Beiträge von Dr_Meyer

    irgendeine Nachricht muss im Markt sein: vorhin gab es zwischen 16:02 und 16:15 innerhalb von ein paar Minuten 750.000 gehandelte SPDR shares,
    dass ist so 7% vom Tagesdurchschnitt. danach gab es zweimal ausbrüche, die technisch perfekt ausssahen, aber niedergeknüppelt wurden.
    also wenn das nicht das kartell war, das weis ichs nicht.


    und beim dritten ausbruch ging es dann über 1240, trotz G20-Gipfel.

    neues deritvat von Credit suisse , was bei citibank targobank groß beworben wird:


    Grundlage Ihrer Anlagechancen ist der Preis einer Feinunze
    Gold2): Am 19.07.2010 wird der Startwert festgestellt, und nach
    5 Jahren wird der dann aktuelle Goldpreis mit dem Startwert verglichen.
    Notiert der Goldpreis am Bewertungstag auf oder über
    100% des Startwertes, aber unter 120%3), beträgt der Rückzahlungsbetrag
    EUR 120,00 pro Zertifikat. Bereits bei einem
    gleich bleibenden Goldpreis würde der Anleger also überpro -
    portional partizipieren. Bei einem Stand des Goldpreises am
    Bewertungstag von 120%3) oder darüber, aber unter 140%3),
    erfolgt die Rückzahlung zu EUR 140,00 pro Zertifikat. Bei einem
    Goldpreis von 140%3) oder darüber, aber unter 160%3), wird das
    Zertifikat zu EUR 160,00 zurückgezahlt. Notiert der Goldpreis
    am Bewertungstag auf oder über 160%3), wird das Zertifikat zu
    EUR 170,00 zurückgezahlt. Der maximale Rückzahlungsbetrag
    (Obergrenze) ist also auf EUR 170,00 begrenzt. Ist der Goldpreis
    am Bewertungstag gegenüber dem Startwert gesunken,
    profitiert der Anleger vom Teilkapitalschutz des Zerti fikats und
    erhält EUR 100,00 pro Zertifikat, wenn der Goldpreis am
    Bewertungstag auf oder über 80%3) notiert. Erst wenn der Goldpreis
    um mehr als 20% gegenüber dem Startwert gesunken ist,
    erleidet der Anleger einen Verlust: Dann erfolgt die Rückzahlung
    gemäß der Wertentwicklung4) des Goldpreises bezogen auf den
    Basisbetrag. So ergäbe ein Goldpreis von beispielsweise 75%
    des Startwertes einen Rückzahlungsbetrag von 75% des Basis -
    betrags pro Zertifikat (EUR 100,00 x 75% des Basisbetrags =
    EUR 75,00 pro Zertifikat).


    ------------------


    wer den quatch nicht verstehen will: da hat credit suisse ein zertifikat gebaut, dass die gewinne bei 170% des ausgabepreises deckelt.


    anhand der struktur der ausschüttung lässt sich erkennen, dass credit suisse in den kommenden 5 jahren nicht damit rechnet, dass gold weniger als 20% steigt.


    falls gold fällt, dann rechnen sie mit mehr als 20% verlust.


    ich frag mich zwar, wer so einen quatch zeichnet, aber zumindest ist aus der betrügerischen struktur der gewinnbeiteiligungen erkennbar, dass credit suisse in den kommenden jahren mit einen Goldpreis von weit über 170% von heute rechnet.

