Beiträge von Dr_Meyer

    wieder zuflüsse zu Gold etf


    Der Goldpreis musste am Morgen bis auf 1.182 USD je Feinunze abgeben, in Euro gerechnet auf 955 EUR je Feinunze. Dies dürfte die Folge von Gewinnmitnahmen spekulativer Anleger sein. Die langfristigen Anleger dagegen setzen weiterhin auf Gold, wie die gestrigen Zuflüsse von 3 to beim SPDR Gold Trust (größter globaler Gold-ETF) zeigen. Der Bestand liegt bei rekordhohen 1.220 to. Auch die europäischen ETFs verzeichnen Zuflüsse: ETF Securities, (größter europäischer Anbieter) meldet für die vergangene Woche den größten Wochenzufluss aller Zeiten. Die starke ETF-Nachfrage dürfte einem anhaltenden Rückgang des Preises entgegenstehen.


    http://www.financial.de/rohsto…usd-je-feinunze-gefallen/


    zuflüsse zu etfs waren in der vergangenheit immer ein zeichen für bodenbildung,
    (auch wenn zu recht immer wieder angezweifelt wird, das SPDR wirklich alles gold hat, was in der BestandsListe steht, )

    habe heute früh zufällig in der "welt" , print version eine interessante News gesehen.


    Der CSU Abgeordnete Gauweiler hat dem Deutschlandfunk ein Interview gegeben, dass die "welt" auszugsweise abgedruckt hat.


    Gauweiler erzählt, dass in der CDU(CSU Fraktion vor allem Ratlosigkeit herrscht.
    Emissäre Trichets laufen umher und erzählen den Abgeordneten, dass Trichet bis Freitag den Sturz des euro mit Stützungsmaßenahmen noch aufhalten könne.
    Bis dahin müsse das deutsche Bailout gesetze beschlossen sein.


    Möglichkeit 1)
    Gauweiler lügt: Unwahrscheinlich


    Möglichkeit 2)
    Trichet lässt das in der Tat verbreiten.


    Möglichkeit 2a)
    Trichet lässt das verbreiten, obwohl es nicht stimmt.
    Das wäre ungeheuerlich, dass eine dritte Seite ein Verfassungsorgan, das Parlament, in dieser Weise mit falschinformationen versorgt - und nötigt.


    Möglichkeit 2b)
    Trichet lässt das verbreiten - und es entspricht der Wahrheit:
    dann würde es bedeuten, dass wir vor einer extremen Währungskrise stehen, die bis zum völligen euro-abverkauf und zusammenbruch gehen könnte.
    Denn das würde bedeuten, dass die geheimen Stützungsmaßnamen, die wir in den letzten 2 Wochen am Devisenmarkt gesehen haben,
    schon alle Möglichkeiten der EZB ausgeschöpft haben, d.h. das Pulver ist verschossen.


    2a) wäre ein Schlag gegen die Demokratie und verfassungsmäßige Ordnung,
    2b) wäre mehr eine Warnung vor einem völlige Zusammenbruch unserer Währung.


    eine Möglichkeit bliebe immer noch
    3) Trichet ist unter dem Druck der Ereignisse durchgeknallt.
    Wäre möglich, aber auch nicht wirklich besser.


    wer den O-Ton lesen will: die Zeitung ist heute noch im Verkauf.


    Egal, was an der Sache dran ist und wie es weiter geht: das bedeutet letzlich,
    dass alle Bürger, die in den letzten Wochen Gold gekauft haben, egal ob für 900 euro oder 1090 euro,
    instinktiv das Richtige gemacht haben.

    habe heute früh zufällig in der "welt" , print version eine interessante News gesehen.


    Der CSU Abgeordnete Gauweiler hat dem Deutschlandfunk ein Interview gegeben, dass die "welt" auszugsweise abgedruckt hat.


    Gauweiler erzählt, dass in der CDU(CSU Fraktion vor allem Ratlosigkeit herrscht.
    Emissäre Trichets laufen umher und erzählen den Abgeordneten, dass Trichet bis Freitag den Sturz des euro mit Stützungsmaßenahmen noch aufhalten könne.
    Bis dahin müsse das deutsche Bailout gesetze beschlossen sein.


