Beiträge von Dr_Meyer


    Hammer-Meldung. Also wenn man bei der Sparkasse in Freiburg, wo der Schweizer Franken quasi Zweitwährung ist,
    schon seinen Ausweis einscannen lassen muss um 200 Franken einzutauschen, dann ist dass ein Zeichen, dass die Kapitalflucht aus deutschland spuren hinterlässt.


    Das muss noch kein Zeichen für eine Währungsreform sein, aber denkbar ist, dass es vorbereitungen für Devisenverkehrskontrollen gibt und Fremdwährungsverbot für Privatleute.

    weil auch andauernd was davon in der Zeitung steht... ;) Dazu hat er einen dicken Packen Fiat-Zettel von seinem Sparbuch abgehoben, der jetzt hier bei mir rumliegt. Erstmal habe ich ihm ein leckeres 100g-Guß-Klötzchen von Rothschild gekauft, wollte aber mit weiteren Nachkäufen noch etwas abwarten, bis der jährliche saisonale Rücksetzer kommt. Wo bleibt er denn?! :hae: (Zum Glück hat mein Alter Herr in dieser Beziehung absolutes Vertrauen zu mir - außerdem ist seine Rede eh: "Du erbst es ja sowieso mal. Ich gehe also davon aus, daß Du das Beste FÜR DICH draus machst...")


    die Korrektur nach dem 1250 dollar spike vom mai, dass war der rückgang auf 930-940 euro,
    das war mal an einem freitag und einem Montag,
    hatte ich extra als kaufgelegenheit hier im Forum getriggert.


    wer mutig ist, kann auf einen deflatorischen Schock warten (Saiger-Szenario).
    Vielleicht tut uns der euro auch noch mal einen gefallen und steigt bis 1,35
    es gibt verdammt viele spekulanten, die bei einem weiteren anstieg des euro ihre positionen glattstellen müssen.
    d.h. da könnte es für wenige tage einen Euro spike bis 1,33-1,38 geben, bevor der euro dann wieder auf 1,25 zurückfällt.


    ein kurzzeitig starker euro (ich rechne da eher mit Tagen als mit Monaten), könnte eine nachkaufgelegenheit sein.


    falls es 3-4 Monate lang keine Katastrophenmeldung von verschuldeten Staaten gibt,
    könnte die Spannung nachlassen, so dass auch der Goldpreis in dollar nochmal unter die Räder kommt.


    sicher bin ich da aber nicht.


    Gold ist derzeit in der Umbewertungsphase:
    alt: Gold is a commodity. its a hedge against a weak dollar. its a not must have. oil and platinum are better
    neu: Gold is a currency. Its free of dept. Its a must have in a world of dept and paper currencies.


    das ist in etwa so, als ob apple das alte Geschäftsfeld verlässt (making fine PCs for some 100.000 creative people)
    und ein neues Geschäftsfeld eröffnet (to be a company that creates the worlds nb1 communication and entertainement tools).


    Im aktienmarkt ist so eine grundlegende Neubewertung einer Firma nichts neues.
    In Phasen dieser neubewertung ist es quatsch zurück zu sehen.
    Gerade weil das Geschäftsmodell neu ist, kann man die neuen Kurse nicht mit den alten Kursen vergleichen.


    Im Sept 2009 gab es eine leise Bemerkung von Alan Greenspan, der den damaligen Aufstieg um 30 dollar als "monetäres Phänomen" und ein Mißtrauen gegen Paper currencies sah.
    seit ca. 3 Monaten wird bei Bloomberg immer offensiver davon geredet, dass Gold eine Währung ist.


    ich war noch nie direkt bei so einer "Neubewertung" mit dabei.
    ich hatte zwar mal tele atlas, die in meinem Depot explodiert sind, aber ich hatte keine Zeit herauszufinden,
    wann und durch wen denn (endlich) die neubewertung stattgrefunden hatte.


