Beiträge von Dr_Meyer

    Volcker wants to keep major commercial banks that enjoy federal-deposit guarantees away from big-time speculative trading. "They shouldn't be doing risky capital-market stuff," Volcker told NEWSWEEK before the Fed announcement. But, he adds, the president "obviously decided not to accept" his recommendations. Volcker says he was used as "some kind of symbol of responsibility and prudence" by the administration during the campaign, and now speaks to Obama only occasionally.


    Ein interessantes Detail zum Gold und Papiergeld Markt: FED-Legende Paul Volcker, der in den 80er Jahren mit Zinsen von 20% die Inflation zämte und Gold dadurch bändigte, war während der Obama Wahlkampagne immer wieder als offizieller Berater zu sehen.


    Er galt als der einzige Falke, von dem angenommen wurde, dass er ungehemmtem Gelddrucken entgegentreten könnte.


    Nun sagt er, dass der von der Aministration als eine Art Symbol für "Verantwortung und Vorsicht" benutzt wurde und Obama nur noch gelegentlich spricht.


    Für mich ein wichtiges detail, da mir nie klar war, ob Volcker noch nennenswerten Einfluß hat oder nicht.

    an


    Wenn man wollen, können und dürfen in Einklang bringt, hat man schon ziemlich viel gewonnen.


    Wenn Du die Mutter Deines Kindes gerade erst von 1 Woche kennengelernt hast, könnte es etwas problematisch werden, aber ansonsten sage ich:
    herzlichen Glückwunsch!


    Das Streben nach "Generativität", der eigenen Fortplanzung ist neben Essen, Trinken, Schlafen, Sex und sozialem Eingebettet sein eine der stärksten natürlich verankerten Strebungen des Menschen.
    Nimm Dir, wenn das Bayb da ist, zwei Wochen frei und mach "Baby Flitterwochen". Und wenn es 1 Jahr alt ist, sollte man auch nochmal probieren mal richtig viel Zeit miteinander zu verbrngen (ich hatte damals das Glück, dass ich zwischen 2 Großprojekten fast 6 Monate lang eine Auszeit mit meinem kleinen Sohn nehmen konnte).


    Ich kenne inzwischen Leute, die sich Kinder anschaffen, weil sie nicht an die Rente glauben und im alter nicht verhungern wollen.


    Praktisch jeder Promi oder Wirtschaftsführer, der mit 65 nach den größten Fehlern seines Lebens gefragt wird, erzählt, dass er sich zu wenig Zeit für die Kinder genommen hat.


    Du kannst jetzt der Vater sein, den Du selbst immer haben wolltest.


    Ich gebe zu, dass es sicher ein harter Job wäre, Vater zu sein, wenn dieses "Vater sein" andere Wünsche verhindert.


    Ich habe ziemliches Glück gehabt und beruflich und privat alles bekommen, was drin war: jedes Ding hat seine Zeit. und irgendwann ist es Zeit, Vater zu werden.
    Und diejenigen, die es nicht werden, sind irgendwann mit 60 ganz seltsame alternde Playboys.

    es ist ja viel besser.
    man kauft 100 lose zu 1,- €. 99 sind nieten, aber ein los hat einen gewinn von 50 €. jetzt weist die bank 49 € gewinn aus. 99,- € fair value und 50,- € ertrag aus dem einen los. nach abzug des bonus für den cleveren loskäufer 8o bleiben dann etwa 25,- € als gewinn für die aktionäre. und natürlich stille reserveverluste in höhe von 99,- €. :wall:

    es ist ja teils noch besser:
    die 49 euro gewinn werden als Boni ausgeschüttet,
    und die nieten mit einem fair value von 99 euro werden bei der EZB als sicherheiten hinterlegt,
    um bargeld für neue Lose zu bekommen.

    http://www.welt.de/finanzen/ar…amatischer-Inflation.html


    Düstere Prognose
    Crash-Propheten warnen vor dramatischer Inflation
    Von Roland Leuschel und Claus Vogt Wir Crash-Propheten haben einen schweren Stand. Schließlich geht es an der Börse an zwei Dritteln der Handelstage nach oben. Dennoch: Wir fürchten für die kommenden Jahre einen dramatischen Anstieg der Inflation. Den besten Schutz dagegen bietet Gold. Anleger sollten ein Viertel ihres Depots darin anlegen.

    ich finde den Artikel gar nicht so dramatisch, interessant ist, dass aber das Thema Inflation / Deflation einigermaßen verständlich durchgegangen wird.
    nichts neues, aber lesenswert.

