworten zu warten.


    P.S.: Willkommen im Forum... gewöhn dich schonmal an den rauhen Umgangston und du wirst dich hier Pudelwohl fühlen (und die "rauhen" Personen zu schätzen lernen)!

    Aber klugscheißen Deine. :hae:

    Woher nimmst Du diese Weiheit ? Arbeitest Du bei so einer Behörde ?


    Anscheinend hat amabhuku mein ausführliches Beispiel mit den Freistellungsaufträgen nicht weitergeholfen bei seiner eigenen Erkenntnisfindung.
    Daher versuch ich es nun noch einmal...
    Du brauchst dem Bafög-Amt keine Kontoauszüge als Nachweis geben, eine Kontoübersicht mit dem aktuellen Saldo (Datum ungefähr zur Antragsstellung) reicht aus. Damit erübrigt sich die Frage, ob irgendwas geschwärzt werden darf/muss/soll!


    Das Amt und die Sachbearbeiter haben keine (rechtlich gültige) Möglichkeit, Konteneinsicht zu erlangen! Das ist nicht das Sozial- oder Harz4-Amt! Das einzige wovon das Studentenwerk gebrauch macht, ist eine jährliche, gebündelte Datenabfrage beim Bundeszentralamt für Steuern, um evtl. ausgenutzte Freistellungsauftrage oder angefallene Kapitalertragssteuern in Erfahrung zu bringen!


    Anhand dieser Daten kann es den Kontostand unter Zuhilfenahme marktüblicher Zinssätze schätzen. Sind die Abweichungen erheblich, wird vom Antragssteller Rechenschaft und ggf. Nachweise eingefordert.

    Zitat


    • Jährlich werden im Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) die persönlichen Daten der BAföG-EmpfängerInnen mit den von den Kreditinstituten gemeldeten Freistellungsaufträgen bzw. der Höhe der in Anspruch genommenen Freistellungsbeträge abgeglichen.
    • Die von den BAföG-EmpfängerInnen tatsächlich in Anspruch genommenen Freistellungsbeträge werden an die jeweils zuständigen BAföG-Ämter übermittelt.
    • Wurden mehr als 100 Euro Zinsen erzielt, wird das BAföG-Amt genauer prüfen. Das ist allerdings nur eine Faustregel, grundsätzlich könnten die Ämter auch bei geringeren Beträgen weiterforschen.
    • Das BAföG-Amt schließt von der Höhe der Zinseinkünfte auf die Höhe Eures Vermögens und wird misstrauisch, wenn dieser Betrag nicht Euren Angaben im Antrag entspricht.
    • Weitergehende Kontrollen sind denkbar.

    Quelle: http://www.bafoeg-rechner.de/FAQ/BAfoeG-Datenabgleich/
    auf der Seite ist auch ein nettes Schaubild, falls du eher visuell veranlagt bist und es dann besser in deinen Kopp reingeht.



    Fazit: Mann muss sich schon extrem dämlich anstellen oder mit bösem Vorsatz falsche Angaben machen!
    Nochmal zur Klarstellung: In meinem vorherigen Beispiel ging es darum, dass man alle Belege für die Ausgaben des Vermögens (als Studienanfänger kann das schnell ganz viel werden - aber auch als Schüler findet sich da die ein oder andere Rechnung, z.B. Fahrrad und dessen Reparaturen, Führerscheinkosten, Schülerticket, usw...)


    Wie immer ist dies alles ohne Gewähr, keine Beratung usw... benutzt euren eigenen Kopf, es geht um eure Zukunft...

    abc123, beantworte mir bitte folgende Frage:


    Wer ist eher parasitär?

    • Der massenmedien-braingewaschene, angehende Designerstudent - bekennender Apple-Jünger und Yuppie, natürlich auf sein äußeres bedacht und nur in schicken teuren Klamotten unterwegs, teure Bude, hoher Energieverbrauch aufgrund des ganzen Spielzeugs, hohe Spesen, da jede Nacht auf Party...

