Die Autos sehen wie gerade eben auf die Wiese gestellt aus. Ich vermute ein Framing Video.
Leider Nein. Die berichte dazu häufen sich das die Menge die in China hergestellt wird garnicht mehr abgenommen werden kann.
siehe hier:
Export der Deflation: BYD als Fenster zu Chinas nächstem Problem
Der Gewinnrückgang von BYD ist der deutlichste Ausdruck der deflationären Tendenzen in China. Wenn die Nachfrage nachlässt und die Produktion weiterläuft, geben zuerst die Preise nach. Auf dem Papier sieht das Wachstum gut aus, aber die Wirtschaft wandelt sich still und leise von Expansion zu Erosion. Das zeigen die Zahlen von BYD: Der Inlandsabsatz macht nach wie vor rund 80 % des Volumens aus, doch die Gewinne sind um 33 % zurückgegangen, der Umsatz ist um 3 % gesunken und der Marktanteil ist von 18 % auf 14 % gefallen. Chinesische Verbraucher, die unter fallenden Immobilienpreisen, unsicheren Arbeitsplätzen und schwindendem Vertrauen leiden, sparen mehr und geben weniger aus. Teure Anschaffungen wie Autos sind als erste von diesem Rückgang betroffen. Gleichzeitig läuft die industrielle Maschine weiter auf Hochtouren. Jahrelange staatliche Investitionen in Elektrofahrzeuge, Batterien und grüne Technologien haben zu massiven Überkapazitäten geführt. Jetzt sind alle Autohersteller in einen Preiskampf verwickelt, nur um ihre Werke am Laufen zu halten. Für BYD bedeutet die Verteidigung des Absatzvolumens eine Kürzung der Margen – ein klassisches Beispiel für Deflation in der Praxis. Aber Chinas Reaktion ist ebenso aufschlussreich: Wenn die Binnennachfrage die Produktion nicht absorbieren kann, versucht das Land, sich durch Exporte zu retten. Mehr Autos, Solarzellen und Elektronik werden ins Ausland verkauft, nicht weil die ausländischen Märkte boomen, sondern weil China seine Fabriken in Betrieb halten muss. Das Problem ist, dass der Rest der Welt das auch sieht. Zölle, Quoten und Handelsbarrieren nehmen zu, insbesondere in Europa, wo BYD seine Exporte verdoppeln möchte.
Was also wie ein Unternehmen aussieht, das Gewinne einbüßt, ist in Wirklichkeit eine Momentaufnahme eines tieferen Zyklus. Deflation beginnt nicht mit Arbeitslosigkeit oder Zusammenbruch, sondern mit Margen, dann Löhnen und schließlich Investitionen. BYD ist nur ein Unternehmen, das diese Abfolge in Echtzeit durchlebt. China kann seine Waren exportieren, vielleicht sogar seine Deflation, aber nicht auf unbegrenzte Zeit. Irgendwann muss jemand den Überschuss auffangen, und wenn alle großen Volkswirtschaften schwächeln, gibt es nicht mehr viele Abnehmer.