Beiträge von Dr_Meyer

    Seit dem Höhepunkt der Krise, vor einem Jahr, geisterten bei Gold immer Begriffe wie "Inflations Hedge" und "Katastrophenhedge" durch die Gegend.
    Inzwischen wird Gold selbst in einem FAZ-Artikel, in dem es eigentlich um Devisenhandel geht, als "Alternativwährung" bezeichnet.


    "Das britische Pfund hat seit Anfang August etwas mehr als 5 Prozent seines Wertes gegen den Euro und knapp 9 Prozent gegen den Yen und gegen Industrie- und Edelmetalle verloren. Der Pfund-Goldpreis hat in den vergangenen vier Wochen um 8,6 Prozent auf zuletzt 615 Pfund je Feinunze des edlen Metalls zugelegt, das zunehmend als Alternativwährung zu gelten scheint."


    http://www.faz.net/s/Rub58BA8E…Tpl~Ecommon~Scontent.html


    Wenn der Main Strem mit gleichbleibender Geschwindigkeit switcht, wird man in 12 Monaten mit großer Selbstverständlichkeit davon sprechen, dass Börsinaner und Fonds in "harte Währung" diversifizieren.


    Vor 3-4 Jahren hätten "Gold ist Geld"-Sprüche noch ausgereicht, um einen Wirtschaftsredakteur in die Klappsmühle zu bringen.

    […]

    OK, ok, - meine Branche ist extrem konjunkturabhängig und falls wir eine ausgewachsene Depressio sehen, dann wird der Markt in meinbem Geschäft praktischzu Staub zerrrieben: etwa so wie bei iPods: in guten Zeiten kommt man mit dem Liefern kaum nach, aber bei einer Krise wie 1933 würde es für solche Produkte praktisch keinen Markt geben.
    Alle meine geschäftlichen und privaten Strategien sind derzeit darauf ausgerichtet, sich von einem Extrem-Szenario nicht überraschen zu lassen.


    Bei der Depression 1929 war die Industrieproduktion
    im 1. Jahr: - 5%, 2. Jahr: -20%, 3 Jahr: -5%
    2009 war sie: -20 %, wie wird sie 2010 und 2011 sein?


    wer beamter ist oder in einem Busines ist, dass auch 1933 funktioniert hätte,
    kann die sache etwas relaxter sehen.
    Mein Opa ist 1932 im Zigarrenimport pleite gegangen: das war auch ein geschäft, dass in einer
    echten krise nicht mehr funktioniert hat. außerdem hat er viel Geld verloren, weil eine
    Angestellte (für ihre hungrigen Kinder) Geld aus der Firmenkasse geklaut hat.
    iCH habe nicht vor, diese Erfahrung meines Opas nochmal zu wiederholen.


    schreib einfach mal in ein paar Jahren, was auch der Sache geworden ist.
    Das schöne am Investieren ist, dass man dafür belohnt wird, richtig zu liegen.

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    Peter Schiff auf Fox Nrews zum neuen all time high

    aus ziemanns goldnews


    Diesmal ist nicht das Gold für die Kleinanleger knapp, so wie letzten Herbst, wo die Goldhändler gestürmt wurden und bald ausverkauft melden mussten Bei Gold-Münzen herrscht derzeit kein Lieferengpass. Die privaten Investoren sind eher skeptisch und warten auf eine ausgeprägte Korrektur, bevor sie erneut einsteigen. Man braucht nur die Beiträge in verschiedenen Finanz-Foren zu lesen. Dafür werden aber die großen Investment-Barren rar (400 oz, 100 oz, 1 kg). Mit diesen arbeitet das Big Money, um größere Geld-Beträge zu verschieben. Es kursieren Nachrichten, dass im Londoner Handel verkauftes Gold nur unter Mithilfe der Bank of England und einer anderen Zentralbank wirklich geliefert werden kann. Und dabei tauchen neue Probleme auf: Dass das gelieferte Gold gar nicht den Standards der LMBA, d.h. ein Mindestreinheit von 995 Promille, entspricht. Die Gold-Barren müssen erst mit aufwendigen technischen Verfahren auf den geforderten Reinheitsgrad gehoben werden. Also müssen wohl die letzten Depots der Notenbanken mobilisiert worden sein.
    Heute konnte ich zum zweiten Mal innerhalb dieser Woche beobachten, dass das Preis-Fixing an der LBMA zum P.M. Fix über 30 Minuten benötigte, bevor der Preis veröffentlicht wurde. Heute waren es 47 Minuten --- sonst dauert es 15 bis 20 Minuten. Köcheln hier neue Probleme


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    Frage: wo kann man das Fixing beobachten, von dem Ziemann schreibt?
    Macht irgendwie sinn: wenn zentralbanken an der Börse Gold verkaufen, dass sehr alt ist, entspricht es nicht den heutigen reinheitsgraden und
    beide seiten müssen länger verhandeln.

    der fehler in der Rechnung: falls der Wert der Autos sinken würde, würde die Bank den Kredit fällig stellen und du müstest die Autos zum Niedrigstpreis verscheuern.
    Falls Du sie nicht los wirst, würdest Du wohl eher noch das Gold verkaufen müssen.
    Außerdem kommt es bei deiner Firma drauf an, ob sie krisenfest ist oder nicht.


