Beiträge von Anzugpunk

    "sowieso 99% der Geldmenge Buchgeld"


    Ja, und genau das funktioniert nicht wenn kein Strom da ist. Auch wenn das für die meisten Leute scheinbar wirklich eine unvorstellbare Sache sein mag...


    Kaum einer nimmt Gold und Silber solange es noch eine funktionierende Währung gibt.


    Aktien interessieren keine Sau wenn man Futter, Klamotten oder Heiz/Kraftstoff organisieren will... Und Buchgeld interessiert dann auch keinen denn Kreditkarten und Schecks nimmt auch heute noch lange nicht jeder.


    Dazu braucht es noch lange keine Wirtschaftskrise, hier sind zuviele Leute auf einen Geldcrash und ähnliche Dinge scheinbar festgelegt - an politische Krisen, Naturkatastrophen und ähnliche Dinge wird hier gar nicht erst gedacht.


    Was für ne "Krisenvorsorge" ist das? Was nützt einem Vermögen nach einer Krise wenn man dafür schwer oder gar nicht erst durchkommt?

    Dieser Otte schreibt ganz komische Szenarien...


    Ist ja auch bestenfalls ein Intellektueller, aber einer der Lieder für sein Brot singt, aber auch jemand der die Straße nicht kennt...


    Man schaue einfach seine Bücherlisten und deren Erscheinungsdatum an. Genau immer schön daneben, und immer schön an den aktuellen Mainstream angepasst.


    Fitness und Karriere, Amerika für Geschäftsleute, So bekommen sie ihre Finanzen in den Griff, und danach "Investieren statt sparen" und wie ich mein Vermögen jedes Jahr mithilfe von Aktien verdoppeln...


    Kein Wunder das da jetzt der Crash kommt. :D


    Für die Wahrheit muss man kein Geld bezahlen, sie ist unbequem und meist kostenlos.


    Jaja...


    Nurmal so. Bei Beträgen bis 6000 Euro insgesamt zur "Krisenvorsorge" steht ja wohl kaum die Rendite im Vordergrund.


    Und was mit AKtienfond im Falle einer global wirtschaftlich schwierigen Lage passiert? Die werden bestimmt nicht mehr wert... Mal abgesehen davon das wenn der Strom ausfällt das ganze sowieso ein Witz ist...


    Zitat

    Man hätte hier also durchweg eine negative Realverzinsung.


    Der Sparstrumpf hat keinen Kontostand der telefonisch von irgendeinem Geldstehlbehörde abgefragt werden kann, mit einem tagesgeldkonto oder anteilen an einem Aktienfond kann man nicht beim Türken um die Ecke Obst oder Kartoffeln kaufen...


    die geben einem nix nur weil man bei der Sparkasse ist... :D


    Negative Realverzinsung - zu den Zinsen - wir haben eine Realinflationsrate von über 5%, auf Tagesgeld bekommt man wenn man Glück hat derzeit 2,5-bis 3,0% Zinsen.


    Aber das ist auch eine Negativ-Rechnung...


    Ob man das Geld nun in Bar oder auf dem Konto hat, das macht real wohl kaum einen Unterschied aus, ob einem bei 2000 Euro nun die 5 Euro Zinsen im Monat (wenn überhaupt!!) "durch die Lappen" gehen das macht finanziell nun wirklich nix aus wenn man sich dafür Flexibilität, und zumindest einen Teil Unabhängigkeit und auf gewisse Art und Weise "Freiheit" bewahren kann.


    Die Bargeldreserve in Euro nützt vielleicht nur beschränkt im Falle eines Währungscrashes etc. allerdings umso mehr wenn man mal dringend weg muss, im Falle von Bargeld Engpässen, Regionalen Stromausfällen durch Naturkatastrophen etc. oder auch einfach nur um noch etwas zu haben worauf man zurückgreifen kann und vom dem die Hartz IV bewilliger nix wissen müssen bzw. können.

