Beiträge von goldmob

    Weiss nun nicht worauf Ihr hinaus wollt? ?)

    ich will darauf hinaus, dass die bausparkasse nicht grundlos den kredit verweigern kann. die verweigerung funktioniert nur im vertraglich zuvor vereinbartem rahmen. manch einer glaubt aber offenbar, dass banken und ähnliches quasi machen können was sie wollen. das funktioniert nur, wenn man es sich gefallen lässt.

    Mein Vater selig (Jahrgang 1914) sagte immer:
    Wer viel Geld hat und ist noch dumm, der kauft ein altes Haus und baut es um.

    recht hatte der mann.
    aber: wer dumm ist, ist häufig auch glücklicher.
    ich bin diesbezüglich sogar unbelehrbar dumm. :thumbup:


    Deshalb meine ich, wenn man es im Sionn hat, dann sollte man es sofort machen, später kann es noch ungünstiger sein.

    sofern das risiko DERZEIT nach eigener einschätzung vertretbar ist. es hat keinen sinn heute ein haus zu bauen, wenn man es aufgrund realistischer zukunftsszenarien in zukunft nicht wird tragen können, nur weil man glaubt es sich morgen erst recht nicht leisten zu können.

    Ist die Baussparkasse verpflichtet so einen Kredit zu gewähren... ich bezweifle das...
    Die sitzen am längeren Hebel. Die können immer sagen: Uns ist das Risiko zu hoch - egal ob es stimmt oder nicht.
    Und dann guckt man in die Röhre...

    es scheint unglaublich, aber auch bausparkassen bewegen sich nicht im rechtsfreien raum. ;)


    Da ist durchaus was dran. Allerdings gehen die meisten hier im Forum davon aus, dass nach zwei Jahren das gesparte Geld wertlos geworden ist und bei einer Währungsreform private Schulden 1:1 umgetragen werden. Oder so. Jedenfalls halt worst case Szenarien. Dann darf man halt keine Schulden machen, wenns so kommt.

    absolut richtig.


    wenn man über währungsreformen nachdenkt, denkt man über politische willkürmaßnahmen nach, denn nichts anderes ist eine papiergeldreform. und willkür ist nie planbar oder berechenbar. im schlimmsten fall hat man dann eben cash verloren. das ist nicht lebensbedrohlich oder schränkt einen in seiner lebenssituation ein. das ist einfach nur ärgerlich. für mich wäre das ein risiko, mit dem ich gut leben könnte. das mögen andere anders beurteilen.
    das einzige was mich bei schulden beunruhigt, ist die möglichkeit der zahlungsunfähigkeit. und da sind es nicht unbedingt die großen beträge, die einen umbringen sondern eher die letzten hundert euro, die man nicht hat.

    dein augenmerk richtest du auf die möglichkeit von zu viel liquidität. wenn das das ganze problem ist, gibt es kein echtes problem sonern maximal entgangene bzw. zu viel gezahlte zinsen.


    ich würde ohnehin keine sondertilgungen leisten sondern lieber liquidität auch um den preis von zinsverlust parken. und zwar aus folgendem grund (ich sehe als worst-case nämlich nicht zu viel liquidität sondern zu wenig liquidität):
    darlehen 100.000,- angenommen 4% zinsen und 1% tilgung, macht also jährlich 5.000,-.
    gehälter sind super und am jahresende bleiben 10.000,- übrig für eine sondertilgung. jetzt vergleiche ich zwei identische schuldner. einer leistet eine sondertilgung, der andere legt cash zurück. das ganze läuft zwei jahre so. am ende hat der eine gerundet 78.000,- schulden und kein cash, der andere hat gerundete 98.000,- schulden und 20.000,- cash. (wie gesagt, das ist alles stark vereinfacht und gerundet. wer will darf es genauer betrachten und errechnen.)
    jetzt werden beide schuldner arbeitslos und können ihre zinsen und tilgung nicht mehr aus laufenden einnahmen bedienen.
    wohl dem der jetzt zwar höhere schulden aber dafür noch cash hat. der "sondertilger" hat weniger schulden aber ist nach dem ersten jahr arbeitslosigkeit platt und nach vermutlich zwei jahren ohne haus.
    der "cashhalter" hat zwar zinsverluste von ein paar hundert erlitten aber kann seine zinsen und tilgung noch vier weitere jahre bedienen.


    die paar hundert zinsverlust sind also eine art versicherungsprämie. wer die nicht braucht kann hart verhandeln, sondertilgungen leisten und das geld sparen.

    15 Jahre geht bei den meisten Banken, mit denen ich verhandelt habe, ohne Probleme. Das kann vielleicht ein paar Zehntel (mehr als 3 würde ich nicht akzeptieren) mehr kosten, bringt aber mehr Sicherheit.


