Beiträge von traditional3

    Hallo Nibelungen,


    eine Bankenschließung wegen fehlendem Bargeld weckt alle Menschen auf. Das Problem ist jetzt für jeden sichtbar. Dadurch entstehen Ängste um das Geld, die Bemühung, es sofort haben zu wollen und die Sorge um die "Kaufkraft". Man neigt wahrscheinlich dazu, es lieber ausgeben zu wollen, bevor Schlimmeres passsiert.


    Meiner Meinung nach -> inflationär.


    Wenn alles Bargeld abgehoben wird, ist übrigens MEHR Bargeld im Umlauf als sonst. Das führt aber weder zur Inflation noch zur Deflation, sondern wirkt sich erst durch das Verhalten der Bargeldbesitzer aus.


    Wenn alle panikartig Einkaufen gehen (z.B. Lebensmittelvorräte), dann würde es mich nicht wundern, wenn der Handel sofort seine Preise erhöht (Inflation).


    Wenn alle ihr Geld horten und abwarten, was passiert, dann muss das nicht zu Preissenkungen führen. Eine geringere Kaufnachfrage führt nicht unmittelbar zu Preisrückgängen (siehe z.B. Urlaubsmonate usw.), da ein Händler, Handwerker ... nicht täglich seine Preise anpasst und schon gar nicht, seine Preise senkt !!


    Eine Deflation tritt m.M. nach i.d.R. erst auf, wenn es dem Anbieter "ans Leder" geht, d.h. wenn er zu Preissenkungen gezwungen ist.


    Wann wird das sein ?


    - Wenn er über einen längeren Zeitraum -> mehrere Monate (?) keine oder zu geringe Umsätze macht. Die laufenden Kosten (Personal, Miete, Zinsen ...) werden nicht verdient und er gerät immer mehr "unter Wasser".


    - starker Einbruch beim Auftragseingang (erkennbar, dass zukünftige Umsätze ausfallen)


    - Finanzierungsmöglichkeiten gefährdet (Eigenkapitalabbau, Kreditlinien bei der Bank ausgeschöpft)


    - Zahlungsfähigkeit gefährdet


    Der Unternehmer muss spätestens jetzt handeln. Jetzt ist er gezwungen, "zu jedem Preis" zu verkaufen -> auch unter dem Einstandspreis.


    Ein Händler wird Produkte unter dem Einkaufspreis abgeben (Abbau der Kapitalbindung im Lager), ein Handwerker und die Industrie wird unter dem kalkulierten Selbstkostenpreis leisten, damit sie wenigstens einen Teil ihrer fixen Kosten decken können ...


    Erst in dieser Not werden m.E. die Preise sinken. Ein kurzfristiger Nachfrageausfall (bis 3 Monate ?) führt wahrscheinlich noch nicht zu bemerkbaren Preissenkungen.

    Wie RealtyTrac Inc. berichtete, habe die Zahl der zwangsvollstreckten US-Eigenheime sich im Juli, verglichen mit dem Juli 2006, fast verdoppelt. Hypothekengesellschaften verschickten 179.599 Vollstreckungsbescheide in diesem Juli, was eine Zunahme von 93% gegenüber dem Juli des letzten Jahres bedeutet.


    „Wir gehen für dieses Jahr von 2 Millionen Zwangsvollstreckungen aus“, sagte Rick Sharga, RealtyTracs Exekutivvizepräsident für Marketing. Allein aus Kalifornien wurden für Juli 39.013 Zwangsvollstreckungen gemeldet, fast dreimal soviel wie im letzten Jahr. In Florida waren es 78% mehr als im Juli des letzten Jahres.


