Beiträge von Dr_Meyer


    Das sind die Schlußkurser der Londoner Goldbörse, wo echtes physisches Gold gehandelt wird.


    alles, was nach dem Fixing kommt, sind die Luftikus-Preise an der New yorker comex, wo Lieferkontrakte gehandelt werden, die aber im seltensten Fall zur Auslieferung kommen.


    Das Problem ist, dass jemand, der wenig über Edelmetalle weis, schnell nervös wird, wenn sich die Kurse nicht nach oben entwickeln.


    und in der Tat sollte man ab einer gewissen Größenordnung ein Edelmetallvermögen bei kritischen Situationen durch Put Optionsscheine absichern.


    Es gibt weltweit dutzende Notenbanken, die Tag und nacht darüber nachdenken, was man machen könnte, um den Goldpreis herunterzubekommen.


    Da kann es zwischendurch durchaus Ärger geben: bei kaum einem anderen Investment, hat man so starke Gegner, die das Investment bashen wollen.


    Andererseits sehen 25% aller Notenbanker (vermitlich Asien, Südamerika) Gold als die zukünftige Weltreservewährung.


    Falls Du mal richtug reiche Leute kennenlernst, dann würdest Du staunen, wie sehr die schon immer diversifiziert waren:
    ackerland, wald, aktien weltweit, Konten in franken und dollar, gold, unternehmerische Beteiligungen weltweit, Immobilien weltweit.
    wenn die in Deutschland enteignet oder höher besteuert werden oder der euro crasht, dann entsteht kein Schaden der größer ist als 10-20%.


    Da es schwierig ist mit kleinen Beträgen eine solche Diversifizierung hinzubekommen, ist es derzeit noch recht vernünftig, Edelmetalle überzugewichten.
    Ich denke mal bei Preisen ab 1500 euro pro Unze sollte man als Kleinsparer über andere Sachwerte nachdenken, die noch nicht so sehr im Preis gestiegen sind.


    Entscheidend ist, dass man sich über den Sinn der Anlage klar wird: Gold als Versicherung für den Worst Case: da braucht man nicht viel.
    ein Arzt braucht eigentlich gar kein Gold: egal wie schlimm es ist: es wird imer Leute geben, die eine Behandlung brauchen und mit irgendwas bezahlen.


    aber wer viel Verwantwortung trägt und keinen krisenfesten Job hat, der braucht auch mehr Versicherung.


    Und last but not least: man kann auch Spekulant sein: es gibt hier im Forum auch einige, die bis Oberkante Unterlippe auf einen steigenden Goldpreis spekulieren.
    das sind aber leuter, die 20 jahre aktienerfahrung haben, die eine echte Investorendenke entwickelt haben und recht gut wissen, was sie tun
    und was sie riskieren.


    Beispiel absicherung:


    Du hast Rentenansprüche über monatlich 1000 euro,
    die in 10 jahren fällig werden und du wirst 20 jahre lang 1000 euro bekommen:
    also ist das ein anspruch über 240.000 euro,


    außerdem hast Du bargeld in höhe von 50.000 euro


    und eine immobilie im wert von 150.000, die aber erst zu 75.000 euro abgezahlt ist.


    netto hast Du also vermögen und ansprüche über 365.000 euro,
    außerdem schulden über 75.000 euro.


    macht netto 290.000 euro.


    Davon 10% in Gold wären 29.000 euro


    in einem finanziellen Worst Case Szenario, in dem Deine Rentenansprüche verloren gehen (-240.000 euro),
    Papiergeldkonto mit 21.000 euro wäre eingefroren.
    und Der Staat Deine Immobilie mit einer Zwangshypothek belegt (-25.000),
    wäre aber davon auszugehen, dass Gold seine Kaufkraft verfünfacht, verzehnfacht,
    d.h. pi mal Daumen würden aus 29.000 euro in Gold sowas wie 290.000 euro,


    (naja, das weis man nicht; aber zumindest würde es verhindern, dass man am Hungertuch nagt).


    in dem Szenario ist jetzt alles, was es an schlimmen Möglichkeiten gibt, kombiniert (was unwahrscheinlich ist), aber es zeigt,
    wie Diversifikation funktioniert.


    ich habe eine Enteignungsschrift über meinen Besitz an einer irischen Bank in meinem Büro zu hängen: als erinnerung,
    dass der Staat zu jedem Zeitpunkt Recht und Gesetz nach Gusto brechen kann.


    Zur Erinnerung: richtig reiche Menschen, mit Vermögen über 10 Mio Euro, haben keine Kapitallebensversicherungen, keine staatlichen Renten,
    die sind sehr breit diversifiziert.
    Und die kennen den Unterschied zwischen Besitz und Anspruch sehr genau. wenn die 20-30% in euro Papieren haben, ist das schon viel.


