Beiträge von Dr_Meyer

    Die Welt sollte dankbar sein, dass Gold noch bezahlbar ist für die aufwachenden Bürger...


    Jeder Tag, den das System noch hält können neue Leute aufwachen und das richtige tun, sehs mal so... aufhalten geht eh nicht, is nur Verzögerung...


    das heute war keine drückung: der absturz begann mit ganz sanft abröckelnden kursen: sowas passiert nur, wenn zweifelnde trader stück für stück ihre 100 oz kontrakte aus dem markt nehmen.
    die drücker sind immer mit dem Vorschlaghammer unterwegs, das ist ne andere Handschrift.

    Ein gemütliches Hallo in die Runde,


    folgende (edit: fictive) Situation:
    eine entstandenen Goldblase platzt. Der Kurs rauscht unaufhörlich in den Keller. Es ist auch abzusehen, dass diese Talfahrt weiter anhält. Kleinanleger wollen alle noch schnell ihr Gold vor dem weiteren Verfall veräussern. Händler haben vorsorglich ihre Shops geschlossen, und die Banken verweigern einen Goldankauf. Oder sind die Banken verpflichtet Gold anzukaufen, auch mit der Gewissheit des weiter fallenden Kurses?


    Gruß
    Banda


    der Gedanke ist nachvollziehbar - aber falsch.


    auch wenn die größte blase platzt, bleiben genug gläubige, die noch monate und jahrelang an den nächsten aufschwung glauben:


    die nokia aktie ist erst 1-2 jahre nach dem blatzen der nasdaq bubble kollabiert: es gab halt anhänger, die zwar der meinung waren,
    dass yahoo substanzlos ist, dass aber bei nolia ein KGV von 120 gerechtfertigt sei.


    noch zu beginn der 90er Jahre gab es bei manchen Banken statt Postern für sparpläne echte münzen,
    die edelmetalllagerhäuser wurden erst ende der 90er abgerissen,
    bis weit in die 90er wurde beim ndr nach den nachrichten noch der londoner goldpreis genannt,


    es kann natürlich sein, dass irgendjemand sich komplett aus dem edelmetallgeschäft verabschiedet:
    der verkauft nichts und kauft dann nichts mehr. aber niemand muss angst haben, dass mit dem platzen einer em blase niemand mehr da ist, der das gold kauft.


    banken und em händler sind mit puts sehr gut gegen fallende kurse abgesichert, denen macht es nichts aus, wenn goldpreise fallen.

    [tube]<object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/a9-bOinwh9Y&amp;hl=de_DE&amp;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/a9-bOinwh9Y&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"></embed></object>[/tube]


    ist zwar vom März, aber trotzdem interessant.

    beim euro sieht man mit 3 tagen abstand ziemlich gut, was da los war: die technischen indikatoren zeigten nach unten.
    als dann der Tender problemlos durchlief, mussten sich baisse spekulanten eindecken und haben einen unglaublichen Kurssprung beim euro ausgelöst.


    gestern sah es noch aus, als ob er kraft verliert, aber derzeit sieht es so aus, als ob der Trend noch Kraft hat.


    beim Gold sind zwar in den letzten 2 Tagen kursstürze ausgeblieben, aber es wäre komisch, wenn nach den Exzessen der letzten Woche es schon wieder aufwärts gehen würde.


    ich habe mal beim Gold ein stücken "zukunft" rangeklebt: ein stücken vom Chart im April 2009:
    die Indikatoren aus dem April 2009 passen nahtlos an die derzeitigen Indikatoren, es ist also markttechnisch eine nicht unähnliche sitation.


    wenn Stochastik und Macd genau wie im April 2009 sind, muss das nichts bedeuten, dass alles genau so laufen wird.
    aber in gewisser weise ist die Situation vergleichbar, denn auch im april 2009 gab es eine große erleichterung nach einer großen anspannung.
    und auch damals legte Gold für eine weile den rückwärtsgang ein.
    gestern war independance day, da waren keine Impulse zu erwarten.


