Beiträge von Dr_Meyer

    wenn man einen einstiegspreis von 620 euro pro unze hat -
    warum sollte man sich dann absichern?


    sinn würde es eigentlich nur machen, wenn man das Geld in den kommenden 12 monaten als fiat money braucht.


    bei einer effektiven absicherung müsste man sich sowohl gegen einen fallenden goldpreis, als auch gegen einen steigenden euro absichern.
    schwierig und teuer.
    bei platin würde ich mich derzeit absichern, da man nicht weis, wohin der kurs noch rauscht, aber
    bei gold sehe ich derzeit keine vergleichbare gefahr.

    einen weltweiten und kompletten Zusammenbruch aller Papiergeldwährungen auf Null - an den glaube ich nicht.
    eher ein sehr tiefes Mißtrauen gegen Papiergeld, d.h. man benutzt es als Zahlungsmittel, aber es verliert seine Rolle als Wertspeicher,
    zumindest für Big Money.


    eher stelle ich mir dass so vor, dass im internationalen Handel kostbare Güter nur noch geliefert werden, wenn sie zu 20% mit Gold bezahlt werden.


    in Israel kann man für die Landeswährung Kaugummis, Brot und Autos kaufen - aber Wohnungen gibt es nur gegen Dollars.
    In Russland kann man für Rubel alles mögliche kaufen: aber bei allen größeren Geschäften im privaten Bereich sind dollars im Spiel.


    ich denke, dass Papiergeld im Inland bei normalen Geschäften Zahlungsmittel bleibt, dass es aber als "store of value", als Wertspeicher
    seine Bedeutung verliert,
    gut denkbar, dass in 5-10 Jahren es gebildeten Menschen rückwirkend völlig esoterisch erscheint,
    dass tatsächlich Millionen Menschen ihre Altersvorsorge basierend auf bunten Zetteln betrieben haben.


    Ich habe da so einen 1-Euro-Kupon von irgendeinem Laden. ich habe schon vertrauen, dass ich dafür in den kommenden Wochen was bekomme,
    aber es wäre wahnsinn, seine Altersvorsorge basierend auf diesen Kupons zu planen.


    ---


    wir haben uns inzwischen daran gewöhnt, dass wir auf Tagesgeld und Sparbüchern nur Zinsen unterhalb der Inflationsrate bekommen,
    in anderen Weichwährungen gab und gibt es sehr hohe Zinsen, um die Leute im Papier zu halten.
    in der urkraine gibt es auf Inlandsanleihen 25% Zinsen pro jahr.
    In Island gab oder gibt es auch sowas wie 20% Zinsen auf die isländische Krone.

    ZDF
    http://www.zdf.de/ZDFmediathek…/Geld-ist-ein-scheues-Reh
    endlich mal wieder, was fundiertes:


    in der ZDF Hauptnachrichtensendung wird "en passant" berichtet, dass aus den Kreisen von Frankfurter Banken spekuliert wurde, dass es nach Pfingsten keinen euro mehr gibt.


    entweder ging es darum, dass Banker anhand ihrer Kenntnisse darauf spekulierten, dass nur eine Währungsreform eine Lösung bringt
    ODER dass Banker tatsächlichen Zugang zu Insider Information hatten.


    (erklärt vielleicht, dass Bad Homburg die erste Pro aurum filiale war, die ausverkauft war).


    dass zeigt, dass die Hysterie um die Währungsreform kein Hartgeld-Ableger war,
    sondern -trotz der zahlreichen Fakes auf Hartgeld - irgendwo aus dem Bankensystem kam.

    wie ich bereits im gold-thread erzählt habe, habe ich vor w Wochen meine Platin-Positionen glattgestellt und bin komplett ins Gold gegangen.
    vermutlich war ich mir meiner Wirkung als Multiplikator nicht bewusst und habe einen Kursrutsch ausgelöst ...


    im Ernst: wenn es lange keine Korrektur gibt, steigen immer mehr bullishe investoren ein,
    dann befinden sich die Positionen in zittrigen Händen.
    wenn dann ein schock kommt, wie derzeit die "souvereign debt crisis", wie die schuldenkrise inzwische auf bloomberg gehandelt wird, dass beginnt ein extremer sell off.
    beim gold gibt es eine menge fundamentaler investoren, die rückschläge nutzen,
    um sich einzudecken,
    bei palldium und platin ist der anteil der fundamentalinvestoren, die das Zeug wirklich haben und besitzen wollen,
    wohl deutlich niedriger.

