Wochenauswertung
Indizes und Rohstoffe mit wöchentlicher Veränderung in Heimatwährung:
Gold -0,72%
Silber +0,53%
NG/Erdgas +11,30%
WTI/Öl -5,46%
DAX: +3,42%
SPX: +5,85%
Positionen
1x = 1 Position, 2x = doppelte Position usw.;
Veränderung zum Einstand in Euro; Veränderung zur Vorwoche (Vw) in Heimatwährung.
- AM 0,5x +19,84% (+ 6,43% zur Vw)
- CNQ 0,5x - 2,74% (+ 5,52% zur Vw)
- FRU 0,5x - 1,77% (+ 2,06% zur Vw)
- PBA/PPL 1,0x - 7,08% (+ 4,15% zur Vw)
- TOU 0,5x +16,90% (+ 1,62% zur Vw)
- TPZ 1,0x + 6,44% (+ 2,09% zur Vw)
- SXENFDP 2,5x + 1,00% (+ 3,71% zur Vw)
- BTI 1,0x -12,81% (+ 7,32% zur Vw)
Silberwerte:Energie:Std.-Werte = 0:4:3,5 - Zuwächse bei allen Depotwerten
Bei den Edelmetallen dominierte eine Seitwärtsbewegung, die im Wochenverlauf beim Gold in einem leichten Minus und beim Silber mit einem leichten Zugewinn endete. Die Standardwerte vollführten einen Anstieg, der sich in der zweiten Wochenhälfte noch verstärkte und insbesondere den SPX von einer absturzgefährlichen Klippe wieder wegsteuerte. Öl gab die zweite Woche deutlich nach, während Erdgas sehr stark performte. Die energiebezogenen Depotwerte kamen aufgrund erfreulicher Quartalszahlen ganz gut davon.
Mit den Quartalszahlen von TOU, CNQ und PBA bin ich zufrieden.
TOU und CNQ vermeldeten Steigerungen in der Produktion und damit auch im Umsatz und Cashflow. Bei der öllastigeren CNQ sind die Verbesserungen noch deutlicher ausgeprägt so daß die Basisdividende um 10% auf CAD 1,00 erhöht wird. Für das erste Quartal 2014 wird ein Absinken der Nettoverschuldung unter CAD 10B erwartet, was weitere Ausschüttungen an die Aktionäre aktiviert.
PBA legt beim Umsatz ebenfalls zu, stagniert aber beim Gewinn und Cashflow. Die Guidance wird trotzdem leicht angehoben. Phase VIII der Peace Pipeline wird voraussichtlich unter Budget fertiggestellt. Die stillgelegte Nipisi-Pipeline im Clearwater-Bereich wurde wieder in Betrieb genommen nachdem ein Großkunde längerfristige Abnahmen zusagte und Aussichten auf Buchungen weiterer Kunden bestehen. Für 2025/26 werden Ausgaben für größere Projekte angekündigt, die voraussichtlich wieder zu negativem freiem Cashflow und steigender Verschuldung führen werden. Aus diesem Grund sehe ich auf Sicht der nächsten Jahre kein großes Potential in dem Wert und werde nach einem Ausstieg suchen.
Im Depot gab es keine Veränderungen.
Silber schiebt sich seit dem Erreichen des Hochs vor zwei Wochen seitwärts zwischen $22,60 und $23,60. Aus der Performance einiger Produzenten und Royalties könnte man einen bullischen Ausbruch herleiten; ebenso wäre zusammen mit den Standardwerten nun ein erneutes "Alles steigt"-Szenario denkbar. Deshalb nehme ich den grünen Pfeil für ein kurzfristiges Umdenken mit in die Ideenskizze auf. Insgesamt ist mir das aber nach heutigem Stand zu wenig und ich bleibe an der Seitenlinie, bis die Situation klarer wird.
Das gleiche Bild zeigt sich im Gold: Der erwartete Durchlauf bis $2.040 kam nicht, hätte aber analytisch mehr Klarheit gebracht. Die stattdessen vorgenommene Seitwärtsbewegung hilft nicht weiter und reduziert kurzfristige Wahrscheinlichkeiten auf einen Münzwurf - ebenfalls Seitenlinie.
Der DAX ließ sich nicht lumpen und holte nicht nur die erwarteten 14.900 Punkte, sondern mehr als die doppelte Strecke nach oben. Damit hat er nun die Möglichkeit eröffnet, die positive Jahresende-Saisonalität zu nutzen und über den blauen Pfad aus dem Abwärtskanal herauszulaufen. Alternativ wäre ein weiteres Ausholen mit einem letzten Test der 14.600 und der unteren Kanalkante möglich. Ich habe mir die 15.000 und 14.600 als Marken für den Ausbau weiterer Longs vorgemerkt; die tieferen Marken aus der letzten Woche stelle ich zurück.
Der starke Rückgang des VIX sowie die Erholung der Anleihenkurse am langen Ende passen auch ins Bild.