Beiträge von Dr_Meyer

    http://www.welt.de/finanzen/ar…ist-die-Party-vorbei.html


    vielleicht erinnern sich noch einige: ein paar monate bevor der amerikanische subprime markt die Krise lostrat, die mit dem Lehman desaster endete, gab es eine seltsame schwäche an der chinesischen Börse.
    ich habe nie verstanden, ob das Zufall oder ein frühindikator war,
    aber die aktuelle schwäche der chinesischen Börse könnte ein Warnhinweis sein.


    ebenfalls interessant: chinesische Provinzen haben sich angeblich - obwohl illegal -
    verschuldet.
    die gesamthöhe der schulden soll 70 % vom bip ausmachen.
    das würde unser bild vom kraftstrotzenden china etwas korrigieren.

    Wie geil!
    "Die Erhöhung der ermäßigten Mehrwertsteuer hat nichts mit Steuererhöhungen zu tun."
    [smilie_happy]
    Merken die eigentlich noch was?

    tja,


    19 minus 7 macht 12.


    das wären dann 12% teuerung 3 wochen nach der rettung der Piigs staaten.
    und da wurde immer erzählt, es droht keine Inflation.


    Das interessante ist:
    abgesehen von Nestle dürfte es keinen Lebensmittelhersteller geben, der Lebensmittel mit 12% marge herstellt,
    d.h. anders als bei Autos oder Computern, die in den letzten 10 jahren immer mehr marge abgegeben haben,
    schlägt diese Erhöhung voll auf die Verbraucher durch.


    Wenn es einen todsicheren Renditetipp gibt: dann wohl: haltbare Lebensmittel kaufen.
    12% plus in den kommenden 12 Monaten sind wohl garantiert.


    ab 2012 muss dann für Mohrrüben und Tomaten aus dem Schrebergarten noch der geldwerte Vorteil versteuert werden.
    (ein Scherz - aber wenn sie es könnten, würden sie es machen).


    die streichung des ermässigten steuersatzes für Lebensmittel wäre auf schlag die größte und sozial ungerechteste Steuererhöhung aller Zeiten.
    aber diese Überlegung zeigt auch, dass alles andere ausgereizt ist:
    Lohnsteuer, Unternehmensteuer (die würden das Land verlassen),
    Energiesteuer, Mineralsteuer, Zigarettensteuer (die letzte Erhöhung der Zigarettensteuer hat zur Absenkung des Steueraufkommens geführt,
    40% aller in Großstädten gerauchten Zigaretten stammen aus dem Schwarzhandel).


    ----


    zu schnell gelesen: es geht um "einige" Produkte.
    Mal sehen.
    ich denke anhand des Aufschreis der Massen, wird nun an der Produktliste gefeilt.



    wenn ich raten müsste, dann könnte ich mir vorstellen, dass der ermässigte steuersatz auf anlagemünzen darunter fällt.
    außerdem wäre in diesem zuge eine Mwst auf Goldmünzen und barren denkbar.


    damit würde man das Symtom der Kapitalflucht via gold bekämpfen.
    Schaun wir mal....

    da Du einen Beruf hast, bist Du in diesem Sinne kein "echter" Student, d.h. eine Edelmetallanlage macht schon sinn.
    aber:
    Edelmetall ist kein Investment, sondern letztlich ein Wertspeicher.
    Wir sind in der letzten Phase des Bullenmarktes, d.h. es kann ohne weiteres sein, dass sich Gold und Silber jedes jahr im preis verdoppeln -
    was ich natürlich nicht hoffe.
    Insgeheim bete ich natürlich, dass Politiker und Notenbanker zur Vernunft kommen,
    das der Goldpreis sinkt und sich die Wirtschaft erholt.
    Die Empirie spricht aber dagegen.