    Und wie lange meinst du bleibt sowas "unbemerkt" es gibt doch sicher auch genug Interessen auf der anderen Seite, also die den Goldpreis oben haben wollen? Klar ist das runter schon stärker aber das lässt sich halt irgendwnan meiner Meinung nach nicht mehr so simpel manipulieren.


    ja logisch. deshalb mein Vergleich: das erinnert mich an Vorstände, die kurz vor dem Kollaps der Firma sich nochmal die Taschen vollhauen.
    Man kennt das ja, jahrelang ist kein Geld für nichts da und plötzlich haben die Vorstände dringende Meetings in Cannes und Honolulu
    und irgendwelche Rechtsanwälte, die kein Mensch kennt, stellen plötzliche Rechnungen über Beratungsleistungen, die nie erbracht wurden.
    Das ist dann der Zeitpunkt wo alles egal ist und bald niemand mehr die Spesenrechnung überprüft.


    siehe unten: warum sollte jemand die Veröffentlichung eines handels verhindern bzw verzögern, wenn es angeblich nichts zu verheimlichen gibt.


    wir reden hier über 3 Order, die inzwischen fast 5% des etd securities physical gold umfassen.
    wäre das ne Firma dann müsste der Käufer ab der 5% grenze sich zu erkennen geben und das ding als strategische Beteiligung melden.
    die andren 95% sind über ein halbes jahrzehnt akkumuliert worden.


    natürlich sind auch reiche Lords nicht vor Dummheit und Wahnsinn und Panik gefeit,
    aber ich gehe mal davon aus, dass der Käufer weis, was er tut.

    Komischer "Insider", der nicht mal weiß, daß die ETF Fonds Goldhinterlegung so etwas wie Lotterie ist, mit ähnlichen "Gewinnchancen".


    Nochmals, weil du so etwas schon mal geschrieben hast. Woher weißt du, daß es EIN Käufer war der für 32 Mio. Pfund Gold ETF's gekauft hat? Quelle.
    Warum sollte das irgend jemand tun, wenn es ohne Probleme zeitlich und mengenmässig zu splitten ist?


    wer genügend zeit hat, der mietet lagerraum und bestellt bei einer bank 3 tonnen gold oder nimmt kontakt zu einem an der londoner goldbörse lizensierten dealer auf,
    aber wer nicht genügend zeit hat, kauft shares vom gold etf.

    Komischer "Insider", der nicht mal weiß, daß die ETF Fonds Goldhinterlegung so etwas wie Lotterie ist, mit ähnlichen "Gewinnchancen".


    Nochmals, weil du so etwas schon mal geschrieben hast. Woher weißt du, daß es EIN Käufer war der für 32 Mio. Pfund Gold ETF's gekauft hat? Quelle.
    Warum sollte das irgend jemand tun, wenn es ohne Probleme zeitlich und mengenmässig zu splitten ist?


    spdr und ishares decken sich über kontrakte an der comex ein,
    xetra gold kauft lieferverpflichtungen von umicore
    etf physical gold kauft an der londoner goldbörse und lagert regelmässig von fremden in eigene lager um.
    inzwischen gibt es sogar einen etf physical gold switzerland, der das gold in der schweiz lagert,
    um sich vom verdacht zu befreien, dass das gold zu nahe an den gierigen händen der londoner bullionbanken ist.


    mag sein, dass auch xetra dax und etf physical gold nur zu 90% des wertes mit physischem gold gefüllt sind,
    aber während diese fonds regelmässig von kapazitätsproblemen und der anmietung neuer lager berichten,
    ist bei spdr von sowas nie die rede.


    kurz: nicht alle gold etfs sind gleich. der sprott etf wird sogar von einem ausgewiesenen gold bug geführt.


    splittung von orders: ja, sowas wäre möglich.


    ich denke, dass wir aber derzeit ein split sehen:
    9 mio pfund, dann 13 mio pfund, dann 17 mio pfund.
    jeweils orders in höhe der üblichen tagesumsätze oder darüber.
    vermutlich sind diese orders schon gesplittet.


    bei the way: das da was läuft, ist pure spekulation. aber wenn es Einzelorders gibt, die 100-300% der üblichen Tagesumsätze ausmachen,
    dann ist etwas Spekulation erlaubt.

    mal schnell ne kurze Verwörungstheorie:


    als vor ein paar Tagen gold schnell anstieg wurde der Kursprung intial gestartet durch eine 11 mio order beim ETF physical gold.


    vorgestern gab es ebenfalls einen riesenkauf über 17 mio pfund, ca. 20 mio dollar,
    um zu verhindern, dass der kauf den markt beeinfluss, wurde der trade nicht veröffentlich, sondern erst mit Börsenschluss publik gemacht.


    heute früh gab es ab 9 uhr einen gold sell of, wahrscheinlich eine Drückung.