    die kommende zeit ist der unsicher.


    wenn man dann 90% seines vermögens in immobilien hat UND einen kredit am hals,
    ist man sehr einseitig engagiert.


    die art der veränderungen kennen wir nicht.
    wir wissen aber, dass die staaten hoch verschuldet sind - und dass diese schulden derzeit
    die hälfte aller "assets" von banken und versicherungen ausmachen.


    die andere hälfte der "assets" sind hypothgekenschulden von privatleuten.


    wenn ich mal sage: cui bono?
    was glaubst du, welche von beiden schulden sich in luift auflösen werden und welche bestand haben werden?


    wenn die banken und versicherungen nach dem verlust der staatsschulden-titel neu kapitalisiert werden müssen,
    dann wird man hübsch aufpassen, dass alle Leute, die hypothekenschulden haben, brav in neuer harter währung alles abzahlen.


    ich würde, um die kreditbelastung niederig zu halten,
    nur ein paar wochen zwischenfinanzieren, die Mietwohnungen verkaifen und hätte dann ein neues haus,
    das abgezahlt ist.


    das geld mit dem man auf das neue haus anspart, sollte nicht komplett in euro gehalten werden.
    auch auf die Gefahr hin, verlust zu machen, würde ich es teil in euro, teils in fremdwährungen, teils in physischem gold anlegen.


    wer heutzutage 100.000 € auf dem konto hat, der hat de facto ein genau so großes Klumpenrisiko,
    als hätte er 100.000€ in einem Öl-fond, in einem schiff-fond, einem immo-fond, auslandswährung o.ä.


    außerdem sollte berücksichtigt werden, wie man derzeit sein geld verdient.
    wer beim staat auf der payrol steht oder bauer ist, der wird immer wieder neues geld verdienen,


    wer einzelner selbständiger ist und ein geschäftsmodell hat, bei dem er nur in gelegentlichen schüben, z.B. alle 2 jahre viel geld verdient, der muss viel vorsichtiger sein, da er durch abrupte veränderungen viel mehr betroffen wäre.

    Hallo,


    wie man sehen kann, versucht die Schweiz ja gerade massiv eine Aufwertungs des CHF gegenüber dem EUR zu verhindern.
    Ich habe allerdings ein Verständnissproblem, wie das funktioniert. Die Schweizerische Nationalbank muss dazu ja EUR kaufen und CHF verkaufen. Nun muss doch aber auf der Gegenseite auch ein Käufer sein, der diese CHF kauft und dies müsste doch den CHF-Kurs gleichzeitig wieder stützen?
    Wenn ich auf einem Konto in der Schweiz EUR einzahle und CHF verbuchen lasse tue ich ja im Grunde das gleiche, oder?

    wie auf telegraph.co.uk zu erfahren war, wurden am donnerstag mortgen 8,7 mrd euro in schweizer franken getauscht.
    das war der morgen nach dem deutsche bann der naked shorts.


    unter normalen umständen wäre der kurs höher gegangen, d.h. franken wären teurer geworden und euro billiger,
    denn am donnerstag morgen gab es keinen gegenpart in der schweiz, der so viele euros benötigt.
    natürlich gibt es gegenbewegungen,
    wenn schweizer unternehmen in deutschland autos, getreide oder sonstwas ordern,
    aber an diesem morgen musste die schweizer nationalbank aus dem nichts neue franken erschaffen
    und damit euros aufkaufen, um den kurs zu stabilisieren.


    so lange die neuen schweizer franken auf konten liegen und nicht am wirtschaftskreislauf teilnehmen,
    wirken sie nicht inflationär.
    falls schweizer banken das zugeflpossene geld benutzen um damit kredite zu vergeben, z. um immobilien zu finanzieren, dann wird die schweizer immobilienblase verstärkt,
    falls das geld in der schweiz anderweitig tatsächlich ausgegeben wird, wirkt es ebenfalls inflationär.
    meiner meinunbg nach sind die inflationsgefahren für die schweizer derzeit gering,
    nichtsdestotrotz ist der kurs natürlich tödlich,
    wenn halb europa aus dem euro flieht und in schweizer franken geht.
    je mehr menschen genau diesen weg gehen, um so riskanter wird das für alle.


    da ist gold sicherer, weil Gold eine devise ohne notenbank ist:
    egal wie hoch es steigt: keine notenbank kann oder muss intervenieren,
    um die exportwirtschaft de slandes zu schützen.

