Beiträge von Dr_Meyer

    Weil wir vllt noch den Ein oder Anderen größeren Posten Papierschnipsel in EM vergraben wollen :hae: [smilie_happy] [smilie_happy]


    VG
    Lord

    da kommt von allem ein bischen zusammen.


    Bei Aktien ist es nicht so schlimm: die hat man nie angefasst und wenn man die auf dem Höhepunkt der Hausse verkauft, kann man sie ziehen lassen und sich sagen: "wir sehen uns irgendwann wieder".


    Auch wenn Gold nach dem Höhepunkt der Hausse wieder runterkommt, wird es wohl nie wieder so sein, dass man für 600-700 euro eine schwere unzenmünze bekommt.
    Und kein Normalverdiener kann monatlich 1300 oder 2000 euro zurücklegen, um eine Unze zu kaufen.


    d.h. alle die ein bischen sammeln, werden bald nur noch halbunzenstücke oder viertelunzenstücke kaufen.



    Außerdem kommt bei mir dazu, dass es zukünftig schwerer wird, Bekannte von Gold zu überzeugen: wenn der Kurs jetzt wieder volatil wird, dann kann er auf 1500 dollar steigen - und schnell mal wieder auf 1200 dollar fallen. In einer Hausse zu akkumulieren ist nichts für schwache nerven.


    ich hoffe, dass meine ganze schreiberei im Forum dazu geführt hat, dass sich noch einige Kleinanleger unter 690 euro pro Unze eingedeckt haben.

    Wie die FTD in einem Hintergrundbericht schreibt, haben die amerikanischen Bürger Netto in den letzten 4 Monaten
    mehr Subventionen und Sozialtransfers vom Staat bekommen, als der Staat eingenommen hat:


    "Das ist hübsch. Im August haben die US-Verbraucher zum vierten Mal in Folge mehr staatliche Transfers erhalten, als sie Einkommensteuern und Sozialbeiträge abgeführt haben."


    http://www.ftd.de/finanzen/mae…tteren-ende/50018064.html


    In Ländern wie Mexiko oder Russland wäre das nicht weiter tragisch: da ist es gar nicht eingeplant, dass der Staat groß Geld von seinen Bürgern bekommt.
    Da ist der Staat Unternehmer und lebt von der Ausbeutung nationaler Bodenschätze.
    Ich kenne den genauen Stellenwert der Steuereinnahmen aus der Besteuerung von Privateinkommen in den USA nicht.
    Da es aber keine MWSt gibt und die Firmen wegen der Wirtschaftskrise praktisch steuerfrei sein dürften (da wird sicher wie bei uns nur der Gewinn besteuert),
    könnte es sein dass die USA in den letzten 4 Monaten kaum andere Einnahmen als die Versteigerung der Treasuries hatten.


    Wie schreibt die FTD gegen Ende des Artikels:
    "Es ist langsam nicht mehr lustig."
    Genau

    Spanien ist in der Depression:


    Wie El Pais heute meldet, stieg die offizielle Sparquote spanischer Haushalte im zweiten Trimester auf 24,3%
    Annulalisiert liegt sie bei 17%.


    Las cuentas divulgadas ayer por el Instituto Nacional de Estadística reflejan que la tasa de ahorro de las familias llegó al 24,3% en el segundo trimestre.
    http://www.elpais.com/articulo…o/20091007elpepieco_5/Tes


    Da Lebenshaltungskosten in Spanien ziemlich hoch geworden sind, spricht eine Sparquote von 25% dafür, dass ein Großteil der Bevölkerung
    den Konsum praktisch eingestellt hat und nur noch Miete und Lebensmittel zahlt.

    Habe den Artikel nicht ganz verstanden: was will er uns sagen?


    zur Erklärung:
    Backwardation, manchmal auch inkorrekterweise als backwardization bezeichnet, ist ein Zustand auf Future-Märkten, bei welchem Verträge, die ihrem Enddatum näher liegen, zu höheren Preisen gehandelt werden als Verträge, die noch länger laufen. Der Begriff stammt ursprünglich von den Londoner Edelmetallmärkten. Das Vorhandensein von Backwardation deutet manchmal auf Nachschubschwierigkeiten im korrespondierenden (physischen) Markt hin.
    (Wikipedia)


    D.h. in normales Deutsch übersetzt: die Äpfel auf dem Markt kosten mehr als die Äpfel am Baum.


    Bei Zerohedge lese ich daraus ein bärisches Signal.