    Und dieses Überangebot an Gold war so stark, dass auch um 10 uhr eine Gold order über 32 Mio Pfund den kurs nicht nach oben getrieben hat.


    d.h. die Goldpreisdrückung und der Kauf waren möglicherweise abgekartete Aktionen.


    Muss nicht sein, kann aber sein. denn anders wäre es kaum möglich, eine Order über 300% des üblichen Tagesumsatzes durchzudrücken, ohne dass der Kurs nach oben geht.
    Wenn an der Börse 300% des üblichen Tagesumsatzes an VW Aktien gehandelt werden,
    darf man auch vermuten, dass irgendwas dickes kommt.
    (die haben es anders gemacht: die haben nichtbörsich Optionen erwoben.
    wer beim Gold statt Optionen lieber einen ETF fond erwirbt, der spekuliert wohl darauf, dass bald optionen nicht mehr eingelöst werden)



    Theorie: ein Insider, der a) weis, dass derzeit eine Drückung läuft,
    aber auch b) sich absolut sicher ist, dass nach der Drückung Nachricten aufschlagen werden, die den Preis nach oben treiben.


    Diese Quote ist vermutlich zu hoch, da wohl 50% des weltweiten Goldes gar nicht für den Markt verfübar ist.
    Habe im Fernsehen mal einen Ashanti König gesehen, der bei der Prozession wohl Gold für für 100 000 euro um den Hals trug.
    auch ein Großteil des schmucks, der in den letzten 20-30 jahren vom indischen Markt geschluckt wurde, dürfte wohl erst bei exorbitanten Preisen wieder auf dem Goldgeldmarkt erscheinen.


    Pi mal Daumen würde ich schätzen, dass vielleicht 0,2% des Weltgeldes in Gold angelegt sind 70% in Schulden.
    Beim Annähern beider Positionen werden sich die Rollen von Gold und Schulden deutlich wandeln.
    ein überangebot an schulden trifft auf ein unterangebot an Gold.

    Wann und wo diese steigende geldumlaufgeschwindigkeit beginnen könnte?
    Ich weis es nicht.


    Was die wenigsten wissen: das Inflationsziel der EZB ist 2%
    Die gewünschte Steigerung der Geldmenge M3 ist 4,5%
    Und die EZB geht von einer jährlich steigenden Sparquote von 1-2% aus.


    Ein Großteil der Ersparnisse der Deutschen war bisher via Banken und Versicherungen in den Staatsanleihen der Piigs Staaten gespeichert.


    Wenn Banken diese Staatsanleihen bei der EZB abladen und dafür Notenbankgeld bekommen: was passiert damit?


    So lange Banken das Notenbankgeld besitzen, werden sie es in Gold, Rohstoffe, Aktien, Aktienspekulationen, gut gehende Immos stecken.


    Sobald die normale Bevölkerung Ersparnisse auflöst und in Sachwerte steckt, könnte sehr sehr schnell TROTZ sinkender Gesamtgeldmenge eine Teuerungswelle entstehen.


    Als ich letztens bei einem Juwelier war und der Laden voll war und die Leute Uhren und schmuck gekauft haben wie betrunkene Matrosen auf Landgang, da dachte ich das erste mal,
    ob dass der Beginn der Auflösung von Ersparnissen sein könnte,
    der Crack up boom.

    Irgendwann kommt dann der Punkt, wo die Wirtschaft wieder anspringt und Arbeiter höhere Löhne durchsetzen. Die Preise bei Konsumgütern ziehen dann gewaltig an.