    Mitten in der dritten Phase des Bullenmarktes anzufangen, monatlich 300 euro zurückzulegen ist nicht wirklich eine tolle Strategie.


    man sollte das nicht verwechseln:
    es ist immer empfehlenswert, in Positionen zu kaufen, um einen guten Mittelkurs zu bekommen.
    (besonders, wenn es beim euro eine zwischenerholung gibt, macht das sinn).


    mit 300 euro bei Gold bekommt man keine Unze.
    Und bei allem unterhalb von 1 Unze hat man zu hohe Premiums, d.h. bei halbunzen und viertelunzenstücken zahlt man de facto 100-150 euro überm normalen unzenpreis.


    dann schon lieber alle 3 monate einen Konsumentenkredit a 1000 euro aufnehmen, 1 unze kaufen und 3 monate lang den kredit wieder abzahlen.
    das würde ich bis 1500 euro pro unze machen und dann aufhören.


    ----


    Deine Idee vom Goldsparplan erinnert mich an das jahr 2000.
    da kannte ich gleich mehrere Leute, die einen ganz tollen Fondsparplan hatten:
    sie haben monatlich 200 dm in einen Fond mit technologie und internet-aktien eingezahlt.
    gemanaget wurde der fond von irgendwelchen hochbezahlten fond managern.
    1 jahr lang ging es gut, dann kam der Crash.


    Man hätte mit Internetaktien viel Geld erspekulieren können: aber es war keine gute Idee, einen monatlichen Sparplan bis in alle Ewigkeit aufzusetzen:
    zu diesem Zeitpunkt war die Akkumulationsphase vorbei: es war der die 3. Phase des Bullenmarktes


    wer wirklich vermögen hat, der sollte innerhalb von 3-6 monaten die Sollmenge in Gold konvertieren.
    Im reichen Hamburg haben die Wohlhabenden zu Lehman zeiten 3% ihre Vermögens ins Gold gebracht und in den letzten Monaten haben sie auf 10-25% aufgestockt. Das klingt wenig, ist aber genug Gold, dass in einer vornehmen Privatbank der Statiker kommen musste, um auszumessen ob das viele Gold
    den Keller im Hamburger Morast versinken lässt.


    Um es kurz zu machen:
    ich glaube, dass die Zeit für Goldsparpläne vorbei ist.


    Sowas macht man in der klassischen akkumulationsphase. Und die ist vorbei.


    Mal was anderes:
    man sollte immer darüber nachdenken, zu welchem Zweck man das Gold haben will.
    Irgendwann kommt der Punkt, an dem ein Vorrat an lebensmitteln und lange haltbaren zeitlosen Konsumwaren und Medikamenten das Bedürfnis nach Sicherheit besser erfüllt, als eine Goldunze, die man villeicht ende des jahres für 1500 sauer verdiente euros kaufen muss.


    noch ne andere Frage:
    wenn Du monatlich 300 euro zum Gold-kaufen zurücklegen könntest,
    dann wäre es klug, sich mal on der Wohnung umzuschauen, wofür Du in den letzte 3 Jahren die monatlich 300 euro ausgegeben hast:
    auto? ipod?
    falls es da Sachen gibt, die man versilbern kann, würde ich es machen.


    edelmetalle sind kein Tagesgeld.
    falls Du 8 Monate sparst und dann plötzlich das geld brauchst, weil Du ein Praktikum in einer fremden Stadt machst oder deine Freundin ein Kind bekommt,
    ist niemandem geholfen.


    hier im forum gab es im august 2009 jemanden, der rumgeheult hat, dass Gold das falsche Pferd war: er hatte anfang 2009 gold gekauft:
    dass ist dann 9 monate lang im preis nur gefallen.
    er hat dann im august alle seine Krügerrands und maples leafs verkauft, weil er meinte, der aufschwung ist da.
    in der letzten augustwoche begann dann eine gewaltige goldhausse.

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    da ist so ein Typ im Fernsehen, der diverse Verschwörungstheorien erläutert:
    zwei neue Währungen, Griechenland oder Deutschland soll die Euro zone verlassen,
    die Deutschen seien unzufrieden mit ihrer Regierung.