    "Monday, it emerged that Russia had trimmed its euro holdings from 47.5% of total reserves to 43.8%. Iran's central bank chief said Tuesday that the euro's decline may prompt a rethink on its reserves."


    "South Korea's central bank said last week that the euro zone's sovereign-debt stresses are hitting the European single currency's attraction as a reserve currency."


    http://www.telegraph.co.uk/fin…na-Europe-and-the-US.html


    laut einem bericht des wall street journal hat die russische zentralbank ihre euro reserven von 47,5 % auf 43,8% rerduziert. die iranische und die südkoreanisch wollen reduzieren.

    ich habe nochmal ins Saigers PDF geschaut:


    den "Dammbruch" sieht er nicht bei edelmetallen, sondern er benutzt dieses wort bei euro,
    wo er zukünftige "Parität" in den Raum stellt, d.h. 1 euro = 1 dollar,
    dass entspräche einer abwertung von 20%


    beim gold erinnert er daran, dass es 2008 im höchstfall zu abwertungen von 33 % kam


    das gilt aber nur für anleger, die anfang 2008 an dem Tag, wo Gold 1023 dollar gekostet hat,
    tatsächlich gekauft haben und im herbst 2008, mitten in der lehman krise,
    tatsächlich zum tiefsten kurs verkauft hätten.
    (zu diesem Zeitpunkt standen die meisten goldanleger in der schlange und habe nachgekauft).
    Die statistische wahrscheinlichkeit, dass man 2008 zum höchsten kurs kauft und zum tiefsten verkauft -
    ist nahe bei Null.


    reden wir also mal von real möglichen "verlusten" von -20%.


    da saiger uns zeitgleich einen euro-absturz um 20% in aussicht stellt, der zu einer 20% aufwertung des dollars führt, dürfte man bei diesem szenario ein 20% igen absturz von "Gold in Dollar" gar nicht merken.


    saigers größter handwerklicher Fehler in dieser Präsentation ist aber,
    dass er Gold, silber, platin und palladium in einen Topf schmeist:


    Gold hat sich in den letzten Monaten NACHHALTIG wie eine devise verhalten.
    seine stärksten tag hatte Gold, wenn es gleichzeitig mit dem dollar gestiegen ist.


    saiger prophezeit nach dem aktuellen absturz der edelmetalle die größte Hausse aller Zeiten.
    wer auf saigers szenario spekuliert, sollte also vor allem eine position euro in dollar und schweizer franken tauschen, und dann die edelmetalle, die am meisten gefallen sind, nachkaufen.


    unklar ist nach wie vor die rolle von silber: auch siber hat sich schon an manchen tagen wie eine devise verhalten, der trend war aber weniger deutlich als beim Gold.


    für alle, die Gold nicht eine Spekulation, sondern eine Basisabsicherung ist,
    sind Saigers wilde Charts nichts, was beunruhigen sollte.


    falls es irgendwann mehrere tage gibt, wo wir auf blommberg lesen können:
    dax: -3%, dow -3%, platin -3% gold -1%,
    dann sollte man seine aufmerksamkeit verstärken, nochmals nachdenken.


    derzeit finde ich Saiger aussagen
    ("wir sind seit 6 Monaten in der Gold-Baisse, wir haben es nur noch nicht gemerkt")
    eher schwierig einzuordnen.


    prinzipiell muss man jede Überlegung immer wieder zur Disposition stellen und darf eigenes denken
    nicht durch Vorurteile limitieren.
    ich weis nicht, welche antworten saiger auf meine Einwänd geben würde.
    aber schon die Kurdsentwicklungen der nächsten 4 wochen werden zeigen, in welche richtung es geht.

    mit dem optionsscheinselektor auf comdirekt kann man optionscheine finden:
    http://isht.comdirect.de/html/wnt/selector/main.html


    mit einem Put in dollar auf gold könnte man gold absichern.


    das macht abere m.E. nur Sinn, wenn man weit mehr als 80% in Gold hält und eine längere Dürrophase als 1-2 jahre für möglich hält.


