Alles anzeigenIm Jahre 2001 war ich zu einen Vortrag einer sehr renomierten Privatbank eingeladen. Der Redner war ein Mann namens Gerrit Keller. Dieser hatte sein Vermögen in Aktien gemacht und berüchtigt dafür absolut treffsicher zu sein. Es waren die hiesigen Größen aus Kapital, Wirtschaft und Immobilien anwesend.
Damals hatte Herr Keller bis ins Kleinste die Immobilienblase und das darauf folgende Szenario beschrieben.
Es ist Alles, sogar auf seine zeitlichen Angaben genau so eingetreten wie er es voraussagte.
Sein Fazit/Empfehlung an die Anwesenden war, ihr Vermögen in Sachwerten umzubauen.
Damals waren die Banker sehr schockiert über den Vortrag und viele der Zuhören konnten oder wollten ihm nicht glauben. Wie ich aber in den darauffolgenden Jahren beobachten konnte, haben es sich einige dieser Größen doch zu Herzen genommen und meist in Immmobilienwerte investiert (Kellers Meinung: obwohl der Immobilienpreis fallen wird, wird die vermietete Fläche Geld drucken, egal was es zu der Zeit auch Wert sein mag, weil die Mieten sich der Inflation anpassen werden).
Keller sagte auch voraus bis ungefähr 2015 werde es eine Weltwährung geben die nicht auf Papier gedruckt wird. Eine Währung die von einigen Wenigen gelenkt würde und über die Staats und Konzerngeschäfte abgewickelt werden würden. Also eine Währung die ausserhalb des "Volkes". Aus verschiedenen Gesprächen in entsprechenden Kreisen, die dies seit einigen Jahrzehten planen, hätte er dies erfahren (soweit ich mich erinnere - kann sein das ich mich aber darin täusche - fiel auch der Name Greenspan).![]()
Kellers Voraussage, einschliesslich der derzeitigen Eurokrise, treffen bisher genau ein. Er sagt im besten Fall wird es soziale Unruhen in ganz Europa geben, sehr hohe Krimminalität und eine Extrem-Inflation.
Er ging auch auf die demographischen "Katastrophe" in Europa und weltweit ein und verband eben diese mit dem Grund der gewollten und fingierten Ausstiegsplänen der globalen Kapitallenker.
Meine Meinung mein lieber Dr. Müller ist, egal was Greenspan jetzt und wie sagt... es ist schon lange beschlossene Sache.
hmn, interessant.
a)Bist du sicher, dass der Vortrag 2001 war? Das war nämlich dann noch VOR den Zinssenkungen der FED, die die Immo Blase massiv verstärkt haben.
(es gab beginnend mit dem Blatzen der nasdaw bubble leicht anziehende immo preise, aber das große rad wurde erst ab 2002/2003 gedreht.)
b) woran kannst Du es festmachen, dass die Größen aus Politik und Wirtschaft, die damals bei diesem Votrag waren, sich enstprechend Kellers Voraussagen positioniert haben?
Du kannst denen doch nicht ins Depot gucken,
c) die Idee einer supranationalen Währung klingt zwar sehr nach Freimaurern und Bilderbergern, aber ist letztlich ein alter Hut:
das ist Keynes Idee aus den 40er jahren von der Rohstoffwährung.
es klingt zwar heftig, wenn man dem gemeinen Volk nur eine Binnenwährung geben will und für den internationalen austausch eine extra währung hat,
aber was dabei rauskommt, wenn man der Unterschicht und Sparkassen aus dem mittleren Westen erlaubt, Kredite in der Weltwährung zu generieren
und als toxische Papiere weltweit zu verteilen, hat man bei der subprime krise gemerkt.
2001 hat Russland gerade mit den Gläubigern über die Umaschuldung seiner Papiere von der Staatspleite verhandelt,
China war noch ein lustiges land das den größten teil seiner devisen mit schwarz kopierten Cds und giftigen spritzguss-Plastik-Spielzeug hergestellt hat
und Brasilien probierte gerade aus, ob man mal 3 jahre ohne währungsreform und geschreddertem Papiergeld durchalten kann.
um es kurz zu machen; die welt heute ist deutlich multipolarer als damals, von daher dürfte das, was vor 10 jahren geplant war nicht 1:1 umgesetzt werden.
dass das game mit dem Tausch von Produkten und Rohstoffen gegen grüne Zettel nicht ewig weitergehen wird, ist sicherlich klar.
zu den Immobilien: kann sein, dass die Immo-prognose langfristig wieder stimmt.
aber nachdem autofahrer und arbeitnehme in deutschland nicht mehr weiter geschröpft werden können,
sind immo-besitzer und selbständige vemutlich die spender of last resort.
habe irgendwo gehört, dass sich die rothschilds darum bemühen, dass englische autobahnnetz zu übernehmen:
ich denke sowas sind die Immobilien, die man haben sollte. das klassische Mietshaus dürfte noch 5-10 jahre lang ein zuschussgeschäft sein.