    Rein optisch sieht er aus wie ex-BDI-Chef und ex-IBM-Germany-Chef Henkel,
    aber das täuscht....


    ---------


    by the way: ich halte die schnelle Einführung der DM2 ebenfalls nicht für sehr wahrscheinlich,
    da sie einem Grundmuster der Politik wiedersprechen würde:
    Politik bekämpft Symtome, nicht Ursachen.


    aber: laut einer repräsentativen Umfrage sorgen sich zwei drittel aller deutschen um ihr Geld.
    Da ein drittel der bevölerung gar nichts hat bzw nur schulden,
    kann man davon ausgehen, dass sich alle, die mehr als ein paar tausen euro haben, sich sehr sorgen.


    Mexiko, Kolumbien und der Kongo können gut damit leben, dass seit Jahrzehnten jeder, der Geld hat,
    dieses ins Ausland bringt. Das deutsche Finanzsystem würde bei einem nennenswerten Kapitalabfluss kollabieren.
    auch gold ist letzlich ein kapitalabfluss: soweit ich weis, gibt es in der euro-zone keine Goldminen.


    im üblichen Politikbetrieb können die Politiker bis zur nächsten Wahl wieder machen, was sie wollen.
    beim eigenen geld, können die Bürger machen, was sie wollen.


    Falls dieser Wille darin besteht, Vermögen aus euro-denominierten papieren in Sachwerte oder nicht-euro-werte zu konvertieren, kommt irgendwann der Punkt, wo diese Entwicklung eine Entscheidung erzwingt:
    endweder eingefrorene Konten und Devisenkontrollen. Oder eine neue Währung,
    die den Leuten Vertrauen gibt.


    eines lässt sich auf jeden Fall sagen: als die Politiker den 750 mrd bailout und die EZB das gelddrucken beschlossen haben,
    sind sie vermutlich davon ausgegangen, dass die Bürger murren, aber sich inaktiv verhalten.


    was wir gesehen haben, war eine extreme reaktion: innerhalb weniger Tage tauschten Deutsche ca. 1-1,5 mrd euro in Gold, viele Milliarden wurden in die schweiz gebracht.
    die reaktion ist qualitativ einmalig - aber wir kennen die quantitativen Folgen derzeit noch nicht.
    eine währungsreform ist eine mögliche Folge.
    sie völlig abzustreiten würde bedeuten, die größte Kapitalflucht der letzten 50 jahre von vorne herein als folgenlos zu deklarieren.
    Das ist nicht angemessen.

    heute war doch wieder Auktionstag für 7-Jahres-Note


    http://www.treasurydirect.gov/…nre/2010/R_20100527_1.pdf

    das waren kleine gewinnmitnahmen, die die kurse zum abröckeln brachten und dann long-spekulanten zum aufgeben brachten.


    normale verkäufer versuchen kursschonen zu verkaufen.
    das goldkartell hatte einen anderen fingerabdruck:
    massive starke kursverändernde verkäufe.


    vielleicht haben trader das mitbekommen und in 2009 an den Preisdrückungen sich dusslig verdient.
    zuletzt suchten die Preisdrücker immer neue Zeiten: erst im asiatischen handel,
    zum schluss sogar in london.
    gut möglich, dass sie nicht mehr die mittel hatten, um den preis zu kontrollieren.


