Beiträge von ziemer


    < merkel >Schnautze halten und Weiterarbeiten! Schlagzahl erhöhen. Die fetten Jahre sind vobei < /Merkel >


    Schon ernüchternd zu sehen wie sich der Berliner Filz im Glanze der Exporte sonnt, während das was mal die Mittelschicht war zur Unterschicht zerbröselt.

    Eigentlich passierten in den vergangenen Wochen 2 sich verstärkende Prozesse ab:


    Zuerst der Run auf Gold durch die PIIGS Debatte sowie ein Ausverkauf des EURO. Die erhöhte Nachfrage und der gleichzeitig sinkende EURO haben für extreme Zuwächse in kurzer Zeit geführt. Dieser Rush baut sich jetzt langsam wieder ab im EURO-Rebound. Die Schweinchen und Fr. Ferkel haben versprochen in Zukunft weniger zu fressen und sind auf Diät. Anscheinend glaubt der Markt den Abspeckbekundungen (Do You?), da der EURO ordentlich zulegt und Leute ihr Geld aus Gold abziehen. Auch diese zwei Effekte verstärken sich, nur diesmal ins Negative.


    Ich denke das die Korrektur vom ATH absehbar war:


    1. Briefgold, Goldbarren aus Automaten, Gold als Investment-Check bei n-ostradamus-TV und Goldmünzen per Klick direkt von deiner Direktanlagebank (DKB) ...
    2. Händler wie Westgold u.a. ausverkauft
    3. Ne Unze für Mittelkurs fand auf GS keinen Abnehmer (zu diesem Preis)


    Klare Indikatoren (für mich) dass es abwärts geht. EUR 1050 für'n Maple war vielen definitv zuviel. Das entspricht dann auch der Erwartungshaltung einiger hier die bei irgendwas mit 7 vorne nachkaufen wollen - vorher nicht. Selbst wenn die Hochzeitssaison die Nachfrage antreiben wird/könnte/sollte/müsste (oh Glaskugel), dann stellt sich letzten Endes doch immer die Frage, welchen Preis ein Inder noch bereit bzw. im Stande ist zu bezahlen. Solange die grosse Inflation und Lohnsteigerungen auf sich warten lässt, werden diese Summen weder beim Lohnslave dort noch hier aufm Konto landen und letztlich für den EM Kauf zu Verfügung stehen.


    Infla- oder Deflation? Was kommt denn nun? Werden die Menschen weltweit mehr Geld zur Verfügung haben (Inflation), dann geht's sicher weiter aufwärts mit dem Goldpreis (Pferdefuss: Reich wirst Du trotzdem nicht -> Kaufkraft). Kommt eine lange depressive Phase mit mässigem Wachstum oder der Double Dip (Rezession) könnte das Geld knapp werden (Arbeitslose, sinkende Umsätze, Deflation). Dann dürfte kaum Preisdruck vorhanden sein um Gold in die Höhe zu katapultieren.

    Aus aktuellem Anlass eröffne ich mal einen Fred weil mich die strohdoofe Penetranz der Deflations-Jünger so langsam nervt. Auf Seiten wie wirtschafts facts.de oder infokriegernews .de kann man sich - wenn man will - von allerhand gefährlichem vorselectiertem Halbwissen berauschen lassen. Natürlich picken sich die Autoren genau die Fakten und das Material aus was deren Religion dienlich ist. Alles andere wird standesgemäss ignoriert. Die dabei aufgestellten Hypothesen sind derart abstrus als dass es kaum wert wäre sich darüber aufzuregen. Aber selbst Logik, Verstand und Fakten scheinen keine geeigneten Mittel zu sein um die "Truther" von deren Verblendung (The Greatest Deflation) abzubringen. Die haben noch nicht einmal verstanden was Geld (FIAT) ist...