    Optionsscheine kosten viel Geld - und ihr wert verfällt permanent bis zum ablaufdatum.


    man muss auf die stückelung achten: oft benötigt man 10 optionsscheine, um eine unze zu kaufen oder zu verkaufen.
    manchmal auch hundert.


    in der ergebnisliste kann man sehen, on man 100 oder 10 braucht, um eine Unze zu kaufen oder zu verkaufen.


    Platin und Palladium sind charttechnisch angeschlagen, aktien auch.


    dass interessante ist, dass man mit langfristigen trendlinien rechtzeitig aus griechenland anleihen oder lehman anleihen hätte rausgehen können:
    (38 tageslinie, 100 tageslinie).
    bei Gold sollte man vielleicht die 100 und 200 tageslinie nehmen.


    das einzige mal, dass es beim gold ein negatives schneiden der 100/200 tageslinie gab, war 2008.
    http://isht.comdirect.de/html/…CONNECTLINE&sTab=bigchart


    wenn man solche extremen trendwechsel sieht, dann macht absicherung Sinn.
    Damals hatte gold eine fast 8 jährige hausse in dollar hinter sich,
    jeder amerikanische trader sass damals wohl auf gehebelten Gold und öl long-positionen.
    Und das Goldkartell hatte noch richtig viel Pulver.


    da absicherung sehr teuer ist, würde ich noch eine weile abwarten.



    saiger war immer sehr stark in minen investiert. Diesse haussieren aber nur bei inflation und stabilen politischen verhältnissen.

    The short ban set off instant capital flight to Switzerland. BNP Paribas said €9.5bn flowed into Swiss franc deposits in a matter of hours on Wednesday morning.

    http://www.telegraph.co.uk/fin…light-to-Switzerland.html

    super wichtig:
    weniger Stunde nach dem deutsche Bann von “naked shorts” auf Staatsanleihen gab es innerhalb von wenigen stunden eine Flucht von 9,5 mrd euro auf schweitzer konten.
    Offenbar hatte eine größere anzahl von geldbesitzern Angst vor weiteren Maßnahmen, etwa Kapitalverkehrskontrollen.

    Ich vermute zwar, dass der deutsche Bann der naked shorts nur Handlungsfähigkeit demonstrieren sollte, aber das Ergebnis ist in jedem Fall beeindrucken.

    Während der lehman-krise wurden von deutschen Konten 2,7 mrd euro in bar abgehoben.
    In den letzten 4 Wochen sollen so ca. 1-1,4 mrd euro in deutschland in Gold getauscht worden sein.
    Wenn sich nun 10 mrd euro echtes guthaben aus deutschland verabschieden, dann ist dass eine ernste größenordnung, die dazu führen kann, dass Banken und Versicherungen unterkapitalisiert sind.


    2008 gab es in Deutschland bei Privatvermögen ca. 644 mrd euro bargeld und sichteinlagen, also geld auf Konten und Tagesgeldkonten.

    in einem anderen Forum hat ein Spanier geschrieben, dass er seit einem jahr auf seine rückzahlung von der lohnsteuer wartet:
    aber das Finanzamt sagt, dass noch tausende vor ihm dran sind,
    in kalifornieren teilte die Regierung zwar statt Lohn an die Lehrer schuldscheine aus:
    aber beim bezahlen von Gebühren haben sie keine schuldscheine akzeptiert, sondern nur dollars.


    in russland hat die regierung in den 90er jahren manchen rentner 2 jahre lang keine renten gezahlt;
    die rentner wurden durch ihre angehörigen versorgt.


    ich habe zwar auch das gefühl, dass solche zustände im ordungsliebenden Deutschland zum Volksaufstand führen würden,
    aber falls sich die veränderungen über jahre hinstrecken, wer weis, vielleicht gewöhnen wir uns ja daran.