    Die ganze Mittelschicht ist ohne es groß zu bemerken zu 99,9% in Einfamilienhäusern und Euros investiert,
    und die Euros sind zum großen Teil nicht Besitz, sondern Ansprüche.

    das hört sich aber jetzt schon ein wenig ironisch an ?)


    ist es nicht: Profi Investoren, die sich für ein Investment etschlossen haben, machen es genau so:
    so erzielt man einen guten Mittelpreis.


    Mein Einstieg beim Silber sa so aus:


    Silber-ETF rausgesucht, das ist ein Fond, der Silberbarren lagert: das kauft man wie eine Aktie,


    erster Kauf bei 11 euro,
    und ein paar Münzen bei 11 euro, d.h. Münzen kosteten inkl Mwst so 13-15 euro.


    ein paar Wochen später nächster Kauf bei 10,2o


    ein paar Wochen später bei 9,10 eingrößer Nachkauf
    und bei 9,10 ne Ladung physisches Silber für die Firmenkasse.


    drei Monate später nochmal bei 11,20


    ein jahr späte habe ich 30 % des ETF-Silbers bei 15 euro verkauft und dafür physisches Silber und Gold eingelagert.


    Wegen der Mehrwertsteuer auf Silber lohnt sich physisches Silber nicht für ein paar Monate.
    da ich liquide bleiben musste, bin ich beim Silber erst in einen ETF und habe Positionen "zusammengekauft",


    bei Gold habe ich ähnlich Positionen zusammengekauft, aber da gab es innerhalb der 6 Monate kaum Schwankungen.


    Derzeit läuft die dritte Phase der Goldhausse: d.h. die Kurse können kurzeitig stark schwanken.


    Hättest Du 2002 Gold gekauft, dann hätten die Barren drei Jahre lang im Schrank gelegen und die Preissteigerung wäre geringer gewesen als der Spread zwischen an- und verkauf.
    Damals konnte man also sicher sein: wenn man das Gold nach ein oder zwei Jahren verkaufen muss: man macht wohl Verlust, schon wegen des Spreads.


    aber wie schon der BMW-Fahrer sagte: als unerfahrener Investor wirst Du bei jeder Kursbewegung nach unten nasse Finger bekommen.
    Da ist es sicher nicht falsch, erstmal ein paar Silberzehner einzutauschen und ein gutes Buch über Edelmetalle zu kaufen.

    Lass das mit dem Kauf, Seewii - du bist noch nicht soweit, ernsthaft jetzt - Gold und Silber - das ist nicht dein Ding!
    Behalte lieber den Kontoauszug im Auge. Da weiß man, was man hat.


    wenn Du auf diesem Stand bist, dann solltest Du derzeit nur Silber-zehner und etwas Gold kaufen. Und schweizer franken.


    Silber schwankt manchmal heftig: das ist nichts für Einsteiger.


    Hier im Forum sind eine Menge Goldbugs: die haben Euros nur noch als exotische Diversifikation im Depot.


    Nimm Dir ne Woche Zeit und lies Gbureks Buch über Gold oder Spannbauers "Krisenvorsorge".


    Der psychologische Einstieg, Papiergeld gegen Goldgeld umzutauschen ist ganz schwer.


    Manche von uns haben schon mal beim Opa die Krügerrands gesehen: bei denen hat es nur "klick" gemacht und plötzlich passte alles zusammen.
    Andere brauchten Monate, um sich an den Gedanken zu gewöhnen, dass Papiegeld und vor Guthaben aus Schulden nur fiktives Vermögen sind.

    perfekter Marktüberblick:


    http://www.silber-investor.de/


    etwas schwierig ist es, Silber Münzen auch noch anonym zu bekommen.
    Pro aurum hat bei Silber nur eine sehr enge Auswahl. wer sehr nett ist und vorher anruft, bekommt in Hamburg bei silber-werte.de auch Silbermünzen gegen Bares.
    Von daher ist eine anonyme Silberquelle Gold wert :)
    eigentlich machen die nur Versand, aber Edelmetall-Besitz spielt nur dann seine Vorteile voll aus, wenn niemand weis, dass man Edelmetall hat.


    wichtig ist: in Positionen kaufen: werde Dir klar, wieviel Deiner Ersparnisse Du in Edelmetall konvertieren willst, und dann innerhalb von 6 Monaten alle 6 Wochen stumpf nachkaufen, egal wo der Kurs steht.


    mit etwas Glück kann man auch mal überverkaufte Situationen nutzen, um in Schwächephasen zu kaufen: wie heute.