    beim etf physical gold gab es eine mittlere einzelorder über knapp 4 mio pfund und ein paar sehr hohe automatische trades im mio-bereich,
    was ungewöhnlich ist: automatische trades sind sonst kleiner.
    hat da irgendein trading programm schon eine bodenbildung erkannt?


    es sieht so aus, als ob der IWF wohl den Rest der Goldverkäufe über den spotmarkt abwickelt: aber es sieht auch so aus, als ob es eine nachfrage gibt, die alles aufsaugt:
    russlands zentralbank kauft 20 tonnen

    Vergiss nicht hinterher ordentlich abzustrullen. Prost Mahlzeit. :D :D


    am freitag abend hat in London ein Marktteilnehmer innerhalb von 2 Minuten Orders für 29 Mio Pfund ausgelöst, kurz dafor gab es schon mal eine hohe einzelorder,
    mit der Bitte um verspätete Publikation.
    Ingesamt wurden kurz vor Handelsschluss 36 Mio Pfund etf physical gold share geordert,
    was ca. 360 % des üblichen Tagesdurchschnitts entspricht.


    da zu diesem Zeitpunkt die Londoner Goldbörse schon geschlossen war, dürfte es für ETF securities schwer sein, so einen großen Auftrag umzusetzen.
    vermutlich kaufen sie erstmal kontrakte, die bis montag gehalten werrden um dann physisch in London Gold zu kaufen.


    damit dürfte der der Fond innerhalb weniger Minuten um 3,8% größer geworden sein.


    wie immer weis man nicht, wer da kauft, aber zumindest hat sich der Käufer vermutlich die Charts und die fundamentals besser angesehen als ich heute - und ist zu dem Entschluß zu kommen eine Mega-Kauforder auszulösen.

    Das ist gar nicht so einfach zu beantworten. In Griechenland sollen (folgt man Berichten hier auf GS) vor allem Sovereign gefragt sein.
    In arabischen Ländern ist die Sovereign auch bekannt. Die Deutschen stürzen sich in der Krise (wenn überhaupt) auf den Krügerrand, konnte man schön beobachten in den letzten Monaten.


    Ich denke mal international macht man mit Krügerrand und Maple Leaf nichts falsch. Bei US-Münzen, aber auch Münzen mit Euro-Nennwert, könnte ich mir irgendwann mal Akzeptanzprobleme aus politischen Gründen vorstellen (gab es beim Krügerrand ja auch schon).


    Krügerrand in ein Phänomen der letzten Goldhausse, 1970-85 in USA und Deutschland.


    wer in frankreich ein konto bei cortal consors ein depot eröffnet mit x mindesteinlage bekommt.... einen Napoleon.
    die japaner mögen angeblich sehr die gold philis und platinbarren,
    in afrika ist der maria theresienthaler auch als nachprägung noch gefragt,
    in indien und einigen anderen empire ländern ist der sovereign das mass der dinge.
    und ich würde wetten, dass reiche chinesen in Singapur, Hong Kong und Schanghai bei der nächsten Goldhausse einen aufpreis für Gold und Silber Pandas bezahlen.


    siehe Sräd Gold und Informationen

    bleibe bei meiner Empfehlung wenn man unter 1000€/Unze einkaufen kann zuzuschlagen(wenn man Gold kaufen will)


    Kommt jetzt doch noch das Sommerliche Preistief(SP)?



    schon geschafft: bei pro aurum in bad homburg (nur dort) gibt es 100 euro münzen für 501 euro,
    macht einen unzenpreis von 1002 euro.


    ich würde zwar nicht mehr als 5-10% in gol euros anlegen, aber 1000 euro pro unze sind ein kurs, wo man mal wieder ne position
    nachkaufen kann.
    1000 euro physisch entspräche eigentlich einen spotpreis von 950 euro

    Ich trau der Sache nicht, die sind mir zu billig.


