Beiträge von traditional3

    Zitat

    Original von Misanthrop
    Einen Ansturm auf Banken......wie lächerlich.....und du merkst es nicht einmal :P
    Aber kein Wunder wenn man nur unreflektiert Berichte kopiert, anstatt die eigenen Augen aufzumachen. :D


    Sanfte Grüße
    Der Misanthrop


    Hallo M.,


    was ist jetzt an Axel Weber lächerlich ? Ich finde nicht, dass er unreflektiert ist und die eigenen Augen nicht aufmacht.



    Damit auch du es begreifst:


    Nicht ich schreibe von einem Bankenansturm, sondern Axel Weber.


    Und: "nur daß es diesmal außerhalb traditioneller Bankenstrukturen stattfindet."


    Na, was meint er wohl damit ???



    Zu dir:


    Reflexe (statt Reflektieren) - so ist das, wenn der Horizont nicht weit reicht. Es genügt eben nicht "nur die Augen aufzumachen". Soviel kann ich dir versichern: es gibt mehr als das, was du gerade siehst.


    Deine infantile Alles-ist-gut-Stimmung teile ich zugegebenermaßen nicht.
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    PS: Wie wäre es mal mit sachlichen Antworten statt deiner Beleidigungen ?


    Ich kann dir ja zukünftig nach jedem Beitrag eine PN senden, damit du hinter jeden Post sofort eine deiner prolligen Schmähungen setzen kannst.

    Stoppt Rußland Weizenexporte?


    In Rußland denkt man wegen der lokalen Brotpreisinflation über einen Exportstopp für Getreide nach. Ein solcher Schritt des weltweit fünftgrößten Weizenexporteurs könnte den Weltmarktpreis weiter in die Höhe treiben. Konkret denkt man in Moskau darüber nach, Weizen und andere Getreidesorten mit einen Ausfuhrzoll zu belegen, der Käufe aus dem Ausland stoppen würde.


    Die Ukraine hatte als sechstgrößter Weizenexporteur bereits im letzten Juni einen solchen Exportzoll eingeführt. Das weltweit zweitgrößte Exportland für Palmöl, Indonesien, erhob letzte Woche einen Ausfuhrzoll von 10% auf Rohpalmöl, um die Preisentwicklung im Inland abzukühlen.


    Allein die Diskussion hat bereits die Preise in die Höhe schnellen lassen; Importländer wie Ägypten und Indien begannen Panikkäufe. Preise für Getreideprodukte sind auf dem Chikagoer Markt allein im August um 25% gestiegen, während sich Getreidevorräte weltweit wiederum in einem 26-Jahres-Tief befinden.


    Das LaRouche Political Action Committee (LPAC) besprach gestern die EIR-Studie "From Food Shocks To Famine" ["Vom Nahrungsmittelschock zur Hungersnot", d. Red.], die sich mit dem spekulationsgetriebenen Anstieg der Nahrungsmittelpreise beschäftigt. Dieser Anstieg trägt bereits Anzeichen von Hyperinflation "Weimarer Art", die durch die Aktionen der Zentralbanken - das Drucken von Geld zur Rettung angeschlagener Banken - nur verstärkt werden.


    http://bueso.de/news/stoppt-russland-weizenexporte

    Finanzkrise: 'Zwischenfall' oder 'klassischer Ansturm auf Banken'?


    Der Chef der Federal Reserve Bank, Ben Bernanke, beschrieb letzten Freitag beim Treffen der Zentralbänker in Jackson Hole den fortschreitenden Finanzkollaps als reinen "Zwischenfall". Nicht nur Privatbänker, auch Bernankes Gegenpart, Bundesbankchef Axel Weber, charakterisierten die sich vertiefende Finanzkrise ganz anders.
    Die Financial Times berichtete am 3. September auf der Titelseite über Bemerkungen Webers, in denen er die heutige Situation als "klassischen Ansturm ("Run") auf die Banken" beschrieb.


    "Was wir hier erleben liegt eigentlich allen Bankenkrisen zugrunde", sagte Weber, "nur daß es diesmal außerhalb traditioneller Bankenstrukturen stattfindet."


