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Kommt drauf an was man wo für die 3€ kauft. Und was man isst ohne dafür zu bezahlen. Für 3 Euro kann es genug Mahlzeiten und genug Kalorien geben ohne Mangelerscheinungen zu haben oder fett zu werden. Wenn man Nachts an einer tankstelle ein Sandwich kaufen will kommt man mit 3€ aber nicht weit.
genau so siehts aus! Sollte es ernst kommen, würde sowieso auf die 50€ für Luxus verzichtet werden und es stünde mehr für Lebensmittel zur Verfügung.
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Dark-End: Deine Berechnung der Lebenshaltungskosten ist so eng, da braucht es keinen dark Swan, sondern da reicht schon ein kleines Entlein aus um die Berechnung vollkommen über den Haufen zu werfen. Es sind also bestenfalls ein idealisiertes stretched target.
Klar, solche Sachen wie Verlust der Wohnung oder plötzlicher Autoschaden oder eine unerwartete Krankheit, Zahnersatz, etc. sind darin nicht berücksichtigt. Aber darum ging es auch gar nicht - wenn es hart auf hart kommen sollte, würde ich mit 3000€ acht monate lang überleben können in meiner derzeitigen Lebenssituation.
Im Gegensatz zu anderen Leuten, die nicht "unter ihren Verhältnissen" leben, sondern sich in Abhängigkeiten und Fixkosten begeben, die schlicht und einfach unnötig sind und nur "von Werbung und Gesellschaft eingebildete Scheinbedürfnisse" darstellen. Die Extrembeispiele wie Jamba-Abo oder Premiere wurden ja nun schon genannt.
Selbst wenn ich irgendwann einmal regelmäßiges Einkommen im hohen vierstelligen Bereich habe, werde ich darauf achten, im Notfall immer wieder mit dem Minimum klarzukommen - ohne psychische Probleme oder "Entzugserscheinungen" (manche bekommen ja schon Psychosen wenn man mal länger als ein Jahr das gleiche Handy hat... mein Mobiltelefon ist schon über 6 Jahre alt und sieht auch dementsprechend aus!). Die eigenen Erwartungen etwas zurückstellen, man "muss" z.B. kein Warmwasser haben, duschen kann man sich auch kalt (ist auch gut für den Kreislauf) und fürs Waschen und Spülen nutzt man halt notfalls alternative Erhitzungsmöglichkeiten (nur mal so ein Extrembeispiel!).
Ich bin außerdem nicht derjenige, der nur 3000€ übrig hat, das war der Threaderöffner. Aber ich wollte mal klarstellen, wielange eine Person damit überleben kann, auch wenn ich das vielleicht zu sehr auf meine Situation und Bedürfnisse beziehe.
Es gehört schon mehr dazu, für die angesprochenen "Black Swans" vorbereitet zu sein, z.B. Vorratshaltung, gute Ideen, eine autarke Energieversorgung für den Notfall (geht auch mit wenig Geld fürs nötigste!), Kenntnisse und Fähigkeiten die nicht jeder hat. All das kann ich bieten, um damit in der Krise (hoffentlich) über die Runden zu kommen.
Ich bin übrigens kein knausriger knacker der nicht lebt. Man benötigt kein/nicht viel Geld, um das Leben zu genießen. Natur z.B. ist kostenlos... alles was viel Geld kostet ist doch nur dazu da, sich in unserer Wertegesellschaft entsprechend zu positionieren...
Geld sparen, monatliche Ausgaben minimieren, immer was zum Sparen verfügbar haben?
Ich könnte ein ganzes Buch darüber schreiben - "Studenten-Survival" oder so - und damit sogar Geld verdienen... sollte ich vielleicht mal in Angriff nehmen 
ich denke in der Hinsicht (und eigentlich auch bei allen anderen Angelegenheiten) wirklich um mehrere Ecken (wie hab ich das doch vohin gelesen: Ursachenbezogen und Wirkungsbezogen?)... man wird es wahrscheinlich auch an meinem Schreibstil mit den ganzen Verschachtelungen, Bedingungssätzen, Nebensätzen und Klammern merken. Es ist schwer das in Worte zu fassen, was meine Gedanken gerade machen.
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Mit 375,- Euro im Monat, sorry, damit kann man normalerweise nicht mehr existieren, zumindest hier in Deutschland. Ansonsten würden ja selbst die H4er in Saus und Braus leben, das wage ich mal ernsthaft zu bezweifeln.
hmm ich weiß echt nicht worans liegt... ich kanns im Ernstfall; vielleicht fehlen mir die Finanzprodukte? (Ein Tip: Man muss sich nicht gegen alles mögliche versichern!)
Muss mich noch nicht selbst Krankenversichern, das kommt noch. Wieviel das wohl im Monat auffressen wird? 20€, 50€, 100€, 250€, 300€ ?? ich weiß es nicht was so eine Zwangsversicherung die ich nicht benötige kostet. (Vielleicht kann mir da ja jemand hier weiterhelfen^^)
Wichtig: Nur weil ich mit sowenig im Notfall auskommen würde, heiße ich noch lange nicht das Lohndumping, Harz4 und sonstige Verarmungsmaßnahmen der Regierung gut!!!!
Man kann mit wenig Geld gut leben, aber man kann NICHT mit wenig Geld UND wenig Zeit gut leben!