    Ihr? Bin ich adelig? [smilie_happy]
    Ne, im ernst. Früher oder später wollte ich mich mal dem Thema widmen, ich will ja mein Geld jetzt nicht auf Deibel-komm-raus an der Börse verbraten. Und selbst wenn: Um zu wissen, wie ich es verbrate, muss ich ja erstmal die Grundlagen klären. :whistling:

    Ich habe 10 Jahre lang in Aktien investiert: und hatte eine ziemlich gute Performance:
    Lies Dir das mal durch:
    Gold aus Sicht eines Aktieninvestors: Die Hausse hat gerade erst begonnen


    Außerdem solltest Du 1,95 euro in dieses Buch investieren:
    http://www.amazon.de/Die-Kunst…oks&qid=1256157275&sr=8-2


    Kostolany hat da 50 Jahre Börsenerfahrung drin.


    Wie teuer Dein Depot und die Order ist, ist unerheblich im Vergleich, dass Du in 6 Monaten
    100% gewinnen oder 90 % versenken kannst.


    Ich habe 2002 und 2003 Aktien gekauft und bin 2006 raus.
    Performance nie ausgerechnet, ich schätze mal 30% ro Jahr, habe das meiste allerdings mit Tele atlas und dem Wiederaufstieg von Sulzer und Ericsson verdient.
    Im Dez 08 und febr 09 bin ich rein, hatte in 3 Monaten 40% plus und bin seit Juni bis auf Rio Tinto komplett draußen
    und habe in Edelmetall umgeschichtet.
    am meisten Plus habe ich dabei mit dem Wiederaufstieg von Fortis, Bank of ireland und Rio Tinto gemacht.


    Wenn Du hier im Forum eine weile liest, wirst Du feststellen, dass derzeit kein gutes Timing ist.
    Insider verkaufen in Masse.
    Ich denke mit Rohstoffaktien und Goldminen kann man auch heute noch langfristig seinen schnitt machen:
    auf einen Horizont von 10-20 Jahren ist man sicherlich im Plus.
    Aber kurzfristig (Q1 2010?) rechne ich mit einem heftigen Einbruch.


    Selbst falls bei einer Inflation die Aktien gut laufen, ist es sehr wahrscheinlich, dass sich unser bankrottes Vaterland bei seinen Bürgern bedienen dürfte.


    In Le Monde hat ein Professor durchgerechnet:
    In den letzten 500 Jahren gab es nur 2 Mal den Fall, dass sich Länder mit einer Staatsverschuldung wie heute, aus eigener Kraft von den Schulden befreien konnten (England 1815 und USA 1865). In allen anderen Fällen gab es Hyperinflationen, Staatsbankrotte, Streichungen von Zinskupons,
    Währungszusammenbrüche.


    Irgendein bekannter Investor sagte mal: die gefährlichsten Worte für den Anleger sind:
    "Diesmal ist alles anders".


    Derzeit ist im System etwas faul: alle anlageklassen boomen: Aktien , Anleihen, Gold.


    Das gab es noch nie vorher.


    Mir ist der markt nicht geheuer und deswegen verzcihte ich gerne auf Zinsen und Aktiengewinne.


    Derzeit als Aktien-Neuling in den Markt zu gehen ist ein Glücksspiel.
    wenn überhaupt, dann Roshtoff aktien mit langfristigem Anlagehorizont.

    nur ein extrem geringer teil der menschen ist bereit, aus abstrakten Überlegungen Ableitungen für das Handeln zu ziehen.
    von daher ist es leider nicht möglich, mit der mehrheit der Bürger irgendwas zu unternehmen um einen Global economic collapse zu verhindern.
    das einzige, was man machen kann, ist die paar Prozent, die empfänglich sind, zu erreichen und zu bekehren.
    Besser 6% haben vorgesorgt als 1%.