    Möglichkeit 1)
    Gauweiler lügt: Unwahrscheinlich


    Möglichkeit 2)
    Trichet lässt das in der Tat verbreiten.


    Möglichkeit 2a)
    Trichet lässt das verbreiten, obwohl es nicht stimmt.
    Das wäre ungeheuerlich, dass eine dritte Seite ein Verfassungsorgan, das Parlament, in dieser Weise mit falschinformationen versorgt - und nötigt.


    Möglichkeit 2b)
    Trichet lässt das verbreiten - und es entspricht der Wahrheit:
    dann würde es bedeuten, dass wir vor einer extremen Währungskrise stehen, die bis zum völligen euro-abverkauf und zusammenbruch gehen könnte.
    Denn das würde bedeuten, dass die geheimen Stützungsmaßnamen, die wir in den letzten 2 Wochen am Devisenmarkt gesehen haben,
    schon alle Möglichkeiten der EZB ausgeschöpft haben, d.h. das Pulver ist verschossen.


    2a) wäre ein Schlag gegen die Demokratie und verfassungsmäßige Ordnung,
    2b) wäre mehr eine Warnung vor einem völlige Zusammenbruch unserer Währung.


    eine Möglichkeit bliebe immer noch
    3) Trichet ist unter dem Druck der Ereignisse durchgeknallt.
    Wäre möglich, aber auch nicht wirklich besser.


    wer den O-Ton lesen will: die Zeitung ist heute noch im Verkauf.


    Egal, was an der Sache dran ist und wie es weiter geht: das bedeutet letzlich,
    dass alle Bürger, die in den letzten Wochen Gold gekauft haben, egal ob für 900 euro oder 1090 euro,
    instinktiv das richtige gemacht haben.

    Da ja immer neu kurzfristig umgeschuldet wird, dürfte die Situation in 2013 ff auch nicht besser werden.
    Immer mehr längerfristige Kredite werden immer kürzer fällig werden.
    Grüßle von der Laus

    bei der Bundesbank gibt es ja auch alte Statistiken: einen ähnlichen brocken gab es schon mal 2005,
    da mussten die Banken 342 mrd umschulden und die öffentliche hand 153


    die gesamtsumme der umlaufenden schuldverschreibungen wird hie mit 1800 mrd angegeben, was aber eigentlich nict sein
    kann, da ja schon der Bund mit 1700 mrd verschuldet ist:


    wichtig ist auf jeden Fall, zu verstehen, dass
    a) die Emissionswährung euro derzeit bei ausländern und inländern auf skepsis stösst
    b) die öffentliche hand ein umschuldungspeak hat
    c) die Banken ein Umschuldungspeak haben
    zeitgleich
    a) das zahlungsausfallRisiko von Staaten das erste mal seit 30 jahre wieder in den Fokus rückt
    b) Banken sich gegenseitig mistrauen, da sie auf Massen fauler Staatspapiere sitzen.


    Die Zusammenballung von Skepsis gegen die Emissionswährung Euro, doppeltem Umschuldungspeak und doppeltem Mistrauenspeak,
    ist sicherlich einmalig. Zu Beginn des Jahre mussten Lebensversicherungen die eingegangenen Beiträge anlegen,
    das hat die Lage damals vermutlich temporär entspand.
    Im Rest des Jahres dürfte es kritischer werden.


    Die, die es wissen, werden es uns nicht sagen,
    aber auf den ersten Blick sind das wieder mal die Zutaten für den "perfekten Sturm".

    Ich habe irgendwo mal in der Presse gelesen, dass die Banken noch nie so kurzfristig finanziert waren wie heute.
    Das betraf aber weltweit alle Banken.


    Ich habe heute früh mal in der Statistik der Bundesbank nachgesehen.
    Das wäre eigentlich ein Thema fürs Gelbe Forum oderso, aber vielleicht gibt es ja hier auch Leute, die sich damit beschäftigen und was dazu sagen können.


    http://www.bundesbank.de/downl…lmarktstatistik042010.pdf


    Im Bereich Kapitalmarktstatistik 4d) kann man nachlesen, mit welchen Fälligkeiten Finanzinstitute, Unternehmen und öffentliche Hand verschuldet sind.