    Oder: die Lage bleibt so schlecht, dass nach und nach die schwächsten Konsumgüterhersteller pleite gehen und die restlichen mangels Konkurrenz ihre Marge wieder verbessern.
    Man holt sich das, was man verdienen möchte, von den restlichen Leuten, die noch Geld haben.


    Das klingt exotisch, aber wer reist wird feststellen, dass das Preisniveau in vielen vermeintlich ärmeren Ländern höher ist als in Deutschland: Markenware, Technik, Markenlebensmittel kosten in Ungarn mehr als in Deutschland.
    d.h. die Hersteller versuchen nicht mehr, durch Margensenkung und günstige Preise einen Großteil der Bevölkerung zu erreichen, sondern sie fokussieren sich auf die übrig gebliebenen solventen Konsumenten und nehmen diese quasi in Geiselhaft.


    Das Preisprinzip kennt man auch von Entführungen: je ärmer ein Land wird, um so höher werden bei Entführungen die Lösegelder.
    Der Markt wird kleiner, also müssen die wenigen noch solventen Entführungsopfer mehr zahlen,
    auch aus Russland 2008/2009 ist bekannt, dass die Höhe der zu zahlenden Schmiergelder während der Wirtschaftskrise stieg.
    d.h. die Nehmer von Schmiergeldern holten sich, was sie brauchten von den letzten verbliebenen Zahlern.


    Der Zeitpunkt, wann die Hersteller von Konsumgütern entscheiden, die Preise zu erhöhen, liegt nicht mehr im Interessensspielraum der Notenbanken.


    Dann, wenn Hersteller den Eindruck gewinnen, dass sie durch niedrigere Preise NICHT mehr den Absatz erhöhen können, aber bei steigenden Preisen der Absatz auch nicht einbrechen wird, DANN werden sie die Preise erhöhen.


    Jeder Hersteller entscheidet das für sich und für seinen Markt.
    Bei manchen Herstellern wird es einfach dazu führen, dass sie vom Markt verschwinden.


    Wenn eine Baumschule 3 Jahre lang mit Verlust arbeitet, dann wird sie feststellen, dass es Zeit ist, den Markt zu verlassen.
    Menschen müssen GEZ zahlen, Steuern zahlen, Lebensmittel kaufen: aber sie werden sehr sehr lange ohne Baumsprösslinge und Staudenpflanzen auskommen.


    Die meisten Gewerbetreibenden betreiben keine wissenschaftliche, sondern eher eine bauchgetriebene Preispolitik.


    In Italien müssen Hotels ihre Preise bei einer Behörde freigeben lassen und im Zimmer aushängen.
    Das Hotel Leon Bianco in Verona ist ein marodes Business-Hotel mit dem Charme abgeblätterten Kunstmarmors und dem Chic der 70er Jahre.
    Eine Nacht kostet 140 euro, bei internetbuchung 120 euro. Das sind ca. 20 euro mehr als vor vier Jahren.
    Aber der Besitzer hat sich schon mal Preise bis 400 euro genehmigen lassen.
    Inflationserwartung: 185%


    In den 70er Jahren war die Geldmengenausweitung und Verschuldung moderat geblieben.
    Die Teuerung der 70er Jahre entstand in den USA nur durch eine steigende Geldumlaufgeschwindigkeit.

    Man stelle sich vor, ein Mensch würde von seinem Einkommen monatlich 33% für Konsumgüter ausgeben, 33% für Steuern (z.B. Mwst, GEZ) und 33% für Lebenshaltungskosten, die unvermeidlich sind, d.h. Benzin oder Monatskarte der S-Bahn.


    Man stelle sich vor, die Steuern würden von 33% auf 45% steigen. Man stelle sich vor, die unvermeidlichen Lebenshaltungskosten würden von 33% auf 45% steigen.


    Was würde passieren: für die Konsumgüter wären insgesamt 26% weniger Geld vorhanden.