    Im Alktienbereich ist es oftmals die aufnahme in einen Index, mit dem die aktie geadelt wird oder halt ein völlig neues geschäftsfeld,
    dass irgendwann so sichtbar wird, dass es jeder idiot versteht.


    dass Gold derzeit eine neubewertung durchmacht und von einer Commodity zu einer Währung wird,
    ist eine Hypothese.


    Bei der letzten Umbewertung hat es das System irgendwie geschafft, ganz allmählich aus der Währung Gold wieder
    eine Commodity zu machen. das war ein jahrelanger Prozess.


    ich vermute, dass der weg von der Commodity zur Währung schneller geht.
    Und ich vermute, dass diese neubewertung den Goldpreis in höhere Regionen hebt.


    derzeit reicht ein Goldkauf über 2 Mio physisches Gold, um den weltgoldpreis um 2-3 dollar zu heben.


    eine währung müsste so hoch bewertet sein, dass es jederzeit möglich ist mehrere Milliarden zu wechseln, ohne dass sich der Preis verändert.


    Ich gebe der hypothese, dass Gold derzeit auf dem Weg zu einer Währung ist 70% wahrscheinlichkeit.
    Und wenn man dieser hypothese folgt, dann müsste es irgendwann den Punkt geben, wo Gold quasi "in den Dax" der Währungen aufsteigt.
    Von daher ist es wohl nicht zielführend, mit gewaltigen Mengen Geld auf eine besonders tolle Einstiegstelle zu spekulieren,
    sondern alle 4-8 Wochen nach "Dipps" ausschau zu halten und dann stoisch zu kaufen.


    Papier-Milliardäre, die ihr Papiergeld schlecht in Konservendosen und Gartengerät anlegen können, müssen auch später noch kaufen.
    Normalverdiener sollten sich m.E. ab 1500 euro pro Unze nach alternativen Sachwerten umsehen.

    Nabend Leute!
    Gibt es eigentlich einen Sparplan oder System mit dem man richtige Edelmetalle stückweise kaufen kann? Habe schon von unterschiedlichen gehört von KB über den von Multiinvest vertriebenen Sutorplan und auch Österreichische Überlegungen. Was meint ihr, funktioniert da eine Lösung anständig?


    Kennt einer eine Übersicht oder einen guten Vergleichsbericht?


    Mensch, Du bist hier seit Okt 2007 registriert: Du bist der lebende Sparplan. 2007 kosteten die Unzen 500 euro.
    da hätten 250 euro gereicht, um alle 2 Monate eine Unze zu kaufen.


    die Idee von einem Sparplan funktioniert nur während der akkumulationsphase.
    Irgendwann in den kommenden 30 Monaten halte ich einen parabolischen Spike nach oben für denkbar.
    ein sparplan ist da keine gute Idee.
    Das erinnert mich an die Aktiensparpläne meiner Kollegen während der Internethausse.
    die legten monatlich 100 mark zur seite und hatten sich ausgerechnet, dass sie mit 40 Millionär sind.
    auch 1929 propagierte der damalige GM Chef sparpläne für einfache Arbeiter,
    die dank aktienkurssteigerungen bis zur Rente sehr wohlhabende Männer sein sollten.


    wer seit 5 jahren regelmässig Gold kauft, der kann das ja weitermachen.
    wer einen sparplan hatte, der sollte sich diesen auszahlen lassen und das Gold in seinen Besitz bringen.
    aber jetzt einen sparplan anzufangen ist nicht zielführend.


    sparplan: das bedeutet, dass man keinerlei Vermögen hat, sondern welches bilden will.
    Sparplänre sind was für gute Zeiten und stabile Verhältnisse.


    wer vermögen hat, sollte schleunigst definieren, wieviel er davon in gold umtauschen will und dann 6-8 Monate lang systematisch in schwächephasen akkumulieren.
    Jetzt ist der Zeitpunkt, wo man aktiensparpläne, kapitallebensversicherungen, sparpläne umwandeln sollte,
    um einen definierten teil seines Vermögens in hard assets, edelemetalle, Nicht-schuld-basierte Werte umzutauschen.
    Und diese Umwandlung geschieht nicht per Sparplan.

