Beiträge von Dr_Meyer

    im Interview mit Hellmeyer im Hotel atlantik von ende august oder anfang september sprach Saiger von einem Rücksetzer,
    der unmittelbar bevorsteht (und Kleinanleger aus dem Markt treibt) bevor es dann ab Okt 2009 enorm hochgeht und erstes Zwischenhoch etwa März/April bei 1500 dollar sein sollte.


    Hellmeyer sagte, dass der Ausbruch zu nah ist und man nur noch mit 1/3 seiner Position traden sollte, den Rest solle man festhalten.


    die Herbst Rally, die Saiger ende august prohezeit hat, ist längst am Laufen. Mag sein, dass de Rally technisch gesünder wäre,
    wenn es vorher einen Einbruch gegeben hätte, aber so what...
    die jetzige Rally ist auch nicht schlecht

    ------------------


    Vor ein paar Tagen gab es auf nzz.ch ein Interview mit einem schweizer Banker, der seit 2005 Gold empfohlen hat,
    es aber derzeit (bei 1060 dollar) zum verkauf empfohlen hat, da er meinte, der Preis sei zu hoch.
    er rechne mit einem rückschlag, den man zum wiedereinstieg nutzen sollte.


    Natürlich weis kein Mensch, ob es im Zuge eines Börsenkrachs nochmal zu (kurzeitigen) nachkaufgelegenheiten im 1000 dollar oder 900 dollar bereich kommen sollte.
    die dynamik der letzten tage zeigt aber, wie sehr die goldhausse an fahrt gewonnen hat und wie leicht es sein kann,
    dass ein trader den wiederaufsprung verpassen kann.

    Noch ein paar Details zu den Goldkäufen der Notenbank von Sri Lanka:


    Der Notenbankchef gab am Freitag in der Financial Times UK (ist im kostenpflichtigen Bereich):


    In Le Monde wird er aber zitiert:
    http://www.lemonde.fr/archives…ord-absolu_1263912_0.html


    Nous avons connu une forte volatilité des devises durant la crise qui nous a donné l'impression que nous avions besoin d'investir dans quelque chose de plus solide", a affirmé Ajith Nivard Cabraal, le gouverneur de la Banque centrale du Sri Lanka, dans une interview publiée vendredi par le Financial Times.


    "Wir haben eine starke Volaitilität der Devisen während der Krise gesehen. Das hat bei uns den Eindruck geschaffen, dass wir in etwas investieren müssen, dass solider (als Devisen) ist."


    Its natürlich eine banale Ausage: aber das von einem Notenbanker!
    Keine Ahnung ob Sri Lanka nun 5 Tonnen oder 50 Tonnen gekauft hat: das wird noch oft zitiert werden und gemeinsam mit den Käufen der indischen und russischen Notenbank klar machen, dass Gold wieder auf dem Schirm der Devisenhändler ist.


    ----

    Bei einer Goldparty kaeme hoechstens ein Goldverbot, aber keine Waehrungsreform. Eine Waehrungsreform droht nur in der Deflation. Beides gleichzeitig ist unsinnig.

    gruenundblau: Deine unerschöpfliche Power ehrt Dich, aber Deine Argumentationen werden immer abenteuerlicher.


    Zuerst muss man mal feststellen, dass Währungsreformen ein Privileg des Papiergeldes sind.
    Bei EM gab es zwar Währungskrisen oder EM abflüsse, aber es hat noch nie jemand gschafft, EM für wertlos zu erklären.


    Die Geschichte ist voller währungsreformen NACH einer Inflation. Eine Währungsreform nach einer Deflation: gab es sowas überhaupt schon mal?


    ein Goldverbot von 10-20 Jahren kann man locker aussitzen, während die Barren unter der Hütte vom Dobermann vergraben liegen.
    Gegenüber einer währungsreform ist man machtlos.


    90% des Giralgelds ist Schuldgeld. wenn der Schuldner ausfällt, ist das Geld weg.
    also Deflation: aber ganz ehrlich: wenn wirklich 90% des Geldes vernichtet werden, dann werden die Staaten nicht diejenigen belohnen,
    die Papierscheine in die Vorhänge eingenäht haben, sondern im Rahmen einer Währungsreform alle Banken und Bürger großzügig mit neuen bedruckten Scheinen ausstatten.