    Einerseits zum todlachen, auf der anderen Seite das Sinnbild der Verblödung und nur eine der vielen Conspiracy-Scheissdreck-Seiten auf der die Masse an Schafen sich in die falsche Richtung hin berieseln lässt. Natürlich platze soeben eine Kreditblase und Geld ist knapp, nur deswegen allen Junkies zu empfehlen ihr restliches Dope zu verkaufen ist genauso blöd wie anzunehmen, dass der Preis der Drogen fällt nur weil diese soeben für illegal erklärt wurden. Das Gegenteil ist der Fall.


    Die Kreditmaschiene wird wieder ins Laufen gebracht. Dafür sorgen Bernanke und seine weltweit-akzeptierte Wertschöpfungsmaschine ($) schon. Die werden alles tun um ihre Macht, ihre Position zu erhalten. Allen Totengesängen zum trotz. Immerhin singen viele, aber das Geld druckt immerhin noch die FED. Von daher haben alle Propheten sehr schlechte Karten. Geld ist eben FIAT und daher nichts wert. Das mögen einige gelesen aber noch immer nicht verstanden haben. Insbesondere die Truther, die lernresistenteste Gruppe (Sekte ? ) von allen. Dummheit stirbt nie aus. Hoffentlich parken die Defla-Boys viel Cash in Papier, das hat guten Heizwert in Zeiten echter Krise.

    Der langfristige Trend nach oben ist IMHO intakt. Der Anstieg im letzten halben Jahr war wegen den Schweinen und der EUR Debatte zu heftig gewesen. Die Korrektur überrascht mich nicht, selbst wenn sie bis leicht unter die $1100er Marke fallen sollte. Spannend wird es im Blick auf die entscheidenden nächsten 2-5 Jahre. Wahlen in Griechenland oder in Berlin. Sparpakete sorgen kaum für Freude, und Krisen sind schnell vergessen wenn der Export wieder brummt. Binnenwirtschaft interessiert die Bürokraten in Berlin ja nicht, solange der Michel fleissig rackert, Steuern zahlt und tolle Produkte ins Ausland schickt, besonders in die USA. Die erhöhen gerade ihre Kreditline und Drucken grüne Zettel wie eh und je. Solange die Asiaten und D so dumm sind, viel Spass als Export(Vize)Weltmeister ;)


    Nach der Blase ist vor der Blase. Viele dürften sich erst mit Aktien (2001), dann mit Krediten und Derivaten (2008 ) schön die Finger verbrannt haben. Ich glaube kaum, dass viele Kleinanleger noch darin investieren und ihr Geld jetzt aus Gold abziehen. Und wenn doch dann kommt die Inflationskeule und sie lernen die 3. Lektion zum Thema FIAT. Wer nicht bei Höchstkursen ins EM gegangen ist und nur es als Versicherung sieht und verwendet (10-30%) dem kann ein (kurzfristiger) Rückgang um 20% auch egal sein. Liegen lassen und abwarten: Der nächste Bust kommt bestimmt. Ob Staatsfinanzen, Renten- und Gesundheits-, Schul-, Steuer- und Infrastrukturwesen: Ich sehe hier in D als auch in den USA NICHTS aber auch GAR nichts was auch nur annähernd funktioniert oder auf strukturell stabilen Füssens steht. Von Nachhaltigkeit mal ganz abgesehen XD


    Wer noch paar Jährchen zu leben hat wird die nächste Krise miterleben und am EM noch viel Freude haben. Wer Spekulieren (Make money) will ist im Kasino oder Globalkasino (Börse) mit ihren verrückten Hebelprodukten oder CFDs besser bedient, als sich echte Metallmünzen zu kaufen - so "investieren" höchstens noch Opas. Und die haben in der Geschichte mit so einer langweilig-konservativen Methode gar nicht oft falsch gelegen - finde ich.

    Übrigens war der 8. Juni perfekt um long zu gehen... bei deinen 50.000 Euro wären das dann moment, knappe 200.000 Euro plus wenn du heute verkauf hättest.