    Immer wieder liest man in der Zeitung von russischen Milliardären, die in extremen Schwierigkeiten sind:
    statt währen der Boom phasen mal ein paar Ölaktien zu verkaufen und davon yachten und sportwagen zu bezahlen,
    haben sie trotz ihrer Milliarden noch Kredite aufgenommen und Immobilien, Yachten und Sportwagen auf Kredit bezahlt.
    Nun sit das Aktienvermögen eingedampft, aber die Schulden sind geblieben.


    Die Vorstellung, dass Dein Goldpreis sich toll entwickelt, (warum wohl?) aber dass gleichzeitig deine Firma weiter gut läuft UND deine
    Sportwagen in der Garage ihren Preis behalten, ist recht esoterisch.


    Diese Wette geht von a) steigenden Goldpreisen, bei b) konstant bleibenden Preisen hochwertiger Autos und c) konstant guter Konjunktur aus.
    Ganz ehrlich: wenn a) eintrifft, gibt es bei b) und c) wahrscheinlich eine Veränderung.


    Deine Konstruktion ist unlogisch. selbst wenn Du statt Sammlermünzen nur Standardbarren nimmst.

    durchaus gewagte Konstruktion.
    Du schreibst, dass Du Münzen kaufen willst, die Potential für einen Sammleraufschlag haben:
    sehr sehr gewagt.
    Dei den meisten Münzen, die zu dieser Kategorie gehören, nimmt der Hersteller schon einen ordentliches Premium über dem Spotpreis.


    Gold ist Geld.
    Bei einem deflationären Crash profitiert Gold von der Vernichtung anderer Vermögenswerte.
    d.h. aber, dass bei deflationären Entwicklungen der Sammleraufschlag gegen Null gehen würde.


    Ich bin nicht generell dagegen Gold auf Kredit zu kaufen.


    Wissen wir, ob man in 12 Monaten Gold noch anonym kaufen kann? Nein.
    Wissen wir, ob man in 24 Monaten Gold noch mehrwertsteuerfrei kaifen kann? Nein.


    Jemand der wirlich sicherheitsbewusst ist, kann meinetwegen Gold mit einem Konsumentenkredit a 8 % kaufen und über 24 Monate abstottern.


    Dass Gold in 24 Monaten sicherlich wertvoller sein wird als heute, ist ein Nebeneffekt.


    In irgendeinem Thread habe ich mal geschrieben, dass Gold mächtige Feinde hat: Notenbanken, Regierungen.


    Man stelle sich vor, die Weltfirma Daimler oder BMW hätten als Feinde: die US Regierung, die EU, die deutsche Regierung und die FED.
    Klar: die Aktie wäre tot.


    Ich gehe davon aus, dass Gold seinen weg gehen wird. aber wenn Du mit so starken Hebeln arbeitest,
    was machst Du, falls zwischendurch mal für 2-10 Jahre der Goldhandel erschwert wird?

    Ein Goldinvestment muss man zur Not auch mal aussitzen können.


    Die Erfahrung zeigt, dass kreditgehebelte Investoren immer zittrig sind.
    Nur eine Handvoll Investoren weltweit schafft es, trotz Kredithebeln so cool zu handeln, als sei es eigenes Geld.


    Statt die Autos aus dem Fuhrpark zu beleihen, würde ich lieber ungenutzte Assets verkloppen,
    vor allem Immobilien oder Autos,
    und dann mit ruhigem Gewissen in Gold und Silber gehen,
    bei Gold würde ich 100% physisch gehen, bei Silber würde ich dritteln zwischen ETFs, Münzen mit 7% MWst und Barren mit 19% MWSt, die ich auf Firmenkosten kaufen würde.


    1-3% der Investitionssumme könnte in Calls gehen, falls wir gerade in einer Mega Rally sind, 15% würde ich als Cash reserve lassen und nachkaufen, falls der Kurs nochmal unter 650 euro geht.