    aber gut, dass ist ja schon off topic:


    in meinem charttool auf tagesbasis dreht der erste frühindikator in den positiven bereich (fast stochastik),
    slow stochastik zeigt eine überverkaufte situation an.
    slow stochastik ist in den letzten 6 monaten zwar manchmal tagelang im überkauften Bereich geblieben,
    aber NIE länger als 2-3 tage im überverkauften bereich.


    d.h. es deutet sich ein trendwechsel an und die Korrektur nähert sich ihrem tiefpunkt oder hat ihn überschritten.


    die einzige echte unwägbarkeit ist die Stimmung der Profi-investoren:
    da diese derzeit mit Palladium, Platin, Öl und Aktien herbe Verluste eingesteckt haben,
    könnte es sein, dass das nächste hoch beim Gold nicht über den Widerstand von 1250 kommt.

    dass würde dann den superklaren derezeitigen haussetrend stören.
    für die mittelfristigen aussichten ist es also weniger interessant, ob der trend heute oder dienstag dreht, sondern mit wieviel schwung das nächste hoch angegangen wird.


    hochs werden normalerweise nicht von den Fundis erklommen, sondern von den Tradern.
    Falls die Trader mutlos sind, weil sie mit anderen rohstoffmärkten zu viel geld verloren haben,
    könnte sein, dass der Hausse-schwung, der sich gerade so schön aufgebaut hat, verloren geht.


    das wird man aber erst erkennen, wenn gold wieder über 1210 notiert und weiterläuft.


    falls die hausse nur von den Käufen der Fundis getrieben wird, dürfte es deutlich langsamer vorangehen:


    für europäische fundamentalanleger wäre es gar nicht so schlecht, wenn gold noch eine weile seitwärts tendiert,
    da es eine recht große chance zu einem technischen rebound beim euro gibt,
    der gold für uns deutlich verbilligen würde, so dass viele anleger, die erst seit april 2010 beim gold sind,
    nochmal billiger nachkaufen könnten



    etwa so, wie im sommer 2009, als die dipps immer höher wurden, aber die Hochs immer an der 1000 dollar grenze abprallten.
    da war es dann irgendwann die Nachfrage der Fundamentalinvestoren, die Gold über 1000 dollar brachte.



    die tendenz wird sich aber erst beim nächsten top ankündigen.

    ich glaube, dass Herr Saiger irrt.


    auch beim letzten Kamingespräch mit hellmeyer im Atlantik, hat er sich geirrt:


    er meinte im sept 2009, dass er dem Goldausbruch nicht traue, sondern mit einem Rückschlag bis 900 dollar rechne,
    bevor DANN erst die größte hausse aller zeiten komme, die den goldpreis bis april bis 1300 dollar bringe und dann bis ende des jahres bis...


    er hat als Begründungs saisonalität ins spiel gebracht und muster vergangener jahre zititiert.


    wer auf ih hörte, hat im sept den einstieg in die hausse verpasst.
    und die derzeitige gold hausse ist vor allem eine euro-schwäche.


    Natürlich hat er recht, dass es deflatorische schocks gibt, die sich noch weiter ziehen können:
    aber anders als 2008 wird Gold von einer zunehmenden, vielleicht scho überwiegenden anzahl von Marktteilnehmern als Devise gesehen
    und nicht als Rohstoff.


    an zahlreichen tagen hat gold gezeigt, dass es MIT dem dollar steigt, wenn Rohstoffe wie Platin, Öl, Kupfer und Aktien fallen.


    in eimem umfeld gewaltig fallender aktienkurse a la lehman II wird Gold blessuren abbekommen.
    bei einem technischen rebound des euro, kann es sein, dass für uns in euro der Goldpreis sinkt.


    aber einen derartigen einbruch wie 2008 halte ich nicht für möglich.
    Zudem wurde im heißen Herbst 2008 das Gold - nachweislich - durch das Kartell gedrückt.
    da gab es mal einen tag, wo gold an einem tag um 100 dollar stieg und sofort fiel.


    an der londoner goldbörse tauchten riesige barren aus mischgold aus, die aus der Rooseveltschen Beschlagnahme stammen soll:
    eingeschmolzenes niedrig karätiges Gold aus den damals üblichen handelsgoldmünzen mit hohem silber und kupferanteil.


    man sollte bei gold aufmerksam die langfristigen trends beobachten.
    38 tageslinie, 100 tagesline, 200 tagesline,
    wenn es hier zu einer echten störung kommt, dann ist es sicher nicht verkehrt, sich abzusichern.


