Beiträge von Dr_Meyer


    hmn, interessant.
    a)Bist du sicher, dass der Vortrag 2001 war? Das war nämlich dann noch VOR den Zinssenkungen der FED, die die Immo Blase massiv verstärkt haben.
    (es gab beginnend mit dem Blatzen der nasdaw bubble leicht anziehende immo preise, aber das große rad wurde erst ab 2002/2003 gedreht.)


    b) woran kannst Du es festmachen, dass die Größen aus Politik und Wirtschaft, die damals bei diesem Votrag waren, sich enstprechend Kellers Voraussagen positioniert haben?
    Du kannst denen doch nicht ins Depot gucken,


    c) die Idee einer supranationalen Währung klingt zwar sehr nach Freimaurern und Bilderbergern, aber ist letztlich ein alter Hut:
    das ist Keynes Idee aus den 40er jahren von der Rohstoffwährung.
    es klingt zwar heftig, wenn man dem gemeinen Volk nur eine Binnenwährung geben will und für den internationalen austausch eine extra währung hat,
    aber was dabei rauskommt, wenn man der Unterschicht und Sparkassen aus dem mittleren Westen erlaubt, Kredite in der Weltwährung zu generieren
    und als toxische Papiere weltweit zu verteilen, hat man bei der subprime krise gemerkt.


    2001 hat Russland gerade mit den Gläubigern über die Umaschuldung seiner Papiere von der Staatspleite verhandelt,
    China war noch ein lustiges land das den größten teil seiner devisen mit schwarz kopierten Cds und giftigen spritzguss-Plastik-Spielzeug hergestellt hat
    und Brasilien probierte gerade aus, ob man mal 3 jahre ohne währungsreform und geschreddertem Papiergeld durchalten kann.
    um es kurz zu machen; die welt heute ist deutlich multipolarer als damals, von daher dürfte das, was vor 10 jahren geplant war nicht 1:1 umgesetzt werden.


    dass das game mit dem Tausch von Produkten und Rohstoffen gegen grüne Zettel nicht ewig weitergehen wird, ist sicherlich klar.



    zu den Immobilien: kann sein, dass die Immo-prognose langfristig wieder stimmt.
    aber nachdem autofahrer und arbeitnehme in deutschland nicht mehr weiter geschröpft werden können,
    sind immo-besitzer und selbständige vemutlich die spender of last resort.
    habe irgendwo gehört, dass sich die rothschilds darum bemühen, dass englische autobahnnetz zu übernehmen:
    ich denke sowas sind die Immobilien, die man haben sollte. das klassische Mietshaus dürfte noch 5-10 jahre lang ein zuschussgeschäft sein.

    Im Frühjahr 2009 gehörte es zum guten Ton, alle 3 Tage nach dem Baltic Dry Index zu schauen:
    derzeigt die Auslastung von Hochseefracht an und ist damit ein sehr guter, nicht von den Regierungen verfälschbarer Indikator für den Welthandel.


    Erst schien es kaum glaubhaft, dann erholte er sich wirklich.
    Nun ist es wieder so wie vor 2008: die analysten starren auf US Beschäftigungsdaten und die Monazsberichte von FED und EZB,
    aber was den Baltic Dry Index betrifft, so sind die Analysten, wie es "Telegrpaph" sagte, "am Steuer eingeschlafen".
    Obwohl der Chart bräisch aussieht, gab es bisher keinen Aufschrei in der Analystengemeinde.




    ein kurzer Blick: der Baltic Dry index chart sieht böse aus: die hoch werden immer niedriger, die Tiefs immer niedriger
    und die realtive Stärke, die diese Bewegungen genauer misst erreicht derzeit die Tiefpunkte vom Frühjahr 2009.
    man sollte den Chart jetzt wieder wochenweise im Auge behalten, denn derzeit zeigt er eine zweite Rezession bzw. eine Depression an.

    interviews geheime raststätten - ich glaube die bequatschen das ales über ihre lakaien beim bilderbergtreffen oder aufm golfplatz , bei der charitee gaala ......... .o) .die kennen sich schon


    24 h nachdem George Soros dem russischen Staat öffentlich eine abwertung um 25% empfahl kollabierte die russische Währung,
    russland musste den staatsbankrott erklären.
    natürlich haben sich die Insider und ihre Buddies zu diesem zeitpunkt längst positioniert.
    trotzdem werden durch interviews und öffentliche äußerungen große entwicklungen oft gemanaged.


    das, was greenspan sagt, weis natürlich jeder, der sich mit dem Geldsystem auseinandersetzt.
    aber auch bei den europäischen staaten wusste seit jahren jeder, dass einnahmen und schuldenituation aus dem Ruder gelaufen waren.

