Beiträge von Dr_Meyer


    Es ist unmöglich, die Kurse der nächsten Wochen und Monate vorauszusagen.


    Was man erkennen kann ist, ob sich der Markt derzeit in einer überkauften oder überverkauften Situation befindet.


    Wenn man also eine Aktie oder Gold kaufen möchte, weil man langfristige Gründe kennt, die der Markt noch nicht kennt, dann ist eine überverkaufte Situation, also eine Schwächephase, ein wunderbarer Einstieg.


    Man muss das nicht überbewerten.


    Guck Dir mal die Charts von apple an.


    1997 habe ich mir das erste Mal Gedanken über apple gemacht. Die hatten damals gerade den Turn around geschafft und waren der Pleite entgangen.
    Aber ich fand die aktien zu teuer.


    Im Jahr 2000 habe ich mir die Aktien noch mal angesehen und bin fast aus den Latchen gekippt, weil ich das Wesen der damaligen Hausse nicht voll erfasst hatte.


    Dann begann eine zweite Story: aus dem PC-Unternehmen, das der ewige Nischenanbieter war, wurde ein Entertainementunternehmen, dass den neuen Walkmen erfand.


    Und in den letzten 12 Monaten hat der breite Markt erfasst, dass Apple jetzt größer als Microsoft ist – mit dem man es gar nicht vergleichen sollte – sondern dass es Sony beerbt hat.


    So. Und jetzt versuche mal 1997 einen Einstiegspunkt für apple zu finden: das ganze Jahr sieht aus der Sicht von heute wie eine Kaufgelegenheit aus.


    Die Firma hat sich einmal komplett verändert: aus einem Nischenanbieter im PC Bereich ist der globale Entertainment und Kommunikationskonzern geworden.


    Seit drei Monaten wird davon geredet, dass Gold jetzt so was wie eine alternative Währung ist.
    Das ist so eine gwaltige Umbewertung wie bei Apple.
    aus einem Rohstoff wird langsam wieder eine Währung.


    Wie wird der Chart aussehen, wenn mehr und mehr Leute begreifen, dass Gold eine Währung ist? Und die stabilste Währung dazu.


    Bei Gold gab es im Nov und Dez 2009 eine extrem überhitzte Situation:
    Die Finanzspezialisten fanden plötzlich Gold cool und kauften es.


    Es gab viele gute Nachrichten für Gold. Aber es fehlte etwas: es fehlten die schlechten Nachrichten für die Gold-Konkurrenten: Euro, Schweizer Franken, austral Dollar.


    Die überkaufte Situation brach zusammen und es entstand ein sell off mit mehrmonatiger Korrektur, der noch unterstützt wurde durch IWF-Goldverkäufe.


    Man sieht, dass selbst während der Mai-Hausse Gold in Dollar nur einmal sehr kurz in einen extrem überkauften Bereich geraten ist.
    (bei Gold in euro sähe es etwas anders aus).


    Gold notiert derzeit nahe am All time high, ist aber nicht in einer hitzigen, extrem überkauften Situation.
    wenn man sich den apple chart ansieht, 2010,
    da kann man sehen, dass die aktie wochenlang im völlig überkauften Bereich blieb.


    Sowas kann auch bei Gold passieren.
    solche Phasen, in denen wochenlang eine völlig überkaufte situation herrscht, sind selten. aber es gibt sie.
    und Profis wie Anfänger hecheln den Kursen hinterher und warten auf die nächste Korrektur, um dort wieder einzusteigen.
    aber es kommt keine Korrektur.


    (siehe apple: da ist der Indikator "stoachastik slow und der relative stärke index wochenlang im überkauften Bereich geblieben



    Ich vermute, dass die Wahrscheinlichkeit eines Anstiegs bei Gold höher ist als die einer Korrektur.


    Vom Gefühl her würde ich sagen für die kommenden 3 monate.
    10% Wahrscheinlichkeit einer hysterischen starken Hausse bei gleichzeitig extrem schlechten Nachrichten für andere Währungen
    50% Wahrscheinlichkeit einer starken Hausse bis 1325-1410 dollar
    30% Wahrscheinlichkeit für einen seitwärtstrend mit druckaufbau nach oben (wie Sommer 09)
    9% Wahrscheinlichkeit eines abstiegs bis 1100 oder 1050 dollar.
    1% Wahrscheinlichkeit, dass Gold in einen deflationären sog gerissen wird und wieder unter 1000 dollar fällt.