    Heißt in 1,5 Monaten hast du das verdient was die meisten nicht mal in einem Jahr verdienen und das ganze nur mit zugucken.


    Achso bei meinem 50er Hebel. Du kannst natürlich noch höher hebeln.


    Naja, wenn Du solange mit nem langen Hebel im Arsch noch ruhig schlafen kannst XD
    Kannst auch ins Kasino gehen. Wenn Du beim Roulette nur 1x zockst dann stehen die
    Chancen mit 50/50 auch nicht schlecht, bei ROT den Einsatz zu verdoppeln. Es sei
    denn Du hast das unverschämte Pech die NULL zu erwischen *g* (das wäre beim
    Hebelpapier das Emmitentenrisiko *g*)

    Was für ein hanebüchener Schwachfug. Wenn man für dasselbe in einer anderen Währung real weniger zahlt, dann ist jene Währung höher (meinetw. auch "über") bewertet, da man ja für denselben Preis mehr Leistung bekommt, sprich die Kaufkraft höher ist. Deine Logik ist genau umgekehrt (danach wäre z.B. auch der Simbabwe-Dollar "überbewertet" :hae: ). Würde der Euro bei 1:1,20$ stehen, würde z.B. das Taxi in Dtl. nicht 30% sondern 35% mehr kosten, da - leider - $-nominierte Kosten (Sprit) in den Preis mit einfliessen.


    Schachfug ist es nur für den, der es nicht verstanden hat. Im Spiegel wird aus rechts eben links. Ich habe die Sache aus EU Bürger bzw
    US-Tourist betrachtet. Ich würde mal ansetzen (ohne Gewähr auf Richtigkeit)


    1. Mc Menü Miami: $5,60 - hier: 5,60 EUR. Bei USD/EUR 1.50 ist der EUR ÜBERBEWERTET (da selbe Leistung)
    2. Motel in Los Angeles $70 (Motel6) - hier 65 EUR (IBIS). Bei Wechselkurs von oben: EUR ÜBERBEWERTET


    Natürlich finden sich zich Beispiele wo es nicht zutrifft. Andere Sachen wie Benzin sind aus steuertechnischen
    Gründen billiger. Deswegen sagte ich ja: Aus dem Bauchgefühl heraus sind 1 : 1,20 - 1,30 fair. Ich war jedenfalls
    vorort ziemlich erstaunt wie billig viele Dinge (in EUR) sind, als der Wechselkurs bei 1,50 lag. Und ich meine
    damit nicht den China-Ramsch, sondern in erster Linie Dienstleistungen.


    Abgesehen vom Kaufkraftvergleich ist beides nur Papier. Keines von beiden ist prinzipiell besser. Wenn man
    die Gesamtschulden (und Probleme) aller EU-Länder zusammenrechnet sind die sogar grösser als die der USA.
    Insofern ist der EUR nichts anderes als ein billiger Clon des Dollar.

    Euro bei fast 1,30


    Meine Prognose war 1,40 (Szenario 1) oder 1,50 (Szenario 2)


    Rein vom Bauchgefühl und als regelmässiger USA Tourist würde ich widersprechen. Bei 1.50 ist
    der Euro definitiv überbewertet. Eine 5km-Taxi Fahrt in New York oder eine Übernachtung in
    einem Motel sollten in den Staaten wie hier ungefähr gleich viel Kosten. 30 % Mehrkosten sind
    nicht gerechtfertigt. Ein Mc Menü kostet über 30% weniger in den Staaten. Aus vielen Beispielen
    würde ich ein Ratio von 1 : 1,20 als fair ansehen.


    Also von der derzeitigen Kaufkraft gesehen ist das EUR/USD Verhältnis von 1:1,29 ok.

    Deswegen schreien die EUoten wie Fr. Ferkel nach einer eigenen Nebelmaschine, welche sie
    selber nach Gutdünken anwerfen können.