    Das würde der Beispielbürger nur kompensieren können, indem er weniger kauft.
    Und ein Großteil der Anbieter von Konsumgütern würde die Preise senken, um zu überleben.


    In den ersten 2-5 Jahren nach Erhöhung der Preise für Steuern und unvermeidliche Lebenshaltungskosten käme es bei sinkenden Gesamtausgaben für Konsum zu sinkenden Konsumpreisen.


    Die Statistiken der Regierungen und Notenbanken würden das als „sinkende Kerninflationsrate“ (ohne Lebensmittel und Energie) verkaufen.


    (In Deutschland nicht ganz, denn hier sind Energie und Mwst im Warenkorb mit drin.


    Steigende Steuern und steigende Energie und Lebenshaltungskosten führen zu Kannibalisierungseffekten bei Konsumgütern und „deflatorischen“ Effekten.


    Das Wort Deflation ist aber eigentlich falsch.
    Bei einer echten Deflation wie in den 30er Jahren oder im 19 Jh. Steigt der wert des Geldes gegenüber allen Gütern.


    Diese „falsche“ deflation durch unausgelastete Hersteller von Konsumgütern ist was anderes.



    George Soros ist inzwischen völlig unglaubwürdig.
    Was er sagt und was er tut sind zwei verschiedene Dinge.


    Irgendwann sagte er mal, dass er bekennder Großspekulant sei. Was er tue, sei tödlich für die Weltwirtschaft,
    aber so lange ihm das niemand verbiete, werde er es weiter tun.
    Das trifft die Wahrheit am besten.
    Eigentlich hat er genug Geld, dass er aufhören könnte und wirklich helfen könnte,
    aber das tut er nicht.


    Im Februar warnet er vor eine Goldblase (um den Goldpreis zu drücken),
    dann kaufte er selbst Gold und shortete den euro.


    natürlich hat er ein Interesse daran, dass die letzten verbliebenen schuldner "aufstocken" und die schulden der nicht solventen schuldner übernehmen.
    so könnte das Spiel noch eine ganze weile laufen.


    Und am Ende, wenn Gold bei 8000 dollar steht, dann möchte smart money den braven fleißigen deutschen
    von ihren Schulden erlösen und ihre Fabriken und Firmen abkaufen.
    Das spiel ist extrem durchsichtig und das einzige, was wir machen können, ist Soros zu imitieren:
    Gold zu kaufen.
    Und darauf zu achten, dass der Staat eben nicht die Schulden der Piigs übernimmt bzw. sich ihrer durch einen Schuldenschnitt o.ä. entledigt.


    interessant an dem Artikel:
    durch die Hintertür empfielt er den Deutschen einen ausstieg aus dem euro,


    derzeit wird bei einigen Spekulaten auf einen AustrittDeutschlands aus der euro zone spekuliert, um Währungsgewinne zu machen.

    nur kurz zu diesem Thema:


    üblicherweise ist eine Hausse hitzig, fiebrig, nervös, hysterisch.


    die Begründungen werden absurd.


    ich hatte schon 2006 meine aktien verkauft, weil ich alles überbewrrtet fand uns selbst Standardwerte aus meinem Portfolio 100% im Plus waren.
    als ich im Herbst 2007 eine analyse von Goldman sachs las, dass MAN einfach ein Überzeugungskauf sei (KGV, Umsatz? is Wurscht), Kursziel 130 euro, 30 euro über dem damaligen Kurs,
    da wusste ich, dass erst dass der höhepunkt der hausse war.