    Preiserhöhungen aus Unternehmersicht:
    Wenn der Absatz hinkt, dann ist der natürlichste Reflex von Unternehmen, die Preise soweit zu senken, bis an weiter unten wieder auf Nachfrage trifft.
    Wenn man auf keinen „Boden“ stößt, dann macht die Preissenkung keinen Sinn.
    Während sinkender Preise heist das Unternehmensziel „Maximierung des kurzfristigen Unternehmensgewinns“.
    Wenn de Nachfrage nicht anzieht, muss man Fett und Fleisch vom Unternehmen abschneiden und so schlang werden, dass die Kapazität der eingebrochenen Nachfrage angepasst werden.
    Sobald das geschehen ist, werden die Preise auf wieder anziehen – bis auf ein Niveau wo die Nachfrage wieder weniger wird.

    Im Buch von Dr. Hermann Simon „Power Pricing“ – dem Standardwerk,
    sind die Preis-Absatzfunktionen alle erklärt.

    Derzeit haben die Unternehmen immer noch zuviel Kapazität. Viele Unternehmen gingen davon aus, dass die Rezession kurz ist und es teuer und unvorteilhaft ist, Kapazität abzubauen.

    Sobald sich die Meinung ändert und Kapazität abgebaut ist, können die Preise (zuerst selektiv, dann auf breiter Front) steigen.

    Einfallstor könnte wieder mal Energie, MWst und Abgaben des Staates sein.
    (meine Müllgebühren steigen am 1.1.2010 um 40%).

    In Südafrika soll der Strom in den kommenden 3 Jahren um 300% teuer werden.

    Die Mischung aus zu großen Kapazitäten und mauer Nachfrage verhindert derzeit Consumer Price Inflation.

    In amrika hat fast jeder Immobilienbesitzer diese 8000 Dollar Subvention abgefasst, die es beim Erstkauf einer Immobilie gibt.

    Wo wäre der Markt, wenn es diese Subvention nicht gebe?
    Bei einer natürlichen deflation!

    Das Injizieren von 8000 Dollar pro Immo-Kauf hat inflationär gewirkt, denn es hat die Immobilienpreise in den USA vor einer stärkeren (natürlichen) Deflation bewahrt.

    Und was ist mit der Mwst.-freien Babette ?)

    EU Recht hin oder her: ich halte es sogar für denkbar, dass die 0% MWst für Gold fallen, zumindest für Barren.


    Bei Münzen bin ich mir nicht sicher: das sind letztlich ja offizielle Zahlungsmitteln in anderen Ländern. Und wenn Deutschland auf kanadische Golddollars und Krügerrands 19% Mwst drauflegt, dann legen die Ausländer bald auch 19% Mwst auf die Einfuhr von Euros nach Südafrika und Kanada?


    Dreck?? so ein Quatsch!! Das sind eingeschmolzene Eagles aus der Roosevelt-Ära. :wall:
    Ausgangslegierung für die Neuprägung ohne nochmal raffinieren zu müssen.

    Bei Barren in außerhalb des Systems (Comex, Notenbanken, London) gehandelt werden, lohnt sich Fälschung auf jeden Fall.
    ich vermute wir werden noch öfter mal Fälle in der Presse sehen, wo Privatinvestoren riesige Barren zu einem Spottpreis direkt von der
    Nigerianischen Notenbank bekommen - die sich später als Schrott herausstellen.


    Bei den Barren innerhalb des Systems ist normalerweise alles numeriert: das System ist ja so aufgebaut, dass nicht bei jedem Kauf wieder die echtheit überprüft werden muss. Genau deswegen ist der Spread ja auch viel geringer als bei Privatverkäufen.


    Fälschungen im offiziellen Goldhandel von Comex/Londonder Goldbörse dürften viel zu leicht auf den Urheber zurückzuführen sein.


    Falls das Fälschungsgerücht stimmt, vermute ich allerdings andere Gründe als Goldpreismanipulation.