    Es ist doch so: Weder Spekulaten, Hedge-Fonds oder böse Rating-Argenturen kreieren Probleme.
    Sie identifizieren diese lediglich und spekulieren auf einen Gewinn daraus für die Zukunft. Profit hat
    keine Identität, Nationalität oder Heimat. Selbst wenn diese 3 Rating Argenturen in den USA sitzen,
    denen ist das Land, der Dollar oder alles andere Sch**ssegal. Es geht nur um den Gewinn. Immer.


    Entweder Short EUR, oder Short USD. Hauptsache man ist auf der richtigen Seite und mach ordentlich
    Rendite. Darum geht es. Sowas wie eine angelsächsische Verschwörung ist Blödsinn. Es geht nur ums
    Geld. Ich bin mir auch schon ziemlich sicher, dass demnächst wieder die Totengesänge auf den USD
    angestimmt werden, nachdem die PIIGS durch sind. Kalifornien, New Jersey, Illinois usw. die
    Kulisse wäre da. Faites vos jeux, rien ne va plus.

    Sehe ich genauso. Gerade als Student wird Dir selbst mit Teilzeit-Hamsterrad ständig Kohle fehlen.
    Autofahren ist Luxus, i.b. in Steuerland. Nicht zu unterschätzen sind die Unterhalts- und Reparations-
    kosten. Hab als Student selber eine 10 Jahre alte Rostkiste gehabt und die war alle 2-3 Monate in
    der Werkstatt. Und wenn meine 620 DM - heute 400 EUR - mal nicht für's Autohaus draufgingen,
    war Versicherung und/oder Steuern fällig. Von den hohen Spritkosten mal ganz abgesehen.


    Ich würde den Barren jetzt verkaufen oder behalten. Das Kapital - so oder so- würde ich
    nur nicht ausgeben, sondern für knappe Zeiten zurückhalten. Selbst mit Nebenjob kann es
    in Prüfungszeiten mal notwendig sein, eine Zeit nicht arbeiten zu können und von Rücklagen
    zu leben.

    Um eine heftige Inflation zu erzeugen, muß man gigantische Nachfrage nach knappen Produkten
    und VIEEEEEEEEL Bargeld GRATIS erzeugen - dann wird sich die Inflation entladen.


    Soweit ich mich erinnere waren wir in fast allen Punkten immer d'accord. Eine Gegendarstellung eines
    Andersdenkenden wäre interessant.


    Was die USA und ihre 800 Militärbasen angeht so glaube ich, die werden an den Kosten in naher Zukunft zugrunde
    gehen. Darüber wird ausser dem Militär sicher niemand traurig sein. Wird endlich Zeit dass der Rest der Welt aufhört
    den USA Geld für ihre idiotischen Kriege in aller Welt zu leihen.

    Das ist der eingeengte Blickwinkel der Defla-Anhänger, die nur in (variablen) Preisen denken können, weil sie das Luft-Papier-Byte-Geld als eine feste Größe ansehen.
    Es ist aber nur Luft.


    Kurz und knackig: Infla/Hyperinfla


    Verstehe jetzt nicht was das mit meinem Post zu tun hat...


    Ausserdem spielt es keine Rolle woher sich der Staat das Geld holt:


    - Kapitalmarkt - Zinsen müssen bedient werden - Neue Schulden = immer mehr neues Geld
    - Gelddrucken - Direkt neues Geld ohne den Zins-Umweg


    So der so: Hohe (Staats)schulden haben immer Inflation zur Folge. Meine Aussage war hingegen die,
    dass ich in den nä. 10 Jahren (oder so) keine Hyperinflation sehe. Woher soll die kommen? Ich
    sage nur Schuldenbremse, Wirtschaft stagniert, weniger Erwärbstätige und mehr Rentner in
    den westlichen Schuldnerstaaten usw.... Gut von der Rohstoff/Energie seite her könnte
    durch den Hunger der BRIICS eine Teuerung hereinkommen. Aber Hyperinflation? Nee...