    Die unbegrenzte Sondertilgung ist heute etwas schwieriger, ich hab das aber bei der Bank meines Vertrauens bereits zweimal geschafft.
    Vor zwei Jahren, als wir für unseren Sohn gebaut haben, haben wir uns auf 10% eingelassen, was wir heute nicht mehr täten. Damals dachten wir, wir können eh keine größeren Sondertilgungen machen, aber es kommt immer anders als man denkt. Heute ärgern wir uns darüber. Deshalb würde ich so hart als möglich verhandeln mit dem Ziel, keine Einschränkung zu haben.

    naja, wünsche kann man haben. dass es die 15 jahre gibt weiß ich. aber die sondertilgung in unbegrenzter höhe zu jeder zeit, ob man die bekommt, wage ich zumindest mal als fraglich zu bezeichnen. insofern stellst du hier von allen schwarzmalern die höchsten hürden auf.


    bei einem 15 jahres festzins sehe ich übrigens auch gar keine notwendigkeit für unbegrenzte sondertilgung. habe ich die nicht, lege ich im "schlimmsten" fall übriggebliebenes geld bei der kreditgebenden bank zu etwas schlechteren konditionen an und habe einen kleinen zinsverlust. am ende wird mit dem angelegten geld dann vollständig getilgt. ich sehe das problem an der stelle wirklich nicht. jedenfalls nichts, was mir schlaflose nächte bereiten würde. viel wichtiger ist die kalkulierbare zinslast über einen langen zeitraum.


    - jetzt die Finanzierung mit der Bank festzurren möglichst auf mindestens 15 Jahre,
    - eine Bank suchen, bei der Du unbegrenzt Sondertilgungen machen kannst (auf 10% pro Jahr, womöglich noch nur in einem Betrag möglich, würde ich mich nicht einlassen. ),

    gibt es das? und wenn ja, zu welchen konditionen? ?)

    jährliche zinsanpassungen halte ich für riskant; es sei denn, du sagst, dass auch 10% oder 15% zinsen in 5 jahren für dich locker tragbar wären, weil du dir sicher bist, auch dann über genug liquide mittel zu verfügen. das allerdings würde mich wundern, denn egal ob selbständig oder angestellt und egal wie hoch derzeit die mieteinnahme ist, sicher ist davon gar nichts. und eigentliche rücklagen außer ein bischen gold gibt es dann ja nicht mehr. davon würde ich also schon mal definitiv die finger lassen. das risiko ist zu groß auch wenn es natürlich ganz anders kommen kann.


    um die frage nach dem bau überhaupt zu beantworten, ist aber die frage nach der grundstückslage sehr wichtig und nach der geplanten nutzung. ist also irgendwann mal ein verkauf möglich oder handelt es sich um den lang gehegten wunsch nach dem traumhaus, dass bis zum lebensende bewohnt werden soll? liegt es im östlichen meck-pomm oder in münchner innenstadtlage? alles in allem ist eine solche frage hier kaum sinnvoll zu beantworten.

    das kann gut sein, halte ich sogar für wahrscheinlich.


    die preisfragen lauten:


    1. wo wird die deflation wieder aufgefangen? (lässt man ihr freien lauf, gibt es quasi keine untergrenze)
    2. wieviel zeit bleibt, um im deflationsspike zu investieren?
    3. was ist die folge der gegenmaßnahmen?


    und daraus ergibt sich letztlich die für mich rhetorische frage: ist es nicht besser, sich schon jetzt für das szenario nach dem deflationsspike zu positionieren oder glaubt wirklich jemand, dass er den defla-spike mitnehmen kann?


    In Wahrheit sind Spekulationen ein reines Symptom aber nie und nimmer Ursache. Hedgefonds oder Privatanleger haben meiner Meinung nach auch gar nicht das Volumen um wesentliches am Markt auszurichten (von gezielten und koordinerten Angriffen mal abgesehen). Die Probleme am Staatsanleihen-Markt haben ja hauptsächlich die Großen institutionellen Spieler (Banken, Versicherungen, Sovereign Wealth Funds, etc.) verursacht. Die haben die Risiken in Griechenland Anleihen dank AAA ja komplett unterschätzt ^^

    wie wahr!


    in meinen augen besteht das problem darin, dass banken und staaten eigentlich ziemlich einträchtig geschäfte miteinander machen. diese beiden spielteilnehmer können den markt formen und letztlich manipulieren. die hedgefonds stören dabei. sie halten sich nämlich nicht an die "regeln" und das zerstört das einträgliche geschäft von politik und banken.