    Da werde ich nicht kaufen ; werde mir mein Hirn nicht von der Gier fressen lassen :!:


    den shop hatte ich vor ner Woche schon im Betrugsthread


    der schaltet derzeit massiv Google anzeigen:
    hier bitte 10 mal klicken, dann ist sein Budget alle:


    Klick

    habe mal in die charts geguckt:
    wer mehr ahnung als ich hat, mag gerne seinen senf dazu geben:


    Gold ist heute innerhalb eines Tages aus den Bollinger Bändern ausgebrochen.
    anders als im Dez und im Mai: da gab es heftige Korrekturen aus einer überkauften situation heraus.


    heute war es eine heftige korrektur aus einem schmalen Preisband zwischen 2230 und 2555 wo Gold sich tagelang bewegte.


    d.h. hier wurden nict kurzfristig Gewinne realisiert, wie das sonst so üblich nach Preisspitzen ist.


    wenn aus einem ruhigen Preisband heraus die Bollinger Bänder verlassen werden, hat man einen klassischen ausbruch.
    diesmal erfolgte er nach unten: also ein Crash.



    da er gleichzeitig mit Öl, Aktien und anderen Rohstoffen erfolgte, sollte man das vielleicht nict überbewerten.


    heute um 15 uhr schrieb ich bei 1240 dollar, dass jeder, der Gold demnächst verkaufen muss, sollte das jetzt tun oder es mit Puts absichern:
    ganz ehrlich: dass das so schnell geht, damit hätte ich nicht gerechnet.


    Leute mit jahrelanger Charterfahrung werden aus den Charts mehr rauslesen können.


    die 38 Tage linie wurde glatt unterschritten: d.h. dass der einwandfreie kurzfristige Haussetrend gestorben ist.
    die 100 tage linie ist erst wieder bei 1160-68.



    eine umbewertung wäre gegeben, wenn gold 2 wochen lang MIT Öl und Aktien fällt und der Goldkurs durch die 100 tagelinie durchrauscht ohne auf Widerstand zu stoßen,
    was recht unwahrscheinlich ist.


    derzeit sind erstmal all die gehebelten Spekulanten aus - was letzlich für eine Hausse gut ist.


    am langfristigen, sich über jahre hinziehenden Haussetrend ist nichts verändert.
    angesichts des short squeeze beim euro kommen wir in euro wohl nochmal zu richtig guten Nachkaufkursen.

    Hi Doc und alle anderen;


    was meint ihr? solide Korrektur oder werden die 1200 $ halten?
    Zum Zwecke der Determinierung einer Nachkaufgelegenheit bzw. "Papierabsicherung" des tieferen Kaufpreises.


    Hat der Rollvorgang der Jahrestender irgendwas damit zutun?


    wie weiter vorne geschrieben: ja,


    der markt war hypernervös, weil einige Markteilnehmer dachten, dass es beim überrollen des geldes aus dem Tender probleme geben könnte.
    da zeitgleich üble Konjunkturdaten aus den USA kamen, erschien der euro plötzlich weniger hässlich, als der dollar.
    ich denke, dass die 1200 dollar nicht halten werden, der Impuls heute war derartig stark, dass auch das chartbild auf wochensicht eingetrübt ist,
    bei meinem Posting von 15 uhr - vor dem kurssturz - fand ich die stimmung drückend und schwül, es lag eine windstille über dem markt.


    wenn eine bank pleite gegangen wäre, wäre der goldkurs explodiert.
    da nichts passiert ist, ist eine gesunde korrektur entstanden: 1 stunde bröckelnde kurse, dann ein sell of.
    manche techniker sehen vor einem gold spike nach oben ja erst noch einen sell off bis 900 dollar.
    das glaube ich nicht.
    schon bei 1050 dollar dürfte eine hammerharte nachfrage in indien beginnen.
    die jungs wollen gold nicht als diversifizierzung, sollen weil sie ihre Braut mit schmuck behängen wollen.