    Eine wirklich große und starke Deflation ( in 5 Jahren: Löhne -30%, Krankenkassenbeiträge -30%, Benzin -50%, Hauspreise -80%) kann ich mir beim Papiergeld
    nicht vorstellen. alle echten Deflationsbeispiele, die mir einfallen, waren zu Zeiten des Gold und Silbergelds.


    Falls Du eine wirklich starke argumentative Deflationstherie hast, die -30 % bringt, werde ich das ausdrucken und als Verhandlungsgrundlage bei meinen Mitarbeitern und der Krankenkasse vorlegen :)

    ist schon lustig zu beobachten, wie gold mit den aktienmärkten korreliert. da geht es tagelang im gleichschritt. aktien hoch, gold hoch; aktien runter, gold runter. also inflationsspekulanten, die da aktiv sind. und heute dann mal wieder die arbeitslosenzahlen. aktien tauchen kurz weg, gold läuft dagegen hoch. da sind dann kurzfristig wieder die crashspekulanten am werk. alles in allem gibt es für jedes szenario investoren, die gold kaufen wollen.


    Ich gebe zu, dass ich mir während des september/ok ausbruchs sorgen gemacht habe,
    dass Gold im Zuge der allgemeinen Liquiditätsüberflutung nach oben gespült sein könnte: wenn gleichzeitig alle asset klassen stigen, ist es gruselig.


    aber derzeit zeigt sich, dass aktien runtergehen und Gold steigt. das, worauf viele hier spekulkuliert haben, ist eingetreten: Gold verhält sich nicht mehr wie eine Commodity, sondern wir eine sehr harte Währung.

    bin ausnahmsweise d'accord, was aktien betrifft.


    Prechter hat 2001 geschrieben, dass Gold von 250 dollar auf weniger als 100 dollar abstürzen wird. Soviel zu Prechter.


    Nichtsdestotrotz: die Party an den Aktienmärkten ist vorbei: ich bin bei + 40 raus (seit Dez, 08), danach wurde es mir zu gruselig.
    Ich halte nur noch kleinste Positionen im Rohstoffsektor.


    Man muss derzeit einfach nicht zwingend in Aktien investiert sein.


    Die Fundamentals sind lausig, die Hausse wird vom billigen Geld getrieben. Welcher der beiden Faktoren überwiegen wird und wie das von den Martteilnehmern interpretiert werden wird, ist Zufall.



    Ich hatte immer aktien und habe hübsch antizyklisch gekauft und verkauft, aber derzeit sehe ich EM als deutlich bessere Investments an:
    Gold aus Sicht eines Aktieninvestors: Die Hausse hat gerade erst begonnen
    (Gold aus Sicht einen Aktieninvestors)

    auch waren buffet kann 40 mrd papierdollar nicht in Gold investieren. Das wäre das sechsfache, was die Inder gekauft haben.


    Falls er 50 mio privatgeld in gold investiert hat, wird er das nicht an die große Glocke hängen.
    Peter Schiff meinte, dass Buffet eine so wichtige Figur in den USA ist, dass Buffet niemals zugeben könnte,
    dass er bärisch für den Dollar ist.
    Buffet sagt, dass er mit der Eisenbahn auf den Wiederaufschwung der USA wettet.


    Aber in Worklichkeit dürfte wohl eher das Szenario stimmen, dass in 10 Jahren (wie Schiff meinte), diese Eisenbahn amerikanische Kohlen
    zum Hafen bringt, um sie nach China zu exportieren.
    ich habe nicht überprüft, ob diese Linie sich wirlich für Kohle exporte eignet.



    Fakt ist, dass es derzeit schwer ist, auf einen steigenden Ölpreis zu wetten, da Öl schon teuer ist.


    Jim Rogers sagt mal vor 3 Monaten im Fernsehen:
    - Öl ist teuer, schon fast zu teuer. wenn es teuer wird, werden landwirte mais und zucker anbauen um daraus Äthanol herstellen zu lassen.
    Mais und Zucker sind aber auch schon teuer.
    Aber wenn ackerland, auf dem heute Baumwolle wächst, zu Zucker und Mais ackerland gemacht wird, dann wird Baumwolle teurer,
    da die Fläche auf der Baumwolle angebaut wird, immer kleiner wird.
    Und Baumwolle ist noch billig.