    Esgibt keine Verteilungsgerechtigkeit. Jedes Prinzip, das verteilt, ist irgendwo ungerecht.


    Gerecht wäre Umverteilung nur, wenn diejenige, die Reichtümer erarbeiten oder erspekulieren, das auf Kosten anderer machen.
    d.h. ein Investment fond, der mit Krediten einen Mittelständler aufkauft, in die Einzelteile zerlegt, Mitarbeiter entlässt, aber am Ende für die Shareholder Gewinn erwirtschaftet.
    Oder ein Stromkonzern, der seine Monopolstellung ausnutzt.
    Gerechtigkeit bedeutet an der stelle, dass vor allem die Wirtschaftsordnung so sein sollte, dass sie Monopole verhindern, dass sie ein ehrliches Finanzsystem schafft.


    wenn Umverteilung die Triebkräfte des Menschen abwürgen, dann erstirbt die Wirtschaft langsam - und dann gibt es richtige Armut.


    Umverteilung - egal wie gut sie gemeint ist - unterstellt, dass die Menschen aus Spaß arbeiten,
    dass es ok ist, wenn jemand mit Arbeit genau so gut lebt wie ohne Arbeit.


    als ich meine Firma gegründet habe, habe ich ein halbes Jahr lang nebenbei bei meinem alten Job bis 18.00 uhr gearbeitet und dann jede Nacht bis um 1:00 geschufftet,
    ein halbes Jahr lang keine Zeitung gelesen, keinen Film gesehen, keinen Urlaub gemacht.
    So konnte ich die 1800 Mannstunden nebenbei zusammenbringen um mein Produkt auf den Markt zu bringen und - als ich wusste, dass es läuft, eine Firma zu gründen,
    ohne Kredite. Kurs vor Ende ging ich natürlich auf dem Zahnfleisch: bei meinem ersten Produkt wurde meine Maus-hand taub, noch heute habe ich im kleinen Finger kein Gefühl,
    das zweite Produkt endete mit einer Sehnenscheidenentzündung heftigster Art, die erst nach 6 Monaten auskuriert war,
    beim letzten Produkt , da bekam ich eine Störung, dass unter Stress Magensäure die Speiseröhre hochzieht.
    Wenn man das unbehandelt lässt, schützt sich die Speiseröhre durch eine Art vernarbung vor der Säure, die bei 3% der Fälle zu Krebs führt.
    Noch jetzt, 2 jahre später, bekomme ich unter stress dieses starke Sodbrennen.


    ich hatte mir die arbeit damals gemacht, weil ich annahm, dass ich soviel Geld verdiene, dass ich mir davon was fürs Alter zurücklegen kann, oder ne Immo kaufe.
    aber was der Staat nicht als Steuer genommen hat, hat die Inflation besorgt: ich war damals leider in einem tollen Zeitfenster aus 1% Anlagezinsen und 10% Inflation.


    ich zerbreche mir nicht den Kopf über ein gerechtes Steuersystem: aber derzeit ist es schlicht und ergreifend so, dass sich Leistung nicht lohnt
    und von daher habe ich drei Gänge runtergeschaltet.
    2 Monate pro Jahr mache ich gar nichts, sondern liege in der Sonne und überlege, wie ich mein Unternehmen steuerlich optimiere
    und wie ich mit weniger geld auskomme. Das wenige Geld, was ich verdiene, wird klug angelegt.


    Ich verdiene nur noch einen Bruchteil von dem, was ich anfangs verdient habe,
    mein Steueraufkommen ist ca. um 80-90% eingebrochen.
    aber: mein Lebensstandard ist fast genau so hoch wie früher, die Abstriche sind kaum merklich.


    Für jemanden wie Marius Müller westernhagen, der auf einem Haufen Geld sitzt und der von der Gema monatlich 30.000 euro ohne Arbeit überwiesen bekommt,
    da mag Steuerprogression eine gerechte Sache sein.


    ich finde, dass sie derzeit so hoch ist, dass sich harte Arbeit, Sodbrennen und Sehnenscheidenentzündung nicht mehr lohnen.
    In den 50er Jahren gab es den Spitzensteuersatz für umgerechnet Verdienste ab 300.000 euro pro jahr.
    derzeit fängt ist die statistische Grenze für Besserverdiener schon 300 Euro über den Harz-IV sätzen an.


    ich gebe zu: ich hätte schon Lust, hart zu arbeiten, ich hätte Lust wieder geile Verkaufszahlen zu sehen und richtig viel Geld zu verdienen.
    aber man soll ja nicht jedem Trieb nachgehen.
    Leistung lohnt sich nicht, deswegen ist es derzeit ein Gebot der Vernunft,
    wenig zu leisten.