    das wäre so, als ob der dollar nur noch 30 cent wert ist und man Ford Mustands für den Preis von nem Fiat Panda kaufen kann:
    da kommt richtig fundamentale Nachfrage auf.


    meine Vermutung ist, dass der derzeitige sell off plötzlich durch irgendeine Nachricht gestoppt wird, die bullish für Gold und bärisch für schulden und papierwährungen ist.
    ich müsste mal in die charts gucken, wo die diversen widerstandslinien laufen,
    Ohne veränderte Nachrichtenlage ist das vermutlich mehr als eine 4-Tages korrektur.


    -------


    da ich gerade so angesprochen wurde: die Börsenregel "niemals in ein fallendes Messer zu greifen"stimmt schon,
    aber: wenn man in einem übergeordneten Bullenmarkt ist, dann sind Rückschläge Kaufgelegenheiten.


    Die Börsenregeln werden oft von den falschen Leuten zitiert: wenn man überhaupt in einen Bullenmarkt rein will, dann bleibt einem nichts anderes übrig,
    als mitten im Kursmassaker zu kaufen


    Die Korrektur hat vor 3-4 Stunden begonnen,
    davor lag sie schon als drückende Stille über dem Markt,
    solche Exzesse wie heute, 30 dollar in 3-4 Stunden, die Korrektur dürfte nicht morgen vorbei sein.


    da viele spekulanten auf steigende Goldpreise und einen fallenden euro spekuliert haben, werden derzeit gehebelte Positionen, teils zwangsweise, glattgestellt.
    das ist nicht in 24 h vorbei.


    was ich aber meine ist: man darf mit der Ausrede, nicht in ein fallendes Messer zu greifen, nicht tage oder gar wochenlang auf den Kauf warten.

    Natürlich ein übler Tag für Euro-Goldbesitzer. Starker Euro über 1,24 und gleichzeitig schwaches Gold. Eine zuletzt (seit zehn Jahren....) doch eher selten gesehene Konstellation. Euro-Gold doch wieder deutlich unter 1000 Euro. Sollte das die psychologische Message für die goldverrückten Deutschen sein?


    das absacken der Goldpreise geschah heute nicht in Form des üblichen sell off, sonden langsam und immer wieder in Stufen.


    der steigende euro dürfte der gelungenen Manipulation rund um den Euro-tender geschuldet sein:
    a ) Banken brauchten nicht so viel euros, wie befürchtet
    b) EZB hat gezeigt, dass sie ihre Pappenheimer nicht im Stich lässt, egal wieviel die Banken brauchen
    c) Banken im eurosystem werden nicht pleite gehen, staaten werden nicht pleite gehen - wird alles mit Hilfe von frisch gedrucktem Geld abgewedentet. später gibt es dann
    einen Abwasch: Staaten, Banken und Währung in einen Rutsch.


    da das ansteigen des Euro zu einem echten euro-shorter squeeze out führen dürfte, kann es sein, dass wir euro/dollar, wo die meisten euro-shorter engagiert waren,
    nochmal sehr hohe euro preise sehen.
    das dürfte so kurzfristig sein wie der short squeeze von Porsche bei den VW aktien, d.h. das Peak dürfte nur ein paar Tage dauern.


    gegen schweizer franken dürfte der euro kaum steigen,


    das dürfte vielleicht nochmal eine ganz große chance sein, um euro gegen Gold, kanadische Dollar o.ä. zu tauschen.


    die veränderung des euro/dollar kurses dürfte die Unzen deutlich im Preis senken, deutlicher als das ein schwacher Goldpreis könnte.
    in den kommenden tagen sollte man auf die charttechnik gucken, wann die euro-hausse erlahmt.


    da die euro hausse eine counter trend hausse ist, die viele marktteilnehmer auf dem falschen fuss erwischt, ist die erste bewegung so stark.


