Japans Regierungschef schlägt wegen des Höhenflugs der Landeswährung Yen Alarm. Die Aufwertung des Yen verlaufe "zu schnell", Devisenhändler müssten "vorsichtig sein", sagte Premier Yasuo Fukuda der Financial Times und drohte damit indirekt Interventionen am Devisenmarkt an.
Beiträge von traditional3
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Infos von dottore - http://f17.parsimony.net/forum30434/messages/397286.htm
am Freitag spät kamen die Bankrott-Plaudereien in Sachen E*Trade auf. Knapp 60 % runter im Kurs ist auch nicht nichts.
Zur Sache selbst: Gestern konnte keiner der Kunden was abheben (Veteran's Day). Das mag sich heute ändern. Denn: Die FDIC garantiert nur Konten bis 100k. Es gibt aber 57.000 Kunden, die bei E*Trade mehr Kohle stehen haben. Die werden den Tag kaum tatenlos verstreichen lassen. Ein kleiner Bank-Run - noch dazu live über die Sender - wäre mal was Lustiges. War doch schon bei Northern Rock ganz niedlich und diszipliniert (am Freitag werden die Gebote für die Bude geöffnet, mal sehen, wer da was zu bieten hat).
Countrywide steht derweil im Rating nur noch einen notch über Junk. Aber von ihren 11,5 Mrd USD, die sie sich bei C besorgen konnten, wird schon was für die Rater an "commissions" abfallen. Vielleicht graden die die Bude sogar rauf?
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UK Gov exposure bei Northern Rock: ca. 40/50 Mrd GBP
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Preis für eine 1,5 Liter Flasche Apfelschorle beim Discounter:
- bis 7.11.2007 = 59 Cent (zzgl. Pfand)
- ab 8.11.2007 = 69 Cent (zzgl. Pfand)10 Cent/59 Cent = + 16,95 %
Auf wundersame Weise konnte keiner der Discounter (Aldi, Lidl, Penny, Norma, Plus) sich aus diesem Preissprung heraushalten.
Begründung steht noch aus. Wahrscheinlich die Chinesen, die uns jetzt auch das Apfelschorle wegtrinken.
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Interessanter Beitrag.
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Jahrzehntelang hat das kontinentale Europa eine Variante der alten Politik der Bundesbank betrieben und US-Dollars nur weitergegeben. Eintreffende US-Dollars werden von Europa in anderen Gebieten der Welt investiert. Nun hält die EU mehr ausländische Produktionsmittel als zuvor und andere haben die US-Dollars.
Den US-Dollar weitergeben
Der Rest der Welt hat dieses Verfahren der EU jetzt durchschaut. An immer mehr Orten auf der Welt werden neue US-Dollars sofort verwendet, um etwas anderes ausserhalb der eigenen Nation zu kaufen. -
[Blockierte Grafik: http://www.bpb.de/cache/images/60CNTN_590x465.gif]
Quelle (mit weiteren detaillerten Daten): http://www.bpb.de/wissen/I6PFE…Bruttoinlandsprodukt.html
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von dottore im EW-Forum: http://f17.parsimony.net/forum30434/messages/397006.htm
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die Mindestreserven für Banken wurden wieder mal raufgesetzt (13,5 nach 13 %). Die ZB-Sätze wurden zum 5. Mal in diesem Jahr erhöht. Außerdem soll der Verkauf von staatlichen Kurzläufern Liqui aufmoppen.
Der Regierung ist Einiges nicht geheuer (und schon gar nicht will man vor den Olympics, dass es scheppert):
- Aktien plus 147 % in diesem Jahr (CSI 300).
- Anlagen in den großen Städten plus 26,4 % in den ersten neun Monaten (Vorjahr total: 25,4).
- Immo-Preise der 70 größten Städte plus 8,2 % im 3. Quartal allein.
- Industrieproduktion plus 18,9 %.
- Ofizielle Infla: 4,6 % (2006: 1,5). Sep allein plus 6,2 %.
- HaBi-Überschuss: plus 56 % im Sep gg. Vj.
- Money Supply plus 18,5 % im Sep gg. Vj.
An einen höheren Yuan will man aber noch nicht so ran. Seit Ende des Pegs 2005 erst plus 12 %.