    Zitat

    Buenos Aires macht Spaß, es ist kein Dreckloch wie Sau Paulo, es besteht nicht aus Schlaglöchern, wenngleich es übertrieben wäre, zu sagen, daß man fortwährend auf Flüsterasphalt fahren würde. Und man kann prima weggehen - hab ich mir sagen lassen, und alles ist übertrieben teuer. Insofern hatte sich nicht viel geändert. Das einzige, was mir so auffiel war, daß es immer schwieriger wurde, mit Dollar zu bezahlen. Das war im letzten November und im Februar noch problemlos möglich, denn Peso und Dollar standen eins zu eins. So auch jetzt, nur wollte unerklärlicherweise niemand mehr Dollar haben. Ich verstehe das zwar in der Provinz, denn ein Bauer, der sein Leben lang in der Pampa verbracht hat, der hat nun mal keine Ahnung von diesem ganzen Zeug, aber in der Stadt sollte eigentlich jeder wissen, daß Dollar besser sind als Pesos. Ich konnte nicht feststellen, woran das lag, zumal die Gerüchte kursierten, daß der Peso in naher Zukunft abgewertet werden sollte und es daher besser ist, Dollar zu besitzen, denn Dollar ist Dollar und bleibt Dollar. Der Peso lag im Sterben und alle wußten es, daher ist das umso unverständlicher. Verbote, Dollar zu nehmen, die gab es schon, allerdings ist ein Verbot immer nur so gut, wie seine Kontrolle, also halten sich Behörden dran, aber doch nicht der Tante-Emma-Laden ums Eck und der Privatmann schon gleich dreimal nicht, doch selbst die wollten keine Dollar haben.
    Einmal ging ich auf die Botschaft, um einen Paß zu beantragen. Nach viel Theater bekam ich einen dieser schwulen, handgemalten, grünen Pässe, die nur ein Jahr gültig sind. Der kostete 25 Peso, also exakt 25 US$. Ich hielt der Beamtin also einen 50 US$-Schein hin und sie sagte, es würden keine Dollar akzeptiert. "So ein Blödsinn", dachte ich, und sagte: "Passen's auf, machmer's so: Ich gebe ihnen die 50 Dollar, sie geben mir aus ihrem Geldbeutel dafür 50 Peso und damit zahl ich dann den Paß, OK?" Aber nein, das ginge auch nicht. Das gab mir den Rest, ich begann an meinem Verstand zu zweifeln und mich ernsthaft zu fragen, ob nicht ich bei der ganzen Geschichte der Depp bin. Entweder ich bin bescheuert, oder alle anderen. Mag sein, daß ich falsch liege, aber ich konnte nicht feststellen, wo ich den Fehler eingebaut hatte. Andererseits wäre das Weltpremiere, wenn der Besold einmal richtig liegt und dafür alle anderen falsch.
    Allein es ließ sich nicht vermeiden, daß ich mich bald wieder Buenos Aires den Rücken kehren und mich nach Norden begeben mußte.


    Von den Links...

    Zitat

    1/3 in Bar (100 er-Euro-Scheine)
    1/3 in Bar (100 er Schweizer-Franken Scheine)
    1/3 in Gold (1 Unzen-Münzen)



    Sehe ich ähnlich...


    Zitat

    Da ich auf dem Gebiet absoluter Leihe bin wären Quellen zum Selbststudium bzw. einfache Sprache hilfreich.


    Das Thema kommt auch hier immer wieder.



    Hier mein Vorschlag.


    1/3 Bar (Scheine sind eigentlich wurst welche, ich bevorzuge 50er, kriegt man am leichtesten wieder los)


    1/3 Tagesgeldkonto mit monatlichen Zinsen
    (kommt man jederzeit ran, und du bekommst jeden Monat deine 3,50 oder so Zinsen)


    1/3 Gold - Ich bevorzuge 20 Goldmark Stücke und Krügerrand - bekannt und ebenso leicht abzusetzen


    Ach ja, kauf dir einen kleinen Tresor. Ein Möbeltresor klasse B Reicht im grunde schon und bietet auch einen gewissen Schutz vor Feuer. (Burgwächter Point Safe). Auch empfehle ich eine feuergeschützte kassette für Papier - die man dann in den Tresor einschließen kann...