    Das bedeutet für viele Kommunen und Bundesstaaten, denen in den vergangenen Jahren mit der produktiven Wirtschaft auch ihre traditionelle Steuerbasis verloren ging, daß sie sich inzwischen durch Grundsteuern finanzieren. Es droht ihnen aufgrund dieser Entwicklung eine finanzielle Katastrophe.


    http://www.solidaritaet.com/neuesol/2007/35/menschen.htm

    Ein nicht näher genanntes Unternehmen aus China hat offensichtlich Interesse, den US-amerikanischen Festplatten-Hersteller Seagate zu übernehmen. Dies berichtet die New York Times in ihrer Online-Ausgabe. Kronzeuge der Zeitung ist Seagate-Chef William D. Watkins, der die Offerte aus Fernost publik machte – und damit offenbar für gehörige Unruhe bei der Regierung der Vereinigten Staaten sorgte: "Die flippt aus", zitiert das Blatt den Seagate-Chef.


    http://www.heise.de/newsticker/meldung/94905

    Aus einem anderen Forum:



    Ich halte diese Reihenfolge des Ruins -> Schuldner (Private (Immos), Industrie) an Banken & Banken an "Investoren" für möglich. Allerdings müsste man die einzelnen Phasen genau aussteuern. Da dürfen keine unerwarteten Entwicklungen auftreten.


    - Situation im Iran, Russland, China


    Ein ziemlich unkalkulierbares Risiko.

    Zitat

    Original von PMChris


    Er wäre deflationär, wenn die Banken ihrem verdienten Schicksal in Form von Pleiten entgegengehen.


    Werden die Pleiten von der Zentralbank mit großen Haufen frischgedrucktem Geld abgewendet, haben wir Inflation, bzw. danach Hyperinflation.


    Was passsiert eigentlich beim Ankauf der ABS/MBS in der Bilanz der abgebenden Bank (Hedge Fonds ...) ?


    Die ZB übernimmt einen Vermögenswert der abgebenden Bank. Dies sind Wertpapiere oder Forderungen, die nicht mehr liquide sind.


    Auswirkung auf die Bilanz der abgebenden Bank: "Aktivtausch" -> Position Wertpapiere/Forderungen nehmen ab, Position Kasse steigt.


    Ist dadurch mehr Geld im System ?


    Ja, die ZB hat mehr Geld in Umlauf gebracht.


    Wirkt sich das inflationär aus ?


    Es kommt darauf an -> was die Banken mit dieser Liquidität (Kassenbestand) machen.


    1. Die Banken (HF, ...) vergeben neue Kredite -> Liquidität wird über die Geldschöpfung des Bankensystems ggf. sogar "gehebelt". Wirkung: Inflationär
    Problem: Wer nimmt in der Krise neue Kredite auf ? Staat ? Wirtschaft ? (verschärfte Kreditbestimmungen)


    2. Die Banken (HF, ...) investieren ihre Liquidität am Kapitalmarkt um "Rendite" zu erzielen. Die größere Geldmenge wird am Kapitalmarkt nachfragewirksam -> Assetinflation
    Problem: Wagen die Banken das nach den schlechten Erfahrungen ?


    3. Die Banken tun nichts und halten lieber ihre Liquidität. Auswirkung: Keine Inflation.


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    Ich nehme an, dass die ZB die ABS/MBS, Forderungen ... nur zeitlich befristet ankaufen ("beleihen"). Nach einer gewissen Zeit müssten die Banken ihre Liquidität an die ZB wieder abbauen. Deshalb vermute ich, dass Ziffer 3 sehr wahrscheinlich ist.

    hallo walahfrid,


    dein Auftritt hier ist erschreckend.


    Dass du tatsächlich keine Ahnung hast, hast du mittlerweile mehrfach mitgeteilt. Seltsamerweise unterstellst du als komplett Ahnungsloser permanent anderen Forenmitgliedern, dass diese einer Religion, Verschwörungstheorien, einer Lust am Untergang ... nachhängen.


    Deine Arroganz ist einmalig. Im ganzen habe ich bisher einen einzigen Beitrag von dir gelesen, der zum Thema war. Ansonsten nichts wie personenbezogene Polemik und wie du selbst sagtest: Galle.