    Die beste Möglichkeit, um jetzt noch auf einen steigenden Ölpreis zu wettem, ist als in Baumwolle zu investieren.


    wer weis, wer weis, worauf Warren Buffet wettet.
    Vielleicht hat er sich auch gesagt: die beste Mögichkeit, gegen den Dollar zu wetten, ist eine Eisenbahn zu kaufen,
    die dann profitiert, wenn der Dollar so stark fällt und Öl so teuer wird,
    dass TRucker kein Benzin mehr kaufen können.
    Bei so einer Wette auf den fallenden Dollar muß er keine Angst vor kurfristugen dollar Short szeezes haben.

    Das eine schliesst doch das andere nicht aus! Staatsbankrott, vielleicht gepaart mit Hyperinflation um sich zu entschulden. Angeblich ist das ganze ja inszeniert, ob es wirklich so ist weiss ich nicht. Aber ich denke es kommt, egal ob geplant oder nicht. Die Masse wird Angst vor einer Wiederholung haben und hat viel Geld verloren, das sie den Banken anvertraut hatte. Das ist doch ein super Boden für die Rufer nach einer "Neuen Weltfinanzordnung", einer Welteinheitswährung mit Strikter Kontrolle der Finanzmärkte, und schließlich der "One world", Welteinheitsregierung, die angeblich dafür sorgt das alles besser wird und den Menschen das Blaue vom Himmel verspricht.


    In der Bibel wird dieser Weltführer "der Antichrist" genannt, mit dem mythenbehafteten Namen "666" als Zahlenwert. Wir begegnen schon heute den Vorboten davon, die "Elite" liebt die Zahlenspiele und Bilder. Ich nenn nur ein paar: Die Zahl 666 auf jedem Rezept des Arztes (Schwenegrippe lässt grüssen), der Dämon Baphomet auf dem Personalausweis, die Frau auf dem Tier (Offenbarung!) auf dem griechischen 2-Euro-Stück etc. etc. It is on the way....

    In Deutschland sind seit dem zweiten Weltkrieg die Eliten so sehr in Deckung gegangen, dass man sie gar nicht mehr sieht.


    In Frankreich ist das ganz anders, die haben außerdem ihre drei Grand ecoles, die die Eliten ausbilden und massgeblich poilitische ziele verfolgen (atomenergie).
    Wer mal in Frankreich gelebt hat, bekommt nach einer Weile mit, was es bedeutet, wenn eine Regierung wirklich Interessen der nationalen Eliten verfolgt.
    Ob die Interessen der nationalen Eliten deckungsgleich sind mt denen der Mehrheit des Volkes, mag dahingestellt sein.


    Es steht außer Frage, dass die anglo-amerikanische Elite derzeit alles versucht, um ihre Vorherrschaft zu retten.


    Vor 100 Jahren war der einzige ernstzunehmende Gegner Deutschland (das damals in den Zukunfttechgnologien Chemie und Elektronik vor den amis lag)
    und Japan, dass mit dem 2. WK auf zum mittleren Vasallen zurechtgestutzt wurde.


    Nur, weil also die anglo-amerikanischen Eliten ihre Macht (gegen das austrebende Asien) verteidigen, muss man nicht gleich von Systemkollaps und Bilderbergern sprechen.


    bis vor einiger Zeit hielt ich einen Systemkollaps für möglich. inzwischen gehe ich eher von einem langsamereren Prozess aus.


    die Leute wollen einfach belogen werden: und da wird dann halt jahrelang der Staat über die Druckerpresse finanziert.
    Da gleich eine Weltwährung dran hängt, funktioniert es eine weile.


    die Leute sind so gestrickt, dass sie die Wahrheit einfach nicht glauben wollen.


    wenn auf dem Marktplatz ein Ufo landet, dann würde der gute deutsche Michel zum Nerven-Doktor gehen.
    Dass er WIRKLICH ein Ufo gesehen hat, hält er für ausgeschlossen.


    ähnlich ist es mit dem papiergeldsystem und der verschuldung: kann sein, dass das noch 10 jahre lang dahinsicht.
    Sparer werden durch Nullzinsen und Inflation enteignet, Schuldner verschulden sich immer mehr.


    In Russland, Serbien und Argentinien gab es Hyperinflationen, ohne dass man von einem absoluten Systemcrash reden muss.
    Die Eliten blieben oben, es wurden nur ein paar Politiker ausgetauscht.