    Es ist das erste Mal, seit die Krise Anfang August losbrach, daß ein Zentralbänker es wagte, überhaupt das Wort Bankenkrise in den Mund zu nehmen und einen derartigen Vergleich zu ziehen. Laut Financial Times ist das eine Einschätzung, die auch von Entscheidungsträgern in der Fed geteilt wird, wenn auch nicht von Bernanke selbst.


    Der Londoner Independent zitiert Weber mit den Worten "Wir als Zentralbänker müssen dabei helfen, die finanzielle Hebelwirkung zurückzuschrauben. Hier geht es nicht um ein Solvenzproblem, sondern um eines der Liquidität. Also sind schnelle Taten nötig."


    http://bueso.de/news/finanzkri…ischer-ansturm-auf-banken

    In Fortsetzung der kindischen Strategie, in kleinen Häppchen über ihre Verwickelung in hochriskanten Märkten zu berichten, gab der Finanzgigant Deutsche Bank gestern endlich zu, Zweckgesellschaften mit ABC-Papieren in der Größenordnung um 32 Mrd. € zu betreiben, wovon 29 Mrd. € in fremdfinanzierten Geschäften stecken. Das meldete gestern der Nachrichtendienst Thomson Financial.


    http://bueso.de/news/deutsche-…ierten-krediten-exponiert

    Zitat

    Nun hat die Bundesregierung unter Federführung von SPD-Minister Tiefensee als nächsten Schritt die Teilprivatisierung der Bahn AG bis Ende 2008 auf den Weg gebracht. 49 Prozent der Aktien sollen an Investoren wie Blackstone oder die Deutsche Bank verscherbelt werden.


    Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung schätzt den Wert des gesamten Bahnkonzerns auf über 180 Milliarden Euro. Der Bund plant nun bis zu 49 Prozent zu verkaufen. Und jetzt kommt der zu erwartende Preis: 9 bis 12 Milliarden Euro. Die halbe Bahn ist schon für ein Zehntel ihres Wertes zu haben. Wieso rechnet sich das?


    Quelle: Beiträge weiter oben


    Am 13. September will die Bundesregierung die Bahnprivatisierung in den Bundestag einbringen. Damit drohen ausgedünnte Fahrpläne, stillgelegte Strecken und eine skandalöse Plünderung öffentlichen Eigentums.


    Über die Adresse


    http://www.campact.de/bahn/wk1/wkmail


    kann sehr komfortabel an alle Abgeordneten des Wahlkreises eine Mail, im Bundestag die Notbremse zu ziehen, versandt werden.


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    Und für die ganz Engagierten:


    Flash Mob-Aktion am Sa. den 8.9. um 11.55 Uhr in den Bahnhöfen


    Hamburg
    Göttingen
    Kassel
    Berlin
    Köln
    Marburg
    Gießen
    Franfurt a.M.
    Stuttgart
    Tübingen
    Reutlingen
    Ravensburg


    http://flashmob5vor12.twoday.net/

    http://www.n24.de/wirtschaft_b…Id=148076&teaserId=151957


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    In der Koalition bahnt sich eine Auseinandersetzung über den Umgang mit hoch spekulativen Hedgefonds und den Schutz wichtiger deutscher Konzerne vor unliebsamen Investoren an. Eine von SPD-Fraktionschef Peter Struck vorgeschlagene Beteiligungsgrenze lehnt die Union ab.


    [...]


    Struck hatte sich am Wochenende für eine gesetzliche Obergrenze von 25 Prozent ausgesprochen. "Wenn man weiß, dass manche Heuschrecken ohne Probleme große deutsche Unternehmen kaufen können, darf das ein industrieabhängiger Staat wie unserer nicht einfach hinnehmen", sagte er dem Magazin "Spiegel". Die Politik könne Beteiligungsgrenzen für Schlüsselbereiche wie Energieversorger oder Autobauer festlegen. Die 25 Prozent, die für die Rüstungsindustrie festgelegt worden seien, könnten eine Marke sein.


    [...]