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Zitat:
Wenn es dennoch klappt, dann wuerden 2/3 des Weltmarktes fuer Eisenerz von nur zwei Konzernen kontrolliert...dass das Spielräume fuer eine bessere Presigestaltung bietet, ist ja allen klar....
http://f17.parsimony.net/forum30434/messages/397115.htm
Hier würde BHP auf einen Schlag mehr als ein Drittel des Weltmarktes kontrollieren und damit zur bisherigen Nummer eins aufschließen, der brasilianischen CVRD.
Nach Ansichten von Analysten sind das die entscheidenden Gründe für das rund 160 Mrd. $ schwere Übernahmeangebot von BHP für Rio Tinto. "Der besondere Reiz für BHP liegt im Zusammenschluss bei Eisenerz"
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Man kann nicht sagen, es hätte keine Informationen dazu gegeben.
Ich wundere mich, dass bei der Citigroup noch kein Bunk-Run stattgefunden hat. Man scheint Amiland so erfolgreich verdummt zu haben, dass die auch das Offensichtliche überhaupt nicht mitbekommen.
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[Blockierte Grafik: https://image.minyanville.com/…nkscharts/citi-level3.png]
http://www.minyanville.com/art…lance-sheet/index/a/14754
Eigenkapital (Equity) $127 billion
Level 3 assets at Citigroup exceed shareholder equity.
Now take a look at level 2 assets sitting at $939 billion dollars.
A mere 10% haircut in the value of those assets would eat up 74% of working capital.
A 10% haircut in Level 2 assets in conjunction with steeper losses in level 3 assets would make Citigroup insolvent. -
Zitat
Original von Golden Earring
@ carexcarex,
ich schaue auch auf die Überschussliquidität und die wird ja soviel ich weiss gerade durch die M3-Steigerungsraten definiert.
...Aber kurzfristig, wie wir ja übereinstimmen, gibt es massig Liquidität. Und dies kommt bei aller Vorsicht auch dem Edelmarktmarkt zu Gute.
Hallo Golden Earring,
nach verschiedenen Quellen soll sich die Gütermenge in den letzten Jahrzehnten ver-vierfacht, die Geldmenge in diesem Zeitraum ver-vierzigfacht haben.
Die umlaufende Geldmenge (in der weiten M3-Abgrenzung) hat sich damit komplett von der Gütermenge gelöst. Die Deckung einer Währungseinheit mit Gütern besteht nach diesen Zahlen nur zu 10 %, d.h. es existieren 90 % "Überschussliquidität". Diese wird irgendwann abgebaut. Der Zeitpunkt scheint nah zu sein.
Beispiel:
- Weltweiter Güterwert (= 8 Bio USD)
- weltweite Geldmenge (= 80 Bio USD)Um Güterwert und Geldwert wieder in einen Ausgleich zu bringen, gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Die Preise steigen auf das 10fache (Inflation)
2. Die Geldmenge bricht auf 1/10 zusammen (Deflation)Im Moment "riecht" alles nach (Hyper) Inflation, da die ZBen durch die Geldmengenausweitung versuchen, den Finanzsektor über Wasser zu halten. Die Mittel aus den Schnelltendern dienen aber vorallem dazu, die Zahlungsabwicklung zwischen den Banken (Überweisungen etc -> Settlement) aufrecht zu erhalten. Da die Banken sich gegenseitig keine überschüssige Liquidität mehr ausleihen, droht seit 3 Monaten der Interbankenmarkt auszutrocknen. Ich vermute, dass die Banken mit den ZB-Mitteln keine Kredite an die Wirtschaft oder Konsumenten ausreichen. Damit werden diese Gelder nicht nachfragewirksam und es kommt nicht zu einer erhöhten Nachfrage und auch zu keinem Preisanstieg.
Tatsächlich steigen momentan einige Preise (Öl, Lebensmittel, EM ...). Aufgrund der stagnierenden Einkommen ist eine Verzehnfachung ALLER Preise zum Ausgleich der Güter- und Geldwerte, nicht möglich.
Da Preissteigerungen die Konsumenten zum Einsparen bei anderen Gütern zwingen, werden mit zunehmender Ausweitung der Krise alle nicht-lebensnotwendigen Branchen in Not geraten (z.B. Tourismus, Kultur, Wellness, Gastronomie, Handel, Handerker ...), Pleite gehen -> Kreditausfälle -> Bankenbankrott usw. und dadurch Kunden-/Sparergelder verloren gehen. Damit kommt es zum Abbau der Geldmenge.