    Die hässliche Seite bei so einem langen Sichtum ist leider, dass der Staat seine Aufgaben vernachlässigt: wenn 60% des Etats in den Schuldendienst
    fließen, werden keine Richter und Polizisten mehr bezahlt und es gibt bei der Kriminalität bulgarische Verhältnisse.


    Die positive Seite bei so einem Szenario ist, dass man mit genügend Gold in Länder übersiedeln kann, in denen es besser läuft.
    Oder das eigene Leben etwas erträglicher gestalten kann.


    --


    Das "gezielte" Reset kann ich mir nicht vorstellen. Bei einem Reset würden die anglo-amerikanischen Eliten mit ihrem Papiergeld auch die derzeitigen Machtpositionen verlieren.


    Den spirituellen Ansatz (Wiederkehr des Antichristen etc.), naja...schwierig. Ich bin mir nicht sicher, ob die Wiederkehr des Anti christen wirklich theologisch belegt ist.
    Grundsätzlich darf man niemals seine Erkenntnis dadurch limitieren, dass man Dinge ausschließt. Von daher sollte man das aufmerksam beobachten.


    Die kommenden Jahre werden spannender, als mir lieb ist.


    Wie sagte Chris Martenson mal: wenn man die grundlegende Erkenntnis gewonnen hat, dass die kommenden 20 Jahre grundsätzlich anders werden als die vergangen 20 Jahre, dann hat man schon sehr viel gewonnen.

    Da hier immer wieder gesagt wird "Bild macht in Silber" und das als Bsp für eine heißgelaufende Hausse genannt wird,
    muss ich jetzt mal was richtig stellen.


    Also:


    Bild macht seit Jahren Industriekooperationen, bei denen Produkte zu "Volks"-(Volkskombi, Volksunze, Volksempfänger :) ....)Produkten hochgejubelt werden, die dann eine genau bestimmte und bezahlte Medialeistung bekommen.


    Normalerweise sind Content und Anzeigen scharf getrennt, aber mit den Kooperationen sind die Produkte dichter an der Kernmarke der Zeitschriften dran.
    Das hat sich seit Jahren eingebürgert, ist zwar gegen die guten Sitten der Trennung von Anzeigen und Content,
    aber mit sinkenden Werbeeinnahmen ist bei allen Medien die Prostitutionsschwelle gesunken.


    Bei der "Welt" gibt es auch solche Sachen: die Micro-Site der Deutschen Bank bei der Welt ist kaum von Welt-Artikeln zu unterscheiden.


    All diese Sonderwerbeformen sind genormt und die Anzeigenverkaufsberater der Verlage zeigen den Kunden in ihren PPTs, was sie alles schönes machen können.
    Die Kunden buchen und zahlen dafür.


    Davon unabhängig gibt es in allen Printmedien Kolumnen von externen - meist erfolgreichen - Autoren.
    Dir Müller hat im letzten Jahr eines der kommerziell erfolgreichsten Bücher geschrieben.
    Er schreibt in Bild.de seine Kolumnen - und die sind halt bullish für Gold.


    Wenn ich mal die Kolumnen von Dirk Müller und die bezahlte Kooperation MDM/Bild abziehe, bleibt vom Edelmetall-Hype auf Bild.de und in Bild nicht viel übrig.


    Nach den Zahlen sah es bis Q2 2009 so aus, dass neben den üblichen Verdächtigen (Araber, Inder) nur die Chinesen, Deutsche und Schweizer privates Gold aufgestockt haben.
    In den USA weis ich nicht, was Privatangeleger an Gold akkumuliert haben, aber insgesamt gibt es noch keine EM Hausse, die von der breiten Masse, also big money und dumb money getragen wird.

    Wer wirklich große Vermögen hat, für den mögen 10% ok sein. Aber das sind Leute, die auch wirklich diversivizieren,
    d.h., die kaufen sich vom Papiergeld eine Eisenbahn - und lassen die auch "physisch ausliefern": d.h.
    Kontrolle der Mehrheit der Firma, möglicherweise sogar von der Börse nehmen.