    Schutz vor ausländischen Mächten


    Die Bundesregierung prüft derzeit Maßnahmen zum Schutz deutscher Schlüsselindustrien vor unliebsamen ausländischen Staatsfonds. Das Kabinett hatte Ende August in Meseberg beschlossen, eine Erweiterung des Außenwirtschaftsgesetzes zu prüfen. Es verlangt bisher, dass bei ausländischen Übernahmen deutscher Rüstungsfirmen die Regierung zustimmen muss. Ferner sollen mit Banken Kapitalsammelstellen erörtert werden. Sie könnten als strategischer Investor wichtige Konzerne vor der Übernahme durch ausländische Staatsfonds schützen. (dpa)

    Abobeitrag aus der Neuen Solidarität 36/2007 vom 05.09.2007 - http://www.solidaritaet.com/neuesol/2007/36/index.htm


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    Eine Erholung der Wirtschaft aus der gegenwärtigen Krise ist nur möglich, wenn die Zentralbanken aufhören, Milliardensummen in die bankrotte Finanzstruktur zu pumpen.


    Seit Ende Juli hat sich die Lage der globalisierten Kreditmärkte und Bankensysteme ständig verschlechtert. Obwohl die Zentralbanken Hunderte von Milliarden Dollar in das Bankensystem der Welt pumpen, versiegt der Liquiditätsfluß immer mehr. Das haben in den letzten drei Wochen Wirtschaftswissenschaftler, Bankiers und Anlageexperten in Gesprächen ohne Ausnahme bestätigt.


    Die beiden Hauptquellen der größten Schuldenblase der Geschichte versiegen zunehmend. Das ist zum einen die Blase der Hypotheken und mit ihnen verbundenen Wertpapiere in Amerika, die von den Banken Europas und Asiens mit Liquidität versorgt worden war und die zuletzt 49% aller Vermögenswerte der US-Banken ausmachte. Zum anderen sind das die Geschäfte auf der Basis billiger Yen-Kredite (Yen Carry Trade), die nach Schätzungen die Schuldenblase mit jährlich bis zu 500 Mrd. Dollar „kostenlosem Geld“ aufblähten. Dieser billige Yen Carry Trade fing an zu schrumpfen, als der Yen im August gegenüber dem Dollar beständig an Wert zunahm; gegenüber dem Euro und besonders dem britischen Pfund stieg er sogar noch schneller.


    Seit der zweiten Augusthälfte vermelden die Finanzmedien auch eine Krise des mehr als 1000 Mrd. Dollar großen Marktes der „ABCPs“ (asset-backed commercial paper), das sind kurzfristige Anleihen, die durch „Werte“ wie Hypotheken- oder Kreditkartenschulden gedeckt sind. Damit stellt das Abschmelzen des Kreditmarktes ganz direkt die Ersparnisse der breiten Bevölkerung in Frage, denn etwa 40 Millionen Amerikaner haben Ersparnisse in Geldmarktfonds investiert. Diese Fonds investieren normalerweise in ABCPs, denn die galten bisher als sehr sicher und so liquide, daß man auf die Fonds sogar Schecks ausstellen kann. Jetzt kann man von sicher und liquide nicht mehr sprechen. Die britische Bank HBOS mußte am 21.August eine Notaktion für ihren ABCP-Fonds starten, weil der 30 Mrd. Dollar an solchen Papieren weder umschulden noch einlösen konnte. Mitte August fror der gesamte kanadische ABCP-Markt ein, und als er zeitweise doch wieder Mittel erhielt, dann nur unter der Bedingung, daß ein Teil der unmittelbar zahlbaren ABC-Papiere in Kredite mit achtjähriger Laufzeit umgewandelt wurde. Ein kanadischer Ökonom sagte uns, die Geldmarkt-Fonds - deren Gesamtwert sich auf etwa 3 Bio. Dollar beläuft - hätten 100 Mrd. Dollar in ABCPs investiert. Weitere 100 Mrd. Dollar steckten sie in Hypothekenderivate , sog. CDOs (collateralized debt obligations = mit verschiedenen Schuldentiteln gesicherte Anleihen), die nun rund um die Welt Hedgefonds und Banken ins Stolpern bringen.