    die Frage musst Du anders stellen:
    welche Münzen könnten ausgenommen sein: vielleicht offizielle Zahlugsmittel und offizielle Sammlermünzen (100 euro-münzen).
    Sammlermünzen sind genau definiert: da ist der aufpreis auf den Goldpreis genau definiert, deswegen bezahlt man auf Sammlermünzen auf heute schon MWst.


    die andere Sache ist: anonym gekaufte Dukaten auf dem dachboden - die muss man beim Goldverbot natürlich nicht abgeben,
    die hat schließlich der tote Opa dort deponiert, ohne die Familie zu informieren.


    und was ich nicht weiss, macht mich nicht heiß - und kann ich nicht abgeben.


    ---


    Ingesamt wird das Thema aber zu hoch gekocht.

    die Charts zeigen derzeit die Positionierung der Marktteilnehmer; und da ist es so, dass es beim Gold anscheinend - in "Fachkreisen" -
    nur noch Bullen gibt.
    Und wenn alle, die kaufen wollen, schon gekauft haben - dann führt jeder Verkauf zu einem abbröckeln der Kurse und dann zu einem sell off.


    beim Gold ist es so, dass die Goldbullen davon ausgehen, dass in den kommenden Tagen und Wochen Nachrichten eintreffen werden,
    die den Käuferkreis von Gold, sagen wir es mal vorsichtig "erweitern" werden.
    d.h. man muss nicht die Relation zwischen heutigen Goldbullen und Bären sehen, sondern berücksichtigen, dass sich womöglich die "Kundschaft" für Gold deutlich vergößern wird.


    Diese Vergößerung der Interessentenschar wird nicht 1 oder 3% betragen.
    Und die derzeitigen Goldbesitzer werden ihr Gold auch nicht für 3 oder 7% mehr verkaufen.


    Es läuft sozusagen ein Showdonw zwischen den Nerven der Goldbesitzer - und der Profis, die teilweise gehebelt arbeiten -
    und der Nachrictenpipeline, die die Nerven der Nicht-Goldbesitzer bearbeitet.


    Langfristig sieht es verdammt gut für Gold aus. Kurzfristig ist die Lage ungewiss, da ein Teil der Goldbesitzer auf sehr schnell eintreffende schlechte nachrichten wettet.

    Die Anspannung der letzten Tage war zu spüren:
    Wie man anhand der Charts vom ETFS Physical Gold sehen kann, gab es drei Tage mit ungewöhnlich hohen Einzelorders.
    Alle 3 Einzelorders vergrößerten den Fond fast um 5%.


    Ein Insider? Oder ein Angsthase?


    Am 25. Aug 2009 gab es ebenfalls schon mal ungewöhnlich hohe Eingänge: da vergrößerte sich der Fond an einem tag um 7%.
    Auch der SPDR hatte ende August plötzlich ein paar dutzend Tonnen Gold via SPDR Gold fond gekauft.


    Danach kam eine Rally, die zuerst die 1000 dollargrenze nachhaltig brach, dann ein letztes Mal verschnaufte und nur mit ganz wenigen Korrekturen bis 1220 dollar ging.


    Andererseits:


    Der Goldpreis hat in den letzten 3 Tagen eine auffällige Schwäche gezeigt.
    Da war natürlich auch eine echte Drückung mit dabei.


    Aber auch ansonsten sind die Aufschwünge blutleer, die Sell Offs dafür um so heftiger.


    Mit ein paar Tagen Anstand bin ich mir sicher, dass die Nervosität aus dem Umfeld Spanien / europäische Banken, 443 Mrd tender der EZB.


    Letztgenannte Spannung ist gelöst: die EZB hat klar gemacht, dass sie niemanden hängen lässt und alles in Zahlung nimmt, was ein Papier ist.


    Auch Axel Weber hat sich in der Diskussion um die Veröffentlichung der Stresstests auf die Seite der Banken geschlagen.