    Wenn man Waren Buffet ist und 40 Mrd dollar papiergeld in physische werte umtauschen will, bekommt man Probleme:
    dann müsste er sechs mal soviel Gold kaufen wie die indische Notenbank gerade gekauft hat. also muss er ne Eisenbahn nehmen.

    Doktorchen..du meintest doch 20-30 ...oder täusche ich mich da.


    cu DL...die Hanseln die da immer rumzucken....bei den Weibern zählt auch nur ....immer ran an den Schlitten.......einzige Ausnahme.....Mutti Ferkel.....eher ginge ich ins Kloster [smilie_happy] [smilie_happy] [smilie_happy]

    Nein: ich gehe zu, dass ich mich geärgert habe, zu diesem Preis nicht kaufen zu können: ich war schon voll investiert.


    Ich hatte damit gerechnet, dass spätestens die Versteigerung der 30 jähriugen staatsanleigen am 13. august fehlschlägt und war deswegen ab 13. August Mittags meine letzte Position verkauft.
    Außerdem fand ich, dass der Ausbruch des Goldpreises wirklich in der Luft lag.


    Und irgendwann 2 Wochen später, 2-3 Tage vor dem "Barrick" ausbruch,
    gab es bei einem neuen Händler auf hardgeld.com einen einführungspreis von 699 oder 690 pro Krüger.
    (bei gleichbleibendem spotpreis gingen damals die Verkaufspreise der Händler immer weiter zurück)


    Da ich Gold aber inzwischen nur noch anonym kaufe, kam versandhandel für mich nicht in Frage,
    von daher blieb vom 699 euro krüger nur eine erinnerung.

    […]


    Das ist allerdings nicht nur eine Amateur Meinung: selbst Jim Rogers, der immer Gold und Silber hatte,
    sagte, dass er deutlich nachkaufen würde, falls der Preis nochmal ordentlich runter geht.
    Und irgendwo auf Goldseiten war mal ein Bericht von einem Minenfirma Marketing Manager, der 90 Fonds besuchte,
    um ihnen Gold als Anlage schmackhaft zu machen. Und alle sagten, sie finden Gold inwzischen ganz toll, wollen aber auf einen Rücksetzer warten,
    um einzusteigen.


    Da ich ebenfalls mit einem Rücksetzer gerechnet habe, habe ich meine ersten EM Positionen über die Firma gekauft:
    dann wären es halt Betriebsverluste gewesen, die man leicht wegstecken kann.


    falls die FED die Zinsen erhöht, könnte es einen erheblichen Rücksetzer geben.
    Aber wenn die FED die Zinsen auf 6% bringt, dann sind 2-3 Staaten so schnell pleite,
    dass man wahscheinlich kaum dazu kommen wird, den Gold-Rücksetzer zu Nachkäufen zu nutzen,

    vor 2 Tagen war doch gerade ein Rücksetzer: ich habe irgendwo Krüger rands für 730 euro gesehen,
    das war der gleich Preis, den ich auch mal im Frühling gezahlt habe.


    Lass mich raten: seit Tagen überlegtst Du, und nun, wo Gold bei 1090 dollar steht, siehst Du die Fälle davonschwimmen.
    Es ist nunmal so, dass steigende Kurse einen unnachahmlichen Kaufzwang auslösen und sinkende Kurse Panik.


    Heute gilt ein Krüger für 733 euro als schnäppchen, im august gab es welche knapp unter 700 euro.


    Mach Dir klar, wozu Du Gold haben willst.


    wenn Du 5% deines Vermögen als Versicherung gegen den Worst case haben willst, dann ist es egal, ob Du zu 733 oder 770 euro kaufst.


    Und wenn es mehr als 5% sein sollen, dann sollte man Stück für Stück Positionen aufbauen.
    Immer, wenn der Kurs am unteren ende des aufwärtstrends ist, eine Position kaufen.


    Vor allem sollte man sich aber klar sein, warum man Gold kauft und wie der Gesamtmarkt aussieht.
    Sonst gehört man bald zu den Goldjammerern, die jedesmal, wenn der Preis ein wenig runtergeht, das Jammern bekommen.


    als Goldanleger sollte man ein wenig über Börse und Börsenpsychologie wissen:
    Kostolany "Die Kunst über Geld nachzudenken".


    Mein Tipp: eine kleine Position physisch kaufen.
    Dann über einen Zeitraum von 6 Monaten Positionen in Xetra Gold kaufen und dann dass xetra gold an einem Tag verkaufen und physischen Gold kaufen.