      • sein gesamtes "verdientes" Geld während der Schulzeit, also Geburtstagsgeld, Weihnachtsgeld, Jugendweihegeld, Abiturgeld, Schülerjobs etc. hat er für seinen materialistischen Lifestyle verprasst, hat (seiner Ansicht nach) eine prächtige Zeit gehabt und hat KEINE AHNUNG, wie man nachhaltig mit Geld umgeht
      • diese Person hat natürlich nun kein Vermögen mehr auf dem Konto, auf jeden Fall weit weniger als 5200€
      • von den Eltern gibts auch nicht viel, da knapp an der Einkommenfreigrenze
      • beantragt nun Bafög und bekommt es natürlich in voller Höhe bewilligt, um weiter rumzuprassen
    • Der sparsam lebende, genügsame, spartanische angehende Ingenieursstudent aus bescheidenen Familienverhältnissen, der kein Interesse am neuesten Spielzeug hat, dem auch ein einfacher gebrauchter Laptop statt des neuesten MacBook-Pros genügt, der das Auto von Oma fährt, dem Markenklamotten egal sind, der nicht jeden Tag Party macht und wenn, dann eher gemeinsam mit Freunden in der Wohnung, statt durch die teuren Clubs zu ziehen, der spart wo es nur geht, sich eine günstige Wohnung oder gar WG mit viel Aufwand organisiert hat und nebenbei noch Jobben geht...

      • sein gesamtes "verdientes" Geld während der Schulzeit (Geburtstag, Jugendweihe, Weihnachten, Nebenjobs, usw.) hat er brav auf seinem Sparbuch (ja ich weiß!) angespart...
      • sein Vermögen hat also inzwischen um Weiten die 5200€ überschritten... unter anderem wollte er sich damit eine Rücklage bilden, die Erstausstattung seiner Bude finanzieren UND EIN AUSLANDSSEMESTER im fünften Semester finanzieren, denn er hat schon seit langem gelernt, wie man nachhaltig mit Geld umgeht!!!
        (bitte jetzt keine Diskussion darüber, dass Sparbuch eben nicht nachhaltig ist - dies ist ein allgemeines Beispiel)
      • die Eltern haben auch kein besonders hohes Einkommen, dass irgendwie angerechnet werden könnte... wie gesagt bescheidene Familienverhältnisse
      • er beantragt nun Bafög und bekommt natürlich keins bzw. nur sehr wenig, da er ja über Vermögen verfügt!!

        • er soll doch gefälligst erst einmal sein mühsam zusammengespartes Geld (das für das Auslandssemester und für Notfälle gedacht war!) aufbrauchen
        • danach, so in 1,5 Jahren kann ers dann ja nochmal probieren, aber bitte immer schön mit Belegen nachweisen dass das Vermögen auch wirklich aufgezehrt wurde!!
        • so, nun nur noch ein Vermögen von 5200€ besitzend bekommt er dann doch noch volles Bafög, seine Finanzplanung kann er aber in die Tonne kloppen, denn fürs Auslandssemester reicht das Geld nun lange nicht mehr! Klar er kann ja Auslands-Bafög beantragen oder einen Studienkredit aufnehmen, warum nicht? :wall:


    - Wer von beiden Personen wurde nun "belohnt" für sein Verhalten - und wer "bestraft"?
    - Wer ist der größere Schmarotzer von beiden?
    - Bei welcher von beiden Personen ist es wahrscheinlicher, dass der Staat sein Darlehen zurück erhält und nicht jährlich Darlehens-Stundungen vornehmen muss?
    - Welche der beiden Personen stellt im späteren beruflichen Leben eine größere Bereicherung und Multiplikatorwirkung dar?
    - An welcher von beiden Personen verdient die Finanzindustrie, die materialistischen Konsumkonzerne, etc. prächtig?
    +----- In welche Richtung wird daher die Beeinflussung der Politik und Massen durch Lobbyisten gehen?

    Was lehrt uns das?
    Verkonsumiere gefälligst schon in deiner Jugend deine Zukunftsinvestitionen mit sinnlosem Tinnef! Der Staat belohnt dich dafür mit sofortigen Transferleistungen!
    Wehe du sparst selbstständig etwas für deine Zukunft auf und verzichtest auf sinnlosen Konsum und Materialismus! Das wird bestraft, du sollst gefälligst erst einmal deine Reserven aufbrauchen - schau her, dein Gegenpart hats doch auch hinbekommen und sein gesamtes potentielles Vermögen pulverisiert, daher bekommt er jetzt von uns ein Bonbon!

    ..und diese "Vorbildfunktion" ist gelinde gesagt einfach nur krank!
    Schau dir doch an was da heute so an 10-20-jährigen in Massen rumläuft! Komplett gehirngewaschen, materialistisch-individuell und konsumorientiert! (ein Blick ins StudiVZ - Porträtfotos - reicht z.B. aus) Das ist die Generation, die in ein paar Jahren diesen Staatsapparat am Laufen halten soll... das ich nicht lache!