    Unternehmen müssen in den kommenden Jahren folgende Summen umschulden oder zurückzahlen:


    2010: 14,7 Mrd euro
    2011: 11,8 Mrd euro
    2012 23,0 Mrd euro
    2012 14,8 Mrd euro
    2014: 32,6 Mrd euro


    das sieht ganz solide aus: gleichmässige verteilung, und der größte Teil erst 2014


    dazu im vergleich mal die öffentlich hand:


    2010: 252 Mrd euro
    2011: 202 Mrd euro
    2012 133 Mrd euro
    2012 120 Mrd euro
    2014: 118 Mrd euro


    Hier ist erkennbar, dass es eine Bugwelle gibt, die auch damit zu tun hat, dass der Bund kurzfristige anleihen bevorzugt: da muss er weniger Zinsen zahlen.
    Besonders kritisch: fast das gesamte Konjunkturpaket II wurde mit 2 jahren finanziert, um damals Zinszahlungen zu sparen. Zukünftig werden sich beim Umschulden Zinsen aber erhöhen.



    Jetzt mal die Banken und Finanzinstitute:


    2010: 479 Mrd euro
    2011: 277 Mrd euro
    2012 255 Mrd euro
    2012 187 Mrd euro
    2014: 148 Mrd euro


    Da erkennt man, dass mit großem Abstand in diesem Jahr das meiste umgeschuldet werden muss.


    Die Idee, kurzfristig zu finanzieren um Zinskosten zu sparen ist ja nicht dumm: aber es scheint so, als ob das alle gemacht haben und dadurch ein „Klumpenrisiko“ entstanden ist.
    Sowohl staat als auch viel mehr noch Banken haben in Deutschland einen extrem hohen Umschuldungsbedarf in 2010.


    Frage an jemanden, der sich damit auskennt: gab es so was schon öfter?


    Meine Vermutung ist: Im derzeitigen Umfeld dürfte der euro-apetit der ausländischen Anleger geringer.
    Wie man am Beispiel China erkennen kann, schichten Großinvestoren oft um,
    indem sie alte Anleihen einfach auslaufen lassen und neues Geld woanders investieren.
    Auf diese Weise erzeugen sie auf den Märkten keinen schädliche Verkaufsdruck, der ihre eigenen Assets im Wert mindert.
    Abe irgendwann kommt dann der Punkt, wo es mit dem Umschulden schwierig wird, wenn Käufer fehlen.



    Ist das vielleicht doch der geheime Grund, warum Leerverkäufe auf deutsche Finanzunternehmen verboten wurden?
    Denkbar wäre es – und passen würde es auch.


    Gestern ist eine Anleihe in Spanien fast fehlgeschlagen, dass heisst sie war deutlich unterzeichnet.


    Statt dessen drängelt sich das Kapital derzeit im US-anleihen.


    Fass diese Stimmung anhält, könnte es neben der Staatsschuldenkrise noch in diesem Jahr eine neue deutsche Bankenkrise geben.
    Da im derzeitigen Umfeld neue Bank-Garantien oder Bailouts politisch nicht durchsetzbar sind,
    dürfte es letzlich darauf hinauslaufen, dass Herr Trichet wieder mal erklärt,
    dass die Märkte "dysfunktional sind", weil sie den Banken ihren Schrott nicht abnehmen und dass die EZB neues Geld druckt und 100-200 Mrd euro an
    Bankschulden aufkauft.

    bei ps coint shop, die meist sehr billig seind,
    gibt es 1 oz Philharmoniker für 1025 euro.



    der gold preis hat jetzt eigentlich nicht mehr so viel platz nach unten, spannend wird, was der euro macht.

    Obwohl der Goldpreis heute unter Druck stand, war anfangs noch zu erkennen, dass sehr viele bullishe Daytrader im Markt waren.
    Immer wenn der Kurs runter ging, gab es sofort Trader, die den Kurs wieder hochkauften.
    Da es keine Anschlußkäufer gab, kapitulierten die meisten Trader dann immer nach 30-60 minuten und diverse Verkaufswellen kamen zu stande.
    Trotz hoher Volatilität hat sich der Goldkus recht lange in der Nähe des All time high gehalten: es gab zu viele Trader, die glaubten,
    dass die Rally sofort weitergeht und bei jedem kleinen Rückschlag wieder gekauft haben.