    Erinnert Ihr euch noch an die Iran-Contra-Affaire? Da hat die CIA in den 80er Jahren den Staatsfeind Iran mit Waffen beliefert, um mit dem Profit aus den Waffengeschäften Aktionen gegen die Sandinisten in Nicaragua zu finanzieren.
    Das waren zwar nur ein paar Mio dollar, aber da der Kongress nichts genemigt hatte und auch die CIA davor zurückscheut, Blüten zu drucken,
    wurde mit Waffenhandel Geld verdient.


    denkbar wäre, dass offizielle FED oder US Barren von einem Geheimdienst gegen Duplikate ausgetauscht wurde, um damit kleinere Aktionen zu finanzieren.


    Das ist, als ob man ein Bild aus dem Depot des Louvre gegen eine Kopie eintauscht: das original kommt auf den Schwarzmarkt und im Depot steht eine Kopie, die die voraussichtlich in den kommenden 100 Jahren nie gezeigt werden wird.


    bei der BoE ist belegt, dass sie die derzeitigen Goldmärkte "füttert", auch von dem Fort Knox Gold soll es Mischbarren auf dem Markt gegeben haben.


    Denkbar wäre es, dass Barren-Duplikate, die schon vor 20 oder 30 Jahren hergestellt wurden, unwissentlich auf den Markt gebracht wurden.


    Etwas anderes als ein unwissentliches in den Verkehr bringen von Fälschungen, kann ich mir nicht vorstellen.

    Goldreserven der Eurozone gehen um 2 Mio. Euro zurück


    14.10.2009 | 14:33 Uhr | Quelle: GoldSeiten
    Wie die Europäische Zentralbank in ihrem Wochenbericht mitteilt, ist der Bestand an Gold und Goldforderungen der Banken der Eurozone in der Woche per 9. Oktober um 2 Mio. auf 238,2 Mrd. Euro zurückgegangen.


    Die Netto-Devisenreserven sanken um 4,1 auf 179 Mrd. Euro.


    Die Bilanz beträgt 1,8 Billionen Euro; in der Vorwoche lag sie bei 1,845 Billionen Euro.



    © Redaktion GoldSeiten.de


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    wer hat da Devisen verkauft?
    Interessante Meldung: nicht wegen des Goldes, sondern wegen dem Sinken der Devisenbestände.
    Ich dachte, alle europäischen Zentralbanken würden derzeit Dollar kaufen, um den Absturz des Dollar zu verhindern
    Stattdesswen wurden netto in einer woche Devisen verkauft.


    Da eurpäische Zentralbanken kaum Yen und Rubel als Reserve-währungen halten, läuft ein absenken der devisenbestände um 4 Mrd darauf hinaus,
    dass Dollar verkauft wurde.


    4 Mrd klinken wenig: wenn aber mit der gleichen geschwindiglkeit weiter verkauft würde, dann wäre der Bestand in weniger als einem Jahr Null!


    Für mich sieht es so aus, als ob irgendeine europäische Bank statt Dollar zu kaufen, sogar Dollar verkauft hat.

    Danke für den Artikel: der ist echt lesenwert: die vorsichtige und überlegte Art gefällt mir sehr gut.


    der autor meint, dass wir dem ende der goldhausse inzwischen näher sind, als dem Beginn:
    d'accord.
    (wobei bei jeder hausse die größten gewinne im letzten drittel passieren.)


    fundamental ist er für gold weniger optimistisch als 2004-2008.
    wobei er anmerkt, dass derzeit noch die klassischen Merkmale des "Peaks" fehlen:
    d.h., dass das Investment bei Taxifahrern und auf Cocktail Parties die Nr 1 ist,
    so wie es beim dot com bubble oder der immobilien Bubble war.


    in seinem chart meint er, dass die early majority schon seit 2 jahren "im Gold" ist.
    das glaube ich nicht.


    der zyklus der durchsetzung von technologie Innovationen (innovatoren, early adopter,
    early majority, late majority....) ist meiner meinung nach nicht 1:1 auf auf Finanzmärkte anwendbar.
    Da sehe ich lieber eine Abfolge von "innovatoren, smart money, big money, dump money" )


    Man kann diskutieren, ob der eine oder andere Investor heutzutage schon dem big money zuzurechnen ist,
    oder ob es sich immer noch um smart money handelt,
    aber dump money ist derzeit noch mit Riesterrenten, Immobilien, aktien und festgeld beschäftigt.