    Der Mix der Zutaten für ne Hyperinflation müsste mir jemand mal schlüssig erklären.
    Gelddrucken alleine reicht ebensowenig aus wie die Fraktal-Geld (quasi Hebel) Theorie.
    Würde das stimmen dann hätten wird dank der Aber-Billionen im Derivate-Markt schon
    längst die Hyperinflation...


    Das Geld muss eben auch in der realen Welt ankommen (Flucht in Sachwerte), das
    Vertrauen immer mehr sinken damit sich die Umlaufgeschwindigkeit erhöht. Erst
    dann wäre die Hypo denkbar.

    Nachdem Platzen der grössten Kreditblase wäre ein lange harte Deflation zu erwarten. Insofern sind die Deflationsjünger
    die richtigen Theoretiker, aber eben gerade deswegen die schlechten Realisten. Denn die Notenbanken, Staaten und
    Regierungen haben unmissverständliche Signale gezeigt, eine Deflation um jeden Preis verhindern zu wollen. Insofern
    muss man das ganze stärker unter einem pragmatischen Blickwinkel sehen.


    Zur Zeit sehe ich starke deflationäre Kräfte wirken. Die usselige Sparppakete in vielen Ländern sind nur die offen-
    sichtlichen Triebe dieser Entwicklung. Und genau hier besteht die grosse Gefahr, in japanische Verhältnisse zu
    schlittern. Nicht von ungefähr argwöhnen die USA die Spar"anstrengungen" Europas. Meiner Meinung nach zurecht.
    Eine Inflation kann man mit hohen Zinsen bekämpfen; Stimulus und QE helfen bei einer Deflation NICHT, das beweist
    Japan seit mehr als einem Jahrzehnt. Am Ende steht eine brach liegende Wirtschaft, ein überschuldeter Staat in
    aufgewertetem Geld mit dem Rücken zur Wand.


    Jeder Politiker und Notenbanker wird alles tun um eine Deflation zu verhindern. Die Frage ist nur ob sie es können
    oder schaffen werden. Kommt es zur Inflation, steigen die Zinsen und die Schuldenlast erhöht sich, damit auch der
    Druck diese zu reduzieren. Das könnte den Aufschwung wieder abwürgen, eine neue Rezession droht. Deswegen
    ist für mich der bequemste Weg raus aus dem Schlamassel immer noch die Inflation. Keine Vermögenssteuer,
    Reichensteuer ("Ich bin dann mal weg") wird es schaffen den Geldberg der ALDI-Brüder wieder zum kleinen
    Mann hin umzuverteilen. Inflation = einzigste Weg die Milliarden der 1% wieder zurückzuführen.


    Wiegesagt - es stellt sich für mich nicht die Frage was das Ziel der Politik oder Notenbanken ist - die werden immer
    ihre 3-6% Inflation anstreben. Die Frage ist ob es gelingen wird die deflationären Kräfte (Kreditausfall, schrumpfen
    der Geldmenge, Sparbestrebung etc) auszuhebeln. Wenn ich mir die Assetpreise anschaue und was an Zahlen so
    herauskommt, dann bin ich zuversichtlich. Auf der anderen Seite stimmt es mich bedenklich wenn ich mir die
    Sparquote der Amerikaner vor Augen führe.


    Wenn die US-Bürger Ihrem Way of Konsum auf Kredit abschwören - sich die Finger zu sehr an der Kreditblase
    verbrannt haben - dann könnte das eine Generation zum Umdenken bewegen... und wenn das schneller passiert
    als sich die US-Phantom-Konsum-Wirtschaft wieder zu einer produktiven/Export-orientierten umfunktionieren
    kann, dann ist Feierabend! Dann haben wir eine lange Phase der Stagnation vor uns, mit leicht fallenden Preisen.


    Also die (Hyper)inflation sehe ich in den nächsten 10 Jahren nicht. Ich wüsste nicht woher der Preisdruck
    kommen sollte. Überalterte Gesellschaft, ausuferndes Krank(en)system, Alterspyramide, Rohstoff/Verteilungs-
    kämpfe, Überbevölkerungsproblem etc... alles nicht wirklich gute Indikatoren für einen anstehenden Wirtschaftsboom.