    Ich bin mir nicht sicher, ob hinter deiner eleganten "Schreibe" nicht doch ein ganz großer Schafskopf steckt. Manch Hochstapler liefert eine eindrucks-erzeugende Nummer ab und ist doch nur ein armseliger Wicht.


    Ohne eine Mindestmaß an Information auf deiner Seite (du kannst ja wegen mir pro und contra lesen, wie immer, oder am Besten, du überzeugst dich von den behaupteten Sachverhalte persönlich) ist eine Auseinandersetzung mit dir sinn-los.


    Deine These: "Was ich nicht sehe findet nicht statt" und


    jeder der was anderes behauptet ist ein typischer Spinner (Foren. Internet, Abschreiber) ist billig.


    In schlechten Zeiten braucht man Freunde. Ich glaube kaum, das man diese mit einem ausgeprägten Sarkasmus und einer Lust (Sucht ?) zum Provozieren findet.


    Paß gut auf dich auf.

    Hallo walahfrid,


    dann lies einfach diesen Thread nicht.


    Deine Schlaumeiereien halte ich für ziemlich überflüssig.


    Ich finde diesen Thread gut, weil er einen Eindruck von der "Versorgungslage" der Banken gibt. Ich kann mir vorstellen, dass sich in den weiteren Berichten zeigen wird, dass sich bei den Banken auch das "Bewußtsein" zu den 10ern ändert. Lagen in der Vergangenheit die 10er eher wie Sauerbier bei den Banken herum und man war froh, sie los zu sein, hat sich das m.E. sehr stark gewandelt.


    Durch die vielen Beiträge bekommt man einen Eindruck, wie "selten" die 10er sind. Und das, obwohl die Bankmitarbeiter, wie die Berichte ja auch zeigen, komplett "ahnungslos" sind.


    Stellt sich für mich die Frage: Wer greift sich hier die großen Mengen ab ?


    Am zweiten Ausgabetag waren die 10er in meiner Region bei zwei Bundesbankfilialen so gut wie weg und wurden nur noch in Kleinmengen (5 Stück/Person) abgegeben.


    Das war einige Monate vorher noch anders. Damals waren einige Rollen kein Problem.


    Also, was passiert da ?


    Um ein Gefühl dafür zu bekommen, was sich in diesem Teilmarkt tut, benötigt man viele Eindrücke.


    Und genau das leistet dieser Thread. Dafür schätze ich ihn.

    http://www.michaelwinkler.de/Pranger/220807.html


    [...]


    Finis


    Unterstellen wir den Russen allerbeste Absichten, was werden sie dann tun? Sie werden Ordnung schaffen im von Bürgerkriegen geschüttelten Europa. Ordnung schaffen heißt Panzer rollen lassen, mit überwältigender Stärke einfallen. Viele Tote in kurzer Zeit, anstatt weniger Tote in der gleichen Zeit, dafür andauerndes Sterben.


    Die Chinesen könnten sich ein paar Filetstücke aus den sterbenden USA herausbeißen. Sicher mit hohem Blutzoll, aber das mag sogar erwünscht sein, heißt es doch, weniger Menschen versorgen zu müssen.


    Wie immer es auch ausgehen mag, die Welt in fünf Jahren wird sich stärker verändert haben als in den vergangenen 50 Jahren. Sie und ich, wir alle haben nicht nur die Loge gebucht, wir sitzen sogar auf der Bühne. In Deutschland sowieso, aber auch Paraguay, Burma und Australien werden die Auswirkungen zu spüren bekommen. Das einzige Mittel, sich aus diesen Veränderungen herauszuhalten, ist vorher zu sterben.


    Aber das wollen Sie ganz sicher nicht, oder?

    http://www.wienerzeitung.at/De…4109&Alias=wzo&cob=298551


    Washington verlangt Prüfung der Staatsfonds durch den IWF.