    Es ist nur eine Frage der Zeit, bis größere Hedgefonds und Banken untergehen. Nach Einschätzung Lyndon LaRouches wird das Finanzsystem schon im Frühherbst nicht mehr funktionieren können, wenn die Regierungen keine gezielte Neuordnung durchsetzen, um die Arbeitsplätze, Wohnungen und Ersparnisse der Bürger zu erhalten und durch Investitionen wieder mehr Produktivität zu schaffen.


    Die Narretei der Zentralbanken


    Von entscheidender Bedeutung ist der Fall der größten amerikanischen Hypothekenbank, der 200 Mrd. Dollar schweren Countrywide Financial Corporation, die schwer angeschlagen ist. Dies stellt nicht nur die Kreditwürdigkeit der halbstaatlichen Hypothekenriesen Fannie Mae und Freddie Mac in Frage, es zeigt auch, wie verrückt die Politik ist, die Zentralbanken wie die amerikanische Federal Reserve (Fed), die Europäische Zentralbank (EZB) und andere in dieser Krise bisher verfolgen, nämlich die Banken um buchstäblich „jeden Preis“ über Wasser zu halten.


    In der Zeit vom 9. bis zum 21. August pumpten die Zentralbanken etwa 400 Mrd. Dollar an Extra-Liquidität in das Bankensystem, und ein Ende ist nicht in Sicht.


    Sicherlich wurde am 16. August eine hohe Summe allein in Countrywide gesteckt, nachdem Merrill Lynch berichtet hatte, das Institut stehe vor einem dicken Bankrott. Auf Countrywide entfallen nicht nur 17% aller neuen Hypotheken und Eigenheimkredite im aufgeblähten amerikanischen Wohnimmobilienmarkt, sondern auch ein gutes Drittel aller Hypotheken, die Fannie Mae gekauft und in hypothekengedeckten Wertpapiere (mortgage-backed securities, MBS) verwandelt hatte.


    Am Morgen des 16. August stellte die Federal Reserve dem Bankensystem 17 Mrd. Dollar neues Geld zur Verfügung, und die Banken organisierten für Countrywide eine Notkreditlinie von 11,5 Mrd. Dollar. Finanzminister Henry Paulson persönlich organisierte diesen Notkredit, auf dem die Fed bestanden hatte und an dem sich 40 Geldinstitute beteiligten. Eines davon war Impac Mortgage Holdings, eine auf Grundstücke spezialisierte Kapitalanlagegesellschaft. Obwohl ihre eigene Aktie schon um 80% gefallen war, beteiligte sie sich mit 500 Mio. Dollar an der Kreditlinie. Ein anderes beteiligtes Institut, die Capital One Financial Corporation, mußte einige Tage später die eigene Hypothekengesellschaft schließen und 1900 Mitarbeiter entlassen.


    Der Zusammenhang zwischen der Geldspritze der Fed und dem Rettungspaket für Countrywide war natürlich unübersehbar. Ähnlich war es drei Tage vorher gewesen, als am 13. August die Investmentbank Goldman Sachs einen ihrer gescheiterten Hedgefonds, Global Equity Opportunities Fund, mit zusätzlichen 2 Mrd. Dollar über Wasser zu halten versuchte. Aber bei Countrywide war die Summe viel höher. Einen Tag, nachdem die 11,5 Mrd.-$-Kreditlinie für Countrywide eingerichtet worden war, senkte die Fed den Diskontsatz für die Banken um 0,5%, und der Gouverneur der New Yorker Fed, Timothy Geithner, rief die großen Banken an und bat sie händeringend, sich von der Zentralbank Geld gegen ihre von den Ratingagenturen bestens eingestuften, doch tatsächlich wertlosen MBS-Hypothekenpapiere zu leihen. [ ?(]