    Es besteht zwar die möglichkeit, dass ein plötzlicher staatsbankrott zum schließen der Börse führt,
    aber wenn man mal sowas extremes rauslässt, dann ist xetra gold nicht schlecht, um Positionen aufzubauen,
    die man später - am besten anonym - in physisches Gold umtauscht.
    Das könnte vor allem interessant sein, wenn man keinen Goldhändler um die Ecke hat.

    Ich vermute, dass der RUN auf Gold beginnt, wenn das nächste Großereignis (a la Lehman) in der Finanzwelt stattfindet. Dann brechen die Dämme.
    Da Gold dann vielen zu teuer scheint, wird Silber der Favourit. Was sind schon 40 oder 50 Euro für eine schöne Silberunze???

    Erfahrungsgemäß sorgt ein Großereignis a la Lehman dafür, dass sich weltweit die Eliten solidarisieren:
    Damit der Goldpreis nicjht durch die Decke ging, haben weltweit Notenbanken den amerikanern geholfen und Gold auf den Markt geworfen.
    Ich vermute, dass der Goldpreis langfristig stärker steigt, wenn es kein bedrphliches "Großereignis" gibt - einen Staatsbankrott USA/ GB nehme ich mal davon aus, nach so einem Großereignis gäbe es kein halten mehr

    Ich vermute, dass der RUN auf Gold beginnt, wenn das nächste Großereignis (a la Lehman) in der Finanzwelt stattfindet. Dann brechen die Dämme.
    Da Gold dann vielen zu teuer scheint, wird Silber der Favourit. Was sind schon 40 oder 50 Euro für eine schöne Silberunze???

    Ich habe eine kleinere Portion Silber physisch in der Firma gebunkert (so dass ich keine MWst gezahlt habe), einen Silber ETF:
    (Gold habe ich dagegen komplett physisch)


    Die Fundamentals bei Silber sind extrem gut.


    Ich bin mir aber nicht sicher, ob beide Metalle den gleichen weg nach oben gehen.


    Für Silber spricht die Verknappung und der günstige Preis.


    Für Gold spricht, dass es spätestens jetzt mit dem 200 Mio tonnen Kauf der Inder wieder den Ritterschlag als Devise bekommen hat.


    In den letzten 10 Jahren versuchte der Mainstream Gold als eine Commodity darzustellen.


    Und die Notenbanken brachten über die Jahre ihre Goldbestände unter das Volk als würden sie peinliche Relikte einer vergangenen Zeit
    verschrotten, ausrangieren und das ehemalige Geld wurde nun zu Zahnfüllungen und Schmuck eingeschmolzen.


    Mit dem 200 Mio Tonnen kauf der Inder ist Gold 100% als Devise wieder auf dem Plan.
    Wer zukünftig Gold als Rohstoff bezeichnet, dürfte eher ausgelacht werden.


    Was kann noch kommen?


    Falls irgendwann eine westliche Notenbank (Brasilien, Kanada? Schweiz? Schweden?) ihre Goldreserven erhöhen sollte,
    wäre das ein Riesen-Signal, dass den Kauf der Inder noch überstrahlen dürfte.


    Silber wird einen anderen Weg gehen: ich denke es wird niemals wieder eine Notenbank geben, die Silber kauft.


    Nach der 200 Mio entscgheidung der Inder, wird in den kommenden Monaten mehr und mehr Big Money in Gold einsteigen,


    Für Silber sehe ich bei Big Money wenig Potenzial. Silber könnte seine größten Tage erleben, wenn Dump Money in Edelmetall wechseln will
    und feststellt, dass die 1/20 Unze Känguruh zu teuer für die monatlich verfügbaren 200 euro sind.

    vor 5 Wochen schrieb ich in diesem Thread, dass ein sehr wichtiger Punkz sei,
    dass die Notenbanken netto wieder Käufer von Gold seien.


    Vor 5 Wochen, als ich diesen Thread geschrieben hatte, stand Gold bei 1002 dollar,
    war nach dem kurzeitigen Ausbruch über 1000 dollar wieder auf einen stand deutlich um 990 dollar gefallen.


    in den letzten 4 Wochen gab es viele bullishe Prognosen zu Gold. aber auch negative.