    Neben der Europäischen Union zeigen nun auch die USA zunehmend Angst wegen des Phänomens ausländischer Staatsfonds. Diese Investment-Gesellschaften im Eigentum von Ländern wie etwa China verfügen als Folge der rasch angewachsenen amerikanischen Schulden mittlerweile über mehr als 2500 Milliarden Dollar an Devisenreserven. Mit diesem Geld könnten arabische oder asiatische Staaten große westliche Betriebe oder Banken einfach aufkaufen. Sie können das Geld aber auch zu politischen Erpressungen nutzen.


    Die US-Regierung verlangt daher, dass der Internationale Währungsfonds und die Weltbank diese Staatsfonds überprüfen und eigene Verhaltensregeln für sie entwickeln.

    http://www.jjahnke.net/blase.html (ganz unten)


    [...]


    Jetzt, wo angesichts der Flucht in sicherere Anlagen die Zinsen für solche Kredite enorm gestiegen sind, kommt es zu Problemen in der Unternehmensfinanzierung. Insgesamt halten Großbanken nur aus Geschäften der letzten zwei Wochen etwa 40 Mrd Dollar an minderwertigen Unternehmenskrediten in ihren Büchern, was die Fähigkeit zur Finanzierung anderer Unternehmenskredite reduziert.Insgesamt sollen allein bei vier internationalen Investmentbanken 180 Mrd Dollar an minderwertigen Anlagen in den Büchern stehen. Die Ausgabe von neuen hochverzinslichen Krediten in USA sank in diesem Monat auf das niedrigste Niveau seit 2002. Da der Markt dafür gegenwärtig praktisch zu ist, hängt allein in USA für den Rest des Jahres ein Betrag von etwa 300 Mrd Dollar in der Luft, der noch für die Finanzierung von Übernahmen oder andere Unternehmenszwecke geplant war. Mindestens 20 große Unternehmen haben bereits die Ausgabe der CDOs vertagt. Ohne die Unternehmens-Übernahmen ist auch die Luft aus den Aktienmärkten raus, die sehr von den Kurssteigerungen im Gefolge von Unternehmensübernahmen hochgetrieben wurden.


    Die Unruhe springt selbst auf die Märkte für höherwertige Unternehmens-Obligationen über. Im Juli 07 wurden nur 98 Mrd $ an solchen Bonds aufgelegt, verglichen mit 289 Mrd $ im Vormonat und der niedrigste Stand seit drei Jahren.


    Und noch etwas kommt hinzu: So wie die Hypothekenkredite wegen der Anhebung der Zentralbankzinsen leiden und Refinanzierungen schwierig werden, gilt das auch für minderwertige Unternehmenskredite. Ein Bericht der Ratingsagentur Fitch zeigt, daß zwischen 2008 und 2011 nicht weniger als 680 Mrd Dollar an solchen Krediten fällig werden und zu heutigen Bedingungen am Markt kaum refinanziert werden können. Niemand weiß, ob und in welchem Umfang Unternehmenszusammenbrüche ins Haus stehen.

    http://www.jjahnke.net/rundbr31.html#gb


    In den nächsten 90 Tagen wird laut Fed ein Markt von 1,1 Billionen Dollar in kurzfristigen Schuldpapieren, von Hypotheken bis Auto-Krediten, fällig.


    Laut UBS, der größten Bank in Europa, könnten hunderte von Hedgefonds und Hypothekenbanken gezwungen sein, etwa 75 Mrd Dollar Hypotheken-gesicherte Papiere auf den Markt zu werfen.


    Solche Verkäufe würden einen Markt ersaufen lassen, an dem nach laut Merril Lynch Investoren schon 44 Mrd Dollar in Werten verloren haben. Das wiederum könnte die 38 Millionen individuelle und institutionelle Investoren am Geldmarkt treffen, die den größten Teil dieser Papiere besitzen.