    jedem, der einen Optionsschein hält, muss außerdem natürlich klar sein, dass dieser niemals zum kauf von echtem Gold berechtigt.
    Bei Optionsscheine Typ amerikanisch mit calls und puts auf Aktien kann der OS besitzer verlangen, dass man ihm echte Aktien liefert oder dass er echte aktien verkauft.
    ich habe bei Optionssscheinen typ amerikanisch mit call auf gold extra mal bei der deutschen bank nachgefragt:
    keine Möglichkeit, physische Auslieferung zu verlangen.
    Wenn es also an der Börse virulent zugeht, die Kommentatoren panisch werden und der Goldpreis um 100 dollar pro tag steigt,
    dann sollte man den OS verkaufen und zusehen, ob man noch irgendwo physisches Material bekommt.

    Wann würde ein Optionsschein sinn machen?
    z.B. für einen fest angestellten beamten, der sich fest vorgenommen hat, im Laufe dieses Jahres einen kleinen Goldschatz zu akkumulieren.
    Er ist sich im klaren darüber, dass er eigentlich nur bis 1300 dollar Gold kaufen will.
    Falls der preis höher steigt, würde er andere sachwerte kaufen.
    Um sich gegen einen zu frühen parabolischen Anstieg (spike) abzusichern,
    kauft er einen Optionsschein mit einem Call auf Gold 1300 dollar.
    Bei einer seitwärtsbewegung oder einem moderaten anstieg kann er das ganze jahr physisches Gold kaufen. Der Optionssschein verfällt Falls es zu einem extremen Ausbruch kommt, würde der call auf Gold sehr stark steigen. Er könnte den Call verkaufen und den Gewinn benutzen um die Goldaufpreise bei pro aurum & co abzufedern.


    Ebenfalls interessant ist Gold für Trader, die aus den Charts in Indikatoren wie Fast Stochastic, MACD, relative Stärke, sehr gut aktuelle Bewegungen ablesen können.
    Diese Trader halten einen Optionsschein wenige tage und verkaufen sie sofort, wenn sich aus den Chartsignalen eine Abschwächung des trend ergibt.
    Verlustrisiko für Newbies: 99%
    Wer als Anfänger mit Optionsscheinen gewinnt, der muss sich im klaren sein, dass das Glück war
    Die Banken, die die Optionsscheine ausgeben, haben die mechanismen so gedreht, dass in der Masse nur die Bank gewinnt.


    Ich selbst habe mal während eines längeren Urlaubs mich mit einem Gold Put abgesichert: die Chartsituation sah sehr unangenehm für Gold aus und ich wollte einfach im Urlaub nicht an den Goldpreis denken, d.h. ich habe mir ein „nicht-ans-Gold-denken“-Ticket gekauft.

    Das dumme bei Optionsccheinen ist, dass sie zu schnell verfallen und letztlich nur was bringen, wenn auf dem Markt sehr schnell sehr viel Bewegung ist.


    Ein Beispiel: über den optionsscheinselelektor bei comdirekt kann man einen Basiswert eingeben (Gold), einen basispreis (z.B. 1250 dollar).
    d.h. man kann zum zukünftigen Termin das genannte asset zum gennannten Preis theoretisch kaufen.
    d.h. z.B. mit dem Optionschein DE000DB88T40 kann man am 28.6.2010 Gold für 1250 dollar kaufen.
    Das Verhältnis ist 1:10, d.h. man braucht 10 Optionscheine um eine Unze kaufen zu können.
    Der Schein kostet 0,94 euro, d.h. für 9,40 euro kann man das Recht erwerben, in 2 Wochen Gold knapp über dem heutigen preis zu erwerben.
    Falls Gold also in 2 Wochen bei 1290 dollar steht, kann man gold für 1250 dollar erwerben und für 1290 verkaufen. Das macht 40 dollar gewinn.
    Zieht man die 10 euro kosten des Optionsscheines ab, hat man also den Einsatz vervierfacht.