Das Geldvermögen der Deutschen (Sparguthaben, Termingelder, KLV, Fonds, Aktien ...) beträgt m.W. ca. 5 Bio Euro (Immovermögen ca. 4 Bio). Ein Großteil dieser Anlagen dürfte in einer schweren Währungs- und Wirtschaftskrise vernichtet werden. Übrig bleibt das Bargeld. Für 300 Mio Bürger im Euroraum sollen ca. 550 Mrd. Euro in bar vorhanden sein. Für D. dürften das dann vielleicht 150 - 200 Mrd. Euro sein.
Der deflationäre Crash tritt m.M. nach ein, wenn sich die Krise massiv in der Realwirtschaft auswirkt und es zu vielen Unternehmenszusammenbrüchen und enorm steigender Arbeitslosigkeit kommt. In diesem Szenario sind die Banken in höchster Gefahr, unterzugehen, da die Kreditausfälle die Bank ruiniert (das Eigenkapital der Banken beträgt ca. 5-8 %). Die Einlagensicherung in D. kann einen Massenbankenzusammenbruch nicht aufhalten, es sei denn, der Staat übernimmt alle Schulden indem er der Einlagensicherung alle Auszahlungen finanziert (dann käme es tatsächlich zur Hyperinflation).
Eine Hyperinflation ist aus meiner Sicht nicht möglich, da dazu das Geld in den Händen der Konsumenten ankommen müsste. Dies wäre nur bei einer Lohn-Preisspirale möglich, bei der täglich steigende Löhne ausgezahlt werden und die Menschen versuchen, diese sofort wieder in werterhaltende Güter umzusetzen (Situation in den 30ern)..
Mit den ZB-Maßnahmen gelangt momentan das Geld nicht zu den Menschen, sondern bleibt im Finanzsektor hängen und erhöht bestenfalls durch Spekulationen die Preise von Finanz-Assets (Aktien ...). Sollten die ZB viel Geld mit einem niedrigen Zinsatz von z.B. 1 - 2 % zur Verfügung stellen, so könnte dadurch evtl. die Verschuldungsbereitschaft der Wirtschaft und der Konsumenten wieder anspringen. Ich glaube jedoch, dass die Konsumenten schon sehr weit aufgeschuldet haben und nicht noch mehr können (bzw. die Banken bei Kreditvergaben zukünftig viel restriktiver handeln) . Die Wirtschaft wird m.M. nach auch nicht mehr expandieren (gesättigte Märkte, mangelnde Nachfrage), sondern wenn möglich rationalisieren (d.h. mit weniger Ressourcen diesselbe Leistung erstellen).
Greenspan ist es mit der Immobilienfalle in den USA noch einmal gelungen, die Menschen in Schuldenberge zu locken. Ich sehe keinen Markt, wo das nochmal und in noch größerem Maße möglich ist.
Was heißt das jetzt für EM ?
Die Annahme, dass in einer Deflation alles billiger wird und nur das Papiergeld King ist, stimmt m.E. nach so nicht.
Momentan steigen die EM-Preise, weil die Risiken der Finanzmärkte von den wachen Anlegern realisiert werden. Sie werden m.E. nach auch weiterhin steigen, weil China, Japan und die OPEC-Staaten einen realen Wert für ihre Dollarberge haben wollen. Mit zunehmender Geldmengenausweitung durch die ZB werden sie erst recht steigen.
Was würde in einem deflationären Umfeld passieren, das eintritt, wenn die Realwirtschaft nach und nach zusammenbricht ?
Preisverfall bei vielen Vermögenswerten (Immobilien, Aktien, Kunst).
Bargeld wird sehr wichtig. Buchgelder sind in hohem Maße bedroht. In diesem Fall könnte es sein, dass die Menschen bei den Banken versuchen ihr Geld zu bekommen. Nach der Auszahlung der verfügbaren Bargeldbestände ist dann Schluss.Es wird immer wieder argumentiert, dass die EM-Preise in der Deflation auch fallen, da es durch Notverkäufe zu einem Überangebot auf dem Markt kommt. Ich glaube nicht, dass in den Privathaushalten wirklich nennenswerte Mengen an EM vorhanden sind.