    Wir haben in den letzten 3 Tagen gesehen, dass nichtmal die Golddrückung während des G20 Gipfels eine nennenswerte Korrektur einleiten konnte.
    Eher wurde die 2tägige Korrektur durch massive Käufe von Insidern genutzt.


    Die zweitägige Korrektur war am Freitag Mittag noch während des G20 Gipfels beendet.


    1250 war ein starker Widerstand, von daher ist es gut möglich, dass Gold bis 1300 dollar steigt und dann noch 1-2 mal auf 1250 dollar zurückschlägt.
    Aber bei solchen Korrekturen, die manchmal nur 1-2 Tage dauern, kann es passieren dass nichtmal die Händler ihre Preise anpassen.


    Kurzfristig ist der Markt auf Spanien fixiert: falls es dort probleme gibt, wird der euro einbrechen und gold hochgehen. Falls die kommenden auktionen problemlos verlaufen, könnte es noch mal ne Entspannung geben.


    Donnerstag und Freitag waren eigentlich gute Zeitpunkte zum kaufen:
    Die Korrektur war beendet, aber die Preise waren noch nicht wieder so hoch.
    Ich würde jetzt entweder Montag 9:00 uhr kaufen oder im Versandhandel am Wochenende: dann aber noch bevor die Börse in Tokio wieder eröffnet (Mo ca. 1uhr)


    Ingesamt gilt aber: wer bei einem langfristigen Trend richtig liegt, der hat auf 5 Jahre auch dann Gewinn, wenn er zu den aberwitzigsten Kursen an bullishen überhitzten Tagen gekauft hat.
    Vielleicht kann man ja den Kauf splitten: morgen früh 70% und in 4 Wochen 30%.


    In Positionen kaufen ist gut. man muss dann aber auch wirklich kaufen und nicht immer wieder warten, ob es wieder günstiger wird.
    schlieslich will man Gold haben, weil man weis, dass es teurer wird.

    es bräuchte sehr viel gold, um so einen abwärtskanal herzustellen.


    im frühjahr war das übrigens schon mal so.


    da gab es eine deutliche korrektur im janur und der iwf hat 3 monate lang mit maximalem schaden den goldpreis so zertrümmert,
    dass der schnitt der 38 und der 100 tage linie bärisch geschnitten hat.
    (aber der super lange trend mit 100 und 200 tageslinie blieb bullish).


    im februar wurde noch nicht davon geredet, dass gold eine alternative währeund sei.


    der kreis von anlegern, die bei schwäche nachkaufen, wird immer breiter.
    bei so viel physischer nachfrage bleibts das chartbild sehr bullish und stabil.
    man müsste mindestens eine jahresproduktion in den markt drücken,
    um wirklich was auszulösen.

    Hallo Doktor, danke für das Video!
    Leider fehlen die, wichtigsten, letzten 60 Sekunden, in denen Ulfkotte erklärt, wie man auf scheinbar legale Art und Weise aus zwei 500-EUR-Scheinen drei macht, in dem man sie scheinbar in einer bestimmten Art zerschnippelt.
    Gibts das Video nochmal irgendwo oder ist die Zensur beabsichtigt?
    Das würde mich schon interessieren, wie dieser Trick abläuft :)


    habe das video leider nur so.

    Das Problem ist nicht, dass mal ein Kredit platzt.
    Bei einer Kreditblase wurden hunderttausendfach Kredite vergeben und die Bewertungen waren exorbitant
    (die Hauswerte waren ja wurscht, denn Immobilienwerte gehen nur nach oben)


    wenn dann der Markt dreht und Schuldner pleite gehen, haben die Banken hundertausende Objekte zum verwerten, die ihnen niemand abnimmt,


    wie in Spanien oder Kalifornien.
    rein bilanzmässig ist ein leerstehendes Haus, dass zwar hübsch ist, dass sich aber 30 jahre lang nicht verkaufen lässt,
    soviel wert wie eine "Niete".


    die bank kann zwar behaupten, dass es was wert ist,
    aber da Du am EC-automaten Bargeld haben willst und keine Grundbuchscheine, deswegen ist die Bank dann irgendwann pleite.


    es sei denn es kommt die Notenbank und kauft alle Nieten zum "fair value", d.h. zum Wunschpreise der Banken auf.