    Greenspan hat doch bestimmt einige Freunde bei der FED sitzen. Weshalb schadet er ihnen
    mit der Veröffentlichung eines solchen Artikels?


    es gab früher immer die Diskussion, ob es eher eine Entschuldung durch einen Staatsbankrott (deflationär) oder eine Dollar-Inflation gibt.
    natürlich würde ein dollar durch eine Restrukturierung der US schulden mittelfristig extrem schwach werden, aber ingesamt könnte es bedeuten,
    dass der Dollar NICHT geopfert werden soll.
    dafür würde auch die entkopplung des yuan zum dollar sprechen, die gerade zum richtigen zeitpunkt zu kommen scheint.

    http://www.telegraph.co.uk/fin…5m-into-BullionVault.html


    Rothschild investiert 12 mio pfund in BullionVault, eine onlineplatform, die es privatleuten ermöglicht Golbarren wie Papiergeldkonten zu verwalten.


    Interessant.


    das ist genau die Infrastruktur, die eine Dienstmädchenhausse braucht, so wie die Internet hausse erst mit Consors richtig rund lief.


    das würden sie nicht machen, wenn sie den Eindruck hätten, dass die Goldhausse kurz vor dem Ende steht.

    Ist Greenspans Artikel der Auftakt für eine gezielt erzwungene Umschuldung der USA? Bevor Gelddrucken auch das letzte Vertrauen in Papierwährungen zerstört hat, d.h. Staatsbankrott zu einem Zeitpunkt, wo die FED noch handlungsfähig und Rhythmus und Timing bestimmen kannt? (und zu einem Zeitpunkt in dem US schulden haufenweise
    bei Ausländern abgeladen wurden, die aus dem euro geflüchtet sind ? )
    Ich kann mir keinen Reim auf Greenspans Artikel machen, mir ist nur klar, dass so ein Artikel nicht zufällig erscheint und dass Wortwahl und Überschrift viel zu klar und extrem sind.
    Es ist ein klares Zeichen, aber ich weis nicht wofür.

    Im letzten halben Jahr lief eine beispiellose Kampagne gegen den Euro und europäische Staatsanleihen, die zu einer Flucht in amerikanische Staatsanleihen führte.
    Falls es irgendjemanden gibt, der viele hundert Milliarden Dollar in US Staatsanleihen besitzt und aus amerikanischen Staatsanleihen heraus will, der sollte irgendeine aberwitzige Geschichte starten, damit die halbe Welt gerne US Staatsanleihen haben will.
    Denn dann könnte er aussteigen, ohne das die US Staatsanleihen den Ausstieg durch Kurserhöhungen anzeigen.
    Das klingt gewagt – und das ist es vermutlich aus, aber manchmal gibt es solche extremen Szenarien.


    Da ich schon einmal ein System wie ein Kartenhaus zusammenbrechen gesehen habe, finde ich wohl des öfteren Puzzle-Teile, bei denen ich mir sehr schnell ein Big Picture zusammenreime, dass extremer und negativer als die folgenden Realität ist.


    Nur: was könnte es noch für Motive geben, wenn Greenspan den Schwanengesang auf US-Schuldtitel singt und den Artikel auch noch „Greek analogy“ überschreibt.


    Die griechische Krise in Europa zeigt, wie eine Krise ablaufen kann, die die Politiker unvorbereitet trifft.
    Griechenland hat nach einem Regierungswechsel – wie üblich – erklärt, dass die vorherige Regierung Haushaltslöcher hinterlassen habe, viel schlimmer als erwartet.
    Nachdem aus dieser in Friedenzeiten völlig harmlosen Nachricht dann Downgrades von ratingagenturen wurden, begann eine Krise, die man früh hätte stoppen können.
    Aber wegen der anstehenden Landtagswahlen und der schwachen Position der deutschen Kanzlerin mussten ein viertjahrlang absurde „kein deutsches Steuergeld für auslandsschulden“-Spiele durchgeführt werden.
    Was wäre das Learning aus dieser Krise? Falls es ein Problem gibt, dass hässlich und groß ist, dann sollte man es nicht zufällig und überraschend loskrachen lassen,
    sondern gesteuert und managable.