    hin und wieder taucht der begriff einer Gold bubble auf.
    es kann sein, das es diesmal anders ist, aber ein erkennungsmerkmal von bubbles sind die ausufernden Dimensionen. auf dem Höhepunkt der Japan Bubble waren die Immobilien von Tokio mehr wert als alle Immobilien der restlichen welt. und bei der nasdaq bubble war yahoo mehr weit mehr wert als daimler oder boing.


    und von sowas sind wir bei gold auch bei 2000 dollar / unze weit entfernt.


    das müsste schon sowas sein, dass südafrika mit seiner jährlichen goldminenprodultion alle dax-unternehmen kaufen könnte.


    den dow/gold chart kannte ich schon. während des gold peaks 1980 war es für ganz kurze zeit möglich, mit einer unze den dow, der bei 800 dollar stand zu kaufen. also müsste jetzt gold auf 9500 dollar steigen - oder der dow auf 1170 punkte fallen. (oder irgendwas in der mitte)


    ich bin mir aber bei allen dollar-basierten und dow basierten vergleichen unsicher:
    der dollar ist dermaßen volatil, die Inflation dermaßen hoch,
    und die Dow unternehmen sind auch nicht mehr, was sie mal waren
    (aus general electric ist ein immobilienbesitzer mit sowas wie 35.000 Immoblien geworden,
    eine Bank oder vielleicht ein Hedge fond sind sie schon set den 90ern:)
    wie soll man da noch vergleichen?


    Ich habe mir 2002 oder 2003 in spanien (mit etwas suchen) tolle schuhe für 30 euro gekauft (damals habe ich noch in 60 DM umgerechnet). ich habe mir mehrere paar gekeuaft und gelagert.
    jetzt bekommt man solche schuhe nur noch für 120 euro.


    das "investment" hat sich also in 6 bis 7 jahren vervierfacht:
    Oh Gott: die "Schuhpreise vervierfacht. Die Schuhblase ist kurz davor zu Platzen".


    irgendwann, wenn die hausse weitergeht, werde ich mal ausrechnen, wann gold hoch oder zu hoch zu anderen wertren bewertet ist.
    ich habe gelesen, dass der rennfahrer hans joachim stuck ende der 70er für ein autorenn 2000 dollar bekommen hat.
    das oberklasse modell von chrysler, der "chrysler new yorker" kostete 1980
    $10,459
    http://de.wikipedia.org/wiki/Chrysler_New_Yorker
    wenn ich einen goldpreis von 650 dollar nehme, dann konnte man also für 16 goldunzen
    das chrysler oberklasse modell kaufen.
    heute sind 16 unzen 11.000 euro wert.


    schwer zu sagen, ob heute ein chrysler new yorker eher sowas wie eine C-Klasse oder E-Klasse sein würde.
    aber nach diesen rechnungen, sind wie immer noch weit ab vom gold-peak.


    dow und dollar sind so manipuliert, dass ein dow/gold chart und ein gold/dollar chart wenig sagt:
    man müsste einen chart Gold zu einen Warenkorb machen, der zur hälfte aus consumer goods und zu andren hälft aus assets (immobilien, rohstoffe) besteht.
    wenn man dann auch noch den demografischen faktor hineinbekommt, hätte man VIELLEICHT ein tool,
    das einem zeigt, wo wir gerade in der goldhausse stehen.


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    trotz afganistan, ölkrise und inflation: in den 80ern stand ein kollaps des papiergeld systems oder hyperinflation nicht auf der agenda. und egal ob sowas kommt oder nicht: wenn eine größere anzahl von papiergeldbesitzern sich ernsthaft mit dieser problematik auseinandersetzt und "diversifiziert", dann ist schlichtweg nicht genügend edelmetall da, um aus dem Giralgeld in counterpartfreies Edelmetallgeld zu tauschen.

    Nach der Österreichischen Schule der Nationalökonomie entfernt sich der Staat gegen Ende des Kreditzyklusses von seinen Bürgern und agiert nur noch,
    um sich selbst zu erhalten.