    Da kannst du dann das Papiergeld reintun, und auch gleich deine wichtigsten Dokumente sichern bzw. deren Kopien aufbewahren. Paß, Führerschein, Ausweis, zeugnisse, Geburtsurkunde etc.
    So hast du alles auf einem Haufen, und die Kopien nützen dir schon falls du mal etwas davon verlieren oder verlegen solltest.



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    ansonsten kann ich dir nur raten in Wissen zu investieren. Wenn dann dein Wissen mit deinem Vermögen parallel wächst, dann bist du ja bestens für das „Ende aller Tage“ gerüstet


    Dito... Technisches Wissen und Können sind Dinge die nicht nur im Krisenfall helfen sondern einem auch im Alltag nützen.
    (Grund)Kenntnisse in Haustechnik, Landwirtschaft, KFZ Technik und Survival sind immer nützlich.

    Im Krisenfall werden die wohl auch fallen, weil in Krisen die Leute Geld brauchen, keine Aktien.


    Nach ein paar Wochen und nach der Krise kann es da schon anders aussehen.


    Das ist mal meine Spekulation.

    Zitat

    wenn Sie Banken, die Sie bei jeder Gelegenheit über den Tisch ziehen wollen mehr vertrauen. Ok.


    Meiner Meinung haben die ihn sowieso verarscht, die wollten das Gold nur nicht annehmen weil sie es dann verschicken hätten müssen...


    Da war die "Schalterschlampe" einfach zu faul... Bei mir machen die manchmal sogar zicken wenn ich ein paar 50er in Fünfer und Zehner wechseln lassen will..


    "Gehen sie doch zum Automaten..." (wo habe ich die 50er denn her?)


    Nun ja, dann muss man halt wieder laut werden, kann man mal die ganze aufgestauten Agressionen loslassen...

    So ein Käse...


    Wer über Jahre Gold kauft, der sollte auch wissen wo man es loswird...
    War das ne Sparkasse?


    Vom gestapelt liegen bekommen ordentliche Münzen auch keine Kratzer...


    Selbst wenn sie aneinanderreiben - und wer tut das schon? Dauert das ewig...


    Der Beweis ist in euren Geldbeuteln, auch wenn popelige Maple Leafs - die zugegeben mieß geprägt sind ganz schnell kratzer bekommen.


    Von Goldmark ganz zu schweigen, die Münzen waren im Umlauf, und da hat sich auch noch keiner beschwert... Das tut auch heute keine Bank wenn sie noch das Goldgeschäft seriös betreibt...


    Ich habe auch schon einen völlig zerkratzen 5gramm Degussa Barren verkauft, und das war kein Problem.



    Gerhard1965
    Poste mal ein paar Bilder von den besagten Münzen das will ich sehen...



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    Bei einem Internetpartner (eBay eingeschlossen!) weiß ich das nicht. Ich habe daher ein größeres Risiko, denn irgendwer, den ich nicht kenne, weiß: der hat dies und jenes Gold bzw. diese und jene Kohle dafür bekommen.


    Jaja, die liebe Angst... :D
    Wir haben kein Problem damit ein Auto zu fahren das mehrere Tausend Euro wert ist, aber sobald ein 500 Euro schein im Geldbeutel ist, dann bekommt man Schweißausbrüche... :O


    Ich würde an deiner Stelle einfach zu Proaurum fahren. Es sei denn das ist wirklich Bruchgold...


    Zitat

    Nicht-Sammel-Münzen nach dem Kauf mit Lupe zu untersuchen und bei der kleinsten Kleinigkeit umzutauschen, wie von einem im Thread gesagt, finde ich schon heftig.


    Seh ich genauso... Buillion Münzen und Barren bleiben das was sie sind selbst wenn deutliche Kratzer drauf sind...