Weiß jemand, weshalb der Goldpreis in Schweizer Franken die letzten Tage und ganz besonders heute derart massiv nachgibt (gleichbedeutend mit der massiven Aufwertung des SF zu € und $)?
Gruß
GS
Beiträge von GoldmanSachse
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aber die rentner mit massiven ersparnissen sind nicht auf sozialtransfair angewiesen . wer mit 65 in passablen gesundheitszustnd richtung thailand fliegt braucht wieviel ? für die nächsten 25 jahre ..
Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Wenn jemand 40 Jahre lang gearbeitet hat, beispielsweise 50.000 - 100.000 Euro auf dem Konto hat, wodurch dem Staat bei Auswanderung von nur 10.000 Deutschen jährlich bis zu 1 Milliarde Ersparnisse ihrer Bürger pro Jahr flöten gehen, und dieser Mensch mit 65 die Wahl hat, weitere 3 Jahre im Land zu verbleiben, um sein ALG/Sozialleistung zu erhalten oder ohne monatliche Staatsleistungen auszuwandern und von seinem Ersparten zu leben, ...den Menschen möchte ich erleben, der dieses tut.
Nein, bei einer Anhebung des Renteneintrittsalters werden Bürger für weitere Zeit im Land gehalten. Ein schöner Nebeneffekt dieser Anhebungen, wo auch den Politikern klar sein dürfte, dass es hierzulande immer ungemütlicher werden wird und die Anzahl auswanderungswilliger zunehmen wird. -
Eine Erhöhung des Renteneintrittsalters ist nicht wirklich dazu gedacht die Leute länger arbeiten zu lassen. Viele können das gar nicht, sei es aus gesundheitlichen Gründen oder weil sie im Alter arbeitslos werden und keinen Job mehr kriegen.
Das ist nichts weiter als eine Rentenkürzung durch die Hintertür.
Zudem ist es für den räuberischen Staat zum einen günstiger ALG/Sozialleistungen zu zahlen als Rente, und zum anderen werden ältere (mit Recht) auswanderungswilligere Rentner dazu gezwungen, weitere Jahre ihres Lebens im Heimatland zu bleiben, und somit nicht in lebenswertere Länder (z.B. Thailand) zu ziehen und eine Art Kapitalflucht zu betreiben. Wenn man bedenkt, dass es immer mehr ältere Menschen gibt und immer mehr in Süd-Länder ausziehen, um sich dorthin ihre Rente überweisen zu lassen und ihre massiven Ersparnisse dort auszugeben, ist dieser Punkt nicht unerheblich, finde ich.
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Und wie haben die Banken die Kredite refinanziert?
Selbstverständlich würde es im Szenario, Staaten wie Griechenland oder Spanien "fallen" zu lassen, s.h. auszugliedern, zu einem Bankendesaster kommen und viele Sparer müssten um ihr Erspartes bangen. Ich denke nur, dass dieses Szenario mittel- bis langfristig das kleinere Übel wäre, zudem den Euro überlebensfähig macht und die EU gestärkt aus der Sache hervorgehen kann.
Aber wie du schon schreibst:
Die Vermögensillusion muß um jeden Preis aufrechterhalten werden!
Und so wird es meiner Befürchtung nach auch bleiben, bis es dann irgendwann wirklich kracht. -
noch ohne weitere Auswirkungen auf den ? ?
Wäre zu schön, wenn sich bei diesen angloamerikanischen Rating-"Göttern"
endlich mal die Macht abschwächt. Und noch schöner wäre es, wenn sie sich auch mal wieder verstärkt um deren heimische Ratings kümmern würden. Fundamental betrachtet befinden diese sich nämlich auch bereits auf dem besten Weg zum Ramschstatus. -
Axa befürchtet im Best case eine Aufspaltung der Euro-Zone, im worst case eine Zerstörung der Währung.
Hierdrin wird sich zeigen, ob unsere Politiker für das Volk oder für die Bankenlobby arbeitet bzw. Entscheidungen trifft.
Eine Aufspaltung der Euro-Zone bzw. zwangsweise Ausgliederung schwacher Staaten mit Aufnahme der alten (stark abgewerteten) Währungen (Drachme, Peseta, Lira...) würde meiner Meinung mittel- bis langfristig allen beteiligten Ländern weitaus besser tun als eine Beibehaltung der EU in der jetzigen Form mit nie enden wollenden FIAT-Rettungsaktionen, die nur zu dem (letztendlich aussichtslosen) Zwecke dienen, die Milliardenkredite deutscher und französischer Banken zu sichern. -
Die Großkonzerne fahren ihre Investitionen in AUS jedoch schon zurück, hier einige Infos zur SondersteuerHallo Edel, würdest du aufgrund solcher Tatsachen Minenwerte wie Newcrest derzeit meiden?