    D.h.: kein Kollaps. Kein Weltuntergang.
    Entspannung.
    Für mindestens 1 Woche. Oder einen Monat.
    Derzeit regelt die EZB alles mit frischem Papiergeld.
    Wann die Zerstörung des Papiergeldes ernste sichtbare Folgen hat, kann niemand genau sagen.


    Gold ist charttechnisch im Niemandsland.
    An eine Seitwärtsbewegung mag ich nicht glauben: entweder es kommt jetzt der große Ausbruch. Oder eine deutliche Korrektur von mindesten 2 Monaten.


    Während der Dot Com blase ging Lycos Europe an die Börse:
    Nach dem Börsengang blieb die Aktie stehen: sie stieg nicht, sie fiel nicht.
    Drei Tage lang. Es war wie eine Windstille.
    Dann fiel sie.


    Ein paar Tage später begann so weit ich mich erinnere, auch der Nasdaq Crash.


    Neuemissionen, die noch keine Chartmarkierungen gesetzt haben, zeigen Veränderungen der Stimmung deutlicher an als die Platzhirsche, die eine treue Fan-Gemeinde haben.


    Wer sich sehr sicher ist, dass er in den kommenden 3 Monaten irgendwas von seinem physischen Gold verkaufen muss: da würde ich nicht zögern, es jetzt zu verkaufen – oder mit Puts abzusichern. Auch auf die Gefahr hin, dass man mit dem Gold irgendeine Rally verpasst.


    Es liegt eine Windstille über dem Markt, die alles Mögliche bedeuten kann.


    Auch im letzten August, vor dem Ausbruch des Goldes lag eine seltsame Windstille über dem Markt, die noch unerträglicher wurde, als Gold völlig ohne Nachrichten nach oben ausbrach.


    Dann kam der Ausbruch. Damals waren alle hier im Forum hypernervös, auch in der FTD stand „dieser Ausbruch macht Angst.“


    Mit etwas Abstand kann man sagen, dass damals im August sich Smart Money innerhalb von 4 Wochen stark ins Gold begeben hat.
    Natürlich wenig im vergleich zu den Papierwerten, die sie halten, aber immerhin.


    Vielleicht wussten sie damals schon, dass die Hälfte des IWF Goldes direkt an Indien und Sri Lanka ging.


    Ich nahm an, dass es beim Gold schon vor einer Woche eine Entscheidung hätte geben müssen, dass sich das so lange hinzögert, hätte ich nicht gedacht.

    http://blogs.reuters.com/chrys…markets-a-bad-system-did/


    hochkarätiger Artikel über Bubbles:


    That’s essentially what happened to Julian Robertson, one of the world’s greatest fund managers, who was presciently skeptical of the dot-com boom. But his caution deprived him of so many gains as the bubble was growing that his investors began to pull out. A disenchanted Robertson closed his fund on March 30, 2000 — ironically, just as his prediction was beginning to come true.


    Was Julian Robertson passierte: er war ein hocarätiger Fond manager, weltbekannt und skeptisch gegenüber dem Dot Com boom.
    seine Vorsicht verhinderte so viele Gewinne, während die Blase wuchs, dass seine Investoren Geld abzogen.


    Am 30 März 2000 - genau in dem Moment wo seine Prophezeiungen war wurden, musste er wegen Kapitalabflusses seinen Fond schließen.


    ähnlich war es mit mit dem Perma Bärsen Steve Roach, der jahrelang vor einem Kreditboom und einer Überitzung warnte und im Frühjahr 2007 kippte und eine offenbar völlig neue,
    jahrelang andauernde Superhausse sah..


    Gold ist kein Sonderinvestment, sondern gar kein Investment.
    es ist einfach nur ein toter Sachwert der vom Glauben lebt, dass es wertvoll ist.
    aber dieses Vetrauen baut auf 6000 Jahren monetärer Geschichte.
    bei schulden ist es jedoch anders: nicht zahlenden Schuldner, sowas gibt es dauernd.
    Gold ist vor allem frei vom Counterpart Risk. Und so lange Notenbanken jeden Schuldner heraushauen, zerstören Schulden das Vertrauen ins Papiergeld.