    Aber die Rettung von Countrywide wird nicht klappen. Als die Notkreditlinie bekannt wurde, fiel die Aktie dermaßen in den Keller, daß an diesem 16. August an der Börse eine allgemeine Verkaufshysterie ausbrach. Nach einer vorübergehenden Erholung sank die Aktie am 20. August wieder um 7,6%. Countrywide Bank, die sich eines Bestands von 100 Mrd. Dollar rühmt, mußte ihren Kunden für Geldmarktkonten über 10.000 Dollar 5,5% Zinsen bieten - mehr als jede andere Bank im Land -, um den Run panischer Geldeinleger aufzuhalten. Da Countrywide seine Geldmarktfonds nicht in kurzfristigen Handelspapieren (CP) anlegen kann, weil dieser Markt in der Krise steckt, muß es sie in kurzfristigen Regierungsanleihen anlegen - aber die bringen nur die Hälfte dieser 5,5% Zinsen. Countrywide muß also mit dem Notkredit, den Regierung und Banken liefern, die Konten subventionieren, damit die Anleger ihr Geld nicht anderswohin tragen.


    Hätte man dagegen den Bankrott von Countrywide zugelassen, so hätte das der Realwirtschaft nicht geschadet, und es hätte auch nicht zu Zwangsräumungen von Eigenheimen geführt. Diese Rettungsaktion dient einzig und allein dazu, die Spekulation mit hypothekenbesicherten Wertpapieren (MBS) und verwandten Finanzderivaten zu erhalten.


    Eine nicht zu rettende Blase


    Seit dem Ausbruch der aktuellen Krise mit dem Scheitern von Hedgefonds der Investmentbank Bear Stearns und dem Beinahe-Bankrott der deutschen IKB haben die Notenbanken den Banken innerhalb weniger Wochen fast eine halbe Billion Dollar zur Verfügung gestellt. Zentralbanken und Finanzmedien behaupten, diese Interventionen sollten „Schaden von der Wirtschaft abwenden“, doch in Wirklichkeit geht es nur darum, die Hypothekenpapiere und -derivate, die das Weltfinanzsystem zu einer hoffnungslosen Blase aufgebläht haben, zu retten.


    Die Interventionen helfen Hedgefonds oder Banken aber nur für ein paar Tage oder Wochen über die Runden. Der Wirtschaft schaden sie nur, und wenn man so weitermacht, kann daraus eine verheerende Hyperinflation der Geldmenge werden wie einst in der Weimarer Republik. Anfang September muß die Hälfte des 1100 Mrd. Dollar umfassenden ABCP-Marktes umgeschuldet werden, aber die Privatbanken sind nicht fähig oder gewillt, das für die von ihnen selbst geschaffenen Investmentfonds zu tun. Große Hypothekenbanken, wahrscheinlich auch Countrywide, werden Konkurs anmelden. Wenn man die Fed nicht daran hindert, die Banken mit Geldspritzen für jeden festgefressenen Markt über Wasser zu halten, wird der Dollar abstürzen und eine Inflation entstehen, die die Wirtschaft schwer in Mitleidenschaft ziehen wird.


    Immerhin beschrieb der Chef der EZB, Jean-Claude Trichet, in einer Erklärung am 17. August die Lage des Finanzsystems, das er zusammen mit Fed-Chef Ben Bernanke selbst leitet, recht zutreffend. Er sagte, wenn die Geldmenge um 15% steigen müsse, damit man überhaupt ein bißchen BIP-Wachstum bekomme, dann sei das System „verrückt geworden“.

    Leserkommentar


    http://www.stern.de/wirtschaft…596433&rendermode=comment


    Es ist ganz klar, daß einige wenige Finanzoligarchen (weltweit etwa ein Reisebus voll) diesen Crash wollen: gehen doch dann zum Ausbau der eigenen Machtposition viele, viele Sachwerte von den schwachen in die starken Hände: Beteiligungen, Firmen, Immobilien, Goldminen... Dagegen ist dann das vor dem Crash verlorene Eigenkapital der eigenen, geplatzten Bankhäuser nur ein bescheidenes Eintrittsgeld. Privat ist man längst im Gold. Und dann -in neuer Währung (zuerst goldbesichert)- wird fröhlich das neue Geldhaus errichtet. Diese Währung wird dann, wie gehabt im Lauf der Jahre wieder verschuldet - die Enkel sollen doch in ca. 60-70 Jahren auch ihre Chance haben... Wo die dumpfe Masse bleibt, fragen dann nur ein paar "Spinner" und "Freigeldillusionäre".

    http://www.hartgeld.com/systemkrise.htm vom 28.08.2007


    ... eine sehr deflationäre winterliche Phase


    ... allerdings ist eine Inflation durchaus im Sinne der überschuldeten Staaten und deshalb nicht ausgeschlossen


    ... wie wäre es mit einem Banken-Fonds nach dem Beispiel des neu ausgeheckten Gesundheits-Fonds ?