    In der Tat ist es sicherlich ein bärisches Signal, wenn Öl zur sofortigen Lieferung 80 Dollar, im Dezember 70 Dollar und im März 60 Dollar kostet.
    Beim Goldmarkt, bei dem viele Insider von knappem Material ausgehen,
    halte ich die Wikipedia Erklärung, dass Backwardation für Nachschubschwierigkeiten spricht, passender.

    habe nochmal nachgedacht: ich bin mir nicht sicher, ob die Korbwährung für Öl wirklich authentisch ist.
    Könnte gut sein, dass es ein wohldosiertes sehr genau lanciertes Gerücht ist.
    Was hätte Gold mehr pushen können als ein Gerücht über die Remonetarisierung des Goldes als Petro-Gold?


    Es gab in letzter Zeit einige Nachrichten aus dieser Richtung:


    a) Chinesischer Notenbanker sagt am Comer See, dass China in den Dips Gold kauft
    b) Chinesisches Fernsehen ermuntert Privatleute zu Goldkauf
    c) Direkt nach der Drückungsnachricht, dass der IWF 400 Tonnen Gold verkaufen will, prescht China vor und sagt, dass sie das Gold übernehmen wollen
    d) Aus dem Golf und Hongkonger Quellen hört man von einer Petro-Gold Ersatzwährung


    alles aus den letzten 4 Wochen!


    ziemlich viele Pro-Gold Nachrichten aus einer Richtung...
    Die Chinesen sind keine Gold Bugs.
    Bleibt die Frage, warum sie das tun?
    Vielleicht haben sie entdeckt, dass ein Goldpreis von 2000 Dollar die FED und die US Treasury besser zügeln würde,
    als wochenlange Verhandlungen und substanzlose "strong dollar policies?"

    ich habe nichts davon gesehen: wahrscheinlich hatte man Angst, dass man so eine Nachricht mit einem Dementi noch aufwerten könnte.
    Man kennt das ja von den Dementis bei Trainerwechseln.


    Was vielleicht hier im Gold Thread etwas zu kurz kam: es war ein absoluter Bullentag für alles, was nicht Dollar heißt:
    Euro, andere Devisen außer Dollar, europäische Aktien, amerikanische Aktien, Rohstoffe:
    da war dermaßen Kauflaune, dass auch beim Gold so bullish gekauft wurde, dass jeglicher Drückungsversuch zwecklos war.
    Ich vermute, den nächsten Drückungsversuch wird es erst geben, wenn die aktuelle Hausse sich matt gelaufen hat.
    Und da weis keiner, ob das bei 1050 oder 1300 Dollar ist.


    Interessant, dass an der Comex heute Gold zur sofortigen Lieferung deutlich teurer war als der Dezember Future:


    Gold futures for December delivery climbed $21.90, or 2.2 percent, to $1,039.70 on the Comex division of the New York Mercantile Exchange. Gold for immediate delivery gained as much as 2.6 percent to a record $1,043.78. The metal has climbed 18 percent this year.


    http://www.bloomberg.com/apps/…20601087&sid=axBwI.qIm8BU


    Bei Gold zur sofortigen Lieferung kann kein Kartell groß was anstellen. Bei Papiergold mit Lieferung im Dezember, bleibt die Hoffnung, dass sich Trader zwischendurch mit Dollargwinnen abfinden lassen.


    Welcher Käufer bezahlt heute deutlich mehr für etwas, was er im Dezember billiger bekommen kann?



    Ein Käufer der sich eindecken muss, z.B. ein Gold Fond.
    Oder ein Käufer, der nicht wirklich daran glaubt, dass er im Dezember auch beliefert wird.
    Un dem die sofortige Lieferung einen kleinen Aufpreis wert ist.

    Sehr erfolgreich war das allerdings bisher nicht. Gerade hatten wir einige Ticks über 1040. Das ist schon sehr respektabel. Würde mich allerdings wundern, wenn der Comex-Schluss auch weiterhin mehr als 2% im Plus wäre. 2% Plus am Tag ist eigentlich bisher eine heilige Kuh gewesen......

    die comes goldpreisdrückung war im Gesamtbild heute nur ein kleiner Zacken.
    Ist wahrdscheinlich zuviel Momentum, so dass sie nichts dagegen setzen können.
    heute ist wahrscheinlich eine unglaubliche Masse an Spekulanten long in Gold gegangen:
    bei den Papierwährungen können die Notenbanken mit frisch gedruckten Papier den Dollar stützen,
    aber auch an der Comex kann ein Käufer Goldauslieferung verlangen,

    http://www.telegraph.co.uk/fin…for-Latvias-collapse.html


    Nach einem Bericht der führenden schwedischen Tageszeitung Dagens Nyheter bereitet die schwedische Regierung ihre Banken derzeit auf ein Worst case Szenario in Lettland vor, wo schwedische Banken stark exponiert sind:


    schwedische Regierung: "a full-blown economic and political "breakdown" in Latvia."