    Ein interessantes Phenomen an der Börse ist ja immer wieder, dass die Kurse erst dann wieder hochgehen können, wenn die meisten Bullen kapituliert haben.


    Im Idealfall gehen die Kurse unter niedrigen Umsätzen hoch. ein Teil der Investoren steigt dann Stück für Stück bei immer höheren Kursen ein.


    der sell off heute war sehr gut für den Markt, da er eine Menge trader aus ihren gehebelten Positionen vertrieben hat.
    der rückschlag war dann derart heftig, dass es sein könnte, dass jetzt 2-3 ruhige Tage kommen, bevor sich der Aufwärtstrend wieder verfestigt.
    trader, die heute 10 mal versucht haben, auf steigende Kurse zu setzen und wieder rausgeflogen sind, werden morgen vermutlich lieber was anderes traden.


    Falls es in den kommenden Tagen einen festeren Euro-kurs gibt (man munkelte heute in der britischen Presse von einer massiven Intervention der schweizerischen Notenbank oder der EZB) und unsere Politiker mal 3-4 Tage den Mund halten, dann ergibt sich für euro-anleger vielleicht doch noch ein guter einstiegspunkt.

    http://www.elpais.com/articulo…o/20100519elpepieco_5/Tes


    Nach einem Bericht von El Pais ist die Versteigerung spanischer Staatsanleihen fast fehlgeschlagen.
    Herr Schäuble hatte sich mit seinem Aktionismus genau den Tag ausgesucht, an dem Spanien eigentlich Kasse machen wollte:


    Eigentlich wollte Spanien offiziell 6,5-7,5 Mrd euro einnehmen, es gab aber nur Zeichner für 6,4 mrd euro.


    das "bid to cover" Verhältnis wird von Bond Investoren extrem aufmerksam beobachtet, da eine mangelnde Nachfrage ein schlechtes Zeichen ist.
    Üblicherweise sollte eine Anleihe deutlich überzeichnet sein, d.h. 2-3 mal so viele Bieter wie tatsächliche Abnehmer.


    In den USA kaufen seit langem Strohmänner Staatsanleihen: ex gab extremfälle, wo die FED einen Tag später den Strohmännern die Anleihen schon wieder abgekauft hat.
    In europa scheint das noch nicht so rund zu laufen.

    kommt drauf an, was man meint:
    ich vermute, dass bei einigen Münzen, bei denen die Sammelwürdigkeit schon oft in Frage gestellt wurde,
    die Premiums verloren gehen könnte.


    es dürfte schon derzeit schwierig sein, Sammlermünzen, die nur 20-30 % überm metall spotpreis notieren, loszuwerden,
    da ist derzeit wenig Käufer gibt, die auf die Idee kommen, genau in dem Moment mit dem Sammeln zu beginnen, wo Gold und Silber in euro so teuer sind.


    wenn man sammelwürdige münzen hat, die derzeit nur 20% überm spot notieren: ich denke da wird man es kaum schaffen,
    aus den sammlermünzen raus und bei den bullionmünzen reinzukommen und das mitten in einer hausse, wo es schon mal passieren kann,
    dass der Unzenpreis pro Tag um 30 euro steigt oder fällt.


    ich würde es andersrum sehen: nur sammler sind seit Jahren investiert und haben vermutlich einen Mittelkurs, bei dem wir alle neidisch werden.
    ich würde mich über die sammlung freuen - und ingesamt mal überlegen, welche stücke denn bei 4000 dollar pro Unze in den schmelztiegel müssen.


    wenn der euro wirklich verfällt und es eine Krise gibt,
    die wirklich am zahnfleisch des bürgertums nagt,
    dann werden ein paar münzsammlungen auf den markt kommen, wie man sie seit den not-verkäufen der Nachkriegszeit nicht mehr gesehen hat.


    wer richtig ahnung von münzen hat, könnte da vielleicht ein lohnendes anlageobjekt finden.

    Na, das hätte so schön werden können: der euro war dabei, sich technisch zu erholen,
    Gold war dabei, die überkaufte Situation abzubauen und sauber zu korrigieren:
    daraus hätte eine schöne Nachkaufgelegenheit werden können.