    was wir gestern beim gold gesehen haben , war mit recht großer sicherheit außergewöhnlich.


    der extrem heftige ausbruch (10 dollar in weniger als 30 min), praktisch ohne zwischenzeitliche korrektur,
    das war schon extrem.
    normalerweise müsste es zwischendurch gewinnmitnahmen geben.
    d.h. dass die Marktteilnehmer, die diese Bewegung verursacht haben, nicht an gewinnmitnahmen interessiert waren.
    also: entweder insider, die kontrakte haben wollten, weil sie schon die nachrichten der nächsten woche kennen oder
    einen squeeze out bei juni comex contrakten vorhatten o.ä.


    und die drückung war kein normaler sell off, der mit gescheiterten ausbrüchen und langsam bröckelnden Kursen beginnt,
    sondern eine massives auf den markt werfen von kontrakten,
    das einen schier unglaublichen lkursrutzsch verusacht hat.


    dabei wurden der Kurs, den Gold vor dem ausbruch hatte, einfach überspült.
    normalerweise hätte es da nachlassenden verkaufsdruck gegeben.


    normale gewinnorientierter shorter hätten ab dieser linie gewinne mitgenommen.
    d.h. dass die Marktteilnehmer, die diesen Rutsch versursachten, gar nicht an Gewinnmitnahmen interssiert waren.


    entweder war es das KARTELL; dem der Kurs zu hoch geworden war oder es hing mit dem auslaufen von Optionen auf Kontrakte zusammen. da sollte kurzfristig noch ein Kurs von 1250 dollar verhindert werden.


    die frage ist, ob technisch orientierte Investoren den bärischen doppeltop, der sich gebildet hat,
    nun als anlass zum austeigen nehmen - oder nicht.


    bei platin hatte sich im april sogar erst ein dreifach top gebildet (den ich zum aussteigen benutzt habe), bevor der sell off begann.
    ein zurückfallen bis 1190 wäre ein schlechtes zeichen.

    Zur UBS-Studie, die ich in diesem Thread bereits erwähnt hatte:


    Das ist hochinteressant. UBS hat 80 Notenbanken sowie diverse Vermögensverwalter befragt, was die Reservewährung der Zukunft ist. 25% der Notenbanker meinten, dass sei Gold.


    Ich vermute, dass die Studie eine halbe Fälschung ist – wie viele dieser Studie: habe es selbst erlebt, wie diverse Unternehmensberatungen abgewimmelt werden, die solche Studien durchführen und am Ende füllt der Praktikant den Fragebogen des CEO aus.


    Ich vermute mal, dass EZB, FED und Bundebank überhaupt nicht mitgemacht haben.
    Vermutlich stammen die Stimmen von den Notenbanken von Honduras, Kirgisien und Botswana.


    Aber am ende steht da „Gold ist der Favorit der Notenbanker“.


    Und das zählt und beeindruckt reiche Rentiers.


    Bei einer Hausse wird der aktuelle Preis des assets immer wieder in Frage gestellt. Und die Marktteilnehmer brauchen immer wieder das Feedback, dass sie nicht die einzigen Doofen sind, die dass Asset zu so einem teuren Preis kaufen.


    Von daher kommt solchen Nachrichten große Bedeutung bei.


    Die Feststellung, dass unser Geldsystem marode ist, ist die eine Sache.
    Aber selbst Marc Faber sagt vor ein paar Wochen, dass er Gold und Silber zu 25% kauft,
    den Rest aktien.
    Mehr als 25% Edelmetalle, dass war selbst ihm zuviel Klumpenrisiko.


    Wenn Notenbanker Gold aus zukünftige Reservewährung sehen, ist das so was wie ein Ritterschlag oder eine aufnahme in de Dax der Reservewährungen.


    Im Handelsblatt gab es eine Umfrage unter Vermögensverwaltern: die Hälfte schwor auf Gold und empfahl für Musterdepots 10% Gold.


    Wenn tatsächlich bei der Hälfte aller verwalteten Vermögen zu 10% Gold im Depot wäre, dann hätten wir schon ganz andere Preise.
    Vermutlich ist das eher das Ziel, mit diversen Positionskäufen 10% Gold ins Depot zu nehmen: falls der Kunde das so will.


    Kein Vermögensverwalter würde dafür ausgelacht werden, wenn er 60% dollar oder euro denominierte Schulpapiere im Depot hat.
    Aber Gold zu 50%, dass kann sich derzeit noch nichtmal Marc Faber vorstellen: dabei ist Gold einfach nur Geld.


    Auf dem weg zu immer höheren Goldanteilen in den depots der Reichen, werden Studien, wie die von UBS eine große Rolle spielen.