    Ein Experte der Danske Bank sagt:
    There is absolutely no sign of stabilisation. The economy is still contracting. It's paralysis,"

    Kostolany sagte mal so schön: eine Nachricht muss für die Kurse nichts bedeuten.
    Wichtig ist, ob die Marktteilnehmer ihr Bedeutung beimessen.


    Zur "Indepedent" Meldung über die Einführung eines Ölverkaufs gegen einen Währungskorb, der auch Gold enthält,
    kann man jetzt auf jeden Fall sagen, dass die Marktteilnehmer ihr Bedeutung beimessen.


    Im "Independant" steht die Meldung immer noch als Top Meldung auf der ersten Seite,
    und Reuters hat zur Meldung inzwischen das dritte Update mit eigenen und fremden Kommentaren abgegeben


    http://www.forbes.com/feeds/afx/2009/10/06/afx6968377.html


    Ob diese Meldung letzlich richtig ist oder eine Ente, interessiert damit fast schon nicht mehr: die Marktteilnehmer messen ihr Bedeutung bei.
    Gold geht steil auf 1025 Dollar.


    Und jeder Devisenspekulant wird erkennen, dass diese Nachricht die Re-Monitarisierung des Goldes bedeutet.


    Es müssen noch nichtmal viele Käufer kommen: jetzt reicht es, wenn Gold-Shorter aus dem Markt gehen.


    Spannend wird es, wie sehr die Story von amerikanischen Fernsehsendern gecovert wird.
    Ich wäre nicht erstaunt, wenn diese Nachricht sich zu einer Lokomotive der Goldhausse entwickelt.


    Die Doomsday Prophezeiungen der Skeptiker prallen an den Optimisten ab,
    aber ein ernstzunehmendes Gerücht über die Einführung eines Gold-für-Öl-Schemes ist etwas, was auch vielen Devisenspekulanten
    das Gold schmackhaft machen könnte.

    Frankreich wundert mich, sind die nicht ein Freundstaat in der Nato ?)
    Da kriegt Sarkozy aber garantiert Ärger mit der treudoofen Ongdschela :boese:
    Aber da gab's ja damals schon die Geschichte vom Französischen-Gold-heimholen :hae:


    Naja mal sehn, Gold in Euro heut' nacht nicht der Reißer

    Die entscheidende Sache: Öl soll in einer neuen Kunstwährung bezahlt werden, die anteilig aus Yen, Rinmininbi,
    einer arabischen Währung, aber auch Gold besteht.
    Der Independant ist eine hochseriöse Zeitung und es erscheint glaubhaft, dass britische Journalisten gute Quellen in Hong Kong haben.


    Selbst wenn es nur wenig Gold ist: Wenn man Gold braucht um Öl zu kaufen,
    das wäre die Einführung des Goldstandards durch die Hintertür.
    Wie gesagt: die nachrichtenquelle ist seriös,
    und die Nachricht selbst ist ein Hammer.

    Investment-Legende George Soros hatte sich während der krise erstaunlich wenig und erstaunlich leise geäußert.
    Da sliegt zum teil daran, dass seine Worte ähnlich auf die Goldwaage gelegt werden, wie die Wort von Alan Greenspan und Waren Buffet.


    am Rande des Istanbuler treffens äußerrte er sich erstaunlich deutlich:
    alle US banken sind quasi bankrott und die US Verbraucher so überschuldet, dass von ihnen kein
    Impuls zur wirtschaftlichen Genesung ausgehen wird.


    http://www.spiegel.de/wirtscha…les/0,1518,653380,00.html

    ich denke, dass in der Tat 2010 ein gutes jAHr für Gold wird,
    aber da es eine Devise bzw eine Rohstoff ist, wird trotz der hohen Kurse, die wir sehen werden,
    noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht.
    Kein moderner Investor hat seit den frühen 8ßer Jahren Gold auch nur mit der Kneifzange angefasst.
    Keine Notenbank hat Gold gekauft.
    Das ist nun anders.