    Ein Beispiel in welche Richtung das geht, kommt aus GB:
    http://www.independent.co.uk/m…d-paycheques-1711265.html


    In GB wurde ein neues Gesetz erlassen, dass es dem Finanzamt ermöglicht, Steuerschulden direkt vom Gehalt der Bürger zu pfänden.
    Bisher brauchte das Finanzamt, wie jeder andere Gläubiger auch, einen Gerichtsbeschluss zum Pfänden des Gehalts.
    Bei Beträgen bis 2000 Pfund kann nun sofort ohne Gerichtsbeschluss gepfändet werden, was, wie die britische Zeitung Independent bemerkt,
    eine unzulässige Bevorzugung des Staates gegenüber anderen Gläubigern ist.


    Was es für Folgen hat, wenn auf dem Konto statt eines Gehaltseingangs nichts mehr reinkommt und keine Miete und kein Essen bezahlt werden kann,
    kann sich jeder ausmalen. Dadurch, dass es keine Gerichtsverhandlung gibt, kann sich ein Steuerschuldner auch nicht mehr verteidigen und keinen
    Abzahlungsplan erwirken.

    Wenn Zentralbanken intervenieren, würde ich ja eher auf denjenigen setzen, gegen den die intervenieren. Der Markt ist stärker.....Noch besser dürfte wohl sein, auf denjenigen setzen, gegen den niemand ernsthaft intervenieren kann, jedenfalls nicht durch drucken von irgendwas......


    Heute ist jedenfalls der 13.10. Und außer dass in etlichen Mainstreamartikeln gesagt wird, die Notenbanken überall intervenieren gegen einen Dollarverfall, ist nix passiert. Der Deckel scheint momentan zwar bei 1,48$/€ drauf zu sein. Aber nach Korrektur sieht das nicht wirklich aus. Warten wirs ab.

    Die Zentralbanken drucken Yen, Euro, Won und Schwiezer Franken, um damit Dollar zu kaufen.
    die dollarmengen stapeln sich dann bei den Zentralbanken.


    Falls die Dollar-Inhaber die Euros nur auf dem Konto lassen, passiert nichts. Vermutlich gehen sie aber eher auf Einkaufstour.


    Das Spiel läuft auf eine abwertung aller Währungen zum Dollar, d.h. Öl, Gold, Rohstoffe dürften profitieren.
    Bei den Rohstoffen dürfte die maue Nachfrage Preis-Exzesse bremsen.
    Gold spielt aber inzwischen die Währungs-Klaviatur und löst sich von seinem Rohstoff-Image,
    von daher dürften wir viele Tage sehen, an denen Gold besser performt als Rohstoffe.


    Bei der Pfund-Krise in den 20er Jahren gab es Währungen wie die Reichsmark und besonders der goldgedeckte Dollar, die profitiert haben.
    da es diesmal wohl keine Währung (außer Gold) gibt, die es sich leisten kann, stark zu bleiben,
    müsste es auf eine Goldhausse hinauslaufen.


    Die Bedrohung des Systems geht derzeit nicht von den privaten Unzenbesitzern aus, sondern von hebelten Hedgefonds und smart money,
    dass in ETFs investiert. Von daher ist bei einer virulenten Dollarkrise und einer außer Kontrolle geratenen Goldhausse wohl davon auszugehen,
    dass es Versuche geben wird, Finanzinstututionen den Besitz von Gold zu verbieten (wie das in Deutschland meines Wissens bei Versicherungen der Fall ist,
    richtig ?? ) und/oder eine Zusammenballung von long Positionen an der Comex zu verhindern.
    Ich würde auf keine Fall Edelmetall-ETFs mit Sitz USA oder GB kaufen.
    Falls es in den USA zur Liquidierung der Edelmetall ETFs kommen sollte, gäbes es vermutlich einen starken Rücksetzer.


    ein gemanagter langsamer Anstieg des Goldpreises wäre vermutlich für alle Seiten das Beste.

    die 400 tonnen des IWF werden nie auf den Markt kommen: einiger Zweck der großagelegten Streuung dieser Mitteilung war nur,
    Leute wie Dich vom Goldkauf abzuhalten.
    China hat bereits großes Interesse an den 400 tonnen angemeldet. wenn China massiv (und offen) an den märkten kaufen würde, wäre der Kurs von Gold gleich sonstwo.
    Die sind froh, wenn sie das IWF Gold bekommen können.