    Gold ist Geld. Und bei der Deflation strömt alles ins Geld, Geld wird im Vergleich zu allen anderen Werten "wertvoller".


    im Frühjahr und Sommer 2009 sprachen sowohl Marc Faber, als auch Jim Rogers sich gegen Gold aus.
    die interviews sind alle noch auf youtube.
    ich habe mir ihre argumente angehört und wirklich sehr sehr lange nachgedacht und dann festgestellt,
    dass es mehrere wichtige Punkte gab, die sie nicht berücksichtigen und unterschätzen.
    beide haben sich geirrt und empfehlen heute Gold.

    [smilie_blume] Immer wieder lesenswert was DocMeyer so schreibt! [smilie_blume]
    Kurzfristig sehe ich den Goldpreis sinken. Wenn der Mainstream sich auf einmal so intensiv mit Gold befaßt, kann es erst einmal nur abwärts gehen (Kontraindikator)! Ich möchte diesbezüglich auf meine Signatur verweisen.


    Um es klar zu sagen - mittel und langfristg bin ich sehr bullish für Gold.


    Grüße
    Performer

    hier denke, hier muss man die Sache auf mal länderspezifisch sehen:
    in Frankreich, Spanien, Italien sind die Leute weniger hellhörig, was Währungssicherheit betrifft, als die Deutschen.


    die Deutschen interessieren sich vielleicht deshalb auf einmal für Gold, weil sie keine DM mehr haben.
    wenn sie die wahl hätten, in Gold oder DM zu tauschen, würden sie vielleicht die DM bevorzugen.


    derzeit hört man nur in Deutschland, in der schweiz und bei big money von größeren Goldkäufen.


    vielleicht ist in deutschland die zeit vorbei, als man als goldanleger als partyschreck galt.
    aber eine richtige echte Massenbewegung ist es noch nicht.


    Es wurde in den letzten 4 Wochen in Deutschland ca. 1 Mrd - 1,3 Mrd euro in gold getauscht,
    das dürften ca. 28-37 tonnen gold sein.
    der SPDR gold fond hat in der zeit, glaube ich, 60 tonnen gold gekauft.


    das privatvermögen der deutschen soll bei 4700 Mrd euro liegen,
    davon ein großer teil in staatsanleihen und lebensversicherungen.


    für einen Milliardär ist es derzeit unmöglich, sein Geld in Gold umzutauschen, ohne den Weltmarkt durcheinander zu bringen.
    Falss abramowitsch von seinen 23 Mrd dollar vermögen eine oder zwei in Gold umtauschen würde,
    würde der weltweite goldpreis sofort um 50 dollar steigen.

    Der Goldpreis in Euro gebe seit gestern um mehr als 4% auf 955 EUR je Feinunze nach. Der Preisrückgang dürfte auf Gewinnmitnahmen spekulativer Anleger zurückzuführen sein, während die langfristig orientierten Anleger weiterhin Gold akkumulieren würden. Die Goldbestände von SPDR Gold Trust seien gestern um weitere 3 Tonnen auf einen Rekordstand von 1.220 Tonnen gestiegen. Der größte europäische Anbieter ETF Securities melde für letzte Woche den größten Wochenzufluss in seine Gold-ETFS aller Zeiten, wobei insbesondere die europäischen ETFs Zuflüsse verzeichnet hätten. Die weiterhin robuste ETF-Nachfrage dürfte einem anhaltenden Preisrückgang entgegenstehen.


    http://www.ad-hoc-news.de/gold…l-ufig--/de/News/21318553


    die wichtigste news: etf securities hat die höchsten wochenzuflüsse aller Zeiten!