    ----------
    der u.s. bond markt hat derzeit so starke zuflüsse, dass die rendite der 30 jährigen anleihen weit unter 5% gefallen ist.
    der goldpreisanstieg bedroht den dollar derzeit nicht: vielleicht ist das ja auch einer der gründe,
    weswegen es keine drückungen mehr gibt.

    westgold:
    Unsere Edelmetallhandelsfirma Westgold (http://www.westgold.de) verzeichnet am Mittwoch eine weitere Beruhigung der Auftragslage. Die Anzahl der Aufträge liegt jetzt wieder etwa auf dem Durchschnitt der letzten Jahre. Bis auf die 1 oz Krügerrand dürften in den nächsten Tagen wieder alle Standardmünzen in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen. Die Versorgung mit Barren dürfte sich in den nächsten Tagen ebenfalls wieder normalisieren. Alle Produkte mit Preisangabe sind sofort lieferbar. Die Verkaufsneigung bleibt mit weniger als 1 Verkäufer auf 10 Käufer gering.


    -------------
    sieht so aus, als ob sich die lager wieder füllen.
    da die händler ja nicht auf ihrer ware sitzen bleiben wollen,
    ist es durchaus denkbar, dass das Premium, also der aufpreis der barren gegenüber dem spotpreis bald wieder etwas sinkt,
    dass ist dann ein guter zeitpunkt, um xetra gold, dass man letzten freitag oder montag beim spot von 930 euro gekauft hat, zu verkaufen und in physisches gold umzutauschen.

    ein blick auf die kleine Grafik mit dem Chart mit dem Bullen lohnt.
    in gelb ist die hausse der 60er und 70er eingetragen,
    in rot der goldkurs.
    jahreszahlen reichen damals bis 2004.
    nach diesen langzeitvorhersagen, läge 2009 der kurs bei 1000 dollar und 2010 bei ca. 1250.
    das ist für eine 6 jahre in die Zukunft reichende aussage schon mal echt nicht schlecht.

    Lohnt es sich überhaupt, sagen wir mal, 30 000 in Silber und Gold zu investieren? Auf lange Sicht gesehen?


    Ab welcher Summe macht das Sinn ??


    Freue mich auf Antworten... Bin auch nicht vom Fin-an-za-mt ;) <<<<aber vielleicht suchen die danach ??

    hier im Forum waren schon Leute, die wollten 100 euro in Edelemetall investieren.


    ingesamt kommt es eher auf die Lebenssituation drauf an:
    für einen Studenten dürfte Investition in die eigene Ausbildung lohnend sein und bei einer jungen Familie ist es möglicherweise kaum möglich,
    was abzuzweigen.
    in normalen Zeiten, machen Edelmetalle erst ab 10 jahren sinn.
    bei 2002 in euroland gold gekauft hat, hat bis 2005 auf konstante Kurse geguckt und hätte beim verkauf wegen des Spreads vielleicht sogar verlust gemacht.
    da wir aber nicht in normalen Zeiten sind, ist Gold sicher schon bei 1-2 jahren ok, silber bei 2-3 jahren.


    einen rückschlag von 1 jahr sollte man aussitzen können.


    vor allem sollte man sich aber überhaupt klar machen, was man will: geld parken? spekulieren? absichern?
    edelmetalle sind kein Tagesgeld.
    wer die anlageklasse wechselt und aus Papiergeld in Edelmetalle oder aktien oder rohstoffe geht, der sollte tunlichst in Positionen kaufen,
    um einen annehmbaren Mittelkurs zu erzielen.

    ich würde die Mitteilung bezüglich der Chinesen nicht überbewerten, denn irgendwo hin müssen die ja ihren Ramsch verkaufen, auch den Amis, Schweizern usw. kommt ein all zu softer Euro nicht wirklich gelegen.

    das ist eher ein Kontraindikator.


    als die Chinesen aus Dollaranleihen rausgegangen sind, haben sie, um möglichst wenig Wellen zu machen,
    nichts verkauft, sondern einfach nur neue Gelder zu 100% außerhalb des papierdollars angelegt.


    im Gegensatz zu uns, kennen die Chinesen wahrscheinlich die Dimension der Kapitalflucht aus dem Euro und entscheiden ganz nüchtern,
    ob sie rausgehen oder nicht.
    ganz rausgehen können sie sowieso nicht, sie können nur reduzieren.


    die polnische Notenbank hat ihre euros verkauft, russland reduziert euro bestände.