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    Autumn


    This period is the best. US economy is enjoying it from 1981 t0 2007, 26 years of fun. Autumn is a debt bonanza. Falling inflation and interest rates allow consumers and corporations load up debt without increasing debt servicing obligations. Feds are happy because they can slow down the money printing machine as now banks and broker-dealers can create money all by themselves, without the Fed help. Feds are also happy because it’s very easy to control inflation. The debt load is so big that slight changes in interest rates can accelerate or slowdown the economy as desired.


    Winter


    The collapsing credit is essentially equivalent to the collapse of monetary base, because the debt obligations are essentially money, or at least very similar to money. The collapse of money supply is called deflation. It leads to the decrease of all kind of prices - goods, real estate, labor, stock market. There is no enough money and too much goods competing for money. It’s a time of oversupply. Too many factories, too many factory workers. Too many farmers, too many oranges. Too many banks and too many bankers. Too many homes and too many defaulted homeowners. The solution to the problem is massive elimination of all excesses. There are massive defaults, bankruptcies and foreclosures. There are ghost towns with empty homes. People are laid-off because they are not needed.

    Hallo walahfrid,


    wie immer Galle und persönliche Polemik.


    Wo sind deine Inhalte ?


    Du beweist mit jedem Auftritt, dass da nichts ist.


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    Bitte an DMR: Ich plädiere ebenfalls für eine Sperre.

    Liste von Regelungen, die zum ungezügelten Finanz-Boom beigetragen haben:


      In den USA wurde in den 90er-Jahren das Trennbankensystem aufgehoben. Wertpapierkäufe und Unternehmen konnten so leichter durch Spargelder finanziert werden, die von den Kreditbanken eingesammelt wurden.


      In Europa wurde es den Vorständen gestattet, mit Unternehmensgeldern eigene Aktien zu kaufen, um den Aktienkurs in die Höhe zu treiben.


      Notenbanken und Regierungen sahen tatenlos zu, wie Hedge-Fonds durch Kreditkauf in großem Stil ins Bankgeschäft einstiegen, ohne der für Banken üblichen Minimalaufsicht unterzogen zu werden.


      Gesetzgeber und Aufseher haben es zugelassen, dass sich Banken außerhalb ihrer Bilanz Risiken einkauften, die die Minimalanforderungen an ihr Eigenkapital krass überschritten, indem sie spezielle Finanzvehikel kreierten.


      Das Treiben der Private-Equity-Fonds wurde hingenommen. Deren Methode, aufgekaufte Unternehmen immer stärker zu verschulden, um die Rendite für die Eigentümer zu steigern, wurde auch noch durch steuerliche Erleichterungen gefördert. Die Bundesregierung will die anderswo geltenden Steuervorteile immer noch in Deutschland einführen.


      In Ländern wie den USA, Spanien und Irland haben es Notenbanker und Finanzaufseher nicht nur versäumt, den Immobilienboom zu bremsen. Sie haben ihn sogar gefördert, indem sie laxe Finanzierungsmethoden zuließen.


      Der sogenannten Selbstregulierung des Marktes haben Notenbanker und Politiker wider besseres Wissen das Wort geredet. Sie haben gewusst, dass Ratingagenturen über Kredite und Kreditderivate im Auftrag der Emittenten in aller Regel ebenso günstige Urteile fällen wie Bankanalysten über Aktien. Dennoch haben sie das Urteil über Kreditqualität an sie abgetreten. Ohne günstige Ratings wären weder der berüchtigte Subprime-Hypothekensektor noch die heute unverkäuflichen Kreditmischprodukte ins Laufen gekommen.


    http://www.ftd.de/meinung/leit…%20Regulierer/244923.html


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    Bravo. Steuererleichterungen für Arbeitsplatzvernichter.