    Da mache mir über mögliche Höchstkurse wenig Gedanken:
    vielleicht sehen wir eine Balkanisierung der westlichen Währungen und ihrer Gesellschaften,
    d.h. wir gewöhnen uns an 15% Inflation, alles andere geht seinen Gang,
    und West-währungen behalten ihre Funktion als Zahlungsmittel.
    Aber keiner, der noch bei Trost ist, käme dann auf die Idee, dass Euro, Sloty, Dinar und Dollar
    nicht nur Zahlungsmittel, sondern Mittel der WERTSPEICHERUNG sind.
    In diesem Szenario spielt Gold die Rolle , die Schweizer Franken in den letzten 50 jahren für Lire-Milliardäre gespielt haben: Wertspeicher.



    ODER
    die kommenden Gold-Höchstkurse werden von Menschen bestimmt werden, die in Panik
    eine ominöses Etwas, genannt Giralgeld,
    bestehend aus Nullen und Einzen,
    in counterpartfreies Goldgeld umtauschen wollen.
    Und es wird ihnen egal sein, wieviele Nullen sie weggeben, nur um dafür Gold und Silber zu bekommen.


    Bei einer Balkanisierung der Westwährungen könnte aus Gold meiner meinung nach sowas wie eine jahrzehntelang performende Hochzinsanleihe sein: ein asset, dass stramm über eine Dekade 20%-25% jährlich macht.


    Im zweiten Fall kann es zu einem echten Peak kommen:
    das peak selbst, wird schwer zu erkennen sein:
    wenn Eichelburg in den ARD-Tagesthemen als Top-Interview-Partner zum Thema Staatsbankrott
    befragt wird,
    wenn auf NTV die Goldkurse stündliche kommentiert werden:
    dass kann ein Signal sein, dass man die Assetklasse wechseln sollte.


    es ist schwer zu sagen, ob Gold dann bei 5000 oder 50.000 unzen steht


    falls es irgendwo auf der welt eine stabile währung mit 8% zinsen geben wird, ist die Goldhausse tot,
    egal wie sehr das metal glänzt.
    aber derzeit kann ich auf Jahre nicht erkennen, dass es einen verlässlichen Counterpart gibt, in dessen Währung man werte speichern könnte. das weltweite finanzsystem ist wie ein verletzter Soldat,
    dem der Vorgesetzte nochmal die weisse Spritze mit Morphium gesetzt hat.


    (In der NVA hatten wir so ein Notfallverbandspäcken mit 3 Spritzen für den kriegsfall:
    ein Offizier erzählte mir mal, dass in der weissen Spritze 100% Morphium/Heroin drin ist:
    selbst wenn einem der halbe Fuß fehlt: nach der weissen Spritze konnte man wieder laufen
    und für 3-4 Stunden einen Auftrag erfüllen - bevor man dann wahrscheinlich stirbt.)


    Das Finanzsystem kommt mir wie ein sterbenskranker Mensch vor, dem jetzt die letzte weisse Spritze gesetzt wurde, damit er nochmal läuft.
    Alle Beobachter freuen sich, dass der Kranke wieder aufgestanden ist, aber sie haben Null Ahnung,
    welche Spritze der diabolische Onkel Doktor gesetzt hat.


    Als Investor muss man Aktien in der Mitte der Hausse mitleidlos aus dem Portfolio liquidieren,
    und das werde ich mit der Hälfte meines Goldes auch tun.
    Aber zum jetzigen Zeitpunkt fehlt mir schlichtweg die Phantasie um mir vorzustellen, dass in 2010 mit den Staaten und ihren Währungen wieder alles in ordnung sein soll.

    ob esa jemals zu einer Verurteilung kommen dürfte, bezweifle ich.


    Jemand, der die juristische Szene in deutschland kennt, müsste bei einem kritischen Staatsanwalt mit einem besonders hervorstechenden Fall Anzeige erstatten.
    Das Ding steht und fällt damit, ob der Staatsanwalt Bock hat, die Sache zu verfolgen.


    Staatsanwälte sind auch nur Menschen: und als solche haben sie genau so wie wir mit Entsetzen das Treiben der Bänker (und Politiker?) verfolgt.
    Auffallend ist die Masse an banker-unfreundlichen Gerichtsurteilen in letzter Zeit bei Falschberatung

    In Hamburg am Bahnhof Dammtor macht ein echter Goldbug das Geschäft: der Verkäufer ist ein graumelierter netter Herr, der seit 40 Jahren selbst Krügerrands kauft: er erzählte mir, dass er seinen ersten Krüggerrand für 50 DM gekauft hat.