    Nur mit der Idee von Staatsbankrotten zu argumentieren ist für Banker nicht schick. Eine Studie mit 80 Notenbankern kommt da viel besser rüber.


    Und ich habe den verdacht, dass genau wie zu new economy zeiten, sich die Banker gut mit Assets eindecken, bevor sie eine neue Studie veröffentlichen.


    Die Banken und Fonds haben einen großen Teil der Edelmetallhausse verpasst.
    Für sie macht die Sache nur dann richtig Spass, wenn man die Goldhausse richtig befeuert und am Wiederaufstieg des Weltgeldes Gold mit allerlei Derivaten viel Geld verdient.


    UBS ist schon immer recht groß im Goldgeschäft.
    Es würde mich nicht wundern, wenn die eine oder andere feine Adresse in den nächsten Wochen ihre Claims absteckt und am Goldrad mitdrehen will.


    Letztlich ist das für Goldbugs eine ziemlich peinliche Sache, wenn Gold wieder gesellschaftsfähig wird und von den Bänkstern gepusht wird, aber jeder Contrarian Investor muss irgendwann aus seiner Kuschelecke raus, wenn sein Lieblingsasset entdeckt wird.


    Irgendwie, wäre es schön gewesen, wenn man als Goldbesitzer noch 1-2 jahre als Idiot behandelt wird – dann hätte man sicher sein können, das Gold immer noch eine Nischenanlage ist,
    egal ob es 500, 800 oder 1200 euro kostet.

    interessanter Ausbruch eben gerade:
    zum comex begin gab es einen klassischen sell of, dann in 30 min einen ausbruch von 1253 bis 1260 dollar.


    dem sind keine höheren umsätze beim spdr oder etfs securities physical gold vorangegangen.
    erst als der ausbruch bereits lief, schwoll der umsatz mit spdr aktien explosionsartig an.


    vor dem ausbruch gab es eine phase hoher volatilität, mit 3 dollar-sprüngen rauf und runter im sekundentakt,
    nach 20 min hatten wohl jeder menschliche trader kapituliert,
    dann kam ein ausbruch ohne irgendwelche zwischenkorrekturen, die tradern einstiegspunkte geboten hätte.


    mit etwas phantasie würde ich sagen, dass die Computer von goldman sachs und JP morgan erst den markt einmal durchgeschüttelt haben und nun,
    oberhalb von 1260, nahe am all time high, die drecksarbeit den menschlichen tradern lassen.


    ...

    euro zum schweizer franken auf 1,3425 gefallen.
    habe nicht gesehen, ob es nachrichten dazu gab.
    In anbetracht des Tamtams, was die SNB um psychologische Grenzen wie 1,43 und 1,40 gemacht hat, ist das ein ziemlich heftige Kurs.

    wenn ich richtig durchgezählt habe, wurden in den letzten 6 werktagen etwa 60 Mio dollar zuflüsse zum etfs physical gold generiert.
    in den nächsten Tagen werden sie sicherlich noch die Zahlen melden.
    das dürfte die bisher beste Woche von ende april übertreffen: damals es auch so ca. 50 mio dollar.


    das klingt nicht nach sehr viel, aber der echte physische Markt ist immer noch sehr klein.
    interessant ist vielleicht das Timing:
    als es beim letzten Mal eine Woche beim ETFS physical Gold mit Rekordzuflüssen gab, waren 7 Tage später französische Staatsanleihen illiquide und die EZB musste ihr Bondkaufprogramm starten.
    auch vor der herbstrally 2009 gab es in den letzten beiden Augustwochen extrem hohe Zuflüsse zu Gold ETFs.


    würde mich nicht wundern, wenn heisse Nachrichten ins Haus stehen, die den Goldpreis treiben werden.


    eichelsburgs ton ist ja nicht inbedingt das, was man als dinstiguiertes Kamingespräch bezeichnen würde.
    aber ich gebe zu bedenken, dass am 7. Mai weltweit 1 Billion an Staatsanleihen der euro staaten zum verkauf standen und
    dass lauit ezb 2 oder mehrere Bankengruppen vor dem Kollaps standen.
    die Jungs hatten Glück, dass das an einem Freitag war und man übers Wochenende einen passenden Schutzschirm stricken konnte.
    Mitten in der Woche hätte das anders ausgesehen.
    Das war so haarscharf am Abgrund.

    Stichwort "Unternehmertum" (wikipedia):
    findest Du Dich da wieder?