    Gold hat die Fähigkeit, Menschen verrückt zu machen (das sehen wir ja teilweise bei uns selbst).
    da eine goldhausse mit einer zerrüttung der papiergeldwährungen einhergeht, stelle ich mir den Höhepunkt der goldhausse extrem hysterisch und nervös vor.


    einen wechsel von Gold in papiergeld kann es eigentlich nicht geben: von daher sehe ich nur einen wechsel zu Sachwerten.


    falls der große Crash kommt, kann man vielleicht auch spekulativ ein paar schuldpapiere kaufen.
    Kostolany hat das meiste Geld nicht mit Aktien gemacht, sondern Anleihen, die er nach dem 2. Wk billig aufgekauft hat.
    da sehe ich aber erst bei 1-10% günstige einstiegskurse.
    und man muss bei sowas 20 jahre lang warten, bis Staaten wieder kreditwürdig geworden sind und sich mit alt eigentümern von anleihen einigen.
    kostolany hatte für 0,x % deutsche young anleihen gekauft, ca. 1948 und diese dann zu 100% erstattet bekommen.


    ein paar Münzen werde ich aber behalten. Die sollen in der Familie bleiben.

    klar geschriebener beitrag zum Thema Inflation und Umlaufgeschwindigkeit aus einem anderen Forum, den ich einfach hier mal reinstelle:


    # Mag. Roland Wieser meint:
    25.Mai 2010 at 11:01


    Wann wirds für den Euro gefährlich?


    Unter Laborbedingungen ist die Inflation abhängig von der
    im Umlauf befindlichen Geldmenge. Denn jede Volkswirtschaft stellt einen
    bestimmten realen Wert dar egal wieviel Geld ich drucke.


    In Anlehnung an das Märchen mit dem Teufel der dem König Wohlstand durch
    Anwerfen der Geldpresse versprach, sinkt der Wert des Geldes durch
    willkürliche Mengenerhöhung.


    Dies bringt somit dem Einzelnen zwar mehr Geld, aber
    auch eine Währung um die er sich real weniger leisten kann.


    So betrachtet passiert nichts außer dem unnötigen Druck von Papier.


    Zusätzlich aber beeinflußt eine dynamische Kraft, die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes,
    massiv die zur Verfügung stehende Geldmenge.


    In einer wachsenden Volkswirtschaft werden innerhalb eines
    Jahres öfter Güter oder Dienstleistungen produziert. Es werden daher öfter
    Gewinne ausbezahlt welche auch schneller wieder im Produktionsprozess landen.


    Dadurch steht der Wirtschaft mehr Geld zur Verfügung. Das Lohnniveau
    steigt die Preise für Güter steigen. Es kommt zu Inflation durch Wirtschaftswachstum.


    Betrachten wir nun die aktuelle Krise, so hat sich durch die Wirtschaftsschrumpfung
    die Geldumlaufgeschwindigkeit verlangsamt. Dadurch viel die Inflationsrate innerhalb
    der EU viel geringer aus, als die Jahre zuvor.


    Zu dieser Zeit reagierte Europa zu Gunsten der Stabilität falsch. Denn hätte man damals
    schon Geld in den Wirtschaftskreislauf gepumpt hätte man Kreditengpässe abgefangen und
    durch Inflation die Exporte abgesichert.


    Diese Fehlentscheidung und die extrem hohen Stützungszahlungen an
    Banken machen es heute unabdinglich, mittels des Kaufes von Staatsanleihen,
    frisches Geld in die bankrottgefährdenten Staaten zu pumpen.


    Eine problematische Rettungsoffensive in letzter Minute.


    Problematisch deshalb, da man die Anleihen nicht direkt bei den Staaten,
    sondern bei den Banken kauft.


    Dadurch wird ein großer Teil der freigewordenen Liquidität nicht in Wirtschaft
    sondern an der Börse veranlagt. Und zusätzlich werden die Banken mit enormer
    Liquidität versorgt, die sie meist genau dann freigeben, wenn dies für die
    Volkswirtschaft nicht unbedingt vorteilhaft ist.


    Brücksichtigt man das zögerliche Wirtschaftswachstum, so wird sich durch
    die Geldmengenerhöhung die Inflation im geordneten Rahmen bewegen.