    Angebot und Nacfrage sind das zentrale Steuerungsinstrument der Marktwirtscaft. Was hat man sich über die Ostblockstaaten totgelacht,
    die glaubten, mit einer Planwirtschaft die Ökonomie steuern zu können.
    Derzeit gibt es ein Überangebot an Schuldpapieren, dass - da die Notenbanken alle Schulden bei Bedarf aufkaufen - jederzeit zu einem Überangebot an Papiergeld
    führen können.


    Wenn die Notenbanker ihre Druckerpressen wegwerfen und die Griechen in ihren Orthodoxen Kirchen unter Tränen geloben,
    dass sie lieber von Brot und Wasser leben, als Schulden nict zu bedienen, dann bin ich der erste, der sein Gold verkauft.


    der beachtliche Preis für Gold spiegelt angebot und nachfrage nach.
    Spanien und Griechenland wären ohne Notenbank pleite.
    das spiegelt sich im Preis wieder.
    alles, was noch zukünftig passiert, wird sich irgendwann auch im Preis wiederspiegeln.


    wenn eine expontentiell wachsende Nachfrage auf eine begrenzte Menge an Nachschub stößt, dass ist üblicherweise auch die Preisentwicklung exponentiell.
    (wie in den ersten beiden Tagen nach dem Börsengang von Tesla: +50% in 2 Tagen)


    irgendwann kommt der Punkt, wo die Bewertung schlichtweg utopisch wird. beim Gold kommen dann entweder Handelsbeschränkungen oder ein Goldstandard,
    vielleicht sind Regierungen und Notenbanken dann so beschäftigt, dass sic die Dienstmädchenhausse austoben kann.

    [tube]<object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/6hwjA3sAaCg&hl=de_DE&fs=1&"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/6hwjA3sAaCg&hl=de_DE&fs=1&" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object>[/tube]


    Marina Portnaja vom russischen Auslangsgeheimdienst "Russia Today" beschafft sich vertrauliche Informationen bei amerikanischem Goldspezialisten :)

    ich sehe es gerade: doppelnews,
    ...ich lasse sie aber trotzdem drin, da ich teils andere Quellen habe,


    vielleicht hab Ihr auch von dem russischen spionagering gehört, der in den uSAaufgeflogen ist.
    http://www.ftd.de/politik/inte…sche-spione/50136067.html


    Interessant: aus der öffentlich zugänglichen Anlageschrift
    (http://www.scribd.com/doc/33673421/Complaint-in-Mestos-Case)
    ist ersichtlich, dass der russische Geheimdienst New yorker quellen anzapfte, um Informationen zum Goldmarkt zu bekommen.


    http://ftalphaville.ft.com/blo…al-gold-market-in-jersey/


    Dabei wurden die Informationen als so wichtig angesehen, dass sie direkt an das russische Finanzministerium und Wirtschaftsministerium weitergegeben wurden.


    was mag es gewesen sein? es war damals sommer und herbst 2009


    im Nov und Okt 2009 hat die russische Zentralbank Gold gekauft:
    http://in.reuters.com/article/idINGEE5AM1A020091123
    und diese Verkäufe 2010 fortgesetzt.
    http://www.noagendareport.com/…al-bank-gold-reserves-up/



    eigentlich ist es egal: die leeren Lager in Fort Knox, Diskussionen über eine neue Weltreservewährung: alles schon bekannt.


    interessant ist, dass sich der Geheimdienst mit Gold beschäftigt.
    zum derzeitigen Kurs ist Gold nur ein paar Promille im weltfinanzsystem und es gibt genug Gold um die nächsten 2000 Jahre Zähne zu füllen.
    wenn sich der Geheimdienst mit dem Goldmarkt beschäftigt, dann bedeutet dass, dass man mit Gold mehr vorhat,
    als Zähne zu füllen und indische Bräute zu schmücken.