    Ganz im Gegenteil: Vor nicht langer Zeit war hier ein Artikel verlinkt indem Chinesen ausgerechnet hatten wie
    lange sie für eine Wg. in China arbeiten müssen (zw. 87 und 250 Jahre). Finde leider den Link nicht. Worauf ich
    hinaus will ist folgendes: In den 1950-1970ern konnte sich der normale Facharbeiter hier bei Daimler locker
    ein kleines Häusschen kaufen (-> fast alle Häuschen auf dem ES Zollberg zeugen davon). Heute kenne ich keinen
    Arbeiter der sich von seinem Geld (nicht vererbten) noch ein Haus kaufen kann. Nicht nur jede Wg. in München
    Hamburg oder sonstwo sind zu teuer - imho sind in D der ganze Immobilienmarkt überbewertet. Und nicht nur
    weil es in diesem Land eher bergab als bergauf geht und immer mehr alte Menschen bald "Platz" machen dürften.


    Insofern würde ich zur Zeit schon etwas Cash halten. Wenn QE die Deflation nicht verhindern kann, dann
    würde ich bei niedrigen Preisen vom Mieter zum Eigentümer. Etwas Gold würde ich in jedem Fall halten, da
    man nie weiss was die Zukunft bringt (Bargeldbeschränkungen, neue Steuern etc - Gold = anonym = sicher).
    Wer will schon Erbschaftssteuer zahlen - da vererbe ich lieber meine Münzsammlung XD


    Ein guter Zeitpunkt zum Nachkaufen ist ja auch nicht schlecht.

    Das Ende ist meiner Meinung nach nicht in Sicht. Es wird weiterhin unbegründeter Optimismus gepredigt und
    die Börsen ... erm der Besucheranstrum im Globalkasino... erklimmt neue Höhen. Nichtsdesttrotz sind die
    Probleme ungelöst. Es gibt ja 3 Möglichkeiten


    1. Schulden werden abbezahlt (deflationär, m.M. nach unmöglich weil nicht durchsetzbar "Grausamkeiten")
    2. Default - unwahrscheinlich weil Chaos und Panik ausbrechen könnte, das System instabil wird oder zerbricht
    3. Der Mix - Nebelkerze Marke "Blah Blah wir sparen" gepaart mit idiotischem Aktionismus (Sparpaket / Heizkosten H4)


    3. ist für mich die realistische Variante. "Show must go on", ohne grosse Änderungen irgendwie durchwurschteln.
    Gemolken wird weiterhin die Unter- und Mittelschicht. Aufstände sind ja von Deutschen traditionell nicht zu
    befürchten. Deutsch/Doof bleibt doof. Im Nachbarland FR geht man schon mal auf die Barrikaden wenn man bis
    Rentenalter 62 arbeiten soll... aber der Michel rackert anstandslos bis 67... oder länger ;)


    Tjahaha.. Schland oh Schland ;)
    Jetzt holt mal Eure Fahnen raus - Idioten!


    Da bin ich lieber der faule Syrtaki Gyros Fresser, und mach mir mit 57 nen faulen Lenz. Oder kauf eben EM
    und glaube Stricher-ET (Trichet) nicht wenn er von Wertstabilität spricht, oder dem Fr. Ferkel beim Sparen. Ich glaube
    mit der Strategie, nie den Regierenden zu trauen, fährt man besonders in diesem Land schon aus historischen Gründen
    nie schlecht.

    CFD's und besonders diese hinterhältige Rattengesicht S. Risse der hinter CMC steht
    (Risse = gerissen XD) sind die Oberabzocker. Es gibt genug Berichte und Posts in
    diversen Foren wie Leute dort durch geschickte knock-Outs (unerklärliche Kurssprünge)
    oder Systemausfälle (Softwarefehler) um ihr Geld gebracht wurden. Irgendwo hab ich
    mal gelesen dass die CFD Anbieter in ihrer Bilanz mit durchschnittlich 4000 EUR Verlust
    pro Kunde kalkulieren.