    Ich hatte ungarische Forint für 300 Euro mit denen ich ewig umhergelaufen bin und die ich nirgends zurücktauschen konnte: die Reisebank hat sie angenommen. Ich habe nochwas draufgelegt und einen Krügerrand gekauft. Barren und Känguru war ebenfalls vorrätig. Verkauf erfolgt ganz normal anonym gegen Rechnung.
    Ich glaube, nur einige Filialen der Reisebank haben Gold vorrätig, vielleicht kann man bei der Zentrale nachfragen, welche Filialen was da haben und welche nicht.


    Bei der genannten Filiale gab es einen abgetrennten Mini-Schalterraum, in den mich der Verkäufer gebeten hat, so dass mir niemand über die Schulter blicken konnte.


    War auf jeden Fall besser als bei der Hausbank, da kann es einem schon mal passieren, dass die Bank Azubine durch den Schalterraum brüllt: "Herr Meyer, Ihr Gold ist an Schalter 2 zum abholen bereit."
    Da Bahnhof Dammtor nicht der Hauptbahnhof ist, sondern ein leerer Nebenbahnhof, ist die Reisebank dort ohne großen Publikumsverkehr. Alles in allem eine empfehlenswerte Adresse.

    http://www.telegraph.co.uk/new…-to-have-Jewish-past.html



    Unglaublich, was die seriöse britische Zeitung Telegraph berichtet.
    Derr iranische Präsident Ahmadinejad stammt aus einer Familie konvertierter Juden, die kurz nach
    Ahmadinejads Geburt ihren jüdischen Namen abgelegt haben und zum Islam konvertiert sind.
    Angeblich soll in seinem reisepass noch sein jüdischer geburtsname vermerkt sein.
    Das lässt seine Hasstiraden auf die Juden in einem ganz anderen Licht erscheinen:
    dass Konvertiten sich oft mit besonderem Hass auf ihre ehemalige Relegion und ihre Abstammung
    hervortun, ist bekannt.

    habe keinen Thread gefunden, wo dass reinpasst:


    Le Monde berichtet, dass alle Regierungen seit dem Sommer 2009 massiv versuchen, die EZB auf einen Kurs zu bringen, mit den regierungen direkt zu kooperieren. Besonders aktiv ist dabei Jean Claude Juncker aus dem Bankenstaat Luxemburg.


    Wie Le Monde berichtet, sind Regierungen und EZB beim informellen treffen der Euro Finanzminister in Göteborg am 2. Oktober wohl heftig aneinander geraten.


    Während Trichet einen zügen Ausstieg aus den Konjunkturprogrammen fordert, sind die Schuldenkönige Frankreich, Portugal, Griechenland und österreich dagegen, jetzt schon ein festes Ausstiegsdatum zu fixieren.


    a France, l'Espagne, le Portugal, l'Autriche ou la Grèce considèrent qu'il est trop tôt pour fixer une date précise, alors que le rebond de l'économie n'est pas encore solide.


    Da bleibt es spannend, wie lange sich Trichet gegen die Regierungen halten kann.


    http://www.lemonde.fr/la-crise…01386.html#ens_id=1244163

    Immer wieder interessant, wenn man Meldungen in den richtigen Zusammenhang rückt:


    Heute schreibt die FAZ einen positiven Artikel über die außergewöhnlich große Zahl von Erdölöagerstätten, die in 2009 gefunden wurden.


    http://www.faz.net/s/Rub58BA8E…Tpl~Ecommon~Sspezial.html


    [Blockierte Grafik: http://www.faz.net/m/%7BC055290F-3912-4400-99A5-E5A707ED49C0%7DPicture.jpg]


    Wer den Artikel durchliest, bekommt den Eindruck, dass eine neue Öl-Dekade eingeläutet ist.
    NEUE Ölquellen für den Hunger der Welt
    Wenn man alle Lagerstätten zusammenzählt, jeweils die obere Grenze der Schätzungen, kommt man auf 15,2 Mrd Barrel Öl.
    Das reicht bei heutigen Verbrauch, um den Öl-Verbrauch der Welt für 6 Monate zu stillen.
    http://www.energiespartechnolo…6-das-schwarze-gold-1-12/

    Eigentlich sollte Quantitative easing im Oktober 09 auslaufen.