    Das Bafög-Amt kann natürlich nicht so ohne weiteres deine Konten einsehen... das Amt kann sogar noch nicht einmal deinen Kontostand einsehen.


    Was sie aber können und auch tatsächlich machen, wenn ihnen etwas komisch vorkommt:
    Das Bafög-Amt kann die in Anspruch genommenen Freistellungsaufträge bzw. angefallene Vermögenssteuern des Antragsstellers einsehen!


    Das heißt also: Anhand des in Anspruch genommenen Freistellungsauftrages für die jeweiligen Kontenarten schätzt das Amt anhand üblicher Zinssätze deine Kontostände....
    ...wenn sich diese berechnete Schätzung erheblich von deinen Angaben unterscheidet, wird das Amt noch misstrauischer und verlangt von dir entsprechende Nachweise.


    Diese Abfrage erfolgt jährlich, ich glaube irgendwann im Dezember oder Januar und bezieht sich immer auf das vergangene Kalenderjahr.


    Beispiel:
    Angenommen, du hast ein Tagesgeldkonto mit 2% Verzinsung p.a.. Auf diesem Konto hast du im Januar des Jahres (noch kein Bafög beantragt) 10.000€...
    Im Juni hast du dir deine Studentenbude eingerichtet, den Umzug
    bezahlt und dir ein gebrauchtes Auto besorgt, musst ja schließlich
    irgendwie leben und mobil sein, Kosten insgesamt 6000€.
    Total finanzmathematisch inkorrekt hast du also für ein halbes Jahr 2% Zinsen auf 10.000€ erhalten: das sind bis jetzt 100€.
    Dein Bafög hast du im Juli beantragt und demzufolge deinen Kontostand von 4000€ angegeben, das ist unter dem Freibetrag und damit wird nix angerechnet...
    Die restlichen 4000€ lässt du rein hypothetisch bis zum Ende des Jahres auf deinem Konto liegen, da du gar keine Zeit wegen des Studiums hast, das Geld auszugeben.
    Für ein weiteres halbes Jahr fallen also 2% Zinsen für 4000€ an, das sind 40€.


    Insgesamt hast du also im betreffenden Jahr 140€ Zinserträge "erwirtschaftet" (was für ein Wort)
    Entweder fielen Kapitalertragssteuern an (kein Freistellungsauftrag erteilt), oder dein Freistellungsauftrag (maximal 801€) wurde in Anspruch genommen.


    Wie auch immer, dein Amt macht einen Datenabgleich und erhält die Auskunft, dass du 140€ Zinserträge in diesem Jahr für ein Tagesgeldkonto hattest.
    Es wird sich nun den durchschnittlichen Tagesgeldzinssatz nehmen (der hier der Einfachheit halber zufällig 2% beträgt) und daraus deinen geschätzten Kontostand berechnen:


    Das Amt kommt auf folgendes Ergebnis: 140€ * 100 / 2 = 7000€ - da dies erheblich von den angegebenen 4000€ abweicht, wird es stutzig!
    Auch lässt sich der Kontostand nicht durch die Bafög-Nachzahlungen erklären (die evtl. noch auf dem Konto rumlungern), da ist schon eine Toleranz eingebaut.
    (Grundsätzlich soll es eine Richtlinie geben, dass ab 100€ Zinserträgen je nach Kontotyp der Fall genauer unter die Lupe genommen wird - ohne Gewähr)


    Entweder bekommst du nun sofort einen netten Brief, in dem du um eine Erklärung gebeten wirst und entsprechende Nachweise einreichen musst.
    (in diesem Falle also die Rechnungen für den IKEA-Einkauf, das gebrauchte Auto und die Umzugsfirma)
    Oder aber das Amt lässt dich fies ins offene Messer laufen und wartet ab, bis du deinen Folgeantrag im nächsten Bewilligungszeitraum stellst.
    Denn dann will es dich nämlich ans Bein pissen, wenn du Falschangaben machst. Soll heißen: Das Amt hat angenommen, dass das Vermögen auf deinem Konto NACH deiner Antragsstellung entstanden ist, z.B. durch eine Schenkung oder durch ein hohes Gehalt bei deinem Studentenjob ( [smilie_happy] )...
    ...ergibt sich nun aber aus deinem Folgeantrag nichts dergleichen (du hast keine Einnahmen gehabt und dein Vermögen hat sich auch nicht erhöht), bekommst du den netten Brief und musst alles erklären und nachweisen - Zusätzlich aber auch noch belegen, dass du kein Einkommen durch Arbeit und dergleichen im vergangenen BWZ hattest.