    Mit der Nachricht über den Bann von Naked shorts auf Staatsanleihen und Finanztitel hat Schäuble zwar gegenüber den deutschen Wähler Aktionsfähigkeit demonstriert, aber den euro auf Talfahrt geschickt.


    dass angesichts des langen und heftigen falls des euro noch solche starken Bewegungen möglich sind, ist erstaunlich.


    derzeit geht die größte gefahr für den euro von der schwachen performance der europäischen politiker aus.


    zwar kam gestern auch die Nachricht, dass der US-senat entschieden hat, beim IWF sein Veto einzulegen für überschuldete staaten, aber da glaube ich fast,
    dass die Masse noch gar nicht realisiert hat, was das bedeutet.


    Die USA haben beim IWF Veto-recht, das sie noch nie gebraucht haben.
    diese entscheidung ist ein Zeichen, dass sie das IWF-Geld nicht "wegwerfen" wollen, um es Portugal oder Spanien oder Griechenland zu geben:
    ohne Chance auf Rückzahlung und ohne (was wichtig ist), besondere Konzessionen oder Goodies für die USA.


    Die europäer hatten immer angst, den IWF nach europa zu lassen. jetzt zeigt sich, dass die USA den IWF gar nicht in europa haben wollen.


    mal sehen, was passiert, wenn sich auf breiter front die Information durchsetzt, dass das 750 mrd euro bailout paket nur ein 500 mrd bailout paket ist.


    ---
    wie geht es weiter? eine technische Erholung beim euro ist immer noch möglich, auch in einem halben jahr.


    die frage ist letzlich, welches szenario abläuft: entweder sowas wie im letzten jahr beim dollar: d.h. monatelanges Bashing, das irgendwann aufhört,
    wenn 100% der Investoren auf der gleichen Seite sitzen.
    Oder sowas wie beim Rubel 1998 oder beim argentinischen Peso: d.h. eine echte Währungskrise, bei der in und ausländisches Kapital das Land verlässt
    und die Währung verfällt.
    Anders als der argentinische Peso oder die isländische Krone, die sich irgendwann wieder stabilisiert haben,
    besteht beim Euro die Gefahr, dass irgendwann der Druck so groß werden kann, dass die Währungsunion zerbricht.


    wer gold vor allem als ein tool sieht, um aus dem euro rauszukommen: das ist, glaube ich, derzeit schwierig.


    investoren sagen oft, man sollte nicht auf einen rollenden zug aufspringen:
    hier ist es so, dass man von dem euro zug, der in die eine richtung rollt, auf den goldzug, der in die andere Richtung rollt, springen muss.


    bei größeren Vermögen, die noch zu hoch in euro gewichtet sind, würde ich defintiv auch in andere assets gehen, die sich derzeit nicht ganz so heftig bewegen.


    bei kleineren Vermögen, die nicht die möglichkeit haben, mit Hongkong-Immobilien, Erdöl und anderem Großinestorenkram zu diversifizieren,
    ist Gold und Silber m.E. immer noch ein guter und praktikabler Schutz, um sich gegen einen völligen Verfall der Währung abzusichern.


    Zum jetzigen Zeitpunkt steht der euro bei 1,22 dollar.
    Zum Zeitpunkt der euro einführung, stand der euro bei 1.18 dollar.


    d.h. dass der "günstige" Preis für Laptops, Erdöl und Gold, den wir in den letzten 5 Jahren genossen haben, war letztlich basiert auf einem Irrtum:
    dem Irrtum zahlreicher Amerikaner und Asiaten, dass der Euro sowas sei wie die DM oder der Schweizer Franken, mit dem man sich gegen den
    ständig Inflationierenden Dollar absichern könne.
    Beim Gold und Benzin bemerken wir die Korrektur dieses Irrtums sofort, bei anderen Dollar-Importgütern später.