    Wichtig ist: willst Du mit Gold spekulieren - oder Dich gegen einen Worstcase absichern.


    Egal wie Deine Strategie aussieht: Du solltest morgen mit 10-20% deiner Gesamtinvestiionssumme einsteigen, physisch.


    Danach solltest Du nachdenken, was Du mit Gold erreichen willst.
    wenn Du reich werden willst, könnte es interessanter sein, in Silber zu investieren, da ist noch mehr Potential drin.


    wenn Du Aktien kennst, dann solltest Du auch beim Gold die gleichen Regeln anwenden und dich in diversen Positionen in die Hausse hineinkaufen.


    Sobald Du mit einem größeren Betrag in Edelmetalle gehst, solltest Du hier im Forum ältere Threads lesen:
    Gold ist die härteste Währung der welt und hat viele Feinde.


    Kein Grpßaktionär käme auf die Idee mitten in der Hause seine Aktienpakete so auf den Markt zu werfen oder das Unternehmen schlecht zu reden,
    dass der Kurs maximal sinkt.
    aber die Notenbanker haben immer noch (einige wenige) Tonnen Gold - und sowas kann passieren.



    leider ist es so, dass unser Geld nicht mehr sicher ist: von daher wird jeder irgendwo was verlieren:
    wer euros hat, verliert durch Inflation,
    wer was auf der Bank hat vielleicht durch eine Pleite,
    wenn das nicht passiert holt sich vielleicht der Staat ein paar Wochen vor dem Staatsbankrott 20% deines Vermögens über eine Zwangsanleihe.
    Von daher ist es immer gut, etwas Gold zu haben.



    (nicht lachen: selbst die Regierung Kohl hat in den 80er Jahren, als sie klamm waren, eine Zwangsanleihe geplant, die aber wegen verfassungsrechtlicher Bedenken fallen gelassen wurde.)


    manches von dem, was die Goldbugs hier schreiben, wird Dir sehr strange erscheinen.
    aber wenn man erstmal ein paar Barren oder Taler in der Zuckerdose hat,
    dann merkt man, welche Vorteile Gold bietet - selbst wenn der Kurs mal runtergehen sollte,


    "Gold kann nicht pleite gehen", sagte Opa immer.
    Bei jeder Papierwährung kann morgen jeman erklären, dass die nix mehr wert ist oder dass es einen anderen Umtauschkurs gibt.
    Gold hatte immer einen Wert.


    Sobald Du geauer weist, was eigentlich Deine Strategie für deine Anlage ist, kannst Du ja hier im Forum posten:
    da wirst Du immer Hilfe bekommen.

    Der einflußreiche Wirtschaftsblogger Chris Martenson, Ex-Vice-Präsident von Pfizer und aufmerksamer Beobachter des öknomischen Kollaps hat sich in einem Artikel ganz der Frage gewidmet, ob in Zukunft deflationäre oder inflationäre Tendenzen überwiegen.


    Wichtigeste Aussagen: die Preisrückgänge sieht der derzeit vor allem als Reaktionen in der Supply & Demand Situation und noch nicht als massive monetäre Phänomene.


    Er sieht es so, dass derzeit durch geänderte Bilanzregeln und das Aufkaufen toxischer assets durch die FED eine Zerstörung des Geldes verhindert wird.
    Das Abladen fauler Kredite bei der FED und das nicht-abschreiben von faulen Papieren führt dazu, dass der natürliche Prozess der Deflation verhindert wirdund seiner Meinung nach auch nicht stattfinden wird.


    http://www.chrismartenson.com/…ists-may-be-missing/29151


    In einem anderen Artikel rechnete er mal aus, dass die FED in diesem Jahr mehr Hypothekenanleihen aufgekauft hat, als 2009 vergeben wurden.
    Er schrieb dazu sinngemäß: Does the FED supports the mortage market? No, the FED is the mortgage maket.


    d.h. dass statitsisch jeder ami, der in diesem Jahr eine Hypothek aufgenommen hat, diese Hypothek de facto von der FED bekommen hat.