Vielen Dank für deine Meinung und viele Grüße
GS -
Das Verhältnis liegt aber immer noch bei ca. 10 zu 1 zugunsten der Käufer.

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Man kann wirklich schon davon ausgehen, dass USrael bald wieder losbombt, um von argen Problemen abzulenken oder als letzter Versuch, ihre Wirtschaft anzukurbeln. Ich frage mich allerdings, woher das Geld für einen weiteren Krieg kommen soll? Frisch drucken? Bei den Deutschen holen? Merkel ist ja schon zum Mega-Sprachrohr der USraelis i.B. auf Sanktionen gegen den Iran mutiert - scheint ja dabei regelrecht zur Höchstform aufzulaufen. Weshalb da nicht mal bei den Michels nachfragen, ob sie einen Krieg gegen den Iran mit ihren Geldern nicht gleich finanzieren könnten, wenn sie schon dabei sind, halb Europa zu sanieren.
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In zwei Jahren werden wir hier im Forum vermutlich 1g-Mitglieder haben, die uns niedermachen, weil wir Zweifel an exorbitanten Gold-Preisen bei XXXXX Euro haben.
Klasse These.
Möglich ist so etwas wirklich früher oder später einmal. -
Wenn mans so nimmt, können Analysten ja alles, wo ein -ion anhängt als Grund für den Goldpreisanstieg sehen. Sehr einfach gemacht. Ich denke, es ist weniger die Angst vor einer Rezession, sondern vielmehr die Sorge um die FIAT Währung allgemein (inkl. hohes Inflationsrisiko), die die Anleger in Gold treibt. Im Grunde nur dies.
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Im Gegensatz zu den Europäern haben die Bürger der USA noch nicht das Vertrauen in ihre Politiker und Institutionen in hohem Ausmaß verloren und dürften geschockt sein, wenn das Ausmaß geheimer Absprachen und Korruption aufgedeckt wird.
Das sehe ich auch so. Und meiner Meinung nach wird dies auch nicht mehr so lange auf sich warten lassen. In Übersee herrscht gerade Ruhe vor dem nächsten (gewaltigen) Sturm. Die dortigen Medien gaukeln den Menschen vor, dass schier ganz Europa kurz vor dem Bankrott steht und lassen außer Betracht, wie es bei ihnen selbst aussieht und was sich da zusammengebraut hat und weiter zusammenbraut. Ich denke, die nächste US-Bombe wird bald hochgehen. Eine Folge dürfte meiner Meinung nach die sein, dass der US Dollar wieder massivst abwertet. Die Frage ist dann, ob der Goldpreis bei einem fallenden Dollar mit nachgibt oder weitersteigt (in USD und in einem i.V. zum Dollar wieder steigenden Euro).
Grüße
GS -
Ich finde, dass auch selbst erfahrene Trader/Rohstoffspezialisten durchaus daran zweifeln dürfen, ob es jetzt immer noch ein guter Zeitpunkt ist, jetzt Gold physisch zu kaufen/nachzukaufen ...
Schließlich dürfte auch in den USA schon bald (ich rechne noch diesen Sommer damit) die nächste "Bombe" losgehen, wenn man nicht mehr in der Lage ist, vom wahren Dilemma im Banken-/Immobereich abzulenken und die desaströse Finanzlage unter den Tisch zu kehren (inkl. neuer Bailouts in Übersee). Dann dürften sich Spekulanten samt Medien auf ihr nächstes Opfer stürzen und den Dollar dahin befördern, wo er noch vor etwas über einem halben Jahr stand (und wo er auch hingehört).Fundamental betrachtet hätte der Euro im Verhältnis zum US Dollar wohl selbst aufgrund der Ereignisse kaum in dieser Form fallen dürfen. Wenn klar wird, was eigentlich jedem halbwegs intelligenten Menschen klar sein müsste, nämlich dass die marode USA aus dem letzten Loch pfeift, wird der USD fallen wie ein Stein. Die Frage bleibt dann jedoch wiederum, ob der Goldpreis bei einem fallenden US Dollar mitfällt und uns EU Bürgern eine schöne Chance zum Kauf/Nachkauf bietet oder ob der Goldpreis in sämtlichen Währungen weitersteigt.
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1.1975
unfassbar, selbst die 1,20 Eu wie Butter...

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Anderen Stimmen zufolge geriet die Gemeinschaftswährung verstärkt unter Druck, als deutlich geworden sei, dass die Schweizerische Nationalbank (SNB) anders als in der Vergangenheit nicht zur Stützung des Euro eingegriffen habe. "Das hat den Abwärtstrend deutlich beschleunigt", sagte ein Händler.