    Das unternehmerische Handeln besteht aus vier Komponenten:


    * Entdecken von Chancen: Ein Unternehmer muss in der Lage sein, systematische Geschäftsideen zu generieren, zu bewerten und auszuwählen, sowie persönliche Chancen wahrzunehmen und umzusetzen
    * Durchsetzen von Innovationen: Neue Geschäftsideen müssen entwickelt, in Modelle und Prototypen umgesetzt und schließlich vermarktet werden (auch Prozesse, Dienstleistungen, etc.).
    * Erschließung und Nutzung von Ressourcen: Der Unternehmer muss fähig sein, für ihn wichtige Ressourcen zu identifizieren, zu erschließen und für sich zu nutzen.
    * Tragen von Risiken: Der Unternehmer muss bereit sein, die Risiken für sein unternehmerisches Handeln zu übernehmen


    Dazu gehören weiterhin, ein bestehendes Unternehmen am Leben zu erhalten (Krisen, Veränderungen - z.B. auch aufgrund der eigenen Innovationen, Konkurrenten), das Umfeld zu beobachten, fremde Geschäftsideen, ~modelle und ~prozesse zu beurteilen, diese, u.U. angepasst, gegebenenfalls zu übernehmen. Selbstverständlich bedeutet unternehmerisches Handeln auch, möglichst frühzeitig eigene Fehlentwicklungen zu erkennen und korrigieren oder beenden.


    Insbesondere muss Verantwortung tragen Bestandteil unternehmerischen Handelns sein, sowohl der Gesellschaft gegenüber (Umweltschutz, juristische Belange, Nebenwirkungen auf das soziale und wirtschaftliche Umfeld), sowie für Mitarbeiter, sobald diese hinzukommen.
    Charakteristika von Unternehmertum [Bearbeiten]


    Unternehmertum wird auch als Verhalten, Ausdruck der Persönlichkeit und als Einstellung gesehen.


    * Leistungsmotivation: Der Unternehmer hat eine Vision, die ihn begeistert. Die Vision ist die treibende Kraft für ein Unternehmen und der Unternehmer muss bereit sein, Aufgaben anzugehen und den Wunsch haben, eigene Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Hohe Leistungsmotivation ist eine notwendige Eigenschaft unternehmerischen Handelns.
    * Eigeninitiative und Unabhängigkeitsstreben: Der Unternehmer muss mit Ausdauer und Entschlossenheit Strategien entwickeln, um seine Vision selbst zu verwirklichen. Er strebt nach Selbstständigkeit sowie Unabhängigkeit und vertraut in die eigenen Fähigkeiten.
    * Realismus und Fähigkeit zur Zusammenarbeit: Der Unternehmer muss seine Grenzen genau kennen und in der Lage sein, mögliche Partner zu identifizieren oder gar aufzubauen. Insbesondere sollte er sein Umfeld genau kennen, um redundante Entwicklungen zu vermeiden.
    * Kreativität: Ein Unternehmer sollte ein schöpferisch denkender und entscheidungsfreudiger Mensch sein, der assoziativ in seinen Vorstellungen und lebhaft in seiner Phantasie ist.
    * Risikobereitschaft: Unternehmerische Aufgaben bieten Chancen und Risiken. Der Unternehmer muss diese abwägen und ein abschätzbares Risiko eingehen. Er bewertet Kosten, Markt- und Kundenbedürfnisse. Der Unternehmer trägt die Verantwortung, um seine Idee zum Erfolg zu führen.
    * Emotionale Stabilität, Durchsetzungsfähigkeit, Einfühlungsvermögen: Ein Unternehmer muss fähig sein, Misserfolge schnell zu verarbeiten und in kritischen Situationen einen klaren Kopf zu behalten. Ebenfalls muss er kooperativ sein und Einfühlungsvermögen haben, um sich in z.B. Teammitglieder, Investoren oder Kunden hineinversetzen zu können und in Zusammenarbeit mit ihnen etwas zu erreichen.
    * Problemlösungsfähigkeit: Viele Aufgaben des Unternehmertums sind keine Routine-Aufgaben. Ein Unternehmer muss in der Lage sein in unbekanntem Feld zu operieren und Wege zu finden, handlungsfähig zu bleiben.

    "irgendwomit muss ich mein geld ja verdienen" ist kein sonderlich guter Grund, um sich selbständig zu machen.
    und - ganz ehrlich - die Wahrscheinlichkeit als greenhorn auf die Nase zu fallen ist recht groß.
    Du hast weder Branchen know how , noch besonderes know how, wie man ein unternehmen führt,
    ist die Wahrscheinlichkeit, auf die Nase zu fallen recht hoch.
    Ich hawbe mich mit 25 auch gewaltig überschätzt, ich habe 3 jahre Beruf gebraucht, um wirklich zu merken,
    was ich kann und was ich nicht kann.