    Geht es noch dreister ?


    Ob das der deutsche Michel überhaupt "mitkriegt" ?

    Zitat

    Original von SkYdEvIllE
    Dienstag ist Tendertag. Allerdings ist der heute mal "etwas" geringer ausgefallen als sonst:


    210.000 Mio € heute stehen denn den 275.000 Mio € von letzter Woche und 310.000 Mio € von vor 2 Wochen gegenüber


    Finanzspritzen heute


    Die US-Notenbank hat dem Bankensystem weitere 9,5 Mrd. Dollar (6,96 Mrd. Euro) zur Verfügung gestellt. Das Kreditgeschäft habe eine Rückkaufvereinbarung von zehn Tagen, teilte die Federal Reserve am Montag mit.


    Die Europäische Zentralbank (EZB) hat eine Aufstockung ihres wöchentlichen Tenders mit einer Laufzeit von sieben Tagen angekündigt.


    (...)


    Auch diesmal werde die Benchmark von 194 Mrd. Euro überschritten, hieß es.


    http://www.wirtschaftsblatt.at…rnational/256078/index.do

    Zitat

    Zitat GOLD_Baron


    Ja und ein Phänomen im Silberzehner Thread ist, dass Sparkassen "tonnenweise" Zehner haben und andere gar keine. Letztere werden dann angeführt um eine angebliche Superknappheit zu publizieren. Genauso hier.


    Stimmt das ?

    Ein sehr guter Artikel auf Hartgeld.com


    http://hartgeld.com/filesadmin…r_Russland-Krise-1998.pdf


    Mit wesentlichen Unterschieden der Russen zu uns:


    1. Die Russen waren auf diese Krise insgesamt gut vorbereitet. Die Bürger waren sehr diszipliniert, natürlich wütend, aber man hatte sich in der Hand. Die meisten hatten eine Art von Vorratswirtschaft. Eingemachte Tomaten und Gurken gab es nach wie vor in Hülle und Fülle. Die Bevölkerung hatte durch die Datschen-Bewirtschaftung ein Grundwissen im Gartenbau. Es gab Viele, die in der Lage waren, sich selbst zu versorgen.


    2. Die Familie spielte die Hauptrolle. Alle packten mit an und organisierten. „Organisieren“ ist die wichtigste Fähigkeit überhaupt in einer Krisenzeit. Der Zusammenhalt untereinander war enorm,
    denn da draußen ging es verdammt rau zu. Erneut erwies sich die russische Babuschka (Oma) als Rückrat des Familienverbandes, die auf die Kinder aufpasste und den Laden zusammenhielt.


    3. Der Russe ist im Grunde seines Wesens ein Anarchist. Er erwartet vom Staat nur Schlechtes. Er misstraut der Regierung, und es muss ihm keiner erklären, was die wirklichen Absichten der politischen Klasse sind.


    4. Die Menschen sind Meister der Improvisation. Ein russischer Handwerker kriegt fast alles wieder zum Laufen. Als Westler kann man da die reinsten Wunder erleben.

    Ich finde den Thread gut.


    Auch hier geht es, wie im 10er-Silbermünzen-Thread, um Beobachtungen, ob und wenn ja, an welchen Ecken unseres Finanzwesens "Bremsspuren" bemerkbar werden.


    Das kann in alten Beiträgen nicht beantwortet sein.


    Und es geht um berechtigte Fragen, die der ein oder andere Forumsteilnehmer, der nicht seit Jahren und täglich die Beiträge verfolgt, hat.


    PS: PatroneLupo meinte mit seinen "2 Sräds" nicht das Thema dieses Threads, sondern einen anderen Sachverhalt


    Zitat

    Original von PatroneLupo


    Ich würde im Ausland zu einem Bullionstück raten...die Geschichte mit meinen Kumpels in einem Chinesenpuff in Singapore und dem Tausender ist ja bekannt.