Ob nun konsprative Verschwörer am Goldpreis drehen oder gute Arbeitsmarkt- und Börsendaten den POG beeinflussen - m.E. spielt die Psychologie die Hauptrolle!
Ist doch mit dem Erdöl genauso! Fegt ein Hurrikan auf eine Bohrinsel zu, kann man auch hier die "Hüpfer" nach oben beobachten, obwohl noch gar nichts passiert ist!
Das ist nun halt ein "Hüpfer" nach unten. Mir ist's Recht, denn wie hat einer im Forum mal geschrieben, Zitat: "Ich bin noch zu jung für einen hohen Goldpreis!" - und was soll ich sagen - Recht hat er... 
Mich beruhigt der Einbruch eher:
wenn es bei 1200 weiter gegangen wäre, dann hätte es eine Kaufpanik gegeben. Dafür war die 3. Phase der Hausse eigentlich noch zu jung.
Zum Einbruch selbst:
stell Dir mal vor, Du wärest Day trader und hättest einen Informanten, der bei MAN arbeiten. z.B. im Controlling.
Und Du wüstest, dass die Firma keine LKWs mehr verkauft.
und dann kommt trotzdem eine PR mitteilung aus der Konzernzentrale, wie wunderbar es der Firma geht:
als Day trader müsstest Du kaufen.
Es ist unerheblich ob die Meldung richtig oder falsch ist.
Entscheidend ist, dass Du davon ausgehen kannst, dass die Mehrzahl der marktteilnehmer ihr Bedeutung beimisst.
Jeder weis, dass die US Arbeitslosenstatistik gefälscht ist.
aber jeder weis auch, dass alle Marktteilnehmer ihr Bedeutung beimessen.
Das weis in amerika auch das Plunge Protection team. ich glaube sonst nicht groß an Verschwörungen, aber wenn man
eine Marktbewegung auslösen will, dann sollte man das direkt nach einer wichtigen Mitteilung machen, z.B, der Veröffentlichung der Arbeitslosenzahlen.
Jede Kursänderung sieht dann nicht wie eine Intervention des PPT oder der Notenbanken aus, sondern wie eine Marktbewegung, die dann selbsttragend wirkt.
wohl 100% der professionellen Marktteilnehmer arbeiten gehebelt, also mit Krediten.
die können einen Rücksetzer nicht aussitzen, weil sie dann ständig neues Kapital nachschießen müssten.
all diese gehebelten Marktteilnehmer mussten jetzt raus.
Nicht zu vergessen ist im Übrigen das "fait accompli":
Millionen von Groß und Kleinanlegern haben darauf spekuliert, dass der Dollar zum euro wieder die 1,50 er Grenze erreicht.
Das Spekulationsziel ist erreicht,
also kann man verkaufen und in die Weihnachtsferien gehen.
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Interessant wird es für europäische Aktien am Montag:
theoretisch müssten die Kurse scharf steigen, da ja in den USA eine Konjunktur-Trendwende inszeniert wurde.
Es gibt aber Verkäufer in Mengen: US-anleger, die sich in Dollar verschuldet haben, um europäische Aktien zu kaufen.
Da die Aktienhausse liquiditätsgetrieben war, wäre es gut denkbar, dass trotz "Konjunktur-Trendwende" die Aktien scharf einbrechen,
wenn Liquidität aus Europa abgezogen wird.
wenn der dollar steigt, dürfte der Goldpreis für uns aber recht hoch bleiben.
Vermutlich geht Gold bis auf 1135 dollar runter, und dann wieder hoch.
aber während Dollar-Besitzer die Möglichkeit zum Nachkaufen nutzen werden,
wird sich für euro-besitzer wenig tun.
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irgendwann haben sich dann alle wieder beruhigt und sobald die counter trend rally beim dollar ermüdet, geht das Spiel von vorne los.
Zuerst kommen echte Dollar-Besitzer, die über den hohen Kurs froh sind, um günstig in euro, Gold und Öl zu kommen.
Das verlangsamt den Dollar-aufstieg, löst eine trendumkehr aus.
Und dann kommen wieder die Spekulanten und Carry Trader und versuchen auf der anderen seite der welle runterzusurfen.
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