    warum brauchst Du so viel Kredit: suche Dir irgendeine Branche, die nicht kapitalintensiv, sondern arbeitsintensiv ist.
    such Dir was, wo Du einen großen Teil der wertschöpfung selbst abbilden kannst,
    dann kommst Du ohne Kredite aus.
    außerdem solltest Du ein Netzwerk von Leuten haben, die Dir kostenlos helfen, und die Du später bei Erfolg auszahlst.


    nimm Dir irgendwas, wo Du die Nische seit Jahren kennst: irgendwas, was Dich selbst brennend interessiert und wo Du das Produkt oder die Dienstleistung selbst gerne benutzen würdest.


    falls Du in einem Sektor bist, der von der Krise profitiert, dann ist ein guter Zeitpunkt um anzufangen.


    bringe in erfahrung, was Deine Wettbewerber machen und wie sie durch die Krise kommen.

    laut Kalkulationen von Goldman Sachs wird Spanien Ende Juli einen negativen Kontostand von knapp 9 Mrd euro haben,
    d.h. pleite sein.


    in normalen zeiten würde Spanien einfach mehr anleihen emittieren,
    dsa aberr die letzten versteigerungen bereits teilweise misslangen und deutlich untzerzeichnet waren,
    würde eine vergößerung des anleihevolumens genau dazu führen, dass man spanien nochmehr misstraut.


    deswegen hat spanien abseits vom bondmarkt bereits kreditlinien mit banken arrangiert, die als letzte notlösung gelten,
    wenn am bondmarkt nichts mehr zu holen ist.


    die ausführungen erklären insgesamt, wie es dazu kam, dass so intensiv dsrüber diskutiert wurde,
    ob spanien einen bail out braucht.


    derzeit spielt spanien auf zeit.






    hier der orginaltext:
    The Spanish government is indeed facing a large funding need for July. Spain has to finance a cash deficit of between €10bn and €15bn, plus €24.7bn in redemptions on bonds, according to Goldman Sachs’ Javier Pérez de Azpillaga on Friday.


    But it’s not clear if this could create a funding crisis. As Goldman’s analyst writes:


    As with Greece earlier this year, investors are trawling through the details of the Spanish government’s financing needs for the very near term. The focus is not so much on the government’s long-term solvency—which depends mainly on economic performance and fiscal policy—but on its ability to raise enough funds to cover the monthly cash deficits (the difference between tax receipts and outlays) and the refinancing of maturing debt. The fact that this ability is being examined is in itself bad news if only because of the potentially self-fulfilling results of that questioning.


    How cheering. So let’s look at the size of the problem — assessed by Goldman with data plus some educated assumptions:


    - The government raised €8.3bn in June on a net basis (€16.5bn in new issuance minus €8.2bn in t-bill redemptions).


    - We assume a cash deficit of €17.5bn in June and of €13.5bn in July, a shade below the corresponding prints in 2009.


    - The Treasury had €18.3bn in cash at its disposal at the end of May.


    - We assume the government raises €16.5bn through gross issuance in July, the same as in June. With redemptions coming due in July amounting to €24.7bn, net issuance will be negative (-€8.2bn).


    From these data and the assumptions made, Pérez de Azpillaga estimates that Spain’s Treasury will already have depleted its reserves of cash by €9.2bn by the end of June — to make up the difference between that month’s cash deficit and the net issuance.


    Plug in the remaining €9.1bn reserves to help cover July’s funding needs, and we seem to be left with a €12.6bn shortage.


    All these assumptions are based on available data. Pérez de Azpillaga also observes that the government could have reduced the cash deficit already, by cutting spending or delaying payments. But if it hasn’t:


    …the government may issue bigger amounts of paper than we have assumed, even if it has to pay more for it. In this vein, the government has indicated it will issue a special, syndicated bond in Q3—it issued one such bond in February, for €5bn.


    More speculatively, the government has large amounts of financial assets (apart from the €18.3bn in cash it had at the end of May). While most of these assets are illiquid—public loans, shares, foreign loans—some may be more easily sold or given as collateral against commercial borrowing.


    Finally, the Treasury has arranged credit lines with commercial banks, which can be used as a last resort.


    Which is all very striking, in that a) the credit of Spanish banks themselves isn’t looking rosy at the moment; and b) a source in Spain’s economy ministry informed Reuters only recently that Spain doesn’t have to issue any more bonds to help deal with the redemptions coming due in July.


    Well, we wonder about that.

    http://www.bloomberg.com/news/…-year-ubs-poll-finds.html
    so waren die ergebnisse:


    hat nearly a quarter of respondents expect gold will be the most important reserve currency in 25 years’ time.”