    Die Rohstoffe werden ein wenig teurer und die Löhne im internationalen Vergleich billiger
    was wiederum die Exporte ankurbelt und die Wirtschaft belebt.


    Wird das Wirtschaftswachstum jedoch stärker, so erhöht dies die Geldumlaufgeschwindigkeit
    und damit die Geldmenge. Das führt zu einer stärkeren Inflation. Zusätzlich werden die
    aufgefütterten Banken wieder viel Geld in die Realwirtschaft pumpen, was die Inflation noch
    zusätzlich ankurbelt.


    Nun sollte man sich mit Gold eindecken, denn politisch wird es für die EZB nun
    sehr schwer dem zarten Pflänzchen “Wirtschftswachstum” Geld zu entziehen.


    Gleichzeitig werden die Gewerkschaften wegen der Inflation und dem Wachstum auf
    höhere Lohnabschlüsse drängen.


    Dann könnte es für den Euro noch gefährlicher werden, denn dadurch wird die Inflations-
    schraube vorraussichtlich zu schnell nach oben gekurbelt.

    derweil deckt sich smart money mit gold ein als gäbe es kein morgen:


    gestern gab es eine einzelne kauforder beim einem physisch besicherten Goldfond (etf securities phys gold ) über 20 Mio dollar, die auf wunsch der ausführenden seite erst mit börsenschluss öffentlich sichtbar gemacht wurde: ich wusste bisher gar nicht, dass es sowas gibt:
    "delayed publication requested".
    Da wurde mit einer einzigen Order - bitte anschnallen - das doppelte des üblichen Tagesumsatzes getätigt und der gesamte Fond wurde über nacht ca. 1,5% größer.


    Irgendwie erinnert mich dass an Vorstände, diue kurz vor der Pleite des Unternehmens sich noch die Taschen vollhauen.


    Keiner kann wirklich sagen, ob Menschen, die mal schnell 600 kg Gold ordern besser informiert sind als wir und schon etwas wissen, was wir nicht wissen,


    andererseits: wir sind besser informiert, denn wir haben unser Gold zu 80% schon vor 1 Jahr gekauft
    und Staatsbankrott und Währungscrash eingeplant.


    Von daher: bis Freitag wird die Drückung wegen des G20 Gipfels wohl noch laufen.
    Ich denke mal, da sollte man nicht meckern, sonders das gleiche wie smart money machen: nachkaufen.
    wer weis, obs nochmal so einen Free Lunch vom IWF gibt.

    war gestern beim juwelier (hamburger traditionshaus, reiches viertel) um eine uhr reparieren zu lassen.
    Laden gerammelt voll, da war ein typ, von der Art Chef-Controller der für seine Frau schnell Geschmeide gekauft hat und en passent noch ne IWC geordert hat.


    der juwelier sagte mir, dass die schweizer uhrenhersteller ihm sagen, dass derzeit weltweit nirgends so viele luxusuhren geordert werden wie in Deutschland.

    Habe gestern einen sehr interessanten Artikel in der FTD gesehen:


    die Teuerungswelle in den 70er Jahren wurde in den USA bei sinkender geldmenge nur durch steigerung der umlaufgeschwindigkeit ausgelöst.


    Von den 50ern bis zu den 70ern stieg die Verschuldung nur um 10% des BIP.
    Von den 80ern bius heute, stieg die Verschuldung um ca. 150% des BIP und die Geldmenge wuchs gigantisch.


    d.h. selbst bei sinkender Geldmenge ist genügend Geldüberhang da, um durch Steigerung der Umlaufgeschwindigkeit eine heftige Teuerungswelle auszulösen.


    die Geldumlaufgeschwindigkeit liegt nicht in der Macht der Notenbanken oder des Staates. Nur mit sehr hohen Zinsen kann Geld aus der Zirkulation rausgenommen werden,
    um die Umlaufgeschwindigkeit zu bremsen.

    derzeit läuft irgendwas: beim gold sieht es für mich derzeit aus, als ob man die spuren des kartells sieht (kurze massive verkaufsorder-stakkatos mit maximalem schaden),
    gleichzeitig gehen aber die physischen goldumsätze in london hoch und es gibt hohe einzelorders,
    euro und dollar fallen, schweizer franken steigen.


    normalerweise müssten gold und franken gleichzeitig steigen,
    dass franken steigen, aber gold aus einem bullischen move gestern und heute korrigiert, sieht nach einer drückung aus (G20 gipfel, wäre natürlich peinlich, so ein All time high).