    Hier eine wichtige Information für das nächste Gespräch mit Ihrem Volksvertreter:


    mit etwas Recherche konnte ich das Wolfsrudel, dass sich gegen Euro und Euro-Staatsanleihen verschworen hat, identifizieren:
    Die belgische Versicherung Ageas, früher Fortis, hat seit dem 1. Jan 2010 europäische Staatsanleihen der Piigs Staaten für 8,8 Mrd euro verkauft.
    Fortis wurde noch Anfang 2009 mit Milliarden des belgischen Staates gerettet.
    Damit sie dem Staat nicht weiter auf der Tasche liegen, hat sich diese Versicherung offenbar massiv von Clud Med anleihen getrennt.



    In total, since January 1, Ageas has sold bonds issued by southern European countries worth 8.8 billion euros, with Greece accounting for 2.1 billion euros, Italy 4.8 billion euros, Portugal 1.7 billion euros and Spain 0.2 billion euros.


    http://www.google.com/hostedne…TC2SRgwNDAfEaU5v_WJwMe8DQ

    gold ist kurzfristig etwas heißgelaufen: seit verlassen der Korrektur von Freitag/Montag ging es ohne Nachrichten stramm aufwärts:
    oberhalb von 1210 warten Trader, dass irgendjemand ihnen den Kram abkauft.
    immer, wenn es über 1210 geht, werden sofort wieder Gewinne mitgenommen.
    dass scheint die Grenze zu sein, ab wo man Gold für teuer hält.


    da gleichzeitig aktien haussieren und aktien-shorter durch glattstellen ihrer Positionen gewaltige Bewegungen auslösen,
    sind viele Trader heute sicher lieber bei aktien als bei gold unterwegs.


    ohne veränderung der Nachrichtenlage dürfte ein abrutschen der Kurse, vielleicht bis 1200 oder 1195 kommen,
    komischerweise kommen neue Nachrichten oft genau "just in time".


    während der herbst hausse gab es 3 zentrale Nachrichten, die massive Kursschübe auslösten:
    1. Gold über 1000 dollar
    1. gerücht über neuen währungskorb mit Gold drin, um Öl zu kaufen
    2. Indische Zentralbank hat Gold gekauft


    mal sehen, welche Nachrichten nun kommen.


    diese 3 nachrichten schoben den Kurs von

    http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,696220,00.html


    spiegel hat sich in der Druckereibranche umgehört: dort gibt es Leute, die Stein und Bein schwören,
    dass eine neue Währung gedruckt wird.


    Giesicke & Devrient dementiert den Druck der DM2 nicht, sondern verweist auf allgemeine Geheimhaltungsregeln.


    im focus von letzter Woche haben Redakteure bei offiziellen Stellen nachgefragt und keine Dementis bekommen,
    sondern "genervtes Schweigen".


    Auif Bloomberg TV soll Hans Olaf Henkel heute berichtet haben, dass in Deutschland die einführtung der DM2 intern diskutuiert wird.


    die suchanfragen nach "währungsreform" haben vor ein paar Tagen ein Hoch erreicht:
    vier mal höher als zum all time high im Frühjahr 2009.


    die Bundesbank hat die einführung der DM nicht dementiert,
    aber sie hat inoffiziell darauf verwiesen, dass die alten DM druckplatten vernichtet wurden.


    (warum haben sie nicht im gleichen atemzug darauf verwiesen, dass eine DM eine absurde Spekulation ist?)



    hat jemand einen Reim darauf, warum die alle nicht dementieren?
    es wäre den doch ein leichtes, ein Barschelsches Ehrenwort abzugeben.
    wegen Geheimhaltungsabkommen, kann denen doch sowieso keiner was.

    gut gemachter Chart, bin voll d'accord.