    ES gibt eine gute Tradition, wichtige Dinge durch Artikel und Interviews bekannt zu geben.
    Wenn Konzerne ein Preiskartell bilden wollen, dann ist es viel zu gefährlich, sich an irgendeiner Autobahnraststätte zu treffen. Irgendwann kommt das raus und man muss Milliarden Strafe zahlen. Man gibt einfach der FAZ ein Interview und sagt, dass Flugticketpreise zu billig sind.
    Dann muss nur noch die Gegenseite ebenfalls irgendwo ein Interview geben und sagen, dass Ticketpreise zu billig sind und schon kann das Kartell die Preise erhöhen.



    Wenn der ehemalige Chefnotenbanker virulente Zinserhöhungen, Geld drucken und von nicht einlösbaren Verpflichtungen bespricht, dann spricht da ja kein besorgter Bürger, der eine exorbitante Staatsverschuldung fürchtet, sondern jemand, der weis, das seine Worte gelesen und zitiert und weltweit beachtet werden.


    Ist es der Weckruf für die letzten Passagiere der ersten Klasse, nun in die Rettungsboote zu steigen?


    Irgendjemand hat zumindest kurz nach Veröffentlichung des Interviews für 10,7 Mio euro Aktien des englischen ETF securities physical gold gekauft.
    Das mag nicht viel erscheinen: aber dieser Fond lagert anders als der SPDR echte Barren (zumindest zu einem extrem großen Anteil). Seit einer halben Dekade akkumuliert dieser Fond Gold und hat Gold für 1 Mrd euro akkumuliert.
    Die 10,7 mio sind damit ca. 1,1% des Fonds. Und das mit einer einzigen Order.

    Mich erinnert dieses Interview an eine sehr alte Geschichte.
    Mein Vater machte in den 60er Jahren in der DDR das Abitur. Das war die Zeit, in der ganze Abiturklassen samt Klassenlehrer in den Westen gingen und die DDR verließen.
    Obwohl die Grenze noch offen war, war es nicht so einfach in den Westen zu kommen, wie man sich das heute vorstellt. Alleine schon die Fluchtplanung stand unter Strafe.
    Ein guter Freund meines Vaters erzählte ihm, dass er bald nach West-Berlin fliehen wolle.
    Und er sagte ihm, dass er zum Zeichen, dass alles geklappt habe, ihm später aus dem Westen einfach nur ein Paket mit einer Blue Jeans schicken wolle.


    Ein paar Monate später bekam mein Vater eine Postkarte aus West-Berlin mit der Nachricht, dass der Freund jetzt glücklich in West-Berlin sei und dass er aus seinem Hotel mit Blick auf den Ku’damm gucke und eine Lucky Strike rauche.
    Mein Vater antwortete nicht auf diese Karte: das war nicht das verabredete Zeichen.
    Das sah eher nach einer Falle aus, als ob man ihn testen wolle.


    Kann sein, dass das ein paranoider Gedanke war, aber in den 50er und 60er Jahren war es in der DDR sehr förderlich, etwas paranoid zu sein.
    Mein Vater hat nie erfahren, ob der Freund das richtige Zeichen, die „blue Jeans“ schlichtweg vergessen hatte – oder ob es eine Falle der ostdeutschen Stasi war.


    Ich musste an diese alte Geschichte denken.
    Ist Alan Greenspans Artikel so ein Zeichen an Eingeweihte?

    http://online.wsj.com/article/…04575310962247772540.html


    Greenspan war immer mal wieder für eine Überraschung gut.
    2007, am Rande eines Treffens weltweiter Notenbanker, wurde er von Journalisten gefragt, was denn passieren würde, wenn China seine US Staatsanleihen verkaufen will.
    Er antwortete, dass das nie passieren würde, da die Chinesen niemanden finden werden, der ihnen die US Staatsanleihen abkauft. Dann wünscht er den Journalisten einen schönen Tag und riet ihnen, dass Leben noch mal zu genießen.