    Irgendwas habe ich verpasst, denn nun veröffentlichte die FED die folgende Mitteilung:



    Statement Regarding Purchases of Agency Mortgage-Backed Securities and Agency Debt [Blockierte Grafik: http://www.newyorkfed.org/images/spacer.gif
    September 23, 2009

    On Wednesday, September 23, 2009, the Federal Open Market Committee announced that the Federal Reserve will purchase a total of $1.25 trillion of agency mortgage-backed securities and up to $200 billion of agency debt. The Committee will gradually slow the pace of these purchases in order to promote a smooth transition in markets and anticipates that they will be executed by the end of the first quarter of 2010.

    To implement these decisions, agents acting on behalf of the Federal Reserve Bank of New York's Open Market Trading Desk will gradually reduce the average weekly purchase amounts of agency mortgage-backed securities, starting with purchases conducted during the reporting week beginning Thursday, September 24, 2009. Additionally, the Open Market Trading Desk will gradually reduce both the size and frequency of individual agency debt purchase operations, with the frequency of agency debt purchases remaining, on average, once per week before declining to once every two weeks at some point during the first quarter of 2010. All other terms of the purchase programs remain unchanged.

    Bis zum Ende von Q1 2010 wird die FED also Ramschpapiere (besser noch: fiktive Vermögenswerte) für 1450 Mrd Dollar kaufen. Diese 1450 Mrd Dollar werden aus dem nichts erschaffen und an amerikanische Banken übergeben.

    Umgerechnet bedeutet dass, dass pro Kopf der amerikanischen Bevölkerung 4833 Dollar erschaffen werden,

    pro Haushalt mit 2 Erwachsenen und 2 Kindern also rund 20.000 Dollar.

    Die FED wird bei diesem Kaufprogramm der Besitzer der Papiere, ein Rücktausch ist nicht vorgesehen.

    Falls also die papiere in 5 Jahren am Markt für 0,0001 Mrd verkauft werden, hätte die FED theoretisch eine n Verlust vin 1450 MRD Dollar gemacht. Praktisch kann ihr das egal sein, da sie das Geld selbst erschafft.

    Sinn der QE Programme soll eigentlich sein, Banken liqzuide zu machen, damit sie neue Kredite ausgeben können. Da es keine solventen Schuldner gibt und Banken mit Krediten knausern, wird das Geld wohl als hot money durch die Finanzmärkte der welt geistern und Blasen bilden.

    Um die Dimensionen mal klar zu machen: Deutschland ist mit 20.000 euro pro Kopf verschuldet. Die Amis drucken mal nebenbei 5000 Dollar pro Kopf, um bei Banken fiktive Werte in reales Papiergeld zu verwandeln.

    Das zwischen jetzt und Ende Q1 2010 neu erschaffene FED-Geld (oder sollte man besser sagen Geld-Substitut) würde ausreichen, um bei 1000 Dollar pro Unze auf einen Schlag ein Drittel allen weltweit vorhandenen Goldes zu kaufen. China musste für seine 2000 Mrd Dollar Devisenreserven 10 Jahre arbeiten, die FED druckt dieses Geld in 6 Monaten.

    Die 1450 Mrd Dollar in den kommenden 6 Monaten bedeuten, dass täglich 8 Mrd Dollar gedruckt werden.

    Mit der Druckleistung eines halben Tags könnte die FED damit die Gewerbesteuerausfälle aller deutschen Städte und Gemeinden "decken".


    Eine kleine Beobachtung: diese Pressemitteilung wurde am 23. 9. veröffentlicht.
    Der Beginn des Aufkaufs toxischer Papiere ist auf den 24.9. festgelegt:


    Solche kurzen Fristen sind für solche programme absolut unüblich. Das wäre so, als würde man eine Hochzeit einen Tag vorher ankündigen.
    Vermutlich drohten die amerikanischen Banken reihenweise illiquide zu werden.

    eine Zeot lang sah es so aus, als würde sich die FED die Peinlichkeit ersparen,
    frisch ausgegebene US Staatsanleihen gleich wieder zu kaufen:


    bei den 3 jährigen Notes war es jetzt doch wieder so weit:
    3 Wochen hat's gehalten, dann wollten die Primary dealers ihre Staatspapiere wieder loswerden:


    http://www.treasurydirect.gov/…nre/2009/R_20090908_3.pdf


    Am 8.9. wurden die 3 jährigen Notes mit der CUSIP ID 912828LM0 versteigert,
    am 30. September wurden 3,5 Mrd der Notes dann vom Markt weggenommen.


    Damit wurden 20% der an die Primary dealers gegangenen Notes wieder vom Markt genommen.