    Sie fuerchten Gefaehrdung ihrer Exportgeschaefte. Auch EZB will Dollar stuetzen.


    Asian central banks intervened heavily in the currency markets on Thursday to stem the appreciation of their currencies against the US dollar amid fears that their exports could be losing ground against China.
    ...
    Jean-Claude Trichet, European Central Bank president, issued a warning about the euro’s strength on Thursday and said that authorities on both sides of the Atlantic would “co-operate as appropriate”.

    http://www.ft.com/cms/s/0/1e89…ab49a.html?nclick_check=1

    Nach Informationen von El Pais waren das die Notenbanken von
    - Südkorea
    - Thailand
    - Philippinen
    - Hong kong


    sie kauften entweder dollar oder dollar denominated assets


    http://www.elpais.com/articulo…o/20091009elpepieco_2/Tes

    Ich denke im Januar 2010 ist es soweit !!!

    Der große Unterschied zur 1000 Dollar Grenze ist, dass die 1000 euro grenze nicht massiv verteidigt wird,
    d.h. falls sie überschritten wird, wird das wohl ohne großes Federlesen passieren.


    In den früheren Threads habe ich oft geschrieben, dass der Zufall eine große Rolle spielt:
    der Goldmarkt ist derart aufgeladen: falls wirklich mal ein geheimes Papier der FED oder der Regierung im Taxi liegen bleibt,
    könnte Gold innerhalb von Tagen auf 1000 euro springen.


    Einen Vorgeschmack hat ja die Geschichte aus dem Independent geliefert: eine Nachricht auf einer Zeitung und schwups sind alle Papiergeldwährungen 5%
    weniger wert im Vergleich zu Gold.


    Beim Timing bin ich vorsichtig:


    außerdem müssen wir mit mindestens einer ganz großen attacke der Notenbanken noch rechnen, den Goldpreis zu drücken.


    jetzt, wo Gold deutlich über 1000 dollar steht, stehen überall Artikel, in denen über die harte "Goldwährung" geredet wird.
    Noch vor ein paar Monaten hieß es, Gold ist ein Rohstoff.


    Anhand des Presseechos kann man ersehen, dass Gold auch heute noch die Canary in the cole mine funktion hat und
    dass das Kartell gute Gründe hatte, um einen niedrigen Goldpreis zu kämpfen.

    Ich hatte genau dazu vor ner Woche einen Thread unter dem Titel: die Hausse hat gerade erst begonnen.
    Der könnte für Deine Fragen passen


    Gold aus Sicht eines Aktieninvestors: Die Hausse hat gerade erst begonnen

    Der 500er ist ein typisches Beispiel, für Geld, das nicht mehr richtig akzeptiert wird.
    Wer es hat, kann nicht davon ausgehen, dass er Händler findet, die dieses Geld akzeptieren.

    Auf keinen Fall werden die USA tatenlos zuschauen bis der Goldpreis
    auf 5000 $ gestiegen ist. Denn das wäre für den Dollar der Kollaps und
    den werden sie nicht kampflos hinnehmen. Zusammen mit einem neuen
    Währungskorb wird es m.E. einen staatlich fixierten Goldpreis geben.
    Dann macht es auch Sinn, sein Edelmetall umzutauschen.
    Spekulationsgewinne sind jetzt nicht mehr zu erwarten.


    Mir ist gerade eine viel kürzere Argumentationskette eingefallen: man stelle sich vor, beim Ölpreisanstieg vor 1,5 Jahren hätte eine Regierung gesagt:
    Der hohe Ölpreis ist nicht tolerabel, deswegen wird der weltweite Ölpreis auf 40 Dollar / Barrel festgesetzt.


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    Feste Wechselkurse von Gold zu Papiergeld machen SINN:
    JA!
    (dass war ja der Kern des Goldstandards), aber das bedeutet, dass die Relation zwischen Papiergeld und Gold stimmen muss.
    Und derzeit läuft gerade die Korrektur.


    Die FED ist derzeit sowas wie eine dicke Frau, die ihre Waage manipuliert hat, um sich schlanker zu fühlen.
    Aber inzwischen rufen ihr auf der Straße schon die Kinder "dicke, dicke Frau" hinterher.
    In die Manipulation des Goldpreises waren nur sehr wenige Menschen eingeweiht. Die Manipulation der Waage war nicht nur Betrug,
    sondern vor allem ein riesiger Selbstbetrug für die US-Finanzelite.
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    Niemand ist mächtiger als der Markt.


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    Im Frührjahr des Jahres zitierte ein Journalist im Manager Magazin einen deutschen Notenbanker "of record".
    Der sagte: "wir haben es mit Kräften zu tun, die wir nicht kontrollieren können."