    Viele negative Prognosen fokussierten auf ein Thema: die Nachfrage ist zu gering.


    Als ob die Nachfrage von Gold ETFs und Gold-Investoren keine Nachfrage sei.
    Für Commodity analysten ist nur echte Nachfrage vorhanden, wenn Gold zu Schmuck oder elektro drähten verarbeitet wird.


    Der 200 Tonnen kauf der Inder könnte diese Argumentation für immer beendet haben.


    Die Akkumulationen der russischen und chinesischen Notenbanken waren zu klein, um bei Main stream investoren beachtung zu finden.


    Der 200 Tonnen Gold kauf weit über 1000 dollar pro Unze durch die Inder wird noch auf Monate hinaus in Artikeln der Main stream medien über Gold zitiert werden.
    Kein Commotity analyst wird behaupten, dass die Inder Gold kaufen, weil es gerade billig war und sie es bei der nächsten Gelegenheit wieder auf den Markt werfe wollen: diese 200 tonnen werden in den Tresoren der Indischen Nationalbank verschwinden, und vielleicht nie wieder das Licht der Welt erblicken,


    Ich vermute, dass der Goldkauf der pro-amerikanischen Inder den weg frei macht für offizielle Goldkäufe der Chinesen.
    Wenn Onkel Li vorgesprescht wäre und 200 tonnen IWF Gold gekauft hätte, hätte das als Frontalangriff auf den Dollar gedeutet werden können.


    Wenn jetzt die chinesen als zweite kaufen, und dem IWF 190 tonnen abnehmen (und vielleicht aus anstand den südkoreanern 10 tonnen lassen),
    können die Chinesen Gold kaufen, ohne politischen druck auf sich zu ziehen.


    ----------


    ein lustiger Nebeneffekt der Goldkaufs: es wird wieder mal klar, wie billig Gold ist.


    Wer für seinen Krügerrand tatsächlich netto nach Steuern 770 euro im Schweiße seines Angesichts arbeiten musste, für den ist Gold vergleichsweise teuer.
    aber wenn der größte Goldkauf der jüngeren Geschichte mit schlappen 9 Mrd dollar über die Bühne geht,
    dann wird klar, wie billig diese Devise ist.
    Man setze diese 9 Mrd dollar, mit denen angeblich arme Länder gefördert werden sollen, gegen die 250 mrd dollar an bailout, die der IWF in den letzten 12 Monaten an bankrotte staaten gezahlt hat.

    So, nun habe ich mich nach monatelangem fast täglichen "Lurken" endlich auch angemeldet, um auch mal was posten zu können :)
    Es wird wohl anfangs nicht viel sein, aber ich hoffe, das ist ok.
    Auf jeden Fall konnte ich durch das Lesen hier schon viele Sachen verstehen, die mir sonst immer schleierhaft waren, das finde ich super !
    Ich würde mich ja gerne vorstellen, aber wer weiß was ich hier noch alles schreibe und wer weiß wer hier mitliest ??
    Auf jeden Fall interessiere ich mich für EM und habe evtl. auch vor, welche zu kaufen. Nicht für kurzfristige Spekulationen, sondern für meine Kinder oder für schlechte Zeiten :( oder für meine Rente :)
    So das wars mal fürs Erste

    Na dann: willkommen.
    falls Du das Glück hast einen pro aurum shop in der nähe zu haben, kannst du ja den aktuellen rücksetzer zum aufbauen von positionen zu benutzen.


    Eigentlich ist ein Jammer, dass man als Otto Normalverbraucher nicht einfach sein Geld einer Bank anvertrauen kann, sondern mit acklerland, Gold und sonstwas spekulieren muss, um Lebensleistung zu erhalten. aber so isses leider.
    Unsere Großmütter hatten den russischen Tiefflieger am Hals, als sie über Eis geflohen sind,
    und wir haben leider bankrotte Banken und staaten am Hals, die uns von unserer normalen Arbeit abhalten.


    gerade wenn man richtig langfristig denkt, ist Gold eine gute Sache.


    gold ist eine anlage ohne counterpart risiko, auf die der staat keinen zugriff hat.
    und da niemand weis, was für unsinnige Gesetze kurz vorm staatsbankrott noch alles erlassen werden,
    ist das gut so.

    heute auf Pro7 - Gallileo wurde gezeigt was es so für Gold gibt und wie man Altgold loswird... ähnliche Themen gibt es immer wieder... EM hat MAINSTREAM längst erreicht...