    Es wird starke Nachrichten brauchen, um den Widerstand bei 1250 zu überwinden.
    Aber die Laienspieltruppe in Brüssel, nervöse Investoren, die Geld abziehen,
    der Dikatator in Nord-Korea sind alle in Startposition, um Nachrichten zu produzieren,
    die die Welt das fürchten lehren.


    auch beim letzten Goldspike 1980 spielte der Afganistan-Krieg eine Rolle.
    Heute sieht derChart ganz selbstverständlich so aus, wie er aussieht.


    Im Gold-Herbst 2009 wurde alle 4 Wochen eine starke Nachricht produziert, die Gold über den nächsten Widerstand gebracht hat.
    Mal sehen, wie es heuer lang geht.

    Die Aussage von Soros über die Goldblase ist ein Trick:
    Soros spricht NIEMALS über investments, da wenige Worte Kursbewegungen auslösen können.


    Zu Beginn des Jahres hat er zuerst den IWF aufgefordert, all sein Gold zu verkaufen,
    dann hat er in Davos Gold als "ultimative Blase" bezeichnet.
    Und 3 Wochen nach dieser Aussage, hat er eine riesige Position Gold gekauft.
    Er wollte sich einfach nur mit einem billigen Trick eine günstige Einstiegsposition ergaunern.


    Es ist bekannt, dass Soros gegen den Euro spekuliert und er hat offenbar richtig erkannt,
    dass Gold von einem Zusammenbruch des euro noch mehr profitiert als der Dollar.


    ich habe noch nichts davon gehört, dass Soros sein Gold wieder verkauft hat.

    Hallo akademischer Kollege, :)


    mir hat hierzuforum letztens noch einer "dümmliche Panikmache" vorgeworfen, als ich etwas ganz ähnliches über Gold in GR geschrieben habe (nämlich im Zusammenhang damit, daß mich ein Verwandter aus Athen gebeten hat, ihm in der BRD "Physisches" zu kaufen, soviel nur geht, wozu er mir ca. 20.000,- € in bar daließ. Das habe ich dann in mehreren kleinen Tranchen in diversen Wechselstuben in Berlin gemacht; dieses mal war ich zum Glück gänzlich ohne die "übliche" Polizeirazzia im Zug davongekommen - siehe Thread "Gewalt gegen Polizisten ...").


    Vorgeschmack auf das, was auch in der BRD bald kommen dürfte. EuroChange und Exchange-AG haben ja schon Unzenpreise ca. 100,- € über Spot (nur bei Handelsgold sind die DERZEIT NOCH weiterhin unschlagbar günstig).

    das schwierige ist, valide Informationen aus Griechenland zu bekommen.
    Ein Teil der Informationen ist ja wiedersprüchlich: es soll angeblich Handelsbeschränkungen für Gold geben, aber dennoch kann man - ausgerechnet bei der Zentralbank - Gold kaufen.
    Panikmache ...ja, das ist so eine Sache...
    in dem Thread "Notare in Panik" hatt ich vor ein paar Wochen, als ich in der direkten Umgebung Anzeichen von Immobilienkaufpanik gesehen habe,
    empfohlen, das "Notprogramm" zu aktiviern, d.h. tägliches kontrollieren der verfügbarkeit von standardunzenmünzen.
    sobald es bei einem großen anbieter lieferschwierigkeiten bei einer bekannten Münze gab, solle man letzte Positionen nachkaufen.
    Das war dann schon 2-3Tage später, 1 Woche später war pro aurum das erste mal ratzekahl ausverkauft.


    derzeit muss eigentlich noch niemand Panik haben, aber es ist leider mit erheblichem Aufwand verbunden, Gold zu kaufen und auch auslandswährungen sind oft nicht vorrätig.
    Wer noch kein Gold hat, der sollte sich mal ein Herz fassen, einen tag frei nehmen und über land fahren, um noch was einzusammeln.


    ich rechne zwar damit, dass es mittelfristig wieder zu einer Verbesserung der Liefersituation kommt, aber versprechen kann einem das niemand.