    Tja, nun sind 8 Jahre kein wirklich langer Zeitraum, war eher zufällig gewählt, weil ich ab da lückenlos Aufzeichnungen habe.


    Weitaus interessanter sind Langzeitcharts, auf die sich --neben Fundamentals-- Silberbugs gern stützen.
    Hier der öfter gebrachte Vergleich Silber : Gold 600 Jahre. Mindestens ebenso interessant, weil wesentlich zeitnäher, ist das Ratio 1980 - 2010 !!


    Grüsse


    Die langfristigen Charts sind interessant, aber letztlich auch ein Stück irreführend.
    ich habe irgendwo mal gelesen, dass ende des 15. Jh. eine Unze Silber die Kaufkraft von 5000 heutigen Dollar hatte.


    ende des Mittelalters gab es einen enormen Edelmetallabfluss in den Orient. europa hatte mehrere hundert jahre lang ein Handelsdefizit:
    es gab in europa abgesehen von Bernstein nichts, was die Araber haben wollten. Und neben Pfeffer, Seide, Damaszenerstahl gab es so vieles, was
    die Europäer von den arabischen Händlern haben wollten.


    wegen des edelemetallabflusses enthielten die europäischen Münzen immer weniger edelmetall.
    Das schlechte Geld gab es fürs Volk, die Fugger ließen sich natürlich nur mit guten Silbermünzen bezahlen, samt Zinsen.
    Da es das Silber für die Zinsen noch gar nicht gefördert war, endete dass, indem die Fugger vom Kaiser die südtiroler Silberminen "in Zahlung" nahmen um schulden zu begleichen.


    auch ich habe silber, aber ich hatte nie zeit, die silberspekulationen zu überprüfen.
    VIELLEICHT haben wir einen Fingerzeug schon gesehen:
    während der Mai 2010-Hausse haben Deutsche, die noch nie im Leben mit Edelemetallen zu tun hatten, ohne mit der Wimper zu zucken erst die Gold-lager,
    dann die Silber-Lager leergekauft.
    Deutschland und Österreich waren 1000 jahre lang ein Silber-land.
    Die Tage im Mai 2010 haben gezeigt, dass die alten Reflexe noch funktionieren. Vielleicht ist der Schlüssel zu einer Silberhausse direkt vor unserer Nase:
    die nicht verschüttete Silberliebe der Deutschen.
    ich weis nicht, ob die ganzen Erzählungen über den extrem engen Silbermarkt stimmen, aber falls es so ist, dann hätte der kleinste Move in richtung Silber in der Tat das Zeug zum selbsttragenden Pyramidenspiel.

    habe heute auf ner autofahrt nochmal nachgedacht.


    angesichts der vielzahl an nebelkerzen gibt es zwei news, die langfristig orientierung geben:
    dass george soros im frühjahr ins Gold gegangen ist und dass die Rothschilds einen Teil von Goldbullionvault übernehmen wollen.


    gut, es kann sein, dass soros nur ein paar wochen mitschwimmen will, aber wenn die Rotschilds den "Cortal Consors" der Goldhausse kaufen,
    dann gehen sie davon aus, dass es eine noch lang andauernde hausse geben wird.


    ein paar tonnen gold kann man schnell wieder abstoßen, eine strategische Unternehmensbeteiligung geht man nur ein, wenn man damit noch jahrelang Geld verdienen will.