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    gutes Interview mit jemandem, der zu dem Thema recherchiert hat.

    habe im spanien thread einen chart reingestellt: die kurse spanischer anleihen sind in der letzten woche unzter die Räder gekommen,
    Langläufer notieren TIEFER als vor dem Bailout Paket.


    der etf physical gold wurde in den letzten Tagen weniger getradet, aber das Volumen der Orders nahm deutlich zu (siehe bild).


    auch wenn es die Zeitungen noch nicht schreiben: es ist in den letzten 5 Tagen viel Geld aus spanischen Anleihen und Aktien rausgegangen.
    Der schweizer franken ist gestiegen.
    Und gold wurde zwar im Preis gedrückt, aber die hohen Einzelorder (mit teilweise erkennbarem späteren Preisanstieg des Goldpreises) und die Zuflüsse beim SPDR gestern,
    zeigen, dass ein Teil der Marktteilnehmer sich auf eine Zuspitzung der Lage in Spanien - und beim Euro - vorbereitet.


    Wie vor zwei Tagen geschrieben: die Goldpreisdrückung war nicht nachhaltig und hat sich mal wieder als Nachkaufgelegenheit entpuppt.



    dass Banken keinen eigenhandel bei Öl, Kupfer und Weizen mehr haben dürfen, ist schon ein Erfolg, finde ich.


    Noch interessanter ist, dass sie neben Devisen auch Gold und Silber behalten wollen.
    das ist für mich eine qulitativ starke aussage: d.h. gold und silber sind devisen. und die banken wollen sie behalten, um noch viele derivate und swaps um sie zu stricken,


    sowas macht man nicht, wenn man glaubt, dass gold und silber nur rohstoffe für die schmuck und elektroindustrie sind.


    wer jetzt noch immer glaubt, dass Gold ein überbewerteter Rohstoff ist, dem ist nicht zu helfen.

    ein Forumsmitglied hatte mich darauf aufmerksam gemacht, das GR bond schon wieder fast auf dem gleichen Niveai wie vor dem Bail out paket notieren.


    Das ist im Prinzip ok, das Griechenland offizielle 3 jahre lang vom Kapitalmarkt genommen werden soll: von daher sollte Griechenland auch nicht das Zentrum der EZB-Stützungskäufe sein.


    Viel interessanter ist das Bild in Spanien: obwohl das Land Zentrum der Stützungskäufe der EZB ist,
    sind die Kurse von Kurzläufern auf dem Niveau vor dem 750 mrd paket, die Kurse der Langläufer sind (siehe Bild)
    UNTER das Niveau von Anfang Mai gefallen.


    Zwar ist Spanien noch nicht pleite, aber es zeigt sich, dass weder Bailout-Garantien noch EZB-Käufe die Kurse soweit stützen konnten, dass sie nicht gesunken sind.


    schwer zu sagen, was das für Auswirkungen hat.
    aber es heisst vor allem eines: die Märkte mistrauen den Bail out Garantien und sie misstrauen Spanien.


    es heisst mancherorts, dass bei den Staatsanleihen eine Spekulation läuft, dass spanische Anleihen bald wieder Pesatas sind und deutsche wieder DM.


    vor allem aber zeigt es, dass - diesmal sehr geräuschlos - ein knacken und knirschen im Markt ist.
    Ob dass sich bald in einem Crash entläd oder nicht, vermag ich nicht zu sagen.


    vielleicht lernen Europäer auch von den Briten und Amis, die ihr Finanzsystem weit geräuschloser vergiften als die Europäer.

    "Key members of the five-man Board are quietly mulling a fresh burst of asset purchases, if necessary by pushing the Fed's balance sheet from $2.4 trillion (£1.6 trillion) to uncharted levels of $5 trillion.


    http://www.zerohedge.com/artic…g-5-trillion-qe-expansion


    nach informationen des Daily Telegraph planen mehrere Miglieder des FED direktoriums ein neues aufkaufprogramm für toxische schuldpapiere. bis jetzt hält die FED 2,5 billionen, nun sollen nochmal 2,5 billionen dazu kommen.
    gekauft werden die papiere mit frsch erschaffenen Notenbank-Dollars.


    so eine summe reicht pi mal Daumen um 60.000 tonnen Gold zu kaufen, d.h. 24 Jahresproduktionen.