Aufgrund des geringen Bargeldvolumens und dem Misstrauen gegenüber dem Geld werden EM wahrscheinlich einen sehr hohen Tauschwert besitzen und nicht, wie andere Vermögensgegenstände, aufgrund mangelnder Nachfrage / Kaufkraft ins Bodenlose stürzen.
Sorgen um die EM-Preise braucht man sich m.E. nach in beiden Szenarien nicht zu machen. Im Falle der Inflation gehen sie "to the moon", im Falle der Deflation verlieren fast alle Güter an Wert, während die EM einen hohen Wert oder höheren Wert als Bargeld halten.
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Hallo Golden Earring,
"Deflation bei steigenden Preisen" meint, dass einzelne Güter im Preis steigen (in meinem Beispiel -> Energie, Lebensmittel), während die Preise sehr vieler anderer Güter sinken (Deflation).
Bei stagnierenden Einkommen können steigende Preise nur durch Einsparungen in anderen Gütergruppen aufgefangen werden. Die zweite Möglichkeit, durch Ausweitung der Verschuldung seinen Konsum zu finanzieren, geht zunehmend dem Ende entgegen.
Ich vermute, dass die aktuellen Preissteigerungen das Ausgabeverhalten der Menschen stark beeinflussen. Dies werden m.M. nach v.a. der Handel und das Handwerk zu spüren bekommen.
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Zur Deflationsspirale
Die Inflation der 70er Jahre zeichnete sich durch eine Lohn-Preis-Spirale aus. Die höheren Löhne ermöglichten es, die höheren Preise zu zahlen, ohne das Konsumverhalten wegen einiger Gütergruppen zu Lasten anderer Güter sehr stark einzuschränken. Dieser Effekt ist seit Jahren nicht mehr gegeben. Bei stagnierenden Löhnen sind Preissteigerungen nur noch durch Aufschuldung oder Anpassung der "Warenkorbes" aufzufangen.
In einer stagnierenden bzw. rückläufigen Wirtschaft (Rezession) werden alle Kosten auf den Prüfstand gestellt, Investitionen zurückgestellt, Kapazitäten verringert, Mitarbeiter entlassen ...
... schrumpfende Einkommen -> schrumpfende Nachfrage
... weiterer Kapazitätsabbau bei Unternehmen, Unternehmenspleiten, Entlassungen
... Banken verlieren ihre Kredite, Einleger verlieren ihre Bankguthaben ...Die gerade anlaufende Vermögensvernichtung bei den Banken, Versicherungen, Pensionskassen wird einen Großteil der Geldmenge vernichten.
Der Handlungsspielraum der Notenbank ist begrenzt. Sie kann zwar Geld zur Verfügung stellen, sie kann aber die Wirtschaft nicht zur Kreditaufnahme zwingen.
Die hohe Exportabhängigkeit Deutschlands wird sich mit einem Hebeleffekt auf die deutsche Wirtschaft auswirken.
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Viel Bekanntes.
Trotzdem lesenswerte (amüsante) Story über die UBS und Credit Suisse ab Mitte des Artikels.http://www.tages-anzeiger.ch/dyn/news/wirtschaft/811474.html
Es bleiben die alten Regeln: In einer geplatzten Blase erwischt es immer die Gierigsten und die Naivsten.
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Ein interessanter Thread bei parsimony im (blauen) Finanzcrash-Forum zur Frage: Deflation oder Inflation
Die Beiträge der weiteren Diskutanten runden das Bild ab.
Als wichigste Aussage bleibt für mich die These - Deflation bei steigenden Monopolpreisen (Energie, Kraftstoff, Lebensmittel ...).
Die oligopolistischen Produktions- und Handelskartelle ziehen jetzt langsam den Sack zu. Diese "Preis-Inflation" beschleunigt den Nachfrageausfall im übrigen Wirtschaftsbereich (Handwerk, Dienstleistungen ...), damit deren Preiskampf (Deflation) und Zusammenbruch. Steigende Arbeitslosigkeit, Kreditausfälle, weitere Zusammenbrüche --> Deflationsspirale.
Mit den Kreditausfällen geht die Vernichtung von Sparvermögen einher, wie es gerade bei den Subprime-Großbanken passiert.
Noch haben die Einleger nicht verstanden, dass nicht die Bank, sondern ihre Einlagen auf dem Spiel stehen.Zum Thread: http://f28.parsimony.net/forum68339/messages/24916.htm
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Diese Zahlen sind mittlerweile nichts Neues mehr.