    In paar Wochen/Monaten gehts abwärts...

    im Fernsehen gibt es Geld-Ratgeber, meine Frau redet dauernd über Geld, mein Chef auch, selbst die Putzfrau.
    Das muss die Endphase der Papiergeld-Hausse sein.
    todsicheres Verkaufssignal. Jeder Anti-Zykliker sollte jetzt schleunigst Geld abstoßen.


    ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


    Im Ernst: ich bin offen für jedes Argument und denke immer wieder über das Inflations/Deflationsthema nach.
    Wer sich auf etwas festlegt, limitiert die Möglichkeiten seiner Erkenntnis.


    derzeit gibt es inflationäre und deflationäre Tendenzen: vor 3-4 Jahren war "Gold ist Geld" noch eine kühne Theorie,
    aberdie Geschwindigkeit, mit der Gold wieder als Geld angesehen wird, ist atemberaubend.


    Was wir derzeit in den Medien sehen, ist das Gold als Anlageklasse überhaupt wiederentdeckt wird.


    Falls es eine Deflation gibt und Gold nachhaltig als Rohstoff wahrgenommen werden sollte, dann wird man Anzeichen dafür erkennen.
    Diese sehe ich aber derzeit noch nicht.

    Irgendwelche guten Hypothesen zu den angekündigten und sofort wieder verschobenen russischen Goldverkäufen?


    http://www.forexyard.com/en/re…SIA-POSTPONEMENT-UPDATE-2


    MOSCOW, Oct 27 (Reuters) - The Russian government said on Tuesday it had postponed its plans to sell up to 50 tonnes of gold this year, after information about the sale was leaked to the market, but the gold market failed to react.
    "Due to the leak of the information the sale in the reported period and in the reported form will not take place," deputy head of the government agent for precious metals sales, Almazjuvelirexport (Almaz), Sergei Gorny, told Reuters.
    He declined to sell when the sale may take place.
    Sehr merkwürdog die Begründung: weil der Markt nicht reagiert hat, wurde der Verkauf verschoben?
    Ja wie sollte er denn reagieren?
    Fallen, damit Russland weniger dollar aus Goldverkäufen einnimmt?
    Steigen, weil es mal wieder eine reale Chance gibt, Tonnen Gold nicht nur auf dem Papier zu erwerben, sondern ausliefern zu lassen?
    die Sache ist so faul, wie der ganze manipulierte Goldmarkt.
    Der einzige wirklich interessante Fakt ist, dass der Markt die russischen Verkaufsankündigungen ignoriert hat.
    wenn man sich überlegt, was vor 5 Jahren nach so einer Ankündigung losgewesen wäre.
    meine einzige Hypthose zu der Sache ist, dass die Russen im Rahmen der aktuellen Dollarrettung den amis versprechen mussten,
    einen Goldverkauf wenigstens zu verkünden.
    (so wie die Schweiz zur Rettung ihres rest-bankgeheimnisses ihr Gold verkaufen musste und der IWF 18 mal einen Goldverkauf verkündet hat)

    Der Markt an Sub prime krediten steigt wieder aufdas Vorkrisen Niveau: diesmal sind 95% der Kredite jedoch durch den Staat versichert,
    d.h. die nächste Subprime krise reist nicht Banken in den Abgrund, sondern den Staat.
    es ist nicht zu fassen:


    "Der Marktanteil dieser schlecht besicherten Subprime-Kredite sei inzwischen wieder auf 20 Prozent gestiegen und habe damit das Niveau vor der Finanzkrise erreicht, heißt es in einer am Montag vorgelegten Untersuchung der US-Notenbank Fed.
    Diese Form von Krediten gilt wegen des hohen Risikos von Zahlungsausfällen als eine der Hauptursachen für die Immobilien- und Finanzkrise in den USA, die weltweit schwerwiegende Folgen hatte.
    Der Fed-Bericht wies allerdings darauf hin, dass sich die derzeitige Lage in einem wichtigen Punkt unterscheide: Fast 95 Prozent der neu vergebenen Immobilienkredite seien inzwischen durch den Staat abgesichert,...."
    http://www.n-tv.de/wirtschaft/…redite-article564178.html