    m..die deutschen Banken als die dicken Golddealer? Aktiv an den Kunden ran und aggressiver Verkauf? Da muss man aber ziemlich heftig noch an den Preisen schrauben. Mit den paar Prozent Spread werden die Banken (vor allem Deutsche mit 25% Eigenkapitalrendite 8o ) ihre Renditeziele nicht erreichen. Die leben doch davon, Kundengelder einzusammeln in dem sie die Leute in alle möglichen Papierkonstrukte pushen. Hauptziel ist ja der volle Zugriff auf Dein Geld. Sonst läufts ja nicht für die. Da ist denen ein Sparbuch lieber, als ein Kunde der sein Geld in einen Krügerrand ver

    warum nicht: die Dresdner Bank war in den 80er ein ganz großer Golddealer: mit Münzen in den Schauhfenstern
    und Inflationsstudien, die die Leute ganz verrückt gemacht haben.
    ich weis zwar nicht, ob es wieder so kommen wird...


    anfang der 90er jahre habe ich die letzten zuckungen der goldhausse selbst noch mitbekommen:
    irgendeine bank, die 1990 in meiner stadt aufmachte, hatte noch echte Goldmünzen im Schauhfenster.

    die größte Gefahr für den euro geht derzeit nicht von den Piigs staaten aus, sondern von der EZB, Sarkozy und dem Team Schäuble/Merkel.


    das verbot von euro shorts kam völlig unpassend: derzeit kauft die EZB bonds und hat eine Menge Risiken und Tabubrüche auf sich genommen,
    um das zu tun.
    Kein spekulant dürfte es wagen, auf sinkende anleihekurse zu setzen, wenn die EZB kauft.


    jeder spekulant, der shortet, muss die titel ja auch irgendwann zurückkaufen.


    das short-verbot hat den markt verunsichert und die hübsch anlaufende technische Erholung des euro gestoppt.
    wie man am goldkurs sehen kann, sind die märkte, die sich gerade beruhigt haben, voll im Panikmodus.


    ich hab ne Idee:
    ich vermute, dass Schäuble eigentlich nur zeigen wollte, dass er da ist und das er handlungsfähig ist.

    habe es mal kurz in excel durchgerechnet:


    für einen guten Einstieg in Gold ist derzeit der euroklurs bedeutender als der Goldkurs.


    Falls Gold auf 1255 dollar steigt, aber der euro auf 1,33 korrigiert, dann entspräche das einem goldpreis in euro von 943 euro.


    so extrem wird es wahrscheinlich nicht kommen,
    aber falls es in den nächsten Tagen einen Eurokurs bei 1,28 gibt und gold bei 1220 steht, dann ergib das einen Golpreis in euro von 953.


    die physischen händler werden kaum sonderangebote machen, da sie ausverkauft sind, aber zumindest in xetra gold kann man ja was parken, bis irgendwann mal wieder alle händer gut gefüllt sind.

    Du musst es auch aus der Perspektive sehen: was passiert mit dem erschaffenen Geld?


    Dieser griechische Milliardär, der mit seiner Bank etwa 56 Mrd euro griechische Staatsanleihen hielt.
    Der hat einen Teil der Anleihen schon vor 10 jahren gekauft, als Drachmen-Anleihen mit 10% Zinsen.


    der griechische Staat hat mit Hilfe von neuen Anleihen 10 Jahre lang Zinsen a 10% gezahlt.
    wenn der jetzt seinen Schrott bei der EZB abläd und dafür feines Bargeld bekommt: dann hat er sein Geld in 10 Jahren verdoppelt - was wird er damit tun?
    seit über 10 jahren werden von zusätzlich geschaffenem Geld vor allem Rohstoffe und Aktien gekauft,
    wenn Rohstoffe teuer werden, dann ist das ein Einfallstor für Teuerung der normalen Konsumgüter.

    orneweg, ich zweifle nicht daran, dass Papierwährungen kontinuierlich an Wert verlieren.


    Ein riesen Wind ge

    Natürlich können die Zentralbanken soviel Geld drucken, wie sie wollen.
    Wie sagte Kostolany mal so schön "schlechte Nachrichten sind egal, wenn die Anleger diesen Nachrichten keine Bedeutung beimessen".


    In Japan wird seit Jahren viel Geld gedruckt, aber die Normalsparer der alternden Bevölkerung halten eisern ihr Geld zusammen, konsumieren nichts
    und kaufen Staatsanleihen mit 0,3% Verzinsung.