    2,5 Billionen neue frei verfügbare Papierdollars würden das Verhältnis zwischen frei verfügbarem Papiergeld und Gold deutlich verändern.

    im Zweifel irgend ein Bergbauunternehmen welches Gold abbaut. :hae: [smilie_denk] [smilie_denk] [smilie_denk]


    ocjm


    Bergbauunternehmen verkaufen am spotmarkt in London.
    es würde für sie keinen sinn machen, spdr aktien zu kaufen oder zu verkaufen.


    heute kann man sehen, dass dieser Pusch gestern offenbar zu ausgabe von neuen aktien und zum nettokauf von 3 tonnen gold führte.

    im Zweifel irgend ein Bergbauunternehmen welches Gold abbaut. :hae: [smilie_denk] [smilie_denk] [smilie_denk]


    ocjm


    Kurze Erklärung zu Funktion eines ETFs, ETCs:


    Beispiel: 1000 Aktien gedeckt durch 1000 Unzen.


    an der Börse gibt es gleichzeitig Käufer und Verkäufer für 20 aktien: Bilanz ausgeglichen.


    ein paar aktien hat der Fond selbst als Market maker, wie bei Optionsscheinen:
    d.h. auch wenn 1 Minute vor Börsenschluss jemand 5 aktien kaufen will, bekommt er sie.


    wenn eine sehr große nachfrage einem dünnen angebot gegenübersteht:
    Bsp: jemand will 1500 aktien kaufen,


    dann gibt der Fond neue aktien aus und kauft parallel an der Londoner Goldbörse 1500 Unzen um diese aktien zu decken.


    (beim SPDR: die kaufem comex Kontrakte über zukünftige Lieferung).


    wenn die Fonds NICHT Gold nachkaufen würde, ergäbe sich bei großer Nachfrage, dass die Fond aktien höher steigen als das Gold.


    der sprott gold etf hat vor ein paar Wochen sich die Ausgabe zusätzlicher aktien und die Deckung mit Gold genehmigen lassen,
    noch bevor Käufer für diese aktien da waren,
    d.h. Herr Sprott ging davon aus, dass bald die Nachfrage so gross wird, dass es schwierig wird,
    Gold in großen Mengen zu bekommen.


    wenn, wie beim ETF securities physical Gold jemand 5% Fond aktien in 3 Tagen erwirbt, muss der Fond kräftig an der Londoner Börse Gold kaufen und einlagern.


    ähnluch wie beim fractional reserve banking gibt es auch beim Gold teildeckung, d.h. es gibt garantiert Händler und Banken, die schon mal mehr Kontrakte verkaufen,
    als die tatsächlich auf Lager haben.


    aber auch für einen Gold ETF macht es nicht Sinn, täglich Barren hin und her zu schippern: er wartet ersmal ab, ob nicht in ein paar Tagen wieder alles verkauft wird.


    eingelagert wird vermutlich nur, wenn nach ein paar Wochen klar ist, dass die Nettozuflüsse drin bleiben.


    Ein guter gold etf wird sicherlich 90% seines Goldes physisch da haben. Falls Papiergold irgendwann crasht, geht der Preis ohnehin dreifach nach oben,
    da ist es egal, ob sie 90 oder 100% da haben.



    es ist leider zu spät um noch zu antworten: großer Quatsch.

    im Sommer wird gar nix passieren [smilie_happy] und wenn demnächst irgend etwas gemacht wird, dann eine EU- Wirtschaftsregierung die uns etwas von sozialer Gerechtigkeit innerhalb der EU verspricht, letztlich aber einen Geldtransfer von den noch etwas reicheren zu den ärmeren Ländern durchführt.


    Ein dynamischer Euro- Soli wäre doch die Lösung aller Probleme :D und so was wird laufen!


    Wohl dem, der Ausweichmöglichkeiten wie die Schweiz o.ä. hat [smilie_love]


    Das Problem ist, dass mit Steuererhöhungen gar nicht genug Geld eingenommen werden kann, um die Piigs staaten zu stützen.


    Erinnert Ihr Euch noch an das Gejaule, als das Bundesverfassungsgericht die Pendlerpauschale aufhob.
    Da ging es um 2 Mrd euro.


    so. alle vierteljahre braucht Griechenland 8 Mrd euro zum umschulden,
    selbst wenn Frankreich und schweden mitmachen, braucht deutschland ein mehrfaches der Pendlerpauschale, um Griechenland zu stützen.


    zurückzahlen: NIE.
    derzeit sind alle Hilfen nur Kredite. wenn die ausfallen müssten Steuererhöhungen kommen,
    die jede regierung stürzen.


    die griechische Regierung zögert derzeit die Rückerstattung der Mehrwertsteuer um 3 Monate hinaus.
    damit bekommen sie eine art Dispo von 1 Mrd.