    Das Timing für Vertrauensverlust ist schlichtweg atemberaubend.
    Im letzten Sommer sind haufenweise Banken in den USA pleite gegangen, irgendwann im Spätsommer war die US-einlagensicherung im negativen Bereich,
    die USA wurden Staatsanleihen nur noch los, weil die FED diese gleich wieder aufgekauft hat,
    die Verschuldung der Staaten und die Konjunkturprogramme haben die Bilanzen in den lächerlichen Bereich gebracht.
    GB hat sich in 2009 de facto zu 100% aus der Notenpresse finanziert: und trotzdem hat es dann fast ein Jahr gebraucht,
    bis sich aus einer ganz unerwartetetn Ecke der Vertrauensverlust durchs System gefressen hat.
    Und dass es dann so schnell gegangen ist, das war erstaunlich und nur mit der unmenge handwerklicher Fehler der EU Politiker zu erklären.


    spannend wird, ob die "selektive wahrnehmung" durchbrochen wird, d.h. dass die Probleme von GB , japan , usa wieder in den Fokus rücken,
    oder ob die "selektive wahrnehmung" noch eine Weile erhalten bleibt.

    http://www.zerohedge.com/artic…ngs-gold-price-1700-ounce

    In Griechenland wird die Unze physisches Gold offziell mit 1700 dollar gehandelt - auf dem Schwarzmarkt wohl noch mehr.


    ---------------------------------------------



    The fear running through the Greek populace is that the nation’s government may default on some of its debts.


    Since 1965, the Greek government has imposed restrictions on trading British Sovereign gold coins (gold content .2354 oz). Despite those restrictions, the Bank of Greece reports that it is selling an average of more than 700 coins per day to worried Greeks.


    In the first four months of 2010, the Greek central bank sold more than 50,000 sovereigns at its main downtown Athens office. Bank officials estimate that at least 100,000 other coins changed hands on the black market. The Bank of Greece has received as much as $409 per coin, which works out to a price of more than $1,700 per ounce of gold! Prices paid on the black market are reckoned to be even higher. A popular spot for street vendors to sell their coins is near the Athens Stock Exchange. There the traders wait for citizens to bring payments received from unloading their paper assets like stocks and bonds.

    Die meisten Normalos profitieren doch von der Krise, weil vieles billiger wird. Ich persönlich habe keine Probleme durch die Krise, ne Krise hat man wenn man krank im Bett oder Krankenhaus liegt aber nicht wenn die Aktien fallen. :)

    Du hast in sofern recht, dass ein Großteil der Normalos von einer leicht dahinköchelnden Krise profitieren,
    da die deflationären Tendenzen dafür sorgen, dass die Preise trotz Geldmengenausweitung nicht explodieren.


    wir spüren derzeit wenig, weil der Regierung ihre Schuldpapiere noch mit Kusshand abgenommen werden.
    In Lettland oder Rumänien, die praktisch ohne neue Schulden auskommen müssen, spüren die normalen Menschen die Krise viel mehr.


    Alle bisherigen Aktionen der Staaten und Notenbanken haben den Krisenpeak immer wieder nach hinten verschoben
    und potentiell vergrößert.
    Die Banken wurden gerettet, damit wurden aber die Staatsfinanzen in Gefahr gebracht.
    Die Staatsfinanzen wurden nun gerettet, aber die Währung wurde in Gefahr gebracht.
    Eine Währung ist der grundlegende Maßstab, mit dem im Kapitalismus Angebot und Nachfrage das System aussteuern.
    Wer die Währung ruiniert, der zerstört, eine entscheidende Grundlage des Kapitalismus.
    Die Folgen können Not, soziale Aufstände, Aufkommen radikaler Bewegungen etc sein.