    So isses.

    Wenn Logik auf Realität trifft: Logisch wäre es, war er schreibt.
    Aber die Realität sieht so aus, dass die meisten Notenbanke immer noch glauben, Gold aus dem Geldsystem draußen halten zu können.


    Alle Währungsreformen der Vergangenheit zeigen, dass sie erst durchgeführt wurden, wenn die Währung VÖLLIG darniederlag.
    Das ist derzeit noch nicht der Fall.
    VÖLLIG heißt, so wie die Reichsmark im Jahr 1948 oder die amerikanische Kontinentalwährung oder der Zimbabwe Dollar.


    Bei Kursen zu 1000 Dollar pro Unze zum de factor Goldstandard zurückzukehren ist unmöglich.
    Ein fester Wechselkurs würde dazu führen, dass alle Marktteilnehmer sich bei der FED für 1000 Dollar pro Unze eindecken, bis alles Gold alle ist.



    Der Deutschland Chef oder Chefvolkswirt von Barclays hatte ausgerechnet, dass Gold sich ver40fachen müsste, um wieder einen weltweiten Goldstandard für die wichtigsten Währungen einzuführen.


    Ich weis nicht, welche Geldmenge er meinte.
    Ich gehe mal davon aus, dass die Geldmenge M3 noch eine Weile schrumpft und viel Geld vernichtet wird.


    Wenn für das restliche Gold ein Goldstandard eingeführt werden würde, würde der POG er immernoch weit 8000 Dollar pro Unze liegen.


    Das schöne ist, dass die Notenbabker kein Goldkartell mehr bilden können, da ihre Goldresourcen inzwischen nur noch einen sehr kleinen Teil des Marktes darstellen.
    Einz Zwangskurs von Papiergeld zu Gold wäre nur in einer Diktatur denkbar - und würde dazu führen, dass es in Ländern mit freien Märten,
    z.B. Singapur, einen freien Goldmarkt gibt und Gold geschmuggelt wird.


    Das war in den 50er Jahren so, als Gold in der Freihandelszone von Tanger und in Zürich gehandelt wurde und es einen regen Schmuggel nach Frankreich gab.


    ---


    Um zum Anfang zurückzukehren: die Abwertung des Dollar lässt sich dadruch stoppen, dass alle anderen Papiergeldwährungen ebenfalls abwerten.
    Dass einzige, was Notenbanken machen können, ist dass sie den Aufstieg des Goldes "managen", d.h. zu extreme Bewegungen verhindern.

    10. 10.2009


    Among precious metals, Rogers said palladium and silver looked more attractive due to cheaper prices, but he would buy gold in the long term because the metal has historically been regarded as a real asset.


    http://www.forexyard.com/en/re…T_0_JIM-ROGERS-INVESTMENT


    Jim Rogers preferierte während der letzten Monate eigentlich immer Silber.
    Nun sagt er ausdrücklich, dass er langfristig Gold gegenüber Silber präferiert und JETZT kaufen würde.


    Jim Roger ist ein Kind des Aktienmarktes der 80er. Er wird wahrscheinlich nie sagen "Gold ist Geld",#aber wenn er meint,
    "Gold has historically been regarded as a real asset", dann kommt das schon ziemlich nahe.

    Na sowas...noch kein Bild?
    Dabei gibts die schon seit Tagen.
    Hier hab ich zwei Bilder....nur für Euch. :D



    Sanfte Grüße
    Misan

    Respekt.
    Gutes Foto.
    Odfer gutes Motiv.
    Oder beides.


    Bin mal gespannt, ob das mit den Quadrigas weiterläuft.
    Den "haben wollen" Faktor kriegt diese Münze, ähm Medaille,
    echt gut hin.


    Passt und hat Luft :thumbsup: Ich wusste lang nicht wie die $ Rally initialisiert wird. Das dürfte der erwartetet Zünder für die Korrektur sein. Am 12.10 gehts los. Ich geh dann mal € short. Danke Tollar :love:

    Mit solchen Stützungsmaßnahmen können sie die Dollar-Shorter aussqueezen.
    Normale Dollar-Besitzer, die in andere Währungen wechseln wollen, werden eine counter trend rally aber eher zum aussteigen nutzen.


    Falls die Notenbanken richtig viel Material hinstellen, führen die Stüzungsmaßnahmen eher dazu,
    die Dollar-Krankheit in alle Währungen der Welt zu schleppen: dann haben wir auch beim euro mehr importierte Inflation.


    Die einzige Währung der Welt, die nicht darauf achten muss, dass die Exportfähigkeit der Nation leidet, ist Gold.