    Wachovia. Die viertgrößte amerikanische Bank befürchtet in diesem Fall eine "death spiral" für die Anlagen.

    http://www.jjahnke.net/rundbr31.html#gb


    Auch Großbritannien hat ein ernstes Problem mit kurzfristigen Schuldpapiere bekommen, zumal auch hier unsichere Hypotheken am Markt sind. Ottimo Funding LLC konnte jetzt 3 Mrd Dollar in kurzfristigen Schulden nicht am Markt unterbringen, obwohl das Unternehmen nicht in minderwertiger Hypotheken tätig ist. Odey Asset Management, ein Hedgefond mit Sitz in London, kündigte an, wegen Verlusten und der Unmöglichkeit gegen Schuldpapiere Kredit zu bekommen evtl. in den Verkauf von Anlagen gezwungen zu sein. Daraufhin fiel das Pfund heute gegenüber Dollar und Euro.

    Zitat

    Die Deutsche Bank hat nach Informationen der Financial Times das Diskontfenster der US-Notenbank Fed genutzt und Kapital aufgenommen. Am Freitag hatte die Fed den Diskontsatz von 6,25 auf 5,75 Prozent gesenkt, um einen Engpass auf dem Geldmarkt abzuwenden.


    http://www.ftd.de/unternehmen/…dienstleister/241760.html


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    mm.de: Die US-Notenbank hat am vergangenen Freitag den Diskontsatz gesenkt. Ist es richtig, die Leitzinsen zu senken, um die Märkte zu beruhigen?


    Roubini: In meinen Augen ist dieser Schritt hauptsächlich kosmetisch. Der Diskontsatz lag vorher bei 6,25 Prozent, während der wichtigste Leitzins, die Fed Funds Rate, 5,25 Prozent beträgt. Den Diskontsatz auf 5,75 Prozent zu senken, ist eher symbolisch, um dem Markt psychologisch zu zeigen: Wir nehmen die Probleme ernst, und vielleicht könnten wir auch den Leitzins senken.


    Zitat

    Wenn sie nicht wirklich verzweifelt sind, leihen Banken normalerweise ihr Geld zur Fed Funds Rate. Es sei denn, sie haben ein hohes Ausfallrisiko und bekommen im Interbankenhandel keinen Kredit mehr. Nur einige kleinere Banken mit Schwierigkeiten werden auf das Diskontfenster zurückgreifen müssen.


    http://www.manager-magazin.de/…l/0,2828,500889-2,00.html

    http://www.faz.net/s/Rub4D8A76…Tpl~Ecommon~Scontent.html


    [...]


    In Düsseldorf laufen derweil die Aufräumarbeiten unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Die Spurensuche fördert Ungeheuerliches zutage. Wenn man Stimmen aus der Umgebung der IKB und am Finanzplatz Frankfurt glauben darf, hätte die Krise zwar nicht verhindert, in ihrer Dramatik aber gebremst werden können. Ein erheblicher Teil der Schuld an dem Chaos im Allgemeinen und dem mit der IKB im Speziellen wird der Deutschen Bank gegeben, die gleich vierfach ein zweifelhaftes Spiel gespielt haben soll. Sie habe Kreditportefeuilles an die IKB verkauft. Sie habe diese als Treuhänder verwaltet. Sie habe an jenem 27. Juli angesichts der sinkenden Preise für die in den Portefeuilles liegenden Papiere die Kreditlinie der IKB gesperrt und dafür gesorgt, dass die Finanzaufsicht über deren Schieflage informiert wird. Und sie habe an vorderster Front zu Ramschpreisen zugegriffen, als in der Folge die Kurse der Papiere zusammenbrachen.



    Die Deutsche Bank weist dies von sich. Sie habe keine Papiere von der taumelnden IKB gekauft und sich auch sonst nicht unlauter verhalten. Sie habe schlicht als eine der ersten die Schwierigkeiten erkannt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Ein mit der Materie Vertrauter sieht das anders und fährt schweres Geschütz auf: "Von chinesischen Mauern kann keine Rede sein. Die Deutsche Bank hat ihre Treuhandfunktion benutzt, um aktiv ihr eigenes Geschäft zu betreiben." Treiber des schmutzigen Spiels seien die Investmentbanker in London gewesen, für die "Skrupel" ein Fremdwort sei.