    Diese Ausbrüche von Wahrheit aus einer Stimmung heraus gab es, aber: Nein, so was war DIESER Wallstreet artikel nicht.
    Kein Journalist hat Greenspan mit Fragen gelöchert, da war nichts spontanes. Er hat mit aller Zeit der Welt diesen Artikel geschrieben, in dem er darauf hinweist, dass die USA Verpflichtungen übernommen haben, die sie in real terms niemals erfüllen können. Er weist darauf hin, dass die USA Geld drucken können nach Wunsch und das auch tun werden.
    Und er erinnert an den rabiaten Anstieg der Zinssätze 1979, als die Zinsen auf US Staatsanleihen in 4 Monaten um 4 Prozent stiegen.

    http://www.youtube.com/watch?v…A&feature=player_embedded


    interessantes interview mit dirk müller. er vermutet wieder mal eine quasi kontrollierten reset des systems.
    nachdem er 2007 gesagt hatte: aus allen aktien raus, rein in cash und edelmetalle,
    hällt er nun bei edelmetallen und aktien das risko geringer als bei Cash.
    er meint aber, dass man aktien und edelmetalle konsequent mit puts absichern sollte,
    um mögliche deflationäre Phasen durchzustehen.


    http://online.wsj.com/article/…04575310962247772540.html
    Hier der original text des neuesten artikels von alan greenspan im Wall street journal.


    er spricht vom ungehemmten geld drucken der us regierung, aber auch davon , dass sie u.s. regierung die Zinsen nicht diktieren kann und erinnert, dass 1979 innerhalb von 4 monaten die zinsen um 4% stiegen.
    (ich weis allerdings nicht, ob das damals investoren getriggert oder fed-getriggerte Zinserhöhungen waren,
    es klingt so, als ob es damals zinserhöhungen waren, die der markt gefordert hat.)


    genügend text, um nachzudenken, was er gemeint hat.
    wenn greenspan offen ausspricht, dass die us regierung nie wird ihre obligationen erfüllen können und von
    griechischer analogy spricht, dann klingt das schon etwas nach "kontrollierter Sprengung".
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    greenspan berät seit einem jahr den paulson gold fond.
    angeblich lässt er sich seit jahren für Vorträge nur in Gold auszahlen.


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    gehört zwar in einen anderen thread, abe ich bin gerade zu faul zum wechseln:
    bis 26.5. gibt es ei pro aurum 10-kronen stücken mit 5% Rabatt.
    5% Rabatt sind beim Handel mit Konsumartikeln wenig, da die alle eine Rohmarge von 50% haben, die dann zwischen Handel, Distribution und Staat (Mwst) etc. verteilt wird.
    Wer ne Währung mit 5% rabatt bekommt, kann sich glücklich schätzen.


    man muss bei den 20 kronen (korrektur) stücken mit etwas abschlag beim verkauf rechnen,
    das ist also nichts, um mal 1-2 jahre im Markt mizuschwimmen.
    aber diese 30-70 jahre alten dinger sind das richtige,
    um jetzt anonym zu kaufen und nach der Währungsreform Opas verschwundenen Goldschatz
    zum Erstaunen aller beteiligten auf dem Dachboden zu finden.

    http://www.businessweek.com/ne…-u-s-europe-concerns.html



    “The problems over in Europe are just as pernicious over here in the U.S.,” said Michael Pento, the chief economist at Delta Global Advisors Inc. “You can’t trust sovereign debt and sovereign currency. Gold is the only real honest money that we have.”


    ist schon lustig, wie eine ehemalige dissidenten-meinung innerhalb von wochen zum mainstream der finanz haie wird.
    falls sich auch noch der sparkassendirektor und der nachbar, der früher t-aktien hatte, anschließen,
    wird es zeit über einen ausstieg nachzudenken.
    aber ich habe den verdacht, dass es noch 2-3 jährchen dauert, bis sich so eine Meinung durch die Gremien frist und dann irgendwann beim dump money ankommt.

    das wir es so schnell erfahren, damit hätte ich gar nicht gerechnet:
    http://www.sueddeutsche.de/gel…kalypse-voraus-1.961222-2
    wie die EZB in ihrem neuen Monatsbericht erklärt, standen am 7. Mai vor dem Bailout wochenende zwei europäische Banken vor
    dem Kollaps, die Situation sei dramatischer gewesen als nach dem Lehman Kollaps.


    am 30 April hatte ich den Artikel "notare in panik" geschrieben, ab dem 2. Mai wurden erste Anlagenmünzen knapp.
    die Panik, die man damals überall fühlen konnte, hatte alswo - wie man mal wieder im nachinein erfährt - gute Gründe.

    http://www.vancouversun.com/ne…unrest/3101948/story.html


    Insurer ssay they have seen a notable uptick in enquiries about political risk cover — which protects against expropriation, political violence and exchange controls — particularly for Portugal and Spain as they face stringent cuts.