    Falls Gold nur bei 1251 dollar steht, verfällt der schein zwar nicht wertlos, aber man macht keinen Gewinn. Unter 1250 dollar verfällt er wertlos.


    Wer an eine längere Tendenz glaubt, kann zwar einen schein kaufen, der länger läuft, aber diese sind auch teurer:
    Ein schein, der bis zum 15.9. läuft, kostet 4 euro.
    d.h. man muss 40 euro berappen, um für den 15.9. eine option zu haben.
    Falls Gold dann bei 1290 steht, hat man nicht wirklich was gewonnen.
    Dieser schein ist wegen der längeren Dauer so teuer, dass die erwartete Preisbewegung bis 1300 dollar kaum in die Gewinnzone führt.
    Erst ein Anstieg über 1300 dollar würde hier zu einem gewinn führen.

    Viele Neulinge im Forum haben den Eindruck, dass der Goldpreis ja nur steigen kann. Außerdem haben sie schon mal von Optionsscheinen gehört, mit denen man auf den Anstieg oder den Abstieg einer Aktie oder eines Rohstoffs oder auch von Gold wetten kann.


    Auf Hartgeld.com las ich vor ein paar tagen von jemandem, der tatsächlich einen Call auf Gold für 2500 dollar bis Herbst 2010 hatte, der sich in den letzten Tagen sehr schön entwickelt hat. Und er wollte nun von Herrn Eicheburg wissen, ob er ihn halten oder verkaufen soll.


    Um es kurz zu machen: verkaufen!


    Natürlich gewinnt man sehr schnell den Eindruck, dass Gold eine sichere Sache ist, die nur nach oben gehen kann. Nach einem Vierteljahr steigender Kurse ist das Frühjahr 2010 mit einer langen Konsolidierung oder gar die lange Durststrecke von März 2009 bis Aug 2009 vergessen.
    Aber Gold hat mächtige Gegner: Politiker und Notenbanker.
    Die haben zwar den Aufstieg des Goldes nicht verhindern können, aber sie können ihn verzögern.
    Der IWF hat es jahrelang mit den völlig albernen Meldungen über seine Goldverkäufe getan.
    Während man bei Platin gemeinsam mit Hedge-Fonds und Spekulanten und Rohstofffirmen wettet und counterparts findet, sich aber letztlich auf einem halbwegs freien Markt befindet, ist das bei Gold anders.

    Ein baldiged Goldverbot sehe ich weniger als Problem.
    Aber: Eine Vermögenssteuer (oder eine andere Steuervariante) , die (auch) auf physisches Gold abziehlt, ist sehr schnell beschlossen. Eine solche Steuer würde bedeuten, dass jeder seinen Goldbesitz beim Finanzamt bekannt geben muss.
    Und dann muss man sich entscheiden:
    Entweder man registriert sein Gold beim Finanzamt, womit eine perfekte Datensammlung entsteht, wenn irgendwann später Gold evtl. doch noch verboten / beschlagnamt wird.
    Oder man "überführt sein physisches Gold in die Illegalität". Mit der Konsequenz, dass dann für längere Zeit das Verkaufen problematisch wird.


    vergleichbare entwicklungen gab es früher schon mal. auch während der weltwirtschaftskrise mussten sich devisenbesitzer und goldbesitzer registrieren lassen, etwa 1932.
    ich weis aber nicht, ob viele mitgemacht haben. das war so im allgemeinen trend, um devisenabfluss zu verhindern,
    (u.s. kapital floss nach 1929 mörderisch ab nach Hause und auch deutsche hatten angst vor einer neuen Inflation und versuchten reichsmark gegen gold und auslandsdevisen zu tauschen.)