    Derzeit wurde die Krise der Staatsfinanzen durch eine Beschädigung der Währung erkauft:
    es wäre zu hoffen, dass das eine einmalige Aktion war,
    aber um ehrlich zu sein: die Empirie spricht dagegen.
    Bisher sind alle Systeme, die auf Vernunft und Einsicht des Menschen gebaut wurden, gescheitert.
    Von daher befürchte ich, dass man weiter,
    mit den allerbesten Absichten und den lobenswertesten Begründungen daran gehen wird, die Währungen zu zerstören.

    also ganz ehrlich: er sacht ja nicht, dass man Bargeld-Dollars haben soll, sondern Bargeld-Dollar-Äquivalente.
    Das einzige, was mir da spontan einfällt, ist Gold.


    Das interessante ist ja, dass Gold in einer Inflation als Sachwert performt und in einem deflationären Szenario als Goldgeld.

    ich bin Unternehmer und mein Geschäftsmodell besteht darin, dass ich ein bestimmtes Produkt entwickle, dass dann weltweit vermarket wird.
    Das Produkt hat einen Produktlebenszyklus von ca. 2-3 Jahren und auch eine Entwicklungszeit von 2-3 Jahren,
    Die meisten Einnahmen fallen zu Beginn des Produktlebenszyklus an.


    Das erfolgreichste Produkt meines Lebens hatte ich 2004.


    als ich das Geld anlegen wollte, habe ich gemerkt, dass ich komischerweise nur 1% Zinsen bekomme.
    Und in dem 3 Jahren die danach kamen, habe ich gemerkt, dass alle Preise explodiert sind.


    Ich habe auf meine Frau geschimpft,weil ich dachte, sie kauft zu teuer ein.
    Ich habe mich mit Lieferanten und Freelancern gekloppt, weil ich die Preise, die sie haben wollten, utopisch fand.
    ich habe ohnmächtig zugesehen, wie ich durch die Inflation enteignet wurde.


    Ich hatte ein kleines Aktiondepot, dass sich in dieser Zeit verdreifacht hat.
    Da ich aber nur mit einem sehr geringen Teil in hoch riskanten Turn around aktien steckte, haben diese Zugewinne nicht die Verluste aus der Inflation stoppen können.


    Dann habe ich nach der Lehman-Krise verstanden, wie das Papiergeldsystem funktioniert.
    Das war, als hätte ich die blaue Pille genommen:
    alle Phänomene, die ich vorher beobachtet hatte, und nicht erklären konnte, erklärten sich nun sehr schlüssig.


    Ich gebe zu, dass ich ein paar Wochen oder Monate mutlos war.
    erst hat es mich ein paar Mannwochen gekostet, das Papiergeldsystem zu verstehen - und danach war ich ein paar Mannwochen mutlos und tatenlos,
    da mir die Motivation fehlte, mit meiner Arbeitsleistung dieses scheiss system am Leben zu erhalten.


    als unternehmer und auch langjährigen aktien-investor war es für mich relativ einfach, mein Leben radikal zu ändern und
    gewonnene Erkenntnisse umzusetzen.
    auch im beruflichen Leben hatte ich die größten kommerziellen Erfolge mit Produkten, denen vermeintliche Spezialisten einen Mißerfolg voraussagten.


    manchmal, wenn ich fanpost von leuten bekomme, die von den Produkten meiner Firma begeistert sind,
    bin ich sehr traurig, wie die aktuelle Situation ist,
    was es für eine unglaubliche Verschwendung von Kreativität und Produktivkraft es ist, wenn man nicht
    in Ruhe seine Arbeit machen kann und gutes Geld bekommt,
    sondern sich um die Geldmenge M1, M2, M3, Kreditderivate und Zahlungsbilanzen der Staaten kümmern muss.


    ich bin optimist und hoffe, dass die Krise des Kreditsystems in 10 jahren durch sein müsste.
    nur dumm, dass alle 60-80 jahre das gleiche passiert und man nichts dagegen machen kann.