    In Deutschland ist es ja fast ähnlich: ein drittel der Ersparnisse ist in Kapitallebensversicherungen gebunkert, unterhalb der realen Inflationsrate rentieren.
    Das Geld aus den KLV ist längst an Piggs-Staaten verborgt, die es verkonsumiert haben für VW Passats, Sangria und schrott-Immobilien.


    wenn nun in Japan oder Deutschland eine größere Menge von Anlegern unter dem Eindruck des Pressewirbels um das Gelddrucken,
    dann beschließt ihre vermeintlichen Ersparnisse aufzulösen und zu verkonsumieren oder in Gold zu tauschen, kippt das System.


    Die EZB müsste dann alle Staatsanleihen, die auf den Markt kommen aufkaufen - oder die Staaten zahlen bald 20% Zinsen und gehen pleite.


    Ich bin der Meinung, dass sich in Deutschland, einem Volk mit einer traditionell sehr hohen Sparquote, gerade etwas ändert.


    Die einzige "sytemische" Antwort wäre die Wiedereinführung einer DM2 und eine Rekapitalisierung der Lebensversicherungen.


    Ein Schutzschirmen aus Krediten, die nie erbracht und nie zurückgezahlt werden, ist keine systemische Lösung,
    sondern ein Notbehelf, der genau genommen die Lage nur verschlimmert.


    Jeder muss sich selbst kontrollieren, damit er nicht in Panik verfällt. Aber jeder sollte auch aufmerksam analysieren, wo die Fehler im System sind.


    Das System basiert derzeit nur auf dem Vertrauen, dass große Staaten immer wieder Schuldner finden, um ihre Schulden umzufinanzieren.


    Das ist so als ob jemand seine Immobilie abzahlt und erzählt, wie wohlhabend und glücklich er ist.
    Seine Frau fragt ihne: und was passiert, wenn die Zinsen um 5% hochgehen? "Dann sind wir sofort pleite".


    "das ist ja schrecklich, was können wir denn da machen?"
    "falls das passiert Liebling, dann musst Du leider anschaffen gehen. Vielleicht sollten wir auch die Kinder töten, das würde eine Menge Geld sparen."


    Überragen auf die Verschuldungssituation der Staaten bedeutet dass: entweder müssen die Steuern so sehr erhöht werden, dass die Belastungsgrenze der Bürger überschritten wird. Oder es müssen mit dem Geld drucken Tabus gebrochen werden.


    alle Optionen, die auf dem Tisch liegen bedeuten, dass sich unser Leben ändern wird.
    Falls das Geld stabil bleibt, müssten die Staaten ihre Bürger de facto enteignen.
    Wahrscheinlicher ist es, Geld zu drucken.
    In beiden Fällen ist es gut, Gold zu haben.


    Die USA haben während der großen Depression einen Ausnahmepolitiker als Präsidenten gehabt: und ihm vertraut.
    als Roosevelt per Radio die Bürger aufforderte, ihre Dollars wieder auf die Bankkonten einzuzahlen, da haben sie das gemacht.


    ich mag diese übertriebene Gelduntergangsdramatik auch nicht, zumal es sein kann, dass es noch Jahre lang so weitergeht.
    Aber wenn man den Dingen ins Auge blickt, dann sieht es einfach nicht gut aus.

    ich vermute - das ist aber wirklich nur eine Vermutung - dass derzeit weltweit ein haufen profi-investoren genau auf die Korrektur warten, die sich gerade abzeichnet. bei einer korrektur erwischt man nie den tiefsten Punkt.


    Dieses mal könnte es (wegen der Masse an Leuten, die genau auf diese Korrektur abzielen), zu einem sehr scharfen ausbruch nach oben kommen,
    d.h. wenn absehbar ist, dass die Preis nicht weiter fallen, könnte es sehr schnell wieder nach oben gehen.