    Spanien zögert Steuererstattungen an seine Bürger 1 jahr hinaus. Die Esa Beiträge (quelle spiegel ) werden nicht mehr bezahlt.


    Den Herschaften steht das Wasser bis zu Oberkante Unterlippe.


    Die Renditen der Staatsanleihen, die sonst als Indikator dienen würden, sind gefälscht, da die EZB Anleihen kauft.
    Trotzdem stehen griechische Staatsanleihen wieder bei 11% Rendite.
    http://www.ftd.de/finanzen/mae…ses-deja-vu/50133513.html


    auch die spanischen renditen sind wieder gestiegen.


    Die Banken mistrauen sich:
    der euribor ist in den letzten Tagen nochmal nach oben geschossen.
    Das sind die Zinsen, die die Banken gegenseitig von sich haben wollen für kurzfristige Kredite.


    Die Einlagefazilität ist auf Höchststand: Banken bunkern chash bei der EZB statt es zu verborgen.


    am 1. juli läuft ein riesen "tender" aus: da hatte die EZB vor einem Jahr Cash ohne ende an jeden der wollte vergeben.
    es heisst, dass Banken ihre Piigs anleihen zwangliquidieren, um genug Cash zu haben, um den tender zurückzuzahlen.


    spanien aktienmarkt brach heute ein. (zu beginn nächster woche steht die Rückzahlung einer anleihe an)
    der US häusermarkt(neubau) ist nach dem auslaufen der Steuerprämie um 33% eingebrochen, historischer tiefststand.
    der baltic dry index geht wieder runter: zeichen für weniger welthandel.


    wenn das ein Crash wird, dann ist nicht genügend steuergeld da: dann wird wohl mit Notenbankgeld gerettet.
    Nur die Notenbanken haben genug Geld aus der Druckerpresse.


    Axel weber will natürlich auch kein Geld drucken. aber vermutlich wird es wieder so kommen, dass für Gott und Vaterland Geld gedruckt werden muss,
    um schlimmeres zu verhindern.


    meine Vermutung ist, dass dadurch ein Punkt ausgelöst werden kann, an dem die Umlaufgeschwindigkeit des geldes sich erhöht, weil Sparer ihre Reserven ausgeben.
    dann hätten wir ganz fix eine sehr starke inflation.


    das muss nicht so kommen.
    aber der deutsche kleinsparer ist sturmreif geschossen. kann sein, dass er beim nächsten Piigs-Bailout die Konten räumt.
    d.h. den Beginn der Hyperinflation bestimmt nicht Herr Trichet, sondern der deutsche Kleinsparer.

    Ich mich ebenso. Vielen Dank für die einfach verständlichen Ausführungen. Danke auch an den Edel Man für die täglich aktuellen und neuen Infos.


    vielen Dank für die Blumen. man tut, was man kann.
    immer werde ich nicht so viel recherchieren, zwischendurch war ich auch schon mal für ein paar monate weg.
    aber derzeit ist es wieder sehr spannend.

    Die letzten drei Crimex-Schlußkurse treffen sich fast perfekt:



    george soros hat derzeit wenig glück mit seinem portfolio.
    für die SEC musste sein Fond wieder angeben, worin sie investiert sind:
    von seinen 5,6 mio aktien am SPDR gold fond hat er 0,5 mio verkauft, da war er 10% im Plus.


    vermutlich um verluste aus anderen geschäften auszugleichen, dann bis auf eine aktie sind alle anderen werte tiefrot.


    wie ging dieser spruch: verluste laufen lassen, gewinne begrenzen ...

    Falsch interpretiert.
    Lies den Beitrag von Dr. Meyer nochmal richtig.


    Die Credit Suisse rechnet damit, dass Gold entweder um über 70% steigt oder um mehr als 20% sinkt.
    Mit einem eventuell derart starken Verlust rechnen sie also auch, sonst würden sie dieses Verlustrisiko nicht auf den Zertifikatsinhaber abwälzen.


    genau.
    wenn man also die Estimations von Credit Suisse für sich selbst verwendet würde dass bedeuten,
    dass man physisches Gold locker laufen lassen sollte: bei 70% plus in 5 Jahren geht der Spaß erst los.
    Und falls der Trend kippt und die 200 Tage linien ins südwärts laufen, sollte man sich für ein worst case szenario mit mehr als 25% nach unten absichern.


    Die Bänkster denken sich ja sowas aus, wenn sie insgeheim darauf wetten, dass Gold besser als 70% plus läuft.