Ooch, für Hetze und in das Gegenteil verzerrende Darstellungen ist noch genug Zeit:
Einfach mal drei raus gegriffen ...
Trump mischt sich in den Sport ein
"US-Präsident Donald Trump hat die College-Conference "Big Ten" und alle anderen Football-Ligen dazu aufgefordert, den Spielbetrieb wieder aufzunehmen. Auf seinem Twitter-Kanal schrieb er: "Ich will sie zurück. Die Demokraten wollen aus politischen Gründen nicht, dass der Football-Sport zurückkommt. Sie versuchen, den Republikanern und mir die Schuld dafür zu geben. Eine weitere Lüge, denn genau das haben wir vor...."
"Trump ruft zu Wahlbetrug auf"
"Lasst sie (die Stimme) einschicken und lasst sie zum Wählen gehen (ins Wahllokal)", sagte der Präsident zu Journalisten, während im Hintergrund sein Flugzeug Air Force One stand. "Wenn das Wahlsystem so gut ist, wie sie sagen, dann werden sie offensichtlich nicht abstimmen können", sagte er. Wenn die doppelte Stimmabgabe nicht verzeichnet sei, dann seien diejenigen in der Lage, zweimal abzustimmen. "Dann ist es so", meinte Trump. "Das ist das, was sie tun sollen." Damit rief der Präsident zum Wahlbetrug auf. ...."
US-Präsident Trump ist nach Kenosha gereist, ins Herz der Proteste gegen rassistisch motivierte Polizeigewalt. Mit der Familie des Opfers traf er sich nicht. Stattdessen bezeichnete er die Proteste als "inländischen Terror".Nach den Schüssen eines Polizisten auf den Schwarzen Jacob Blake hatte es in Kenosha nächtelang gewaltsame Proteste gegen Polizeigewalt gegeben. Lokale Politiker befürchteten, der Besuch könne die ohnehin schon aufgeheizte Stimmung noch weiter anheizen. Aber der Präsident kam trotzdem. Nicht, um die Familie von Jacob Blake zu besuchen, sondern um sich bei der Polizei zu bedanken."Es ist eine Ehre hier zu sein, in Ihrem großartigen Staat Wisconsin. Viele Menschen haben gedacht, es wäre gut, wenn ich käme, einige dachten, es sei schlecht. Ich bin gekommen, um mich bei der Polizei zu bedanken", so Trump bei einer Pressekonferenz in einer High School in Kenosha."Was Sie gemacht haben, ist unglaublich. Es war inspirierend. Weil: Es passiert überall, und es scheint einfach nicht aufzuhören. Fast, als wollten einige Menschen nicht, dass es aufhört."Mit "es" meinte Präsident Trump die andauernden Proteste gegen Polizeigewalt, die - zum Beispiel auch in Portland - umgeschlagen waren in gewaltsame Auseinandersetzungen mit Trump-Anhängern. In Kenosha hatte ein jugendlicher Trump-Unterstützer am Rande der Proteste zwei Menschen erschossen und einen weiteren schwer verletzt.Es seien keine friedlichen Proteste, sondern "inländischer Terror", so Trump. Zuvor hatte er Ladeninhaber besucht, deren Geschäfte während der nächtlichen Unruhen in Flammen aufgegangen waren. "
Mal davon abgesehen, dass schon die "rassistisch motivierte Polizeigewalt" einen Mär ist (es sterben doppelt so viele Weisse wie schwarze bei solchen Zwischenfällen [611 solche Tote gab es bisher 2020, jeden Tag 2], die Schwarzen sind aber mehr als doppelt so häufig bei schweren Straftaten verteten, sind die Zerstörung von von Geschäften - Raub, Plünderung, Brandschatzung - kein "Protest".
Und der Blake Famile war ein Gesprächsangebot gemacht worden - und die lehten ab, sie würden nur im Beisein eines Anwaltes mit Trump sprechen. Ein heftiger Affront.