Es wird ja tagtäglich Händeringend nach irgendwelchen Gründen gesucht, um den Euro herunterzureden. Jede Kleinigkeit wird hochgespielt und dazu verwendet, um eine weitere Schwäche des Euro zu begründen. Sehr bedenklich, dass es so unfassbar einfach scheint, den Euro gen Süden zu befördern. Ich frage mich, was erst geschieht, wenn zuerst Spanien, dann kurz darauf nacheinander Italien, dann z.B. Portugal und dann evtl. Irland den "Offenbarungseid" leisten. Nach dem jetzigen Schema müsste der Euro dann ja ins Bodnelose absacken und irgendwann bei 50 Cent pro USD stehen (vorausgesetzt, der USD wird weiterhin als der ja soooo sichere Hafen dargestellt). -
von daher machen die 1400 dollar schon sinn (bei wieviel euro?).
Da ich trotz des Euro-Dilemmas weiterhin davon ausgehe, dass bald die (nächste) Sau , nämlich wieder der US Dollar, durchs Dorf gejagt wird, könnte ich mir vorstellen, dass der Goldpreis in Euro auch bei einem Goldkurs von 1.400 US Dollar knapp unterhalb der 1.000 E-Marke Marke verweilen wird.
Grüße
GS -
Scheinbar werden die Ratingagenturen immer mehr zu den "Herren, ja fast schon Göttern über Aufstieg und -Verfall der Währungen".
Wie viel Macht diese Agenturen haben ist unfassbar. Eine (selbst) an den Haaren herbeigezogene Herabstufung der Kreditwürdigkeit eines Landes kann eine gesamte Währung (fast schon) in den Abgrund stürzen - mit all seinen Konsequenzen.
Dass dazu die Herabstufung der Kreditwürdigkeit der USA weiterhin kein Thema ist, auch nicht für unsere europäischen Politiker, bleibt für mich eine Farce.Aus dem P.I.G.S-Forum hier hineinkopiert:
http://boersenradar.t-online.de/Aktuell/…o-22935108.html
Angeschoben von neuen Ängsten um die französische Finanzkraft hat der Euro (siehe Euro-Dollar-Kurs ) seine Talfahrt fortgesetzt. Der Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung sank zwischenzeitlich auf 1,2110 Dollar und damit auf ein neues Vierjahres-Tief. Händler begründeten den Kursrutsch mit der Angst vor einer möglichen Rating-Herabstufung Frankreichs. Zudem hatte die Europäische Zentralbank (EZB) am Vorabend gewarnt, bei Banken der Eurozone könnten bis Ende 2011 wegen der Finanzkrise weitere Milliarden-Abschreibungen anstehen. Die Rating-Agentur Fitch stufte derweil unter anderem wegen der Immobilienkrise sechs spanische Kreditinstitute herab. Die EZB kritisierte die Agenturen heftig.
http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/%C3%9…unter-druck.csp
Als Auslöser für den Kursrutsch am Dienstag nannten Devisenhändler unbestätigte Marktgerüchte, denen zufolge auch die Bonitätsratings von Italien und Frankreich gesenkt werden könnten. Zuletzt hatte eine Kreditrating-Abstufung von Spanien in der Vorwoche für fallende Euro-Kurse gesorgt.
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Es bringt nichts, mit verBILDeten Systemlingen zu diskutieren. Die Tageszeitung weiß es ja schließlich besser als "du". Du wirst als Verschwörungstheoretiker abgetan und belächelt. Auch wenn du ihnen erzählst, weshalb du EM kaufst/gekaufst hast. Wenn es dann anders kommt bzw. das eintritt, was du prognostiziert hast, können sich Systemlinge auf einmal nicht mehr an "deine" Worte erinnern und schimpfen auf das System. Wenn du dann weitere mögliche Entwicklungen oder Hintergründe nennst, wirst du trotz allem weiterhin nur halbherzig Ernst genommen. Schließlich, hat die Tageszeitung ja doch immer Recht.
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Das ist in einem Monat von in der Spitze über 570 Dollar auf heute unter 420 Dollar abgestürzt.
Dass Palladium in nur 2 Tagen von 500 auf 410 Dollar gestürzt ist, finde ich weitaus spektakulärer.
Grüße
GS -
Also meine größte Silber-Aktie im Depot ist First Majestic Silver. Fundamentaldaten ziemlich überzeugend, wie ich finde.
Für mindestens genau so aussichtsreich halte ich Endeavour. Habe sie aber aus Tradinggründen am Freitag verkauft und warte etwas günstigere Kurse für Rückkäufe ab.
Die "Großen" Hecla, Coeur und Pan American sind langfristig für mich ebenfalls weiterhin sehr aussichtsreich.Grüße
GS