    heute bei Bloomber, Marktkommentar:


    nachdem der Dollar heute stark gefallen ist, sehen Marktteilnehmer Gold sofort als Hedge gegen einen sinkenden Dollar.


    andere sagen, dass Gold mehr und mehr wie eine Währung tradet.


    schulden, schwacher dollar?, schwacher euro?
    Gold scheint die Anwort auf nahezu alles zu sein.
    Das macht natürlich Angst, weil zuviel Optimismus nicht gut für den Markt ist,
    aber wir müssen natürlich auch mal alle erwachsen werden.
    Jahrelang konnte man als Goldbug in den Nischen von Foren kuscheln und darüber reden,
    dass praktisch jeder Mensch da draußen schlecht über Gold redet.
    Wer positiv über Gold redete, das waren Dissidenten und Nischen-Analysten.


    So lange das so war, konnte man sich sicher sein, dass die eigentliche Hausse noch weit weg ist.
    Und das war irgendwie ganz angenehm.


    Und irgendwann muss er ja mal kommen, der Tag an dem die große Hausse beginnt und plötzlich alles nur noch für Gold spricht.
    An Marktkommenare wie da unten wird man sich jetzt wohl erstmal gewöhnen müssen,


    ‘Perceived Safety’


    “People are relieved that the auction isn’t a failure, but if borrowing costs continue to jump for these countries, it’s going to be harder to remedy the situation in Europe,” said Matt Zeman, a trader at LaSalle Futures Group in Chicago. “Gold trades more and more like a currency now, and people are flocking to the perceived safety of the metal.”


    Gold historically has moved in tandem with the euro as an alternative to the dollar. This year, gold denominated in euros, U.K. pounds and Swiss francs has climbed to records.


    “Gold is defying the recent trend and starting to embrace its classic commodity theme and moving on a weak dollar,” said Adam Klopfenstein, a senior market strategist at Lind-Waldock in Chicago.


    The dollar extended declines after a report showed manufacturing in the Philadelphia region expanded in June at a slower rate than forecast.


    “There are renewed fears the U.S. economy is starting to slide off,” McGhee of Integrated said. “Gold is starting to re-establish its inverse relationship to the dollar.”

    http://www.welt.de/wirtschaft/…e-jungen-Leute-davon.html


    Anfang der 80er-Jahre kostete eine Doppelhaushälfte in Dublin noch 20 000 Euro. Kurz vor Platzen der Blase 2007 waren es rund eine Mio. Euro. Finanziert wurde dieser Wahnsinn durch Banken, die Hypotheken ohne Sicherheit vergaben. Auf dem Höhepunkt der Krise hatte der irische Bankensektor 420 Mrd. Euro Baukredite in den Büchern - das entsprach dem Zweieinhalbfachen der nationalen Wirtschaftsleistung. Als die Hauspreise 2007 einbrachen, gingen auch die Banken in die Knie und damit die gesamte Wirtschaft.


    schöner vergleich zu einer richtigen heftigen Blase: verfünfzigfachung in ca. 22-27 jahren.


    das komische ist ja, dass einem der Preis von 1 Mio für ein Reihenhaus noch irgendwie normal vorkommt, während einem ein verfünfzigfachter Goldpreis auf 15.000 Dollar/ unze absurd vorkommt.



    ich tippe auf Handelsbeschränkungen. auch 19% Mwst und Goldankaufssteuer wären solche Handelbeschränkungen.
    aber mal in echt: in Argentinien hatten die Leute von heute auf morgen eingefrorene Konten.
    was ist da im Vergleich, wenn man mal 2-3 jahre lang das Gold nicht flüssig machen kann.
    Goldene Reichmarkmünzen waren übrigen seit 1939 verboten.
    wie das Verbot gewirkt hat, kann man sich anhand des reichlichen Angebots ja mal ansehen.

    huch... habe grad mal aus Spass mitgeboten... 51q gramm gold für 26 euro bekommen?? bitte schaut mal auf die auktionsnr.. 120580351524 ich meine Goldene münze muss ja gold sein..... auch wenns nur 5,1 gramm sind, wärs auch ok...