    SPDR gold trust: gestern nochmal 3 tonnen auf 1220 tonnen.


    den fond ging es seit 5,5 jahren,
    im durchschnitt hat er also täglich 0,83 tonnen pro werktag akkumuliert.
    (das wären fast 10 % der weltproduktion).
    (angeblich).
    Zeigt aber zumindest, in welcher Dimension die derzeitigen Zuflüsse sind.


    etf securities ist vertrauenswürdiger.
    wenn es dort zuflüsse gibt, bedeutet dass, das das Großkapital - auch auf dem jetzigen preisniveau - in Gold umschichtet.
    Und das machen sie nicht, weil sie Leser von Hartgeld.com sind.


    2-4 ruhige tage wären wohl das denkbarste scenario, bevor es dann wieder hoch geht.


    wenn die ezb morgen noch ordentlich dollar verkauft, bekommen wir vielleicht nochmal einen Goldpreis von 920-930 euro.
    weiter würde ich es dann allerdings nicht ausreizen und die nächste Position kaufen.

    das ging ja schnell: 930 euro pro unze wurden heute früh schon erreicht, leider konnte man zu diesem kurs nur außerbörslich kontrakte kaufen,
    mal sehen, wie der preis aussieht, wenn man ab 9 uhr xetra gold kaufen kann.
    selbst erfahrensten anlegern ist es nicht möglich, den niedrigsten kurs zu kaufen.


    hier ist es noch schwieriger, da ein niedriger goldkurs mit einem gestiegenen eurokurs kombiniert sein muss.
    ich denke, heute, so lange der Bundestag noch nicht das bailout paket beschlossen hat,
    werden EZB und schweizer notenbank den goldkurs pushen.


    was ab nächste woche mit dem euro ist: keine Ahnung. entweder es reicht für die fällige technische erholung (die durchaus ansteht),
    oder , wenn TRichet sein Pulver verschossen hat, rauscht der euro weiter nach unten.

    derzeit hat der goldpreis für uns mehr mit dem euro zu tun als mit dem goldpreis in dollar:



    deshab diese News:


    Händler berichten das im Bereich der 1,2450 eine sehr große Kauforder ausgelöst wurde. Daraufhin wurden immer mehr Stoppordern ausgeführt, die den Kurs nach oben treiben, so Händler weiter. Aktuell notiert EUR/USD bei 1,2585.


    -----------


    die durch gerüchte bereits vorbereitete Großintervention von EZB und schweizer notenbank scheint das letzte aufgebot zu sein,
    um bei tradern stopkurse auszulösen.
    der POG hat es unter dem eindruck des stärkeren euro bis 945 euro geschafft.


    die korrektur beim gold ging erst sehr sehr langsam voran (trader bauten immer wieder long positionen auf),
    aber dann aber kam es zu einem klassischen sell off, der stärker war, als ich es erwartet habe.
    ein sofortiger spike nach oben wäre möglich, aber sehr sehr ungewöhnlich.


    2-4 ruhige tage wären wohl das denkbarste scenario, bevor es dann wieder hoch geht.


    wenn die ezb morgen noch ordentlich dollar verkauft, bekommen wir vielleicht nochmal einen Goldpreis von 920-930 euro.
    weiter würde ich es dann allerdings nicht ausreizen und die nächste Position kaufen.


    technisch müsste es eigentlich einen viel stärkeren euro-rebound geben.
    derzeit hat sich aber selbst in den angelsächsischen Medien herumgesprochen, dass es Risse in der deutsch französischen axe gibt.
    und auch sonst ist derzeit nicht zu erwarten, dass die Politik irgendwie einen positiveb einfluss auf den euro haben könnte.

    .@ Dr. Mayer: woran kann man sehen, dass viele Trader in Gold long gegangen sind bzw. dass viele long sind?


    das würde mich interessieren


    dass der physische Handel wieder normaler läuft sieht man an den Umsatzangaben von bspw. westgold

    zum einen commitment of traders, das wird auf goldseiten veröffentlicht,
    da sind aber auch viele spekuanten mit dabei, die niederig gehebelt traden,
    eine Beraterin bei meinem broker sagte mir, dass fast jeder, der EURUSD getradet hat, seit kurzem auch versucht, gold zu traden.
    in den usa wird es nicht gross anders sein.
    außerdem erkennt man an den der schnelligkeit der aufwärts und abwärtsbewegungen, dass gehebelte trader im markt sind,
    die blitzschnell positionen aufbauen, aber bei sinkenden kursen liquidieren müssen.