900 Mrd. USD Kreditkartenschulden in den USA, d.h. pro Kopf ca. 3.000 USD oder je Haushalt ca. 12.000 USD.Interessant werden diese Zahlen aber im Vergleich zu den Zahlen der Subprime-Kredite, die seit Monaten im Regen stehen. Das sollen ebenfalls etwa 900 Mrd. USD sein.
Anbei ein lesenswerter Artikel.
http://www.n-tv.de/877731.html
In extremen Fällen haben Banken gar eine ungewöhnliche Umkehrung der Kreditläufe beobachtet. Bisher war es die Regel, dass Kunden ihre Häuser beliehen haben, um die Kreditkartenschulden zu begleichen. Neuerdings sehe man, dass Kunden mit der Kreditkarte Hypothekenzahlungen leisten. Das ist indes der sicherste Weg ins Unglück, denn auf diese Weise werden relativ niedrig verzinste Schulden durch ungeheuer hoch verzinste Schulden ersetzt.
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Die taz meldet: Wirtschaft wächst, Arbeitslosigkeit sinkt, Staatseinnahmen steigen
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http://de.today.reuters.com/ne…N-BANKEN-SUBPRIME-2ZF.xml
ACKERMANN SORGT FÜR BERUHIGUNG
Branchenexperten befürchten wegen der anhaltenden Turbulenzen weitere Wertverluste. Allein in den vergangenen Wochen schrieben die US-Institute Citigroup, Merrill Lynch und Morgan Stanley zusammen rund 24 Milliarden Dollar ab. Die beiden Chefs von Citigroup und Merrill Lynch mussten deswegen ihren Hut nehmen. Als Nachfolger ist auch Ackermann im Gespräch. Dieser lehnte dazu einen Kommentar ab.
Der Chef von Deutschlands größtem Geldhaus sorgte jedoch am Donnerstag bei nervösen Anlegern für Beruhigung. Er bekräftigte in einem Interview mit Reuters, das Institut habe das Gröbste überstanden und reche nicht mit weiteren Wertberichtigungen. Im dritten Quartal hatte die Bank 2,2 Milliarden Euro abgeschrieben. "Andere Banken haben mehr zu kämpfen, was uns hilft", gab er sich optimitisch. In der deutschen Bankenbranche gebe es keine tickenden Zeitbomben. Die derzeitige Krise sei aber die Schlimmste, die er in seiner Karriere je erlebt habe.
Bei der Postbank sorgten neben neuen Verkaufsphantasien detaillierte Einblicke in das Subprime-Portfolio für einen steigenden Aktienkurs. Das zur Deutschen Post gehörende Institut schrieb im dritten Quartal 61 Millionen Euro ab - nach Ansicht von Finanzchef Marc Hess reicht das aus, um das identifizierte Risiko abzudecken. Analysten zufolge milderte die Postbank damit die Befürchtung, dass die Belastung noch größter ausfallen könnte, drastisch ab. Insgesamt ist die Postbank mit rund 800 Millionen Euro indirekt im Subprime-Markt engagiert. Mit einem Plus von über acht Prozent gehörte das Papier zu den größten Gewinnern im Dax.
Die Commerzbank dagegen musste auf ihr 1,2 Milliarden Euro schweres Subprime-Portfolio bis dato rund 300 Millionen Euro abschreiben.
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von dottore - http://f17.parsimony.net/forum30434/messages/396502.htm
Municipal Bonds ("munis") sind eine feine Sache. Steuerfreie Erträge und AAA, da es dafür sog. "monoline"-Versicherungen gibt (die also nix anderes als Munis backen).
Nun hat es Fitch gewagt, anzukündigen, man werde einige dieser Versicherer downgraden. Das würde natürlich auf den Muni-Markt [Municipal Bonds] selbst durchschlagen und ihnen (einigen davon gewiss) das AAA kosten. Damit fielen diese Munis als Anlage für Pension-Fonds usw. aus, da die nur in AAA investieren dürfen.
Also versicherte Summe stehen 2 Billionen (unsere) USD im Raume.
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Die Funktionsweise der Monolines wird hier genauer erklärt: - http://www.faz.net/s/RubBB54EA…ntent.html?rss_googlefeed
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... und die Pensionskassen ... ?
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