    Trader sind natürlich auch Profis: aber der Trader kauft die Position, um sie ein paar Stunden oder Tage später weiterzuverkaufen,
    den Profit macht er, weil er seine Position durch Kredite hebelt.


    die Profi-Investoren, die derzeit auf einen Einstieg bei Gold warten, haben echtes Geld und arbeiten ohne Hebel,
    d.h. ein Einstieg 3% höher oder tiefer entspricht den Zinserträgen einer Anleihe für ein ganzes Jahr.
    Von daher sind diese Leute sehr preissensibel.
    Mal sehen wir es wird, ich bin gespannt.

    ich vermute - das ist aber wirklich nur eine Vermutung - dass derzeit weltweit ein haufen profi-investoren genau auf die Korrektur warten, die sich gerade abzeichnet. bei einer korrektur erwischt man nie den tiefsten Punkt.


    Dieses mal könnte es (wegen der Masse an Leuten, die genau auf diese Korrektur abzielen), zu einem sehr scharfen ausbruch nach oben kommen,
    d.h. wenn absehbar ist, dass die Preis nicht weiter fallen, könnte es sehr schnell wieder nach oben gehen.

    heute früh hat es bei Gold in Dollar aus dem ruhigen Handel heraus sinkende Preise gegeben,
    das meiste davon in der Zeit des Londoner Handels,
    d.h., dass derzeit alle die Gold unbedingt sofort haben wollten, schon Gold haben,
    und diejenigen, die noch zukaufen wollen, möchten dies erst bei niedrigeren Preisen tun.
    unter diesen Bedingungen liquidieren auch Trader Papiergold-Positionen.
    Auf mittelfristige Sicht (3 Monate) beginnt gerader ein bärisher MACD-schnitt, d.h. ein Verkaufssignal,
    dass zu einer Korrektur führen müsste, die in 2-8 Tagen wieder vorbei sein sollte.


    der gleitende Durchschnitt des Goldpreises dürfte in 2-3 Tagen bei 1203 dollar liegen: den sollte der Goldkurs nicht, oder nur kurzfristig unterschreiten.


    falls er ihn, warum auch immer, deutlich unterschreitet, gibt es ein deutliches abwärtspotential bis zu den bisherigen Widerstandslinienien bei 1145 dollar.


    deutlich wahrscheinlicher ist jedoch, dass nach einem sell off bis 1195 dollar dann starke fundamentale Nachfrage einsetzt:
    es gibt weltweit einfach zu viele Anleger, denen die euro-krise vor aufen geführt hat,
    dass sie papier untergewichten und gold übergewichten müssen.


    falls der Gold-dipp zeitlich einigermaßen mit einem etwas stärkeren Euro zusammenkommt, dürfte sich ein zeitfenster von 1-2 Tagen für Nachkäufe ergeben.


    da die Händler ausverkauft sind und uns kaum mit sonderangeboten beglücken werden,
    ist es vielleicht nicht das dümmste, eine xetra-gold position zu kaufen und die dann ein paar Monate liegen zu lassen, bis sich die Lage im physischen Handel wieder entspannt.


    Derzeit hat der IWF immer noch knapp 200 Tonnen Gold. Im Febr hat der IWF ein paar Tonnen Gold am freien Markt liquidiert und damit den Markt belastet.
    Im Nachhinein hat sich das wieder mal als Top-Nachkaufchance erwiesen.
    Da die Nachfrage breiter geworden ist, haben m.E. nach die 200 Tonnen Gold des IWF deutlich an Drohpotenzial verloren.
    Der Markt würde derzeit 200 Tonnen einfach aufsaugen.

    also jetzt.... :thumbsup:
    im ernst; ich sehe zZt keine Anzeichen von großen Verwerfungen außer den Kurseinbruch des € .....wir hatten auch schonmal €/$ 0,85 oder so und habens überlebt ;)

    Das war kein normaler Kurseinbruch:
    am letzte Freitag standen 1 Billion euro an Staatsanleihen zum Verkauf,
    dass ist als ob die Staatsschulden von Griechenland und Spanien gleichzeitig verkauft werden sollen.


    auch wenn die Flugpassagiere nicht gemerkt haben: die Triebwerke sind für ein paar Minuten ausgefallen und nur die Crew hat es bemerkt.


    wer meint, dass sie Krise vorbei ist und das die Notenbanken das gelddrucken beenden werden, der mag verkaufen.
    Das Geld bitte aufs Girokonto einzahlen, damit es im Falle einer Vermögenssteuer oder Zwangsanleihe sichtbar und verfügbar ist.