    ein großteil der kursbewegungen ist so schnell, dass sie im normalen chart bei kitco nie auftauchen: da kann es sein, dass für 1 sekunde lang
    ein kurs von 1172 dollar stattfindet, den man bei kitco überhaupt nicht sieht.


    jeder der sich eine demo für einen forex konto besorgt (mit blick auf die tick ebene), kann sehen, wie geruhsam der handel läuft, so lange der londoner handel läuft und wie wild es an der comex zugeht.
    während der handel mit silber und platin kontrakten fast schon statisch abkäuft wird gold am nachmittag so hektisch wie eine devise getraded,
    ein großteil der bewegungen dürften computergenerierte kaufprogramme sein.

    vielen Dank für die ausführliche Antwort.
    vermutlich wird es für die EZB viel leichter, die Banken mit Geld zu versorgen, als die Staaten, da es bei den Staaten mehr auffällt.


    wenn alle Banken wieder eine einjährige 1 Billion Liquiditätspritze a 1% zinsen bekommen, dann können sie sich gegenseitig anleihen a 5% verkaufen und alle sind glücklich.


    es wurde in der Fachpresse oft schon darüber gesprochen, dass Staaten mit ihrem enormen Finanzbedarf Unternehmen Konkurrenz machen,
    wen man es sich genau ansieht, machen sie aber vor allem den Banken Konkurrenz.

    Gold war überkauft:
    Das kann man an solche Indikatoren wie MACD, Stochastik etc sehen.


    Bei 1250 ergab sich die Situation: Langfristanleger mögen das Geld drucken nicht, wollten aber nicht bei 1250 einsteigen,
    da die Katastrophenstimmung abflaute.


    Und Trader waren schon alle drin.


    wenn es keinen Nachschub an neuen Käufern gibt, fällt der Preis.
    (echte seitwärtsbewegungen sind ganz selten. )


    auf hohem niveau bei 1240 sind 3 tage lang bei jedem nachgeben des Preises neue Trader eingestiegen - die aber sofort wieder verkauft haben, wenn der Kurs bei 1250 abprallte.
    erst gestern haben die Trader kapituliert und es begann ein sell off.
    der Preis ist jetzt fast genau da, wo die Hausse begann, nur etwas höher.


    Hätte es extreme Nachrichten gegeben, dann hätten die Fundis den tradern natürlich das Gold abgekauft: auch bei 1350 dollar.


    an dem Tag, als Trichet über "1 Billion euro an staatsanleihen zum verkauf" berichtete, war das System nahe der Kernschmelze,
    selbst französische Staatsanleihen waren illiquide.


    Bei 1200 dollar war der Kurs auf "crash" eingestellt.


    Jetzt hat die mehrzahl der fundis erkannt, dass es keinen Crash gibt, sondern wieder mal nur Geld drucken.
    Und gegen Inflation kann man sich nur absichern, wenn man Gold billig kauft.
    wer Gold 10% zu teuer kauft, hat die ersten 10% geldentwertung quasi schon "realisiert".


    Mir dem extremen ausbruch des Goldes haben wir kurzeitig ein preisverhalten gesehen, dass einem Katastrophenszenario entspricht.
    Das wurde offenbar kurzfristig korrigiert und jetzt spielt der Markt wieder ein Inflationszenario.


    wenn eine aktie oder ein Rohstoff kurzfristig überkauft ist, dann muss es schon sehr sehr heftige Nachrichten geben, damit auf diesem niveau der Preisanstieg weitergeht.


    da man nie weis, wie es läuft, sollte man nie in Kaufpanik verfallen, auch nicht in extremen situationen, sondern immer in Positionen kaufen.


    Die Situation einer "Kernschmelze" war gegeben: von daher hat jeder richtig gehandelt, der trotz der hohen Preise eine große Position gekauft hat:
    denn Gold ist ja eine Versicherung:
    der Versicherungsschutz gegen Katastrophen wirkt auch dann, wenn man zu teuer gekauft hat.


    Dass der SPDR fond gestern wieder 3 Tonnen gold gekauft hat, ist ein Zeichen, dass die Fundis wieder einsteigen.