    1977 war 3 jahre vor ende der Goldhausse,
    damals war schon die halbe welt im Goldfieber. dass offenbach sich eine Gedenkmünze für fast 2 Unzen hat prägen lassen, bezweifle ich.


    ich denke mal die Münze ist in etwa so golden wie die Schokoladen-Gold-Taler meiner Kinder.

    mal wieder eine belastbare News zum Thema Währungsreform:


    Laut eines Journalisten des regierungsnahmen Figaro soll Merkel zu den Franzosen bezüglich des deutschen Sparpakets gesagt haben: "Wenn ihr nicht in den kommenden Wochen dasselbe macht, ist Schluss mit unserer Teilnahme an der Euro-Zone."


    die original nachricht is im Kostenpflichgtigen teil des Figaro:
    hier ein auszug aus dem Schwäbischen Tageblatt.
    die werden sich vermutlich auf eine sichere Agenturmeldung beziehen


    http://www.tagblatt.de/Home/na…_arid,103563_print,1.html



    Frankreich sieht sich von Merkel dominiert


    "Merkel über alles" - so kommentiert die regierungsnahe Zeitung "Figaro" den Kompromiss zwischen Deutschland und Frankreich.


    Paris Für Yves de Kerdrel ist die Lage klar: "Diese ehemalige Ostdeutsche" Angela Merkel habe nur wenig Interesse an Europa und würde gerne den Euro gegen die D-Mark tauschen. Und die Kanzlerin wolle die Macht in Europa. "Angela Merkel über alles", schreibt Kerdrel von der regierungsnahen Zeitung "Le Figaro". Zwei Punkte werden durch die Bank hervorgehoben: die Einbeziehung aller 27 EU-Staaten samt der Euro-kritischen Briten (und nicht nur der Euro-Länder) in die "Wirtschaftsregierung", was deren Einfluss auf die Europäische Zentralbank schmälert, und Berlins unbeirrte Sparpolitik ohne Abstimmung mit den Partnern. Denn mit seinem 80-Milliarden-Euro-Sparprogramm zwingt Berlin die Partner auf den gleichen Kurs.


    Dass Merkel sich mit dem Berliner Kompromiss vom Montagabend gegen ihren "Freund" Nicolas Sarkozy durchgesetzt hat, ist für die Franzosen von rechts bis links ausgemacht. Ein Auszug der Schlagzeilen dazu: "Frankreich schließt sich vor dem Gipfel Deutschlands Haltung an" - "Sarkozy gibt Merkel nach" - "Berlin zwingt Paris seine Ansicht auf." Laut Kerdrel hat Merkel praktisch erklärt: "Wenn ihr nicht in den kommenden Wochen dasselbe macht, ist Schluss mit unserer Teilnahme an der Euro-Zone."


    Was Kerdrel drastisch formuliert, meinen viele in Frankreich: Deutschland handelt in der Krise egoistisch und fordert Gefolgschaft statt Kooperation. Es gebe ein tiefes Unverständnis über die deutsche Haltung zur Euro-Krise. Es werde nicht gesehen, dass Deutschland angesichts der Alterung seiner Bevölkerung schon jetzt unerträglich verschuldet sei. Doch anders als Kerdrel finden viele Franzosen Merkels Sparkurs durchaus gut. Deutschland wird als Vorbild in Sachen Stabilität gesehen. Kopieren will das auf Export und Senkung der Lohnstückkosten setzende deutsche Modell aber kaum einer. Deutschland sei die Referenz für die Börsen. Doch man könne das deutsche Modell "nicht überall reproduzieren", weil Europas Wirtschaften zu unterschiedlich seien. Frankreich hinke bei Strukturreformen hinterher.ÉLYSÉEPALAST] dpa
    16.06.2010 - 08:30 Uhr


    die erfassung der gewinne aus anlagegold erfordert sehr viel Infrastruktur.
    der staat braucht aber ganz dringend Cash, Money, Euros - wie ein Junkie auf Entzug. Und da dreht es sich bei der Mwst leichter als bei der Besteuerung von eigentumsformen,
    die noch nie besteuert wurden.