    Versicherer registrieren eine Zunahme nach Versicherungen gegen politische Risiken wie enteignung, politische Gewalt und devisenverkehskontrollen, besonders für Spanien und Portugal.

    Nicht ganz glaubhaft, da Silber fast identisch mit anstieg.
    Warum sollte ein einzelner Käufer beides gleichzeitig und im selben Auftragsvolumen (bzgl. EM Gewichtung im Markt) kaufen.
    Deine Quelle?


    der anstieg ist 100% ig vom gold her:
    um 10:55 londoner zeit gab es die 10,7 mio euro order, das ist 9:55 UTC. ab 10 Uhr utc begann der Goldpreis leicht anzusteigen,
    ab 10:40 utc ging beim goldpreis die lucie ab,
    der silberpreisanstieg begann 1 stunde stpäter ebenfalls gegen 10.40 UTC


    beim etf physical silber gab es heute praktisch keine aktivität, d.h. der anstieg des silberpreises stammt aus dem kontrakte markt und hat den ETF markt praktisch nicht berührt.


    Könnt Ihr Insider sowas nicht am Tag vorher hier ankündigen?! Ich bin gestern noch an "meiner" Goldquelle vorbeigelatscht und fand die 1068,- €/oz zu happig (außerdem hätte ich dann mit Karte bezahlen müssen, was ich aus Prinzip beim Goldkauf nie mache). Jetzt sind's schon 1082,- ... :wall: (Zum Hintergrund: siehe meinen Artikel von heute 9:52 h hier im Thread.)


    Korrektur:


    der kurssprung heute mittag stammt vom physischen goldmarkt,
    dort gab es um 10.55 londoner zeit einen händischen Order über Gold für 9 Mio Pfund, also 10,7 Mio euro.
    das löste steigende Preise aus und etwas später generierte das ein paar dutzend automatische order für 6 Mio Pfund ausgelöst,



    alleine die erste order über 9 Mio pfund entspricht 90% des Tagesumsatzes bei ETF physical gold.
    diese order stammte von einer einzelnen partei.


    sonst stammten die größen kursbewegungungen immer von der comex und dem kontrakte handel


    d.h.
    a) erst hoher einzelorder,
    dann b) technisch orientierte Follower

    alan greenspan:
    "Die Regierung sehe sich wegen ihrer Schulden auf Sicht der nächsten 30 Jahre mit real gesehen unmöglich zu erfüllenden finanziellen Verpflichtungen konfrontiert.


    der alte fuchs, was hat er vor?
    schon alleine in der übersetzung kann man den greenslang des originals erahnen.
    verschwurbelte sätze, bei denen man wochenlang braucht, um den sinn zu verstehen


    (was auch sinn macht: um heftige kursbewegungen zu vermeiden mussen die informationen so unklar sein, dass täglich nur 1-2% der marktteilnehmer erahnen, worum es geht.
    der obige satz ist in seiner Klarheit schon sensationell.
    auch wenn es natürlich eine Milchmädchenrechnung ist: jeder kann es ausrechnen: bei zinsanstieg sofortiger bankrott.
    aber es ist schon ein starkes stück, wenn er das einfach so sagt. er
    weis, dass er damit immer wieder zitiert werden wird.


    was mag er mit "tekonischer verschiebung" meinen?
    vielleicht das ein ganzer kontinent verschoben wird, d.h. dass es nicht einzelne graduelle veränderungen in den schulden von einzelnen staaten oder banken gibt,
    sondern eine Gesamtlösung für alle, die auf der gleichen tektonischen Platte leben gilt,
    d.h. eine gesamtverschiebung.


    tektonische verschiebung klingt aber auch nach erdbeben.


    irgendwo stand mal, dass greenspan gesagt haben soll:
    FALLS irgendwann wieder Rinder als Zahlungsmittel eingeführt werden sollten, bin ich sicher,
    dass die FED genügend Rinder haben wird.


    fort knox ist leer, der us staat hat kein gold mehr. aber die FED hat (glaube ich) ihr gold noch.
    ein teil davon kann man sogar öffentlich besichtigen.