    In diesem Sinne viel Spass mit CFD's. Die schnellste Art abgezockt zu werden.


    PS: Hat einer den Link zu Risse wo er sinngemäss sagt: Bei CFDs gewinnt nur die
    Bank deswegen sag ich allen ja lasst es sein aber wenn ihr trotzdem wollt dann biete
    ich es Euch an?

    Überbewertet im Vergleich zu was? FIAT, vom dem Tonnen geschaffen wurden in den letzten 2 Jahren, Aktien die seit 2009 um teilweise über 50% zugelegt haben, oder Tripple-A Staatseinleihen die innerhalb von einem Jahr Ramsch wurden? Womit wird denn hier Was mit Wem verglichen?


    Generell halte ich wenig von solchen Kaffeesatz-Lesern und selbsternannten Experten. Solange dieser Vogel und seine Freunde nicht in die Zukunft schauen können, geb ich gar nichts auf solche Analysen. Was wird wohl aus Weinberg's Einschätzungen wenn es doch zum Iran-Krieg kommt, oder es in China knallt? Das eine oder andere Bankhaus am Giftmüll im Keller zugrundegeht und die Stimmung im Finanzkasino kippt?


    Lächerlich!

    Wichtig ist immer zwischen realer (inflationsbereinigter)
    und absoluter Rendite zu unterscheiden. Wenn Gold in diesen
    100 Jahren bis 2010


    - 4,26 % zugelegt hat
    - Gold keine erträge, Zinsen oder Mehrwert erwirtschaftet
    - also rein auf Inflationsgründen "aufwertet"
    - besser gesagt Papier abwertet


    dann würde ich bei allem unter 4.26% "Nominalzuwachs" nicht von
    echter Rendite sprechen. Anders gesagt: Alles, was als Anlage
    unter 4.26% bringt, ist keine, d.h. es hat dem Anleger keinen
    Realgewinn gebracht.


    Mit Realgewinn meine ich den echten Zuwachs an Kaufkraft, also
    z.b. wenn ich ein Haus erbe oder 10€ im Bus finde. Lege ich
    10.000 als Tagesgeld bei 2 % pro Jahr an dann werde ich real
    gesehen ärmer.


    Um es mal nicht mit dem 0815 MAssanzugs-Beispiel von 1910 zu
    illustrieren: 1910 kostete eine Eintrittskarte fürs Kino ca
    10 - 50 US cents. Gold um die 20 USD. Heute, 100 Jahre später
    zahlst du für Kino um die 12 Dollar, und die Goldmünze 1230.
    In beiden Fällen entspricht die Goldunze dem Gegenwert von
    50 x Kino gehen (so ca.). Geht auch mit Theaterkarten (1$),
    Tee (0,45$ / lb) oder der Flasche Gin. Die Relationen von
    damals und heute sind nahezu dieselben (*).


    Wer wie ich Gold nicht als Spekulative Anlage sieht und Fiat-
    Rendite jagen will, dem fällt es vermutlich schwer sich im
    Kopf von der alten Vorstellung von Geld zu lösen. Ich habe mir
    angewöhnt, FIAT (Papiergeld) selber als Aktie oder Anlage
    zu verstehen. Geld ist für mich die Aktie der Notenbank,
    und die ist das misserabelste unprofitabelste Unternehmen
    der Welt, weswegen deren Aktien permanent fallen. Neben
    Missmanagement und Verschwendung gibt es ständig Aktiensplits
    (quant. easing). Zwar steigen die Aktien der Notenbank-AG
    auch ab und an mal, das Kursziel "Geld" (WKN: 1nfl4t10n)
    ist und bleibt die 0.



    *SRC
    http://answers.google.com/answers/threadview?id=531800