    Kannst du es nicht mehr nachweisen (Rechnungen und alles weggeschmissen), dann bist du gefÜÜÜckt ;(


    Daher: Schön alle Rechnungen und Quittungen und Belege aufheben, lege dir einen extra Ordner fürs Bafög an und tu dort einfach jede Quittung, jede Rechnung und jeden Kassenbon (ja auch den vom Wochenendeinkauf für 11,46€ oder die fünf Bier in der Kneipe für 8,60€, oder der neue Fahrradschlauch für 3,99€ - immer schön mit namentlicher Quittung (Bewirtungsnachweis) oder EC-Karte (damit es sich deiner Person zuordnen lässt))
    >>> Kontoauszüge gehen das Bafög-Amt ÜBERHAUPT NIX an! Solange du deine Ausgaben anderweitig nachweisen kannst ist dies immer der bessere Weg...


    Wenn das Bafög amt dich dann nervt und Belege von dir haben will - bitteschön kann es haben! Einen ganzen Aktenordner voll, 30cm dick! :thumbsup:
    Dein Sachbearbeiter wird sich freuen, dass du so gut kooperierst und alles kleinlichst archiviert hast, damit er auch ja alles nachvollziehen kann.
    (Man kann auch in vorauseilendem Gehorsam den Aktenordner gleich als "Anlage" zum Wiederholungsantrag hinzufügen... am besten persönlich, du wirst ihn meist mit ablehnender Dankbarkeit wieder zurück bekommen... mindestens beim zweiten Wiederholungsantrag :D )



    Dies ist nur meine persönliche Meinung und keine Beratung, alle Angaben ohne Gewähr!


    P.S.: Am besten, man verzichtet ganz einfach auf Zinserträge jeglicher Art... und natürlich Kapitalerträge aus irgendwelchen Papieranlagen oder Aktien... Verluste kannst du natürlich auch geltend machen!


    P.P.S.: Im Prinzip sollten alle deine Fragen und Unklarheiten hier gelöst werden ->> http://www.bafoeg-rechner.de/

    :?: Darf die Wahrheit nicht mehr gesagt werden. Das könnte doch zutreffen. Egal wie es war. Es ist auf jedenfall sehr lieblos. ;(
    Ich stell mir gerade vor was ist, wenn sie erfährt was die Münzen wirklich wert waren oder sie begreift warum ihr Mann sie gesammelt hat. .......

    Ich als Mann würde folgendes machen...


    meine Frau (die die Zehner fürs Nominal weggegeben hat) auf den Schoß nehmen, zusammen vorm PC im Internet einschlägige Seiten öffnen...


    ..ihr dann zeigen, wieviel Materialwert ein Zehner aktuell hat und ihr vorrechnen, was sie da gerade "verschenkt" hat...
    ..ihr dann weiterhin zeigen, wieviel man zur Zeit bereit ist, für einen Zehner zu zahlen (z.B. hier im Forum) und ihr wiederrum vorrechnen, was man für 200 Zehner bekommen hätte, wenn man sie hier verkauft hätte... (12,50€ euro für makellose Münzen sind schon drin ;) )
    ...ihr dann noch zeigen, wo die Reise beim Silberpreis demnächst hin geht und was mit den Zehnern ab 2011 passiert....


    dann würde ich ihr ganz trocken erklären, mit welchen Taktiken und Strategien man am besten Zehner bei den Banken und ahnungslosen Leuten einsammelt, ihr erklären bei welchen Banken es noch welche gibt, welche keine mehr ausgeben und was man den Bankstern auf keinen Fall sagen sollte...


    ...und dann würde ich sie los schicken, sie soll doch mal bitte die 200 Zehner zurückholen...
    ...wie sie das macht, ist mir egal... sie kann diese Teile auch gerne hier im Forum für 12,50€ das Stück kaufen...


    Von welchem Geld? Na dem was sie für die Zehner bekommen hat... 2000 €... alles was sie an Mehrausgaben hat (Benzin, Aufpreis, Zeitaufwand, etc.) muss sie von ihrem Taschengeld aufwenden... gibts halt mal ein paar Monate keine Schuhe und Taschen mehr.


    Sie darf erst wieder ins Haus, wenn sie die 200 Zehner + 50 Zehner Schadenersatz aufgetrieben hat...
    ..außerdem wird der Hochsicherheits-Keuschheitsgürtel (diesmal bei der Frau 8o ) angelegt, es gibt erst wieder Sex (und Befreiung), wenn die Zehner zurück sind!