    Almost 50 percent of respondents said the dollar would be the most important reserve currency in 25 years. In third place, about 15 percent said an Asian currency will fulfill the role, UBS said. The euro came last at 6 percent.


    also 50% glaubten, der Dollar bleibt wichtigste reserve währung, gold bekam 25% und der euro 6%,
    15 % meinten, eine asiatische währung

    hammer meldung, die bis jetzt noch nicht ihre volle wirkung entfaltet hat:
    vor 3 tagen wurde ein Research von UBS teilweise in der FT veröffentlicht.


    notenbanker aus 80 ländern wurden gefragt, welches die zukünftige reservewährung ist:
    Favorit war Gold.


    im sept 2009 löste die Nachricht, dass Indiens zentralbank 200 tonnen iwf gold gekauft hat,
    eine rally aus.
    dass schon jetzt notenbanker en masse gold als zukünftige reservewährung sehen ist ein absoluter hammer:


    aber zu den details:
    a) indirekte quelle, euro pacific capital
    Über ein weiteres unheilvolles Zeichen für den US-Dollar wurde am Mittwoch von der Financial Times berichtet. Die ausländischen Zentralbanken, die auf den Märkten zwei Jahrzehnte lang als Nettoverkäufer von Gold agierten, sind nun zu Nettokäufern geworden. Mehr als die Hälfte der von der UBS befragten Beamten aus Zentralbanken erklärten, sie würden nicht davon ausgehen, dass der USD im Jahre 2035 noch die Weltreservewährung sei. Unter den vorhergesagten Währungen, die den Platz des US-Dollars einnehmen würden, waren asiatische Währungen sowie der Euro zu finden, wobei Gold jedoch– mit Abstand – als absoluter Favorit gehandelt wurde.



    original text der FT aus UK.


    Central banks see growing reserve asset role for gold


    By Jack Farchy and Javier Blas in London


    Published: June 23 2010 03:00 | Last updated: June 23 2010 03:00


    Nearly a quarter of central banks believe gold will become the most important reserve asset in the next 25 years, according to an annual poll by UBS.


    The result highlights the sea-change in attitudes in the official sector towards the yellow metal.


    For two decades, central banks were net sellers of gold but that trend has reversed as central banks in Europe are scaling down their sales and others, such as China, India and Russia, are making significant purchases.


    Asked what the most important reserve asset would be in 25 years, about half of officials polled by UBS said the US dollar but 22 per cent pointed to gold.


    Bullion was the second most popular response, well above others such as Asian currencies or the euro.


    UBS surveyed more than 80 central bank reserve managers, sovereign wealth funds and multilateral institutions with over $8,000bn in assets at its annual seminar for sovereign institutions last week. The results were not weighted for assets under management.
    http://www.ft.com/cms/s/0/c897…df-94a8-00144feabdc0.html



    The reversal of the trend of central bank gold sales has boosted sentiment towards the metal while removing a significant source of supply.


    That has helped prices rise 12.5 per cent since the start of the year, hitting a nominal all-time high of $1,264.90 a troy ounce on Monday.


    The central bank managers believe gold will be the best-performing asset class in the next six months, ahead of equities, bonds, oil and currencies, according to the poll.


    Despite their bullish sentiment towards gold, sovereigns are unlikely to start making large-scale purchases, said Terrence Keeley, global head of sovereign client services at UBS.


    "Reserve managers operate at one speed above reverse," he said. "Decisions to change their investment practices will be taken after great consideration over a long period."


    Sovereign wealth funds are also turning their attention to gold. China Investment Corporation, Beijing's sovereign wealth fund, earlier this year revealed a small investment in bullion through the New York-listed SPDR Gold Trust, an investment vehicle backed by physical gold.


    Bankers said other SWFs, including the Abu Dhabi Investment Authority and the Government of Singapore Investment Corporation, were looking at gold.


    GFMS, the precious metal consultancy, estimates central banks last year sold 41 tonnes of gold, down 82 per cent from the low of 2008 and the lowest in 20 years.


    Philip Klapwijk, chairman of GFMS, said central banks were more likely to be buyers than sellers for the first time in two decades. But he said: "I will be surprised if we see multi-hundred tonnes purchases."


    There has not been a sustained period of significant central bank gold purchases since the 1960s.


    About 10 per cent of global central bank reserves is held in gold, according to the World Gold Council, but that belies a sharp difference between central banks in developed economies, which generally hold more than 50 per cent of assets in gold, and those in emerging markets, which have a relatively small proportion of assets in gold.


    Copyright The Financial Times Limited 2010.


    normalerweiese mach ich sowas nicht:
    aber genau so könnte man auf dEINEN CHART eine exponentialfunktion drauflegen.
    es ist geradezu verblüffend,
    dass gold seit 2003 wie angeklebt an der exponentialfunktion langläuft.