    am wahrscheinlichsten ist, dass es irgendwann auf Gold und Silber 19% mwst gibt: das ist praktikabel, auch wenn es dem staat wenig geld bringt.
    das nachdenken über die Besteuerung der Gewinne im Vergleich zum Papiergeld wird erst einsetzen, wenn beim Gold Gewinne entstehen wie beim aktienmarkt in den späten 90ern


    wer einigermaßen englisch kann:
    http://www.youtube.com/watch?v=F-QA2rkpBSY
    ein MUST SEE video zu diesem Thema von einem Physikprofessor aus Colorado.


    Tja, was die Ernähung und Öl betrifft: leider bedeutete die Mechanisierung der Landwirtschaft vor allem, dass aus 100 cal Öl, dann 10 cal Getreide und daraus dann 1 cal Fleisch werden.
    das wird irgendwann enden müssen.
    celente prophezeit, dass in den nächsten dekaden irgendwann geradezu zwingend eine neue preiswerte Energiequelle gefunden werden müsste.


    interessant ist die Rolle von Zufällen: vielleicht löst die BP-Öl-Katastrophe ja wirklich schon eine vorgezogene Ölknappheit aus,
    die bei einer "ohne Rücksicht auf Verluste"-Förderung erst später gekommen wäre.

    Hi Männer, ihr verpaßt was!Rekord beim Gold wenn ich mich nicht sehr irre und das um diese Zeit. :love:


    war nur 1245.


    bin mir aber nicht sicher, ob dass schon der Durchbruch zum neuen ATH ist.
    diese Bewegung wurde in europa durch zuflüsse zum ETF physical gold generiert,
    beim SPDR in USA tut sich wenig.
    derzeit "kaut" der Markt noch. aber die Pipeline an Nachrichten ist gut gefüllt, die Nerven der Marktteilnehmer liegen blank, von daher wird es wohl irgendwann auch die ersten Fundamentalinvestoren geben, die Gold und Gold ETFs in größeren Mengen bei 1250 kaufen und die Trader über die Chartgrenzen treiben.


    nach den ende der Tagung der schweizer notenbank stürzte der dollar gegenüber dem franken ab, noch bevor irgendetwas veröffentlich wurde (insiderhandel auf höchstem niveau).
    bei derart heftigen bewegungen ist davon auszugehen, dass große spekulanten, hedge fonds oder Banken eine Währungsspekulation panikartig auflösen mussten.


    was lief bisher? dollar wertete gegenüber dem euro auf (war den amis wurscht, die haben keine exportwirtschaft), franken wurde durch geld-erschaffung künstlich niedrig gehalten,
    um schweizer exportwirtschaft zu schützen.
    ergo: da hätte sich bisher die möglichkeit von einer dollar-frankenspekulation ergeben, da die Notenbank den Franken konstant hielt, während der dollar stieg.


    nun, da die SNB das Franken drucken aufgibt und der franken aufwerten darf, muss dieser carry trade aufgelöst werden.


    da der dollar abstürzt gehen technisch orientierte Trader dollar short, d.h. sie shorten den dollar gegen alles mögliche: Pfund, yen, sogar euro.


    sobald diese kurzzeit-Trades durch sind, wird man nachdenken, was die SNB gemacht hat: sie hat offiziell kapituliert: die euro-probleme waren so groß,
    dass sie alleine im Mai 80 Mrd franken drucken musste, um damit euro zu kaufen.


    die währungsreserven der schweiz betragen nun 40% des BIP.
    Das ist angesichts der Tatsache, dass man Währungsreserven eigentlich aufbaut, um seine Währung zu verteidigen, lachhaft.