    goldmob: Ohne Dir nahetreten zu wollen, aber wenn du meinst, dass das völkerrechtlich alles Nonsens ist und Deutschland souverän ist, dann erwirke doch bitte ein (politisches) Mandat und versuch mal unsere Jungs aus Afghanistan zu holen. Die werden da nämlich gerade in einem Krieg verheizt, den von uns Deutschen niemand wollte und von dem wir augenscheinlich auch nicht profitieren. Verkauft wurde uns das freilich anders.

    dazu habe ich ein paar parameter in meinem leben einfach nicht richtig sortiert.
    wer in deutschland politisch erfolg haben will, darf ab der schule seinen wohnort möglichst nicht verlegen. wer hingegen im ausland zeit verbringt und auch mal fürs studium oder den beruf das bundesland wechselt, landet systembedingt politisch immer wieder bei null. in jedem kreisverband fängst du wieder von vorne an. und kaum hast du das erste politische mandat, bist du wieder weg.


    warum haben wir bloß lauter kleingeister in der deutschen politik ohne jeden weiteren horizont? :whistling:

    Das kann ich auch semantisch zerpflücken ...
    Wann galt jemals die Reichsverfassung , wann galten die Reichsgesetze, wann wurde der Reichstag gewählt oder der Reichspräsident in der BRD ?


    Teilidentität mit früherem Reichsgebiet ist gegeben -Identität niemals -eine geradezu makabre Anmassung.

    völlig richtig. das urteil ist nonsense. du hast dich aber darauf berufen, schon vergessen?

    Am Arsch die Waldfee Dicker [smilie_happy] Selten so gelacht. Und ich bin der Chef der Raumpatrouille Orion inkl. Zulassung als Starship Trooper :thumbup: Boah Alter, ich brech echt weg wenn ich so Scheisse lese. [smilie_happy]. Du bist echt ne Witznummer.Wer so dreist lügt, den glaubt man am besten gar nix mehr.


    Und jetzt mach mal weiter. So von wegen rumtrollen und so, ich amüsier mich köstlich. Herr Richter Goldmob. [smilie_happy]

    es ist weit weniger dramatisch als du glaubst. zwei juristische staatsexamina reichen völlig aus. gibts in deutschland hunderttausendfach.

    Verfälsche mal nicht - das steht einem Juristen nicht gut zu Gesicht ....


    Das BVfG spricht von einer " Teilidentität " -das ist eine andere Qualität als Identität .
    Bayern hatte auch eine " Teilidentität " zum Deutschen Reich. Und Bayern konnte keine Verträge für das Reich schliessen.....

    nochmal für dich:
    Die Bundesrepublik Deutschland ist also nicht "Rechtsnachfolger" des Deutschen Reiches, sondern als Staat identisch mit dem Staat "Deutsches Reich", - in bezug auf seine räumliche Ausdehnung allerdings "teilidentisch"


    lediglich die räumliche ausdehnung ist teilidentisch. alles andere ist identisch, so das bverfg. jedendfalls steht da nicht, dass das deutsche reich unabhängig von der brd fortbesteht und die brd ein besatzerkonstrukt ist.


    der meinung kannst du natürlich weiter sein, nur stütz das bitte nicht auf das bverfg, denn dieses schwachsinnige urteil (2 BvF 1/73) sagt so ziemlich das gegenteil dessen aus, was du daraus lesen möchtest.

    Das ist nun einfach Unterstellung ... :thumbup:


    Wer bin ich , dass ich Carlo Schmid widerspreche 8o ??? eben jenem Mann , der glasklar aussagte , dass dieses " Grundgesetz" keine Verfassung ist ?
    Da wären wir ja am Anfang der Beweiskette .


    Mir bringt es nichts , mich bis aufs Messer zu fetzen - Jurist bin ich auch nicht und du hast eine festgezurrte Ansicht .
    Ich bin hier nicht als psychologischer Meinungs-Umkrempler angestellt -ich habe meine Argumente gebracht - darauf kann man sich einlassen oder sie zurückweisen.
    Was hat das mit Troll zu tun ?

    du hast dich auf das bverfg berufen, was ich widerlegt habe. siehst du das anders?


    das bverfg spricht von einer identität von deutschem reich und brd!

    noch mal für dich:


    ich zitiere: "Mit der Errichtung der Bundesrepublik Deutschland wurde nicht ein neuer westdeutscher Staat gegründet, sondern ein Teil Deutschlands neu organisiert (vgl. Carlo Schmid in der 6. Sitzung des Parlamentarischen Rates - StenBer. S. 70). Die Bundesrepublik Deutschland ist also nicht "Rechtsnachfolger" des Deutschen Reiches, sondern als Staat identisch mit dem Staat "Deutsches Reich", - in bezug auf seine räumliche Ausdehnung allerdings "teilidentisch","


    die brd ist also sogar mehr als nur ein rechtsnachfolger. so schwachsinnig das ist, nirgendwo steht da etwas davon, dass die brd nur ein besatzerkonstrukt ist.