    Wer den Gedankenstrang zu Ende denkt, wird beim Gold landen. 2 Stunden später kam irgendein Großinvestor auf die Idee, dass die SNB entscheidung eigentlich gut für Gold ist)
    (ich habe heute mal wieder deswegen Gold getradet: bin leider zweimal mit Verlusten rausgeflogen: erst als um 13:02 der Großinvestor die gleiche Idee wie ich hatte
    und für 2,5 Mio dollar ETF Physical Gold gekauft hat, erzeugten die Käufe dieses Goldfonds an der Londoner Goldbörse dann offenbar ein Chartsignal,
    dass auch den Comex-handel beflügelte. ( Leider ohne mich....)


    klar. aber machen wir uns nichts vor: als 1997 ultra-langfrist-Investoren in Gold gingen und monatlich an der Londoner Börse doppelt soviel Gold gehandelt wurde wie heute,
    da hat dieses Geld die Dot com rally verpasst und die mega hausse von 2003-2007.


    da musste man schon Goldbug sein oder genau wissen, was man tut.


    interessant sind immer ältere Marktkommentare:



    für gold fans, die noch nicht lange im Markt sind:
    http://www.nzz.ch/finanzen/imp…2922.html?video=1.3888397
    Hier ein interessanter Kommenatar von Mitte oktober 2009:
    da hat ein schweizer banker, der Gold seit 2006 durchgehend empfohlen hatte, den Anlegern empfohlen beim Preis von 1065 dollar auszusteigen,
    da die rally heißgelaufen war.


    Damals kostete Gold 715 euro spotpreis, krügers hat man für ca. 750-760 euros bekommen.


    ein dollar investor hätte vielleicht irgendwo nochmal einen gewinn gemacht, denn es gab in der Tag einen ganz kurzen Rücksetzer,
    wo Gold ein paar Stunden lang für 1045 dollar tradete.
    ein physischer investor hätte den kleinen Rücksetzer ohnehin nicht nutzen können.


    ähnlich ist es heute mit dem Goldpreis: 1050 euro und 1230 dollar sind eigentlich irgendwie recht ambitioniert bewertet, wenn man sich Inflationsängst und crashängste nüchtern betrachtet.
    aber in anbetracht der News, die schon in der Pipeline sind, wird auch der heutige Goldpreis irgendwann wohl wie ein schnäppchen aussehen,
    so wie der 715 euro-Spotpreis zum Zeitpunkt der obigen Verkaufsempfehlung.


    Derzeit lässt Spanien seine ESA-Beiträge stunden. die EZB kauft spanische Anleihen, um den Kurs zu stabilisieren, Großbritanien ist auf ganz dünnem Eis und
    in Japan gibt es netto nur noch Leute, die Staatsanleihen verkaufen. nichts zu reden vom letzten großen Ponzi scheme USA-staatsverschuldung,
    ende des Zinseszins-Kredit-Zyklus


    Ich hatte mir vor ein paar Tagen einen halben Tag freigenommen und war mit meinen Kindern im Wald: wir haben Moorfrösche beobachtet, einen Knüppeldamm gebaut, den Tag genossen.


    manchmal gäbe ich was dafür, mein altes Leben wiederzuhaben und nichts zu verstehen. das leben könnte schön sein,
    und auch in meinem Kerngeschäft würde ich gerne mehr arbeiten: aber die Weltwirtschaft ist für jeden, der halbwegs die Augen öffnet ein Minenfeld
    und es ist wahrscheinlicher, dass eine Mine hochgeht, als dass keine Mine hochgeht.


    Und um an den Anfang zurückzukommen: bei der einen oder anderen Mine bin ich mir recht sicher, dass dann auch irgendwann 